Mein Kindheitsfreund war ein Psycho!

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Gewalt Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Tiere

Ich war damals ungefähr 12 Jahre alt und hatte wenige Freunde, irgendwann hat meine Mutter mich rausgeworfen und meinte zu mir: "Wir wohnen seit zwei Monaten hier, such dir Freunde, du Stubenhocker!" Sie meinte es natürlich nur gut, aber wie gesagt, getan. Ich lernte damals einen "guten" Freund in meinem Alter kennen, der direkt über mir gewohnt hat. Wir hatten viele Gemeinsamkeiten und haben gerne zusammen gespielt. Jetzt, nach fast 12 Jahren, wurde mir klar, was für ein Psycho er eigentlich war. Wir hatten kleine Wildgärten bei uns vor dem Haus und dort waren viele Grashüpfer und andere kleine Tiere, wie beispielsweise Frösche. Wir haben die Tiere immer gesammelt und er hat den Grashüpfern, fast schon wie in einem satanistischen Ritual, die Köpfe abgerissen und versucht, sie zu ertränken. Ich weiß nicht mehr, ob es ein oder zwei Jahre später war, hatte er bei seinem Vater - hinter dessen Firma ein kleines Waldstück war, wo wir unsere "Bude" aufgebaut haben - auch Regenwürmer an ein Brett genagelt und sie mit roter Farbe angemalt.


Zudem hatte er einen kleinen Wellensittich, den er abgöttisch geliebt hatte. Er hatte sogar versucht, ihn sich in den Mund zu stecken, was mir damals schon komisch vorkam. Durch seinen Onkel hatte er damals Filme wie "House of Wax" und Ähnliche gesehen, sowie mehrere Softairs aus Polen bekommen. Mit 13 Jahren! GTA war damals auch an der Tagesordnung. Als ich damals weggezogen bin, haben wir den Kontakt verloren. Letztens habe ich ihn aber zufällig in einem bekannten Elektrohandel getroffen und wollte ihm eigentlich aus dem Weg gehen, er hatte mich aber sofort erkannt und sprach mich an. Ich habe schnell reagiert und gesagt, ich habe es eilig. Heute habe ich zwar auch nicht sehr viele Freunde, aber welche, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.


Ich bitte also um Absolution, da ich es damals einfach nicht besser wusste und aus Gruppenzwang mitgemacht habe. Dabei könnte ich heute keiner Fliege etwas antun. Ich habe seitdem nicht einem einzigen Tier Schaden zugefügt - nicht einmal Spinnen und Ähnlichem. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass da weit Schlimmeres passiert ist, aber ich habe wohl viel verdrängt. Jetzt, wo ich noch einmal darüber nachdenke, habe ich wegen ihm vielen Leuten psychisch wehgetan, indem ich sie stark gemobbt habe. Ich habe beispielsweise mal jemanden in Klamotten unter die Dusche gestellt und ihn weinen lassen. Ich fühle mich richtig mies deswegen. Wenn ich den Namen rausfinde, werde ich mich nach Möglichkeit entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00038033 vom 10.04.2016 um 19:22:27 Uhr (7 Kommentare).

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Er wurde böse geboren!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Verzweiflung Hass Kinder

Ich (m/29) bin bestimmt keiner von den Menschen, die immer behaupten, dass alle Kinder heute so schrecklich und so verzogen seien. Ich kenne fast nur nette Kinder hier in meinem Umfeld. Doch ich beichte, dass ich ein Kind abgrundtief hasse. Es ist die große Ausnahme. Es ist richtig, richtig bösartig, und das quasi schon seit seiner Geburt. Wirklich seit der Geburt natürlich nicht, aber bereits mit einem Jahr hat er in der Krippe andere Kinder gehauen, gekratzt, gezwickt, getreten. Er war als Säugling ein Schreikind, das kein Mensch beruhigen konnte - selbst auf dem Arm hat er bis zum Sankt Nimmerleinstag gebrüllt. Niemand konnte ihn beruhigen, Mama nicht, Papa nicht, Großeltern und Geschwister nicht, niemand. Mittlerweile ist er knapp vier Jahre alt, quält Tiere und andere Kinder. Er geht mit Stöcken auf andere Kinder los und knallt sie ihnen mit einer totalen Wucht auf den Kopf, sodass es schon blutende Wunden gab. Er zertritt jedes Krabbeltier, das ihm vor die Linse kommt, hat sogar mit der Softairpistole des älteren (völlig normalen) Teenager-Bruders auf Vögel geschossen, wirft mit Katzen, hat vor ein paar Wochen unbeaufsichtigt ein Kaninchen einer Nachbarfamilie getötet.


