Rhetorik für Juristen

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Faulheit Trägheit Studentenleben Lauda-Königshofen

Wir sitzen hier gerade in einer Rhetorik-Vorlesung für unsere juristische Schlüsselqulifikation. Die "arme" Dozentin hat schon aufgegeben weil von den 300 Studenten max- noch 100 da sind, und dabei gibt es den Schein nur für Anwesenheit. Und die, die da sind, machen nur andere Sachen - wie wir z. B. hier beichten. Außerdem möchte ich noch beichten, dass ich letztens in der Disco zwei Komilitionen (T.C. und M.R.) gesehen habe, wie sie besoffen miteinander rumgemacht haben und habe jetzt überall rumerzählt, dass ich sie gesehen habe. Die müssten eigentlich auch hier sitzen, sind aber zufällig beide nicht da, weil sie lernen müssen. "Ja klar, beide zusammen lernen"
Es tut mir alles schrecklich leid. Oder auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00005198 vom 14.02.2006 um 19:54:50 Uhr in Lauda-Königshofen (4 Kommentare).

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Die studentische Freiheit

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Studentenleben Falschheit Faulheit

Ich müsste in den Ferien meine Hausarbeit schreiben und die Lehrbücher lesen, die ich während der Vorlesungszeit nicht gelesen habe, aber ich werde vermutlich wieder zu meiner Freundin fahren (wohnt 300km weit weg) und sie die ganzen Ferien so richtig durchpoppen.
Naja eigentlich bereue ich es, aber das is wohl die berühmte studentische Freiheit, jedenfalls bis Studiengebühren kommen. :( Dann poppe ich nur noch die halben Ferien.

Beichthaus.com Beichte #00005179 vom 14.02.2006 um 02:27:21 Uhr (3 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Erkenntnis über meine Ehe

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Engherzigkeit Faulheit Verzweiflung Partnerschaft

Ich bin nun schon lange Jahre verheiratet. Vor Kurzem las ich im Internet so eine Art Liebestest. Eine der Aufgaben war: "Benennen Sie drei Dinge, die Sie an Ihrer Partnerin lieben." Also fing ich an zu überlegen. Und überlegte und überlegte. Mir fielen tausend Dinge ein, die mich an meiner Frau nerven, aber keine einzige Sache, die ich an ihr liebe. Und da begriff ich, dass ich gar nicht mehr aus Liebe, sondern nur noch aus Gewohnheit mit ihr zusammen bin. Ich beichte also, dass ich meine Frau nicht mehr liebe. Ich werde sie aber auch nicht verlassen - wer nimmt mich denn schon noch? Scheibenkleister, hätte ich das vor zehn Jahren gewusst, hätte ich vielleicht noch Chancen gehabt, aber in meinem Alter? ! Mist, Mist, Mist. Vielleicht habe ich ja Glück und sterbe jung.

Beichthaus.com Beichte #00005161 vom 13.02.2006 um 06:27:09 Uhr (1 Kommentare).

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Meine dreckige Wohnung

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Faulheit Trägheit

Ich (Anfang 20 und weiblich) bin eine ziemliche Dreckssau. Meine Wohnung lasse ich verkommen, da ich mich nach meinem Vollzeitjob, Familienangelegenheiten, Hobbys und sonstigen lästigen Verpflichtungen nicht dazu durchringen kann, den Haushalt zu führen. Ich weiß besseres mit meiner Freizeit anzufangen, als mich neben einen Job, den ich ohnehin schon hasse, Ordnung zu halten und sauber zu machen. Verstaubte Gegenstände, ein paar Spinnweben (kann doch nicht solche Kunstwerke der Natur einfach zerstören), einen Schreibtisch, der eher zur Ablagefläche für alles umfunktioniert wurde und auf dem sich schon lange nicht mehr arbeiten lässt, nehme ich gerne in Kauf. Wenn es hochkommt putze ich einmal pro Monat, eher jedoch alle zwei Monate. Papierkram finde ich nie wieder, da ich ihn nicht abhefte, sondern in eine Tüte zu den anderen ungewollten Briefen schmeiße. Ich hoffe die Digitalisierung erlöst mich bald von diesem Chaos. Auf der Arbeit bin ich hingegen relativ ordentlich. Auch würde niemand von mir denken, dass ich privat so unordentlich bin und meinen Haushalt so gut wie gar nicht führe. Ich achte auf ein gepflegtes Äußeres, bin beruflich und privat erfolgreich (in meinem Sport gewinne ich regelmäßig Wettbewerbe, spiele die Hauptrolle in unserem Laientheater und habe bald meine erste Ausstellung in einem Fotoatelier), außerdem pflege ich einen großen Freundeskreis. Meine Figur ist auch sehr dünn geworden, da ich das Kochen ebenso hasse, wie die Haushaltsführung, gibt es nur Salat (natürlich schon fertigen) und Obst zu essen.

Wenn ich mich mit meinen Freunden treffe, dann nur außerhalb oder bei ihnen in ihren fast schon pingelig sauberen Wohnungen. Da ich gute Ausreden erfinden kann, wird mein schmuddeliges Geheimnis sicher nicht so schnell auffliegen. Vielleicht reicht meine nächste Gehaltserhöhung auch für eine Reinigungskraft, dann erledigt sich alles von selbst.

Ich habe einen riesigen Respekt vor Leuten, die neben ihrem stressigen Berufsalltag immer eine aufgeräumte und saubere Wohnung, leckeres und gesundes Essen, sowie abgehefteten Papierkram haben. Behaltet es euch bei, denn wirklich glücklich bin ich mit meiner Situation nicht.

Beichthaus.com Beichte #00005049 vom 09.02.2006 um 03:29:56 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Wie man Zeitungen wirklich austrägt

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Verschwendung Faulheit Falschheit Erxleben

Wenn ich Zeitungen austragen gehe, dann verbrenne ich die Hälfte der Zeitungen vorher im Kamin.

Beichthaus.com Beichte #00004989 vom 06.02.2006 um 04:03:25 Uhr in Erxleben (2 Kommentare).

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