Ich hasse meine Kommilitonen!

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Boshaftigkeit Hass Hochmut Studentenleben

Ich studiere an der TU München und hasse meine Mitstudenten. Jedes Mal, wenn mich einer dieser Polohemdspasten anspricht, möchte ich mich meterweit erbrechen. Bin ich froh, wenn der ganze Scheiß in anderthalb Jahren vorbei ist.

Beichthaus.com Beichte #00024649 vom 03.09.2008 um 16:23:54 Uhr (32 Kommentare).

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Meine Eltern sind Selfmade-Millionäre

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Habgier Geiz Hochmut Studentenleben Stuttgart

Ich muss etwas beichten, was mir seit langem auf der Seele liegt: Meine Eltern sind stinkreiche Selfmade-Millionäre und finanzieren mir (Studentin, 24) eine 70 qm in der Nähe von Stuttgart, dazu noch 500 Euro monatlich für die Lebenskosten (und, und, und), was ich natürlich vorne und hinten nicht brauche, auf der hohen Kannte habe ich somit über die Jahre einen beachtlichen (fast 6-stelligen) Betrag angespart. Meine Eltern wissen, dass ich das Geld nicht zu Fenster herauswerfe, denn ich kaufe keine teuren Kleider, nur H&M und so, und gehe fast nicht auf Partys. Prasse überhaupt kein Geld heraus, deshalb geben sie mir auch so viel, was ihnen auch überhaupt nicht wehtut.

Das Schlimme daran ist, dass alle meine Freunde (bis auf einen einzigen) überhaupt keine Ahnung von meiner finanziellen Lage haben. Einige kenne ich seit nunmehr 15 Jahren und sie ahnen nichts. Meine Eltern leben selbst auch nur in einer Mietwohnung in einer Mittelstandsgegend und weigern sich, in Stuttgart ein Haus zu kaufen, weil man so wenig fürs Geld bekommt. Doch vor einiger Zeit habe ich ihnen das Immobilien-Kaufen schmackhaft gemacht, weil der Aktienmarkt nicht mehr allzu viel hergibt, also haben sie mir zwecks Zweitstudium in München eine Neubauwohnung in einem angesagtem Viertel gekauft und sich selbst wollen sie nun endlich für ihre Mühen belohnen und sich ein großes Herrenhaus oder ein kleines Schloss in Thüringen (unserer Heimat) kaufen.

An der Uni spiele ich die arme Studentin und laufe in Jeans und T-Shirt rum und spreche, wenn ich von zu Hause rede, nur von meinem "Zimmer", nie von meiner großen Wohnung. Außerdem bin ich hochbegabt (IQ 134, alles offiziell getestet) und habe ein Einser-Abi , werde mein Studium wahrscheinlich als eine der Besten im Jahrgang abschließen und das mit zwei Semestern weniger als der Regelstudienzeit, mache dann noch ein Zweitstudium in Zahnmedizin.

So und nun zu meiner "Sünde": ich fühle mich höchstprivilegiert und genieße es, die Leute im Ahnungslosen zu lassen, aus Angst sie würden mich meines Geldes und meiner Intelligenz wegen hassen. Ich stehe total auf Geld, will mal reich werden, auch ohne das Erbe meiner Eltern. Will als Zahnärztin und Sprachwissenschaftlerin (meinem Erststudium) in einer privaten Klinik arbeiten und wohlhabend werden. Dann noch meinen zweiten Doktor in Sprachen machen. Ja, ich will alles und schaffe alles und Bescheidenheit ist mir extrem fremd, weil der Ehrgeiz mich zerfrisst. Ich hasse Leute, die sich mit weniger zufrieden geben, als sie erreichen könnten. Davon gibt es mehr als genug. Manchmal gelingt es mir zwar nur schwer, meine wahre Identität zu verstecken, aber ich habe bis jetzt immer noch die Kurve gekriegt. Traurig, dieses Versteckspiel, wenn man Angst vor Neidern hat, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00024361 vom 30.07.2008 um 11:03:49 Uhr in Stuttgart (72 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Herrenlose Gepäckstücke

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Boshaftigkeit Diebstahl Stolz Bahn & Co.

Heute haben sich zwei junge Burschen im ICE auf der Fahrt von Düsseldorf nach München im Zug aufgeführt wie Verrückte. Der Fehler war, dass sie mich (m/59) mehrmals massiv angepöbelt haben. Nun stehen Ihre Gepäckstücke, die in der Mittelablage des Großraumwagens waren, herrenlos auf dem Bahnsteig in Siegburg. Ich bereue es nicht und empfinde große Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00024153 vom 28.06.2008 um 22:36:02 Uhr (24 Kommentare).

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Erschrocken in der U-Bahn

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Peinlichkeit

Mir (20/m) ist letzte Woche was peinliches in der U-Bahn passiert, was mir unsagbar leid tut und ich dringend loswerden will. Ich fahre jeden Tag mit der U-Bahn quer durch München zur Arbeit. An diesem Morgen war der Bahnsteig aufgrund einer Verspätung recht voll, sodass ich mich gerade noch so in einen der einfahrenden Züge drücken konnte. Die Tür an der ich in der Bahn stand, befand sich auch auf der Ausstiegsseite der nächsten Station. Die Tür ging knapp vor meine Nase zu sodass ich genau vor dem Fenster der Tür stand - innerhalb des Zuges natürlich. Die Bahn fuhr los und ich lauschte meinem mp3 Player. In Gedanken versunken und von der Musik berieselt, fuhr die U-Bahn in die nächste Station ein. Als die U-Bahn zum stehen kam, tauchte hinter dem Rahmen der Glasscheibe in der Tür, genau vor mir das Gesicht eines entstellten Brandopfers auf. Ich habe mich so tierisch erschrocken, dass ich ein lautes "WAAAH!!" nicht zurückhalten konnte und wild zu zappeln begann. Auf einmal Stille im ganzen Zug - Alle Blicke auf mich gerichtet - Ich bin nur noch aus der verdammten U-Bahn raus und die Rolltreppe hochgelaufen. Das Ganze tut mir wahnsinnig leid, und es war absolut keine Absicht. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet und ich war mit meinen Gedanken auch ganz woanders. Trotzdem werde ich mein schlechtes Gewissen nicht los, weil ich vor lauter Scham abgehauen bin. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00023986 vom 12.06.2008 um 00:21:19 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Renn, Taxifahrer, renn!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Auto & Co.

Ich war in München unterwegs und es regnete wie verrückt, dazu kam mein Frust, weil ich schon seit einer viertel Stunde im Stau stand und keinen Meter vorankam. Da fiel mir ein Taxistand auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf, mit einem Taxiruf, an dem die Nummer stand. Ich schnappte mir mein Handy und rief die Nummer an. Der Taxifahrer im ersten Taxi lief fluchend zu dem Häuschen, auf dem dank meines Anrufs ein gelbes Licht blinkte. Als er schon triefnass den Anruf entgegennehmen wollte, legte ich auf und er rannte schimpfend und fluchend zurück zum Taxi. Dieses Spiel trieb ich 4-5 Mal und meine Laune hat sich deutlich gebessert, da ich das ja alles Live erleben konnte. Obwohl es wirklich mies von mir war, tut es mir nicht leid, da ich Taxifahrer nicht ausstehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00022900 vom 24.09.2007 um 20:32:05 Uhr (2 Kommentare).

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