300.000 Euro im Müll

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Diebstahl Dummheit Lügen

Meine Verfehlungen liegen ungefähr drei Jahre zurück. Im Sommer 2006 habe ich in meiner Arbeit alte Briefe vom 19. Jahrhundert im Wert von über 300.000 Euro einfach weggenommen und zum Altpapier gegeben. Jedoch wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts von diesem hohen Wert. Ich habe das alles nur gemacht, weil mir die Arbeit zu viel wurde. Als der Diebstahl entdeckt wurde, war ich schon nicht mehr in dieser Abteilung, denn ich wurde kurz vorher versetzt. Die Kriminalpolizei wurde verständigt, wovon ich wiederum erst knapp sechs Wochen später erfahren habe. Ich wurde für acht Monate von der Arbeit freigestellt. Das war eine schöne Zeit, das gebe ich ehrlich zu. Dann wurden die Ermittlungen nach fast einem Jahr eingestellt, weil mir nichts nachgewiesen werden konnte. Die Briefe waren in Schachteln aufbewahrt, und obwohl ich diese mehrmals in den Händen hatte, konnten daran keine Fingerabdrücke von mir gefunden werden.

Die Strafe dafür habe ich jetzt, denn ich wurde erneut versetzt in eine Abteilung, in der ich kaum noch etwas tun darf und fast den ganzen Tag nur gelangweilt herumsitze. Dabei hat alles so gut angefangen. Von Anfang an hatte ich Arbeit und durfte auch alles tun, doch nacheinander wurde mir das meiste weggenommen, weil sonst ein paar andere Kolleginnen nichts zu tun hätten. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich mir einen Teil von der Arbeit wünschen würde, die mir in meiner früheren Abteilung zu viel wurde. Aus Rücksicht auf meine Eltern kann ich mit niemandem darüber reden, was wirklich Sache ist, denn sie haben für mich gekämpft und sich dafür eingesetzt, dass ich mit der ganzen Sache nicht das Geringste zu tun habe. Meine Eltern leiden noch immer sehr darunter, weil sie denken, mir wurde der Diebstahl einfach nur angelastet. Leider kann ich den Fehler nicht wieder gut machen, obwohl ich das gerne tun würde. Aber das ist unmöglich, weