Mein Chef, der Geizhals

12

Hass Boshaftigkeit Ekel Chef Arbeit Hamburg

An dem Tag, an dem ich (w) meinen Ausbildungsvertrag unterzeichnete, bekam ich von meinem Chef den Hinweis, dass es immer gerne gesehen wird, wenn man "auch mal" durchwischt oder durchsaugt. Alles klar, dachte ich mir, so läuft das hier also. Er ist tatsächlich zu […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033672 vom 28.07.2014 um 13:22:33 Uhr in 20457 Hamburg (Kehrwieder) (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wer betrügt, der fliegt

30

anhören

Betrug Morallosigkeit Engherzigkeit Studentenleben Gilching

Ich (m/20) studiere BWL an einer Hochschule in Bayern, das an sich wäre schon fast eine Beichte wert, aber ich möchte doch für etwas anderes um Absolution bitten. Ich habe einen Kommilitonen verpetzt. Das ist folgendermaßen passiert: Vor zwei Wochen begann der Prüfungszeitraum und die meisten Studenten, so auch ich, hatten etwa fünf Prüfungen in knapp einer Woche. Ich habe mich wirklich reingehängt und vorzeitig angefangen zu lernen, ebenso war ich im Gegensatz zu meinen Mitstudent/innen bei fast jeder Vorlesung.


Jedenfalls schrieben wir diese Prüfung - der Hörsaal ist mit etwa 150 Plätzen recht groß, allerdings schreiben nur etwa 50 Leute überhaupt in diesem Raum die Prüfung, da man ja ansonsten schummeln könnte. Auch ist immer eine Reihe hinter und vor dem individuellen Sitzplatz frei. Ich saß relativ mittig und erblickte zwei Reihen vor mir mehrere Kommilitonen, die während der Prüfung ihr Smartphone benutzt haben. Keine Ahnung, ob es der Aufsicht egal war, oder ob er nur überfordert war, jedenfalls ließ ich mich nicht davon beirren. Kurz vor Abgabe der Prüfung, als ich schon fertig war, ließ ich mit Absicht meine Wasserflasche auf den Boden fallen. Da ich zuvor den Deckel gelockert hatte, entleerte sich also die Plastikflasche mit Mineralwasser in die freie Reihe vor mir, ich ließ dabei auch einen lautstarken Ausdruck von mir und betonte, dass mir die Flasche runtergefallen ist. Dies alles natürlich mit der Absicht, den Aufseher herzulocken. Das klappte auch sehr gut, er rannte zügig zu der freien Reihe vor mir und erblickte dabei das Smartphone bei einem meiner betrügerischen Kommilitonen, der andere war leider klug genug, das Gerät verschwinden zu lassen.


Was dann folgte, kann sich jeder denken, er bekam Ärger und hat zumindest diese Prüfung sicher nicht bestanden und muss sich jetzt vor der Prüfungskommission verantworten. Es tut mir leid, dass ich zu solch miesen Tricks greifen musste, aber letztendlich sehe ich es nicht ein, dass solche Betrüger, die sich zu fein sind, einen Finger krumm zu machen, die Prüfungen bestehen. Wir sind sowieso ein hoffnungslos überfüllter Studiengang. Die Hochschule macht aber auch keine Anstalten, diese Betrügereien zu unterbinden, dieser Kommilitone war bei Weitem nicht der Einzige, der erwischt wurde. Manchmal würde ich mir wünschen, dass unsere Hochschule ganz im Sinne einer konservativen populistischen Partei aus Bayern handelt, in diesem Sinne sei gesagt: "Wer betrügt, der fliegt!", das sollte Standard an Hochschulen sein.

Beichthaus.com Beichte #00033670 vom 28.07.2014 um 10:39:57 Uhr in Gilching (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die falschen Entscheidungen eines Vaters

15

anhören

Morallosigkeit Trunksucht Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich ein beschissener Vater bin. Vor fast sechs Jahren habe ich auf einer Party ein damals 18-jähriges Mädchen kennengelernt - wir waren beide eigentlich nur auf eine schnelle Nummer aus, aber dabei ist das Kondom gerissen und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger. Als unser Sohn dann geboren wurde, habe ich die beiden im Krankenhaus besucht, und ich muss sagen, es war ein schönes Gefühl, den Kleinen auf meinen Armen zu halten. Aber ich wusste damals, dass ich mit einer eigenen Familie nichts anfangen konnte. Daher bin ich lieber weiter mit meinen Kumpels zum Saufen in die Discos gegangen, da haben wir schon ordentlich was ausgehalten, bis man sich dann echt gefragt hat, wie man wieder nach Hause kam. Bis vor zwei Jahren habe ich auch noch bei meinen Eltern im Haus gelebt und habe mir von meinem gesparten Geld ein schönes neues Auto gekauft. Der Mutter überweise ich seit der Geburt jeden Monat 200 Euro auf ihr Konto - mir ist allerdings klar, dass das Geld den Vater nicht ersetzt. Wenn es mir gerade passte, ging ich die beiden besuchen - meistens ging ich dann mit meinem Sohn in ein Spielzeuggeschäft, wo er sich was aussuchen konnte, was er wollte.


Später habe ich dann mitbekommen, dass die Mutter Drogen genommen hat, die sie von dem Geld für das Kind kaufte. Dann haben sie ihre Eltern vor die Wahl gestellt: entweder das Kind oder die Drogen. Sie hat sich dann für das Kind entschieden und ist in eine Drogenklinik gegangen, wo sie sechs Wochen lang war. In dieser Zeit war das Kind bei mir und meiner (mittlerweile) Ex-Freundin. In dieser Zeit war ich irgendwie wie ausgewechselt, ich hatte richtige Vaterfreuden. Aber als sie dann wieder aus der Drogenklinik entlassen wurde, durfte ich den Jungen nur noch jedes zweite Wochenende zu mir holen, und manchmal fiel es mir wirklich schwer, ihn wieder wegzubringen. Voriges Jahr bin ich dann wegen einer besser bezahlten Arbeit in eine andere Stadt gezogen und sehe den Jungen jetzt kaum noch. In dem Jahr, in dem ich jetzt in der anderen Stadt lebe, habe ich ihn erst zwei Mal gesehen. Jetzt, im Nachhinein, bereue ich es wirklich, dass ich eine tolle Frau und das Kind sitzen gelassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033667 vom 27.07.2014 um 21:47:59 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Weg zur Traumfrau

20

anhören

Morallosigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Dating

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich Frauen benutze, um mein Ego zu stärken und ihres zu schwächen. Vor einiger Zeit war ich noch in einer langen Beziehung, was wirklich schön war, aber irgendwie ging es dann nicht mehr. Da ich nicht der Hässlichste bin, möchte ich beichten, dass ich gerne Frauen kennenlerne, und ihnen dann vorspiele, was für ein toller Mensch ich doch bin. Übrigens gehe ich inzwischen nicht mehr in Clubs auf die "Jagd", sondern lerne Frauen viel lieber auf der Straße, beim Shoppen oder im Fitnessstudio kennen - der Grund liegt wohl auf der Hand. Die Frauen, die ich auf diese Art kennenlerne, verlieben sich meistens in mich, da ich mir wirklich Mühe gebe - allerdings gibt es immer eine Sache, die mich stört. Da reicht es dann schon, wenn sie nicht zu 100 Prozent so aussieht, wie ich es mir vorstelle.


