Aggressionen gegen meinen Freund

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Aggression Gewalt Zorn Partnerschaft Konstanz

Aggressionen gegen meinen Freund
Ich beichte, dass mich manchmal meine Aggressionen überwältigen und mir in Streitsituationen wirklich unschöne Gedanken durch den Kopf gehen. Zuerst muss ich sagen, dass ich wirklich leicht reizbar bin. Bin ich einmal gereizt, kann man es eigentlich nur noch schlimmer […]
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Beichthaus.com Beichte #00031150 vom 06.05.2013 um 21:34:11 Uhr in Konstanz (12 Kommentare).

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Der ungerechte Betrieb

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Faulheit Zorn Ungerechtigkeit Arbeit

Seit einigen Monaten arbeite ich absichtlich zu langsam und zu wenig. Unser Betrieb hat letztes Jahr auf eine Lohnerhöhung und auf Weihnachtsgeld verzichtet, obwohl wir sehr gut produzieren, und wirklich sehr hart arbeiten müssen. Dieses Jahr steht auch noch das Urlaubsgeld auf dem Spiel. Außerdem werden wir nicht mal nach Tarif bezahlt und der Geschäftsführer sperrt sich gegen jede Form von Mitarbeitermotivation! Deshalb sitze ich am Wochenende meistens herum und mache so ziemlich nichts, und unter der Woche tue ich schwer beschäftigt, schaffe jedoch nicht einmal die Hälfte des Arbeitspensums des letzten Jahres! Wenn Probleme in der Anlage anfallen, versuche ich nicht, sie selber zu beheben, sondern stelle die Produktion ein und warte, bis sich jemand anderes dafür verantwortlich fühlt. Eigentlich kann ich froh sein überhaupt eine Arbeit zu haben, aber dieser Sklavenbetrieb kotzt mich an! Ich bin auch nicht der Einzige, der so arbeitet. Ich bitte um Vergebung für mich und meine Kollegen, für unsere Faulheit und die Dummheit unseres Chefs, der nicht sieht, wie er die Leute ausnutzt und das dies eines Tages zum Ruin des Betriebes führen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00031142 vom 05.05.2013 um 10:12:11 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Menschen mit Smartphone-Sucht

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Hass Zorn Ignoranz Telefon Frankfurt

Menschen mit Smartphone-Sucht
Ich (m/47) gestehe, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die durch eine Fußgängerzone laufen und gar nicht mitbekommen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert, da sie den Blick auf das Display ihres Smartphones gerichtet halten und dort dubiose Textbotschaften […]
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Beichthaus.com Beichte #00031108 vom 30.04.2013 um 19:00:26 Uhr in 60313 Frankfurt (Zeil) (37 Kommentare).

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Meine unausstehliche Kollegin

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Verrat Zorn Arbeit Hofgeismar

Meine unausstehliche Kollegin
Ich (w/28) habe dafür gesorgt, das einer Kollegin fristlos gekündigt wurde. Ich arbeite in einer Gemeinschaftspraxis und vor einiger Zeit schied eine gute und liebe Kollegin aus, weil sie schwanger wurde und sich danach auch nur noch ihrem Kind und ihrer Mutterrolle widmen wollte. Der Chef stellte daraufhin eine neue Kollegin ein, die sich von Anfang an absolut nicht ins Team einfügen wollte. Ständig machte sie uns Vorhaltungen, dass wir dieses oder jenes anders machen sollten, dass ihre früheren Kolleginnen alle viel effizienter gearbeitet hätten und wollte uns ständig ihre Meinung aufzwingen. Am Anfang haben wir wirklich noch versucht mit ihr zu reden und uns ihre Vorschläge anzuhören, wenn man lange irgendwo arbeitet wird man schließlich Stallblind und offen für Neues sollte jeder sein. Aber zum Teil schlug sie solchen Unsinn vor, dass wir nicht darauf eingehen konnten. Aber anstatt mal ein Nein zu akzeptieren, diskutierte sie immer weiter.

Das ging soweit, dass sie einem den ganzen Tag hinterherrannte und immer wieder mit dem gleichen Thema anfing. Eines Tages fing sie dann damit an, uns vorzuwerfen wir würden ihre Arbeit manipulieren und sabotieren. Sie griff eine Kollegin sogar so mit Worten an, das diese anfing zu weinen. Bei den Patienten war sie auch alles andere als beliebt. Null Feingefühl, patzige Anworten und nicht selten begann warf sie mit richtig üblen Schimpfwörtern um sich. Unsere Chefs bekamen davon wenig mit oder sagten nichts dazu, die Stimmung im Team wurde immer schlechter, jeden Tag gab es Streit und Gezänk mit ihr. Eines Tages warf sie mir dann vor, absichtlich Sachen vor ihr zu verstecken und behauptete, Ich würde Sie mobben. Daraufhin hab ich zu ihr gesagt, dass ich so etwas noch nie getan hätte, aber ich könne ja mal damit anfangen und bin am selben Abend noch zum Chef gegangen und hab ihm alles, wirklich alles, das diese paranoide Ziege in der Praxis über Monate so verbockt hat, aufgetischt. Jede Beschwerde von Patienten, jeden Fehler.

Ja, ich habe gepetzt, ich gebe es zu, etwas anderes war das nicht. Am nächsten Tag musste die Kollegin zum Chef ins Büro, Ergebnis: Fristlose Kündigung! Ich war geschockt, ich hatte ehrlich gesagt erst mit einer Abmahnung gerechnet, damit sie sich mal am Riemen reißt, aber gleich der Rauswurf? Im Nachhinein tut mir die Sache ziemlich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00031094 vom 29.04.2013 um 00:26:45 Uhr in 34369 Hofgeismar (Oberer Graben) (29 Kommentare).

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Deutsche Geschichte

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Zorn Dummheit Gesellschaft Politik Berlin

Deutsche Geschichte
Ich (w/20) interessiere mich sehr für deutsche Geschichte, besonders für den zweiten Weltkrieg, den ich schon jahrelang von verschiedenen Seiten beleuchte. Das heißt, ich lese sehr viel, besuche Museen und Gedenkstätten und war auch schon bei Vorträgen von KZ-Überlebenden oder deren Kindern, die ihre Geschichte weiter erzählen. Leider werden diese logischerweise immer seltener. Ich weiß also sehr viel darüber und es verwundert wohl kaum, dass ich im Abitur Geschichte als Leistungskurs hatte und nun auch Geschichte studiere.
Aber was mich persönlich extrem nervt, sind die Leute, die so tun als müssten wir uns immer noch die Schuld unserer Großväter und Urgroßväter aufbürden. Die sich dann am Holocaust-Gedenktag lächerlichen Gruppen bei Facebook anschließen, die für 6 Millionen ermordete Juden, 6 Millionen Likes wollen. Außerdem ist jegliche Kritik ein Unding und nur weil man den Schreibstil einer Überlebenden anstrengend findet, leugnet man angeblich gleich den ganzen Holocaust. Dieses heuchlerische Pflichtgefühl gegenüber den Überlebenden ist einfach nur dämlich und dann muss man sich auch noch beleidigen lassen als dumm und unwissend und man hätte keine Empathie für die Opfer des Naziregimes. Meiner Meinung nach, sollte man natürlich nicht vergessen was geschehen ist, aber sich als Moralapostel aufzuschwingen und auf Grund von sporadischem Halbwissen, völlig unfundierte Behauptungen mir gegenüber aufzustellen, ist mal wieder typisch Mensch. Es ist genauso wie mit sämtlichen Katastrophen, beispielsweise der Tsunami in Sri Lanka. Das hört man dann in den Nachrichten, ist bestürzt, liked und teilt jeden Post mit dem Aufruf zu spenden oder den Opfern zu gedenken und dann widmet man sich wieder ganz schnell seinen Erste-Welt-Problemen. Aber wer von diesen politisch korrekten Gutsmenschen tut dann wirklich was für die Menschen in Katastrophengebieten oder gegen das Vergessen des wohl größten Genozids der Weltgeschichte ? Niemand.
Also lasse man mir meine eigene Meinung, meine Fähigkeit konstruktive Kritik anzubringen und mein Bestreben Geschichte zu studieren um wirklich was dagegen zu tun, dass die Jugendlichen teilweise nicht mal wissen, was Auschwitz überhaupt war.

Beichthaus.com Beichte #00031049 vom 18.04.2013 um 23:44:27 Uhr in 10099 Berlin (Unter den Linden 6) (50 Kommentare).

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