Rattenfütterung

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Ekel Dummheit Schamlosigkeit Tiere Düsseldorf

Als ich (m/25) und meine Ex uns kennen gelernt haben, hatten ihre Eltern von vorn herein etwas gegen mich, daher wichen wir auf die Wohnung eines Bekannten aus, wo ich einige Zeit lang praktisch wohnte. Das Zimmer, in dem wir schliefen, war vom restlichen Teil der Wohnung durch eine Art Vorhang getrennt und man hat quasi alles gehört, was dort vor sich ging. Ich muss dazu sagen, dass in diesem Zimmer zwei große Rattenkäfige standen, wo sich zusammengerechnet rund 12 Ratten befanden. Wir hatten dann irgendwann Lust und sind in "mein" Zimmer verschwunden. Als wir fertig waren, zog ich das Gummi runter und bemerkte, dass es recht voll war. Ich hab abwechselnd einen Rattenkäfig, das Kondom und sie angeguckt und sie verstand, worauf ich hinaus wollte. Ich öffnete den Käfig und kippte den Kondominhalt in eine leere Futterschale, dabei bemerkte ich, wie dickflüssig das Sperma eigentlich war. 5 Ratten kamen angerannt und haben sich das Zeug reingezogen, als wären es warme Hamburger. Ich werde den Moment nie vergessen, als eine Ratte sich dabei etwas verschluckte und davon Schluckauf bekam. Ich bin seitdem nie wieder in einen derartig, nahezu komatösen Lachanfall, gemixt mit einem Ekelgefühl verfallen, wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00026845 vom 11.08.2009 um 09:36:55 Uhr in Düsseldorf (26 Kommentare).

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Grillabend mit Türken

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Vorurteile Gewalt Verrat

Die Ferien hatten noch nicht angefangen, aber es war Freitag und gutes Wetter, ergo perfekt zum treffen mit Kollegen. Da wir das fast jede Woche Freitag machen, war das nichts ungewöhnliches.
Das Bier war nach Schulschluss schnell gekauft, und so waren wir um 16:00 Uhr beim Grillplatz. Es waren noch nicht alle von uns da, von normalerweise 12 Leuten erst fünf. Davon waren ein Kollege und ich zu Fuß, die anderen drei mit Fahrrädern da.

Es war eben gutes Wetter, folglich kamen auch andere auf die Idee, sich dort zu treffen: Circa. 15 ausländische - wahrscheinlich türkische - Jugendliche kamen ebenfalls.
Da wir am gemütlichen Ort bereits Stellung bezogen haben, dachten sie sich wohl, sie könnten uns problemlos von dort verjagen, also kamen sie zu uns fünf Leuten und machten direkt Stress. Da wir darauf ja keine Lust hatten, haben wir uns lieber verzogen - friedlich. Bis auf eine Ausnahme und hier fängt der interessante Teil an:

Einer unserer Kollegen - nochmal erwähnt sei, ein anderer und ich waren zu Fuß - rief, als wir gingen, lautstark "Ihr dreckigen Kanacken" und fuhr los, um die anderen beide einzuholen. Die männlichen Jugendlichen sprinteten los, um ihn einzuholen.
Tja, sie rannten an meinen Kollegen und mir vorbei (dieser Kollege ist übrigens dunkelhäutig), ihn hinterher.
Sie haben den wegfahrenden Kollegen nicht eingeholt, denn sie standen dann zu acht am Weg. Weit und breit kein Mensch, nur wir beide, die direkt auf sie zugingen. In dem Moment wurde mir klar, was passieren würde.

Um mich kurz zu fassen, nach ein paar "freundlichen" Fragen, wer der Kerl sei - wor wir freilich ruhig blieben - saß es eine. Wen hat es getroffen? Mich, natürlich. Das passierte noch einige male, bis mein dunkelhäutiger Kumpel den Vornamen sagte. Das reichte ihnen aber nicht, so saß es noch ein paar. Den körperlichen Schmerz konnte ich problemlos aushalten, aber ich hatte Angst, dass sie noch weiter gingen, also nannte ich ihnen den ungefähren Wohnort. Sie ließen uns daraufhin gehen - nachdem ich trotz weiteren Schlägen ruhig blieb (mein Kollege auch - er hat es wohl an meinen Blick erkannt...).

Wir sind natürlich schnellstens abgehauen. Als wir dann die anderen trafen, mittlerweile waren die anderen zehn Leute auch da, musste raus, was passiert war. Wir haben alles detailgetreu erzählt, mit einer Ausnahme: Wir haben verschwiegen, dass wir seinen ungefähren Wohnort nannten (Stadtviertel). An diesem Abend wurde ich königlich behandelt, weil ich die Schnauze gehalten habe.

Tja, wie es das Leben so will, haben sie ihn vorgestern wohl getroffen. Glücklicherweise waren sie dort wohl nur zu dritt, mein Kollege (der sie beleidigt hat) war aber auch mit zwei anderen unterwegs. Allerdings drohten sie ihn an, ihn zu finden.

Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich doch mehr verraten habe, als gut war. Aber bin ich wirklich Schuld? Ich habe doch die Schläge kassiert, weil er Scheiße gebaut hat. Ich bereue allerdings, mich damals nicht gewehrt zu haben, egal wie es ausgegangen wäre. Ich bereue es, nicht standhaft geblieben zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00026839 vom 10.08.2009 um 16:26:46 Uhr (44 Kommentare).

Gebeichtet von Tolaner
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Der Non-Konformist

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Engherzigkeit Partnerschaft Liebe Hanau

Ich traf ihn vor 3 Jahren in der Stadt, als er gerade mit einem breiten Lächeln einen Schmetterling betrachtete, der sich in die Betonwüste verirrt hatte. Das Tier, seine Schönheit hatte es ihm angetan. Da ich auch solche Dinge beachte, kamen wir schnell ins Gespräch, und es dauerte nicht sehr lang, da merkte ich, dieser Mann ist etwas ganz besonderes. Ich (übrigens w und 23 Jahre alt) war damals eigentlich nach einer Beziehung mit einem notorischen Fremdgänger von alledem geheilt. Aber ohne es zu wollen, verliebte ich mich in ihn. Doch er ist kein Mensch, der sich in einem normalen Rahmen innerhalb dieser Gesellschaft bewegen kann, ein Non-Konformist, ein Unbequemer, aber kein Grüner oder Linker, sondern einfach ein gnadenloser Individualist. Er pfeift auf anderer Leute Meinung, und viele würden sagen, er ist nicht ganz dicht. Dennoch kann er jede Handlung für mich logisch darlegen, so unlogisch sie auch sein mag. Und genau in diesem seinen Verhalten liegt auch das Problem: Er ist nicht zu einer normalen Beziehung fähig. Nein, er geht nicht fremd, aber er kann sich zum Beispiel nicht vorstellen, jemals fest mit einer einzelnen Person zusammen zu wohnen (er wohnt in einer Art WG), er haut ohne Grund einfach mitten am Tag bei mir ab, er sagt Treffen kurzfristig ab, usw. Er sagt, er liebt mich, und ich glaube ihm. Aber er schätzt seine Freiheit, nicht die Freiheit, zu schlafen, mit wem er will, sondern die, zu tun und lassen, was er will, höher ein als den Wert einer Beziehung. Und das ist auch der Grund, warum ich diesem wunderbaren Menschen heute Abend das Herz brechen werde, indem ich diese Beziehung beende. Ich will einen Mann, mit dem ich Kinder haben kann, eine sichere Zukunft, ein eigenes Haus. Vielleicht bin ich einfach zu spießig für ihn. Ich hoffe, er wird ohne mich glücklicher sein.

Beichthaus.com Beichte #00026805 vom 05.08.2009 um 16:22:12 Uhr in Hanau (30 Kommentare).

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Der Alkohol-Jackpot

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Trunksucht Betrug Maßlosigkeit Last Night Groß-Gerau

Gestern Abend habe ich (m/22) mich zusammen mit einer guten Freundin zu einem feuchtfröhlichen Abend in eine Discothek aufgemacht. Ich hatte mir vorgenommen, meine Leber an diesem Abend nicht ganz so hart ranzunehmen und so setzten wir uns zunächst bei ein paar gemütlichen Bieren an die Theke.

Als wir schließlich Lust bekamen zu tanzen, sind wir auf dem Weg zur Tanzfläche noch an einem Getränkeautomaten vorbeigekommen, an dem ich mir ein Bier ziehen wollte. Ich habe also meine Karte auf den Leser des Automaten gelegt und anschließend meine Wahl getroffen. Zu meinem Ärger wollte der Automat kein Bier ausspucken, also machte ich mich auf Fehlersuche. Schnell war der Fehler entdeckt: Ein anderer Gast hatte seine Karte auf dem Leser des Automaten liegen lassen, der sich wohl nach kurzer Zeit abschaltet. "Der Alkoholgott muss mich erhört haben, das kann kein Zufall sein", dachte ich mir. Jetzt ging es rund. Den guten Vorsätzen und meinem Gewissen hatte ich mich schnell entledigt. Also habe ich die neu erworbene Karte kurz vom Leser genommen, wieder draufgelegt und siehe da, es funktionierte. Nun ging es los: Die Tasten des Automaten glühten und ich war in Vorfreude auf den kostenlosen Suff, der mir beschert wurde.

Da der Gast, dem die Karte gehörte spätestens bei seinem nächsten Bier oder beim Verlassen der Discothek bemerken würde, dass er seine Karte verloren hatte und diese dann sperren lassen würde, war höchste Eile geboten. In Rekordtempo zerrte ich mir ein Bier nach dem anderen in den Kopf, um dann schließlich die zweite Runde einzuläuten. Meiner Begleitung gegenüber zeigte ich mich ebenfalls sehr großzügig.

Der letzte Kontostand vor der Sperrung betrug knapp 50€. Ich war mittlerweile voll wie eine Haubitze und bereit den Heimweg anzutreten. Die Karte legte ich auf einem Geländer ab und ging mit meiner noch fast jungfräulichen Karte an die Kasse um den Spottbetrag von 9€ zu entrichten. Glücklich, aber sichtlich vom Alkohol gezeichnet, verließ ich den Laden. Es tut mir Leid für den armen Teufel, der meine Zeche zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00026775 vom 30.07.2009 um 23:28:25 Uhr in 64521 Groß-Gerau (31 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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“Beichte

Verstecken vor der dicken Nachbarin

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Dummheit Hochmut Kinder Nachbarn Frankfurt

Verstecken vor der dicken Nachbarin
Vor langer Zeit, als 10-jähriger bin ich (m/32) mit meinem Kumpel durch die Straßen spaziert. Wir waren auf dem Weg zu mir (Mietshaus), als wir am Nachbarhaus vorbeikamen und uns dort im Erdgeschoss das offene Fenster auffiel. Dort war die Nachbarin (ca. 40 Jahre, ca. 150 kg, als sehr jähzornig bekannt) am Staubsaugen. Ohne es mit meinem Freund abzusprechen, warf ich die Reste meines Apfels, den ich am essen war, ins Wohnzimmer und mein Freund den Rest seines belegten Brötchens gleich hinterher. Wir rannten natürlich sofort los, aus Angst vor einer Szene auf offener Straße. Dummerweise rannten wir direkt nebenan in die Toreinfahrt des Hauses, in dem ich wohnte. Die dicke Nachbarin kam in einem erstaunlichen Tempo hinterher. Nie hätten wir gedacht, dass sie uns so schnell hinterherkommt. Wir haben uns dann im Garten hinter der Garage versteckt. Glücklicherweise hat sie das nicht gesehen und ist direkt ins Treppenhaus bis zum 4. Stock nach oben, in dem ich wohnte. Wir konnten das von unten durch die Treppenhausfenster verfolgen. Da sie aber im Treppenhaus niemanden angetroffen hat, kam sie wieder zurück und blieb bestimmt 20 Minuten auf einem Gartenstuhl sitzen, der ca. 3m von unserem Versteck entfernt war. Wir trauten uns in dieser Zeit nicht, uns zu bewegen oder zu sprechen. Irgendwann ging sie dann fort, wir blieben noch 5 Minuten hinter der Garage. Sie war weg. Seitdem habe ich mich immer erst umgeschaut, wenn ich nach Hause kam, und bin erst dann die Einfahrt rein.

Beichthaus.com Beichte #00026766 vom 29.07.2009 um 18:55:15 Uhr in 60489 Frankfurt (Reifenberger Straße 10) (18 Kommentare).

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