Einem anderen Kind aus dem Kindergarten hat er morgens einfach mal so dermaßen in den Bauch getreten, dass man vorsorglich zum Kinderarzt gegangen ist. Das Kind hatte Schmerzen, die man sich nicht vorstellen kann. Er ist aus dem Kindergarten geflogen, es gibt eine Erziehungshilfe. Die ist mittlerweile jeden Tag da und quasi rund um die Uhr. Nichts ändert sich. Ich kenne die Eltern gut. Meine Meinung klingt hart, aber so wie ich das alles sehe, ist das Kind einfach nur krank. Er ist mit einer stark ausgeprägten sadistischen Ader geboren worden, wahrscheinlich gibt es so etwas. Er kann nur zerstören. Man sieht ihn nie lachen, er hat noch nie gelacht. Er ist böse. Das Richtige wäre, meiner Meinung nach, ihn an Armen und Beinen zu fixieren, ihm das Nötigste zu geben, also Essen, Trinken, Kleidung und ein Bett - und ansonsten seine Nähe zu meiden.


Er checkt das doch eh nicht. Er ist abgrundtief böse. Die Eltern haben die Hoffnung, ihr geliebtes Monster doch noch zu einem Menschen werden zu lassen, nicht aufgegeben, aber ich bin da sehr pessimistisch. Meiner Meinung nach ist er der Massenmörder von morgen. Ich weiß von den Eltern, dass wahrscheinlich eine dauerhafte Unterbringung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie stattfinden wird. Hoffentlich kommt er nie wieder raus. Er ist dieser Kevin aus dem Film "We need to talk about Kevin" - falls ihr den kennt. Da geht es um einen geisteskranken Teenager, der einen Amoklauf begeht. Nur hatte dieser Kevin ja eine ebenso kranke Mutter, die nach der Geburt an einer Wochenbettdepression litt und keine Hilfe bekommen hat. Bloß im Fall des Jungen, den ich kenne, war das alles nicht so.


Der ist einfach geisteskrank und böse auf die Welt gekommen. Vielleicht ist es auch eine Erbkrankheit oder Sonstiges. Ich bitte um Absolution für meine Gedanken - aber wenn ihr dieses Kind kennen würdet - man kann es nicht mögen. Und seinen Namen finde ich auch furchtbar hässlich, obwohl ich ihn früher mochte. Ist ein nordischer Name, nordische Namen finde ich total toll. Aber bei diesem Namen denke ich nur an das widerwärtige Monster.

Beichthaus.com Beichte #00038029 vom 10.04.2016 um 12:21:04 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Spezialitäten aus der Bundeswehrkantine

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Ekel Maßlosigkeit Unreinlichkeit Zivi & Bund Ernährung

Ich arbeite in einer Bundeswehrkantine als Koch. Wir, meine Kollegen und ich, lecken jedes Mal nach einem Spülgang das Besteck ab oder reiben es uns unter die Achseln. Wenn es Gulasch oder einen Eintopf gibt, rotzen wir ständig in den Topf rein, oder ein Kollege hat auch die komische Angewohnheit, sein Smegma in einem kleinen Fläschchen zu sammeln und es dann in den Topf zu mischen. Das ist richtig eklig und ich finde, dass dies ein bisschen zu weit geht. Bei diesen Sachen macht wirklich jeder mit, vom Küchenchef bis zu den Aushilfskräften. Ich habe allerdings echt Angst, dass uns dabei mal einer erwischt - aber es macht einfach viel zu viel Spaß diesen ganzen Lackaffen beim Essen zuzuschauen, während wir uns einen Ast ablachen.

Beichthaus.com Beichte #00038028 vom 10.04.2016 um 10:13:57 Uhr (24 Kommentare).

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Er isst nur süßes Zeug!

