Die Lügen über meine Ex

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Lügen Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Ex Joachimsthal

Ich (m/26) habe meiner Ex-Freundin nach unserer Beziehung, welche sie beendete, immer wieder hinterhergetrauert und bin in Selbstmitleid fast ertrunken. Eines Tages habe ich sie dann in der Innenstadt gesehen, mit einem Mann, den ich nie zuvor gesehen hatte. Da sie mir während unserer Beziehung, nie von anderen Männern berichtete, versuchte ich den beiden so lange zu folgen, bis sie ihn mal aus den Augen ließ, um ihn dann zu fragen, ob er der neue Mann in ihrem Leben ist. Ich bin den beiden also möglichst unauffällig gefolgt. Als meine Ex dann kurzzeitig in einem Erotikladen verschwand und ihren Begleiter draußen warten ließ, sah ich meine Chance. Da er sich eine Zigarette anzündete, wusste ich sofort, wie ich mit ihm ins Gespräch kam, da ich selber Raucher bin und immer Zigaretten bei mir trage. Ich lief also an ihm vorbei und fragte ihn, ob er ein Feuerzeug habe, er war auch sehr nett und gab es mir. Ich versuchte schnellstmöglich auf den Punkt zu kommen, da ich nicht sicher war, wie lange meine Ehemalige in dem Laden verbleiben würde, also fragte ich ihn einfach, ob er etwas für seine Freundin kaufen wolle, oder warum er sonst hier wäre. Er antwortete nur "Nein, nein. Ich warte hier auf meine Freundin, die will mich heute Abend überraschen."
Ich war geschockt und wurde wütend, also habe ich, ohne darüber nachzudenken, einfach gefragt, ob die blonde Frau mit der ich ihn hierher gehen sah, seine Freundin wäre. Er nickte, und fragte, warum ich das wissen wolle. Ich antwortete aus Enttäuschung und Wut heraus "Ist das nicht S.? Die hat einige Krankheiten, ein Freund von mir hatte mal was mit ihr." Als sich die Tür vom Geschäft öffnete, lief ich, ohne zurückzuschauen, weg. Ob meine Ex oder eine wildfremde Frau rauskam, weiß ich bis heute nicht.
Ich beichte meine Lügen und dass ich eine Beziehung aus Wut und Enttäuschung gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00031519 vom 26.06.2013 um 20:35:26 Uhr in Joachimsthal (23 Kommentare).

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Danke an die Ex meines Freundes

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Hass Zorn Ex Berlin

Ich (w/22) habe einen abartigen Hass auf die Ex meines Freundes. Die beiden waren über vier Jahre zusammen, in dieser Zeit hat sie ihn mehrfach betrogen, was er aber erst im Nachhinein durch gemeinsame Freunde erfahren hat, oder als sie zwei Tage nach Beziehungsende […]
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Beichthaus.com Beichte #00031498 vom 24.06.2013 um 16:19:10 Uhr in 10115 Berlin (Chausseestraße) (11 Kommentare).

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“Folge

Die verheimlichte Bettgeschichte

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Feigheit Verzweiflung Falschheit Lügen Partnerschaft

Ich (w/19) bin nun seit fast neun Monaten mit meinem Freund (26) zusammen, und unsere Beziehung könnte gar nicht besser laufen. Wir streiten so gut wie nie, verstehen uns in jeder Hinsicht super und wohnen eigentlich auch schon zusammen.
Was er allerdings nicht weiß, ist, dass ich mit seinem besten Freund geschlafen habe. Nein, nicht während unserer Beziehung, ich bin ihm selbstverständlich treu und würde ihm so etwas niemals antun. Das Ganze geschah bereits zwei Jahre, bevor wir uns überhaupt kannten, und er weiß auch, dass sein bester Freund und ich kurz was am Laufen hatten, aber eben nicht, dass wir auch Sex hatten. Nun habe ich seit Monaten jedes Mal, wenn ich mit beiden gemeinsam unterwegs bin, ein total schlechtes Gewissen, konnte es aber nie übers Herz bringen, ihm davon zu erzählen. Und es wird mit jedem Tag ein bisschen schwerer, auch wenn es ihm gegenüber nur fair wäre. Aber ich weiß einfach nicht, ob die Sache relevant genug ist, seine Enttäuschung und vielleicht den Vertrauensverlust überhaupt wert zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00031495 vom 24.06.2013 um 13:36:15 Uhr (12 Kommentare).