Aber trotzdem kann ich nicht ohne diese Abenteuer - wenn mir langweilig ist, lasse ich hier eine übernachten, auch wenn ich ihr natürlich sage, dass ich sie vermisse und gerne wiedersehen würde. Annika - es tut mir leid, dass ich dich heute Morgen mit dem Grund, dass ich zum Sport muss, rausgeschmissen habe, weil ich einfach keinen Bock auf dich hatte. Ich würde gerne aufhören, mehrgleisig zu fahren und an jedem Wochenende in anderen Betten zu schlafen, aber ich brauche das einfach, ich weiß nicht, woran das liegt. Ich genieße die Aufmerksamkeit, die ich auch noch bekomme, wenn ich das größte Arschloch bin, einfach - wenn ich den Frauen ins Gesicht sage, dass ich sie hintergehe, glauben sie mir übrigens nicht und wollen trotzdem noch was von mir. Manchmal frage ich mich, wie blöd manche Frauen sind. Jedenfalls ziehe ich meine Masche so lange durch, bis ich endlich meine Traumfrau finde, und mit ihr eine Familie gründen kann. Bis dahin sind bestimmt noch einige Bekanntschaften dabei, die ich erkunden kann. Außerdem möchte ich beichten, dass ich es liebe, die Herzen von arroganten Miststücken zu brechen - einer muss ihnen ja zeigen, wo es langgeht. Und ich verstehe die Leute nicht, die den ganzen Tag daheimsitzen, zocken und kein Interesse an den tollen Frauen und den interessanten Abenteuern da draußen haben.

Beichthaus.com Beichte #00033663 vom 26.07.2014 um 21:13:58 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Spannen per Drohne

25

anhören

Aggression Zorn Verschwendung Morallosigkeit

Spannen per Drohne
Meine Frau (31) und ich (34) haben uns vor ein paar Jahren ein schönes Haus mit großem Garten im Grünen zugelegt. Besonders wichtig war uns, dass die Terrasse nicht von den Nachbargrundstücken einsehbar ist, weil meine Frau sich im Sommer auch gerne mal nackt in die Sonne legt. Vor ein paar Wochen erzählte sie mir dann abends, als ich von der Arbeit kam, dass eine kleine Drohne verdächtig lang über unseren Garten gekreist wäre, als sie wieder in der Sonne lag, und dass sie Angst hätte, gefilmt worden zu sein. Ich fand das eher lustig und habe sofort vermutet, dass das wohl einer der Nachbarjungs war. Hätte ich in diesem Alter solche technischen Möglichkeiten gehabt, hätte ich wohl ähnlich gehandelt.

Das Ganze wiederholte sich allerdings noch ein paar Mal. Sie erzählte mir, dass sie probiert hätte, herauszufinden, wo die Drohne gelandet sei, aber diese flog über ein kleines Waldstück in eine Wohnsiedlung in der Hunderte Leute leben. Den "Täter" ausfindig zu machen, sei also fast unmöglich. Am folgendem Wochenende saßen wir wieder im Garten allerdings angezogen. Ich war gerade im Haus, um mir ein Bier zu holen, als meine Frau plötzlich anfing zu schreien. Ich rannte raus und sah die Drohne nun zum ersten Mal selbst. Das war kein kleines Spielzeug, sondern ein professionelles und sehr großes Gerät - und dieses schwebte nur wenige Meter über unseren Köpfen. Noch während meine geschlossene Bierflasche wie in Zeitlupe in Richtung Drohne flog, bereute ich meinen Reflex. Ich traf allerdings perfekt und ich denke, das Fluggerät war schon kaputt, bevor es auf meinen Terrassenfließen zerschellte. Ich habe mich mal im Internet schlaugemacht: Eine Drohne dieser Art kostet neu fast 3.000 Euro und die befestigte Kamera noch mal 500 Euro. Ich beichte also, dass ich irgendjemanden in meiner Nachbarschaft einen immensen finanziellen Schaden verursacht und ihm wohl sein größtes Hobby genommen habe. Auch wenn derjenige wohl ein kleiner Spanner ist, tut es mir leid. Und falls er oder sie sich entschuldigt, händige ich auch den Drohnenschrott und die Kamera aus.

Beichthaus.com Beichte #00033653 vom 24.07.2014 um 20:54:31 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht