Mehr als nur Doktorspiele

32

anhören

Missbrauch Hass Kinder Familie Stuttgart

Ich (w/20) habe einen 3 Jahre älteren Bruder, der mich als wir beide noch Kinder waren über Jahre sexuell missbraucht hat. Ich habe anfänglich wirklich gedacht, das sei in Familien normal, aber als ich älter wurde (circa 11) wurde mir bewusst, dass das eine ziemlich abgefuckte Scheiße ist. Als "Doktorspiele" unter kleinen Kindern ist das nicht mehr zu verharmlosen, weil es noch weiterging als wir beide aus der Grundschule draußen waren. Er hat mich zum Beispiel von hinten an den Brüsten befummelt und wenn ich mich gebückt habe, um meine Schuhe zu binden, von hinten an meinem Po gerieben, es war aber auch weit Schlimmeres dabei. Als ich etwa 13 Jahre war, habe ich es versucht meiner Mutter zu erzählen, die allerdings nur meinte, das könne sie nicht glauben (im Sinne von: ich glaube dir nicht). Mehr habe ich danach nicht versucht, weil es für mich sehr schwer bis unmöglich ist, darüber zu sprechen, vor allem persönlich. Mein Bruder hat eine gute Karriere beim Staat hingelegt, hatte in der Schule immer gute Noten und ist ein Familienmensch, der seine komplette Jugend damit verbracht hat sonntags mit meinen Eltern spazieren zu gehen. Ich selbst war etwas schlechter in der Schule, habe dennoch ein recht gutes Abitur und stelle im Gegensatz zu ihm meine Freunde über alles, unternehme also viel mit ihnen und hatte deshalb früher keine Zeit und Lust für die Familienidylle. Es ist also nicht schwer zu begreifen, dass meine Eltern meinen Bruder natürlich viel toller finden als mich und mich das auch immer subtil, wenn auch unbeabsichtigt spüren lassen. Wie soll ich ihnen da so etwas begreiflich machen? Sie würden mir (wieder) einfach nicht glauben. In letzter Zeit fällt es mir immer schwerer, normal weiterzuleben, weil mir immer deutlicher wird, was ich erlebt habe und wie mich das geistig beeinflusst und verkorkst hat. Ich beichte, dass ich mir bereits als Kind Rache geschworen habe und mir fest vorgenommen habe, meinen Bruder irgendwann sehr übel zuzurichten, ohne garantieren zu können dass ich rechtzeitig aufhören werde. Das ist das Einzige, mit dem ich die Erinnerungen und dieses furchtbare Gefühl, das dabei immer hochkommt und mir meine gesamte Lebenslust raubt, ertragen kann. Ich beichte, dass ich seinen Tod herbeisehne und nicht betrauern würde, obwohl es mir nahe gehen sollte, als Teil der Familie. Bruderherz, wenn du das liest und dich erkennst: ich schwöre bei Gott, du wirst büßen.

Beichthaus.com Beichte #00028802 vom 04.04.2011 um 20:19:44 Uhr in 70173 Stuttgart (Königstraße) (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Diagnose Hirnhautentzuendung

51

anhören

Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Von der Fahrschule in den Puff

31

anhören

Prostitution Morallosigkeit Lügen Auto & Co. Stuttgart

Jetzt bin ich doch wieder hier gelandet. Es gibt halt Dinge, über die man einfach nicht redet. Auch wenn es heißt "Ehrlichkeit währt am längsten". - Solange man ehrlich zu sich selbst ist. Als ich (w/19) mit meiner Freundin endlich den Führerschein machen wollte, gingen wir in die angesagteste Fahrschule in unserem Wohnort. Einer der Fahrlehrer, der uns dort begrüßte war circa 185 cm, trainiert und kein schlechter Anblick. Auf Anhieb verstanden wir uns gut. Ich weiß nicht ob meine Freundin eifersüchtig war, aber sie hielt ihn für einen unglaublichen Schleimer.
Meine Fahrstunden nahm ich natürlich bei ihm. Es war immer sehr amüsant. Ich weiß nicht mehr genau wie es kam, ich kann mich nur noch daran erinnern, dass während einer Nachtfahrt seine Hand in meinem Höschen verschwand.
Später hatten wir auch Sex, entweder auf einem Parkplatz oder bei ihm zu Hause. Ich habe es genossen, das Ganze war sehr verführerisch. Irgendwann kam er mit der Idee, weil mir ja Sex so viel Spaß machte, mich bei seiner Ex Freundin vorzustellen, die als Prostituierte arbeitete. Und die schleppte mich dann in so ein Haus mit, wo für Sex bezahlt wird. Ich fand nichts schlimmes daran, wer das machen will, kann das machen. Ich habe an dem Abend mit vier Männern Sex gehabt und habe 400 Euro verdient. Aber ich merkte auch, dass es nicht mein Ding war. Die Atmosphäre war wie in einem Film sehr unwirklich und ich hatte den Eindruck, dass die Frauen und Männer dort alle sehr gute Schauspieler waren. Für mich war das Alles wie ein Spiel, abgeschnitten von der Wirklichkeit. Ich setzte mich danach in ein Café und wartete darauf, abgeholt zu werden. Dort lernte ich doch tatsächlich meinen Freund kennen, mit dem ich noch heute zusammen bin. Ich weiß nicht wie er reagieren würde, wenn er die genauen Umstände unseres Kennenlernens wüsste. 200 Euro musste ich übrigens an meinen Fahrlehrer abtreten, der beteuerte er sei kein "Zuhälter".

Beichthaus.com Beichte #00028670 vom 24.02.2011 um 09:55:24 Uhr in Stuttgart (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der misstrauische Alte

19

anhören

Dummheit 50+ Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (19) bin ein ziemlich sarkastischer Mensch, ebenso kann man sagen, dass ich keinen dummen Spruch unversucht lasse. Vor circa einem Jahr wollte ich zu einer Freundin fahren und lud daher einiges in mein Auto ein. Ich war ziemlich im Stress, da ich noch zur Apotheke musste, um etwas für meine Eltern zu besorgen. Ein älterer Herr kam zu mir, sah mir zu wie ich einlud und sagte dann in einem ziemlich herablassenden Tonfall und in breitestem Schwäbisch zu mir: "des is bestimmt net Ihr Auto junge Dame!". Meine Reaktion darauf war ein knochentrockenes "Nein, das ist nicht mein Auto. Den eigentlichen Besitzer habe ich erschlagen und die Papiere sowie den Schlüssel habe ich dann der Leiche abgenommen." Meine Antwort darauf war nicht böse gemeint, sie kam mir einfach ohne viel nachzudenken aus dem Mund geschossen. Zu meinem Bedauern kam (natürlich wie auch anders in so einem Augenblick) genau in diesem Moment ein Streifenwagen der Polizei um die Ecke gefahren. Der ältere Herr fing an nach dem Wagen zu schreien, ich sei eine Mörderin und sie sollten stehen bleiben. Das taten sie natürlich auch. Das Ende vom Lied war, dass die Polizistin versucht hat den alten Mann zu beruhigen und der Polizist mich ausfragte. Personalausweis und sonstiges hatte ich allerdings in der Wohnung gelassen, da ich ja noch zur Apotheke musste (circa 100 m von meinem Wohnhaus entfernt) und danach sowieso noch in die Wohnung gegangen wäre. Der Polizist musste erstmal herzhaft lachen und bat mich dann in den Wagen einzusteigen, er fuhr mich zur Apotheke und bat mich meine Einkäufe zu erledigen. Ich werde nie das dämliche Gesicht der Verkäuferin vergessen, als ich auf die Frage ob ich eine Bestellung abends abholen könne mit einem Blick auf den Streifenwagen meinte, dass dies wohl nicht möglich sei. Letztendlich habe ich bloß meinen Personalausweis und meine Papiere zeigen sowie klarstellen müssen, dass ich meinen Vater (mein Auto ist sein Zweitwagen) nicht umgebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028653 vom 19.02.2011 um 21:43:25 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wochenendarbeit

27

anhören

Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Stuttgart

Wochenendarbeit
Ich (m/26) hab vor einigen Wochen Samstags ordentlich einen über den Durst getrunken. Als ich dann Morgens um 7 Uhr heim gekommen bin, wollte ich mich gerade ins Bett legen und da ruft mich mein Geschäftspartner/guter Kumpel an und sagt, dass er Samstags bei einem (eigentlich) fertigen Auftrag von einem Kunden noch eine Erweiterung vereinbart hat. Das heißt für mich nochmal ins Büro und das Angebot aktualisieren, da dass ein verdammt wichtiger Kunde ist. Ich hab dann unsere 2 besten Mitarbeiter angerufen und darum gebeten das Angebot zu schreiben, keiner wollte dies tun. Das hieß für mich allen ernstes ins Büro zu "kriechen". In dem Gebäude in dem unsere Geschäftsbüros sind, haben wir zwei Stockwerke angemietet. Das eine Stockwerk teilen wir uns mit einer anderen Firma, in dem Stockwerk ist auch mein Büro. Als ich dort ankam dachte ich, ich wäre allein auf dem Stockwerk. Deshalb habe ich bei offener Tür Lautstark über diesen Kunden geflucht, hab dabei keine schmeichelhaften Ausdrücke unterlassen. Dann kam es mir irgendwann hoch und ich hab auf dem Weg zur Toilette, besser genau vor meiner Bürotür alles rausgelassen der ganze Scheiß Flur war voll gekotzt. Naja, ich dachte mir, lässt du erstmal liegen, der Kunde ist wichtiger. Also ich wieder ins Büro und weiter geschrieben, als es mir wieder kam bin ich nur noch an die Bürotür und hab in den Flur gekotzt. Irgendwann hab ich gemerkt das ich im liegen besser schreiben kann, also nahm ich meinen Laptop und hab mich auf den Boden gelegt und weiter geschrieben.
Als dann die Komplette Firma, die noch auf dem Stockwerk ist, aus dem Präsentationsraum, der genau gegenüber von meinem Büro ist, rauskommt. Die hatten eine kleine Firmenfeier oder ähnliches, jedenfalls sind das größtenteils Frauen (Marketingfirma) und die haben das ganze Schlamassel gesehen und da ich dachte, dass ich alleine bin, war meine Tür natürlich sperrangelweit offen. Der Flur voll gekotzt, meine ganzen Ordner aufgeschlagen auf dem Boden, ich auf dem Boden liegend im Unterhemd am Laptop. Muss echt ein geiler Anblick gewesen sein. Sorry Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00028607 vom 05.02.2011 um 20:04:36 Uhr in Stuttgart (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000