Dem Erfrierungstod entkommen

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Stolz Verzweiflung Betrug Last Night Studentenleben

Ich (m/35) war damals auf einer Studentenparty, die im Wohnheim der Uni stattfand. Ich wollte nach der Party bei meiner damaligen Freundin schlafen, die direkt im Wohnheim eine Wohnung hatte. Unsere Beziehung lief damals schon nicht mehr glatt und an dem Abend haben wir uns heftig gestritten. Sie hat mir erzählt, dass sie mir mit einem Assistenten von der Uni fremd gegangen ist. Ich bin bis heute davon überzeugt, dass sie das für ihre Noten gemacht hat. Naja, sie hatte mir angeboten trotzdem bei ihr zu schlafen, aber dafür war ich mir dann zu Stolz.


Meine Wohnung war circa 15-20 km von dem Wohnheim entfernt. Es war tiefster Winter und so was von kalt, dass man dem Wasser beim gefrieren zuschauen konnte. Ich lief los und wusste nicht worauf ich mich eingelassen hatte. Nach dem ersten Kilometer spürte ich nichts mehr an meinem Körper. Dann kam ein Taxi daher gefahren und ich hatte diesen einen kurzen Moment, wo ich mir vorgestellt habe wie schön warm es darin wohl sein mag. Ich habe kurzerhand das Taxi angehalten und bin eingestiegen, obwohl ich keinen einzigen Cent hatte. Ich sagte dem Fahrer dann nicht meine Adresse, sondern eine die in der Nähe meiner Wohnung lag. Als wir ankamen, tat ich einen Moment so als würde ich nach Geld suchen, bin dann ausgestiegen und los gerannt. Obwohl der Taxifahrer einiges mehr wog als ich, hatte er eine beachtliche Kondition. Unter normalen Umständen hätte ich ihn direkt abgehängt, aber ich war durch das Zufrieren meiner Gliedmaßen gehandicapt. Jedoch hat er irgendwann aufgegeben. Als er stehen geblieben ist, bin ich auch etwa 10m weiter stehen geblieben, weil ich auch nicht mehr konnte. Wir haben uns einen kurzen Moment lang angesehen und sein Gesicht werde ich niemals vergessen. Wenn ich ihn heute wieder sehen würde, würde ich ihm den Betrag bezahlen. Es tat und tut mir immer noch Leid, aber ich wäre glaube ich den Erfrierungstod gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00028495 vom 09.01.2011 um 17:16:39 Uhr (20 Kommentare).

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Meine krankhafte Eitelkeit

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Eitelkeit Maßlosigkeit Verschwendung Verzweiflung Osnabrück

Ich (w/21) muss beichten, dass ich krankhaft eitel bin. Ich leide seit Jahren unter starken Depressionen, bin auch in Behandlung. Da ich wegen meiner Erkrankung nicht erwerbsfähig bin, bekomme ich Grundsicherung für Arbeitsunfähige. Wenn man die Kosten für Miete, Nebenkosten, Internet und so weiter abzieht bleiben mir im Monat 260 Euro zum Leben. Eigentlich käme ich damit super aus, wenn ich nicht so eitel und kaufsüchtig wäre. Ich verlasse das Haus nie ohne drei Schichten Make-up und es ist auch schon des öfteren vor gekommen, dass ich abends vor einem verschlossenem Supermarkt stand, der um 22 Uhr schließt, nur weil ich um 20:30 Uhr meinte loszugehen, aber mich noch einmal vorher schminken musste. Diese Unmengen an Kosmetika und Klamotten kosten mich im Schnitt monatlich 150 bis 200 Euro. Ich plane schon immer am 5. eines jeden Monats was ich denn nächsten Monat kaufen werde. Hiermit möchte ich beichten, dass ich lieber hungere als unschön durch die Welt zu laufen. Eventuell werde ich es irgendwann schaffen so selbstbewusst zu sein, dass ich so etwas nicht mehr brauche, aber bis dahin werde ich wohl weiter mit der Sünde der Eitelkeit leben müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028494 vom 09.01.2011 um 16:13:49 Uhr in Osnabrück (42 Kommentare).

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“Beichte

Nach meiner Planwagentour

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Ekel Last Night

Ich (m/22) möchte eine Geschichte beichten, die mir so peinlich war, dass ich sie echt noch keinem so erzählt habe wie es in Wirklichkeit abgelaufen ist. Es ist schon zwei drei Jahre her, als ich noch bei meiner Mutter im Haus gewohnt habe. Es war die Saisonabschluss-Feier von meinem Verein. Wir hatten für den Nachmittag eine Planwagentour und danach ging es noch in die vereinseigene Bar wo ich auch gleich angefangen habe hinter dem Tresen auszuschenken. Dort fiel es mir dann nach einiger Zeit schon sehr schwer den Überblick zu behalten was ich alles getrunken hatte. Nach ein paar Kurzen entschloss ich mich dann den Weg Richtung Heimat einzuschlagen. Den Umständen entsprechend ging es mir ziemlich gut und ich legte mich zu hause angekommen ins Bett und schlief sofort ein.


Auf einmal wach ich auf, Kotzgefühl, dreh meinen Kopf aus Reflex aus meinem Bett heraus und übergebe mich zwei mal. Nachdem ich wieder zur Ruhe gekommen bin realisiere ich, dass ich nicht nur gekotzt habe, sondern gleichzeitig, wahrscheinlich weil sich mich mein Bauch so verkrampft hat, in mein Bett geschissen habe. Ich stand sofort auf, wollte zur Toilette rennen und schaffte es ein weiteres mal nicht zu halten. Ich habe einen dünnflüssigen Haufen mitten auf den Teppichboden meines Zimmers geschissen. Ich hatte den totalen Durchfall. Danach bin ich auf die Toilette und musste mich ein weiteres mal Übergeben. Während ich auf Toilette war und begann die Sauerrei aufzuwischen, hörte ich die Schritte meiner Mutter auf der Treppe. Ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Meine Mutter hatte mich mein ganzes Leben noch nie so besoffen erlebt. Ich ging sofort auf sie zu und flehte sie an wieder in ihr Zimmer zu gehen. Sie sagte nur, sie hätte gehört das jemand gekotzt habe. Leider konnte sie in mein Zimmer gucken und bemerkte einen großen braunen Fleck auf dem Teppich. Ich hab ihr dann gesagt ich hätte dahin gekotzt und ich würde alles sauber machen, sie solle nur jetzt zurück in ihr Bett gehen. Ein Glück ging sie dann auch wieder.


Ich war noch fast 2 Stunden danach am putzen um alles wieder sauber zubekommen. Die Bilanz der Nacht war, dass ich einen neuen Teppich bekommen musste, weil der Fleck in der Mitte des Zimmers nicht mehr rauszubekommen war; Ich hatte nicht nur genau in den Kabelsalat meines Desktopcomputers gekotzt, in welchem ich jedes einzelne Kabel abputzen musste, sondern ich habe auch noch genau in Lüfter von meinem schräg an das Bett gelehnten Laptop gekotzt, welcher danach irreparable war.
Bis der Teppich nach circa einem Monat ausgewechselt wurde, habe ich auch nicht die Quelle des widerlichen Geruchs von Kotze gefunden, der sich in einer für mich unverständlichen Stelle verbarg, nämlich nicht in meinem Kabelsalat wie ich vermutete, sondern unter meinem Bettkasten. Ich weiß bis heute nicht ob meine Mutter realisierte, dass es Kotze und Kacke war.


Dies war zwar mein peinlichster Unfall unter Alkohol, aber nicht der schlimmste. Circa 2 Monate nach diesem peinlichem Vorfall rief ich mittags gegen 12 Uhr meine Mutter aus dem Krankenhaus an und musste ihr erklären, dass ich auf dem Nachhauseweg von einer Party versucht hatte mit dem Fahrrad, volles Tempo, Berg runter versucht hatte über eine Boardsteinkante zu springen. Ergebnis war ein doppelter Kieferbruch und mehrere Wunden, die genäht werden mussten, sowie ein zweiwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus. Ich möchte mich hiermit bei meiner Mutter für meine verheerenden Unfälle entschuldigen und ihr danken, dass sie damit so cool umgehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00028492 vom 09.01.2011 um 03:53:51 Uhr (28 Kommentare).

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Guckst Du gerade Phoenix?

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Peinlichkeit Intim Gesundheit Familie Studentenleben

Guckst Du gerade Phoenix?
Ich (w/20) habe Probleme mit Arschjucken, wegen meiner viel zu trockenen Haut. Ich habe da so eine extra Salbe, um das einzucremen. Da ich gerade studiere und wenig Geld habe, wohne ich zur Zeit noch zu Hause bei meinen Eltern. Und gerade eben, während ich einen Film […]
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Beichthaus.com Beichte #00028491 vom 09.01.2011 um 00:00:20 Uhr (54 Kommentare).

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“Folge

Kontrollfreak

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Misstrauen Eifersucht Stolz Fremdgehen Ex Wechmar

Ich beichte, dass ich sobald ich Misstrauen bekomme in einer Partnerschaft zu einem Kontrollfreak mutiere. Ich lasse mir zwar nichts anmerken, aber ich merke mir jedes Wort und jede Umgebung. Sogar wo der Laptop gestern lag und heute, wie die der Kabel zusammen gewickelt ist und war und auf jedes einzelne Wort. Wie das Bett am Vortag war und wie es am folgendem Tag aussieht. Ich führe die Gespräche dann immer kontrolliert, dass mein Partner zu verschiedenen Tagen, eine Angabe macht zu der selben Sache, aber im etwas anderem Winkel. Wisst ihr was ich meine? Das ist etwas kompliziert, aber ich führe immer Gespräche von 2 oder sogar 3 Seiten auf einen bestimmten Zeitpunkt oder Umstand hinaus. Zum Beispiel hat mir mein Ex erzählt, dass dies und jenes zu einem Zeitpunkt war. Ich habe einfach seine Aussage versucht zu untermauern. Und so bin ich meinem Ex auf die Schliche gekommen, dass er gelogen hat, dass sich die Balken biegen. Er hat bis zur letzten Minute nicht gewusst, dass ich Ihn eigentlich schon aufs Korn genommen hatte. Durch die viele Puzzle konnte ich ein Gesamtbild schaffen. Als er mich kennengelernt hat, hat er noch eine andere Tussie gefickt. Dann hat er mir ja erzählt, dass er ja immer so treu in seinen Ex-Beziehungen gewesen ist, seiner Zeitangaben nach und meinem Zusammenpuzzeln war es wohl nicht so. So muss er auch während seinen Ex-Beziehungen schon rumgevögelt haben. Und als wir in den Urlaub gefahren sind, habe ich ihn mit allen, wirklich allen Ungereimtheiten konfrontiert.


Seine Reaktion: Er ist blass angelaufen und erst nach einer Weile während der Autofahrt sagte er "Ich hätte nie gedacht, dass Du Dir jede Kleinigkeit, Wort und Zeit merken kannst". Ich habe nur gemeint, fahre mich nach Hause und verschwinde aus meinem Leben. Ich beichte, dass ich stolz drauf bin, dass ich so einen Wi**** entlarvt habe und ihm seine Traumwelt, dass er Jede verarschen kann, zusammenkrachen lies! Bereuen tue ich nur eins, dass ich das Spiel nicht noch weiter trieb und ihn in die Messer laufen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00028490 vom 08.01.2011 um 23:24:08 Uhr in Wechmar (32 Kommentare).

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