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5.475 Tage Sehnsucht

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe Schule

5.475 Tage Sehnsucht
Ich weiß es noch ganz genau. Nach den Sommerferien kam ich in die 13. Klasse meiner neuen Schule. Verplant, wie ich war, kam ich selbstverständlich zu spät und hatte dann noch damit zu kämpfen, dass ich den Raum nicht finden konnte. Ich öffnete die Tür und alle schauten mich an, als wäre ich von einem anderen Planeten. Peinlich berührt setzte ich mich auf den verbleibenden freien Platz. Dabei musterte ich meine neuen Mitschüler. Und dann entdeckte ich sie. Noch nie in meinem Leben hatte ich ein so schönes Mädchen gesehen, ich war wie erstarrt. Die wunderschönen braunen Haare, die ihr himmlisches Gesicht ummantelten. Ich erinnere mich noch sehr gut an ihre Augen, ihre prachtvoll glänzenden Augen, die in einer Mischung aus Grau und Grün, in einigen Winkeln auch Blau, schimmerten. Sie hatten mich gefesselt. Ihre Nase, ihr Kinn, ihre Ohren, ihre vollen Lippen. Alles spielte in einer wunderbaren Harmonie miteinander, sie war wie gemalt, heute würde ich sagen, sie war photoshopped.

Meine Klassenlehrerin riss mich aus meiner Tagträumerei, als sie mich bat, mich vorzustellen, da ich immerhin zu spät gekommen war. "Eli heiße ich. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus dem Süden Iraks. Meine Hobbies sind (…)".

Der erste Schultag verging und ich wechselte mit ihr erste Blicke, manchmal schaute sie mich mit ihren wunderschönen Augen leicht lächelnd an und blickte kurz darauf schnell wieder weg. Ich lächelte immer zurück. Allerdings, so dachte ich mir, brauche ich mir keine allzu großen Hoffnungen zu machen. Wir spielten nicht in derselben Liga. Sie, das fantastische, hübsche, beliebte Mädchen und ich, das komplette Gegenteil. Der Tollpatsch, der ständig unpünktlich war und auf niemanden zugehen konnte. Ich fragte mich, warum jemand wie sie etwas mit mir zu tun haben sollte. Dann kam ich wieder einmal zu spät, doch als ich die Klassentür vorsichtig öffnete, erkannte ich, dass wir wohl eine Freistunde hatten. Geradewegs ging ich in den Raum und fragte, wo denn unser Lehrer bliebe. Sie, Alyena, antwortete mir. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ausgerechnet sie mich darüber aufklären würde, dass unser Lehrer krank ist und welche Aufgaben wir lösen sollten. Perplex starrte ich sie an und krächzte nur ein halblautes "Danke". Dann setzte ich mich hin und fing an, im Buch zu arbeiten. Plötzlich setzte sie sich neben mich und verwickelte mich in ein Gespräch. Sie kam ursprünglich aus der Türkei. Ihre Mutter ist Türkin, ihr Vater Grieche. Ihre Eltern leben getrennt und sie hat noch vier weitere Geschwister. Ich denke noch heute an ihr Haar. Es flatterte im Durchzug in unserer Klasse und streifte leicht durch mein Gesicht, so nah saß sie neben mir. Mein Herz pochte, und es pocht immer noch, wenn ich an sie denke.
Die Zeit verging und wir kamen uns immer näher. Allerdings heimlich, nicht einmal ihre besten Freundinnen wussten davon. Ich genoss die Zeit. Sechs lange Monate hat es gedauert, bis ich ihr Herz erobert hatte und man uns als Pärchen bezeichnen konnte. Dann wurde ich immer leichtsinniger, ich Idiot ließ sie des Öfteren sitzen, gab ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie verdient hatte. Sie glaubte gen Ende unserer Beziehung sogar, dass ich sie nicht mehr liebte. Dabei war sie nicht nur meine erste Liebe, sondern meine Einzige. Ich weiß noch genau, dass wir uns das erste Mal wegen etwas ganz Banalem stritten, weswegen ich mich heute noch in den Allerwertesten treten könnte.

Wir redeten Ewigkeiten nicht miteinander. Ich dachte mir immer, dass sie zu mir zurückkommen wird. Bis zu dem Tag, an dem bekannt wurde, dass sie umgezogen ist. Sie hatte anscheinend Probleme mit ihrer Familie und deshalb sind sie kurzerhand umgezogen. Sie war weg. Weit weg. Plötzlich lagen zwischen uns über 700 Kilometer. Wo genau sie wohnte, weiß ich bis heute nicht - aus Datenschutzgründen. Das Königreich, das ich mit ihr aufgebaut habe, brach in sich zusammen als bestünde es nur aus Sand. Meine Prinzessin war fort, und mit ihr mein Herz. Die nächsten Tage verbrachte ich in Selbstmitleid und dem Versuch, sie irgendwie zu erreichen. Aber nichts. Kein Anruf wurde entgegengenommen, kein Brief beantwortet. Und es konnte mir keiner helfen, schließlich wusste niemand, dass wir zusammen waren. Ich machte mein Abitur mit einem guten Schnitt und begann ein Studium der Zahnmedizin, das ich erfolgreich beendete. Ich dachte jeden Tag an sie. Die Gedanken zerfraßen mich innerlich, doch ich lebte mein Leben weiter. Ich gründete später sogar eine Praxis mit einem ehemaligen Kommilitonen. Heute bin ich 35 und habe eine Tochter, die ich über alles liebe. Ich lebe allerdings geschieden, denn meine Frau betrog mich.

Alyena, ich denke immer noch an dich. Es verging kein Tag in den letzten fünfzehn Jahren, an dem ich nicht an Dich gedacht habe. Bei jedem Klingeln, bei jedem Anruf, bei jedem Brief, bei jeder SMS entflammt mein Herz aufs Neue, in der Hoffnung, es könnte eine Antwort von dir sein. Doch nein. Rund 5.475 Tage habe ich gehofft und gebetet, dass du wieder in mein Leben trittst. Es passierte leider nichts. Bitte verzeihe mir, Alyena, ich hatte nicht einmal die Gelegenheit, mich bei dir zu entschuldigen. Und es zerfrisst jeden Tag ein weiteres Stück von mir, zu wissen, dass du nicht bei mir bist. Es tut mir so leid. Ich habe erst zu spät bemerkt, wie wichtig du bist. Jedes Mal, wenn ich einschlafe, bete ich, am nächsten Tag neben dir aufzustehen und deine wunderschöne Gestalt neben mir zu spüren. Zu sehen, wie glücklich du bist. Denn ich werde dich immer lieben. Manchmal schlafe ich unter Tränen ein und wünschte mir, am nächsten Tag nichtmehr aufzustehen. Doch meine Tochter braucht mich. Und das, obwohl bis heute niemand von unserer Liebe weiß. Nur sie und ich. Lebe wohl, doch bitte vergiss jenen, der dich zu lieben lernte, nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031493 vom 24.06.2013 um 11:53:20 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Die Angst vor dem Monster

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Feigheit Peinlichkeit Arbeit

Die Angst vor dem Monster
Ich habe eine Weile lang jeden Sonntag Zeitungen ausgetragen. Dafür war ich von ungefähr sechs bis neun Uhr mit dem Fahrrad unterwegs. Da ich im Winter damit anfing, war es an meinem ersten Arbeitstag noch stockduster. Zu meiner Strecke gehörte auch ein Stück von knapp drei bis vier Kilometern, das sehr ländlich war und lange zwischen Feldern entlang führte. Nun war ich also an meinem ersten Tag früh morgens unterwegs. Die ungewohnte Dunkelheit war schon etwas gruselig. Je länger ich fuhr, desto mehr steigerte ich mich hinein, obwohl ich eigentlich sonst kaum Angst vorm Dunklen habe. Schließlich war ich auf dem ländlichen Stück unterwegs und total angespannt, ich wartete praktisch darauf, dass sich jederzeit ein böser Mann auf mich stürzen würde.

Da plötzlich, ein monströses Geräusch von irgendwo: ein lautes, bösartiges Schlürfen - zweifellos ein grausames Wesen, das mich töten und verspeisen wollte. Angespannt, wie ich war, schrie ich auf, fiel halb vom Fahrrad und schaffte es irgendwie, meine Taschenlampe anzumachen. Auf der Weide neben mir starrte mich dann völlig entgeistert eine Kuh an, die gerade einen Schluck aus ihrer Tränke genommen hatte. Hiermit beichte ich also, dass ich mit 18 Jahren noch einmal an Monster glaubte.

Beichthaus.com Beichte #00031490 vom 23.06.2013 um 23:25:35 Uhr (19 Kommentare).

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