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Völlerei Maßlosigkeit Feigheit

Meine (w/28) verwitwete Mutter ist mit einem Arbeitskollegen (56) von mir zusammengekommen. Die beiden erleben ihre zweite große Liebe im Leben, sie sind so dermaßen glücklich und er ist mein allerbester Freund. Es ist menschlich alles total prima. Einziges "Problem" ist das Essen. Er ist so ein Typ von "Ich esse nur schlimmes Zeug, aber bleibe immer dünn". Etwa 1,95 Meter lang und sehr, sehr schlank. Er steht extrem auf die Geschmacksrichtung süß, beschmiert die Brötchen morgens nur mit süßen Dingen (Marmelade, Nutella, Karamellaufstrich, Rübenkraut, Honig, oft auch Kombis) oder isst Pancakes, Kuchen, diese Schnecken, und so weiter. Und davon isst er wie ein Scheunendrescher. Und andere geraten dann natürlich auch in Versuchung. Meine Mutter hat damit wenig Probleme, sie ist der herzhafte Typ und mag süße Speisen nur in sehr geringen Dosen. Aber ich bin eine sehr Süße, mein Freund ist so das Mittelmaß. Neulich war ich bei K. (also Muttis Freund) abends zum Essen, meine Mutti und auch mein Freund hatten Termine.


Er hatte Brötchen aufgebacken und alle möglichen Gläser mit süßen Aufstrichen aus dem Vorratsschrank geholt. Er steht sogar auf Spekulatius-Aufstrich. Er hatte zusätzlich noch Marzipankuchen auf dem Tisch stehen. Nachdem er sich schon die sechste oder siebte Brötchenhälfte in den Mund geschoben hatte, habe ich nach zwei Hälften aufgehört. Ich wollte noch ein Stückchen Kuchen essen, denn den gibt es nicht alle Tage bei mir. Er hat noch genüsslich zwei bis drei Stücke von dem Kuchen aufgegessen, ich hörte nach dem einen Stück dann auf. Wir haben dann über Gott und die Welt geredet, Scrabble gespielt und ein wenig ferngesehen, doch immer stand dieser böse Kuchen hier herum. Und dabei blieb es nicht, er machte sich noch über Kinderriegel her. Auch da musste ich arg mit mir kämpfen. Ich habe kein Übergewicht und hatte auch noch nie welches (1,62 Meter, 56 Kilo). Das halte ich auch immer. Aber ich muss schon immer aufpassen. Dünner muss ich nicht sein, aber mehr muss auch nicht sein, und ich nehme schnell zu. Und ich liebe Süßes. Darum kaufe ich auch nur geringe Mengen, nie große Packungen.


Lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem ist, dass ich letztlich schon etwas verfrüht in mein Auto gestiegen und abgezischt bin, obwohl ich ihm eigentlich länger Gesellschaft leisten wollte. K. ist einer der liebsten Menschen auf der Welt, aber bei ihm steht einfach immer irgendwelches süßes Zeug herum. Es ist auch in seinem Büro so, da stehen die riesige Dose mit den Gummitieren, Choco Crossies, Pralinen, Schokowaffeln und alles Mögliche auf allen Tischen verteilt und er bedient sich den ganzen Tag während der Arbeit fleißig daran. Aber er sagt auch jedem, dass sich jeder ungefragt bedienen darf und es fällt mir so schwer, nach einem Crossie oder einer Praline aufzuhören. Darum bin ich immer schnell wieder raus aus diesem Büro und quatsche lieber mit ihm, wenn wir nicht in seinem Büro sind. Ich traue mich aber nicht, ihm zu sagen, dass das für mich ein Problem ist, weil ich nicht will, dass er gekränkt ist. Lieber erfinde ich Ausreden.

Beichthaus.com Beichte #00038021 vom 09.04.2016 um 10:32:41 Uhr (18 Kommentare).

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Heirat für eine Greencard

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Feigheit Schamlosigkeit Partnerschaft

Vor neun Monaten habe ich meinen Freund, welcher Amerikaner ist und hier momentan stationiert ist, kennengelernt. Am Anfang war es für mich nur etwas, um mich über meinen Ex hinweg zu trösten und ich dachte, dass daraus sowieso nichts werden wird, da er Deutschland in zwei Jahren sowieso wieder verlässt. Nach vier Monaten Beziehung fragte er mich, ob ich ihn heiraten möchte - und da ich ihm nicht vor den Kopf stoßen wollte, sagte ich zu. Es ist nicht so, dass ich ihn nicht Liebe, aber ich denke, dass es noch so viel mehr in meinem Leben gibt, als das. Also möchte ich beichten, dass ich meinen Freund nur heiraten werde, um ihn nicht vor den Kopf zu stoßen und irgendwie auch, um einfach eine Greencard zu erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038015 vom 08.04.2016 um 19:39:29 Uhr (12 Kommentare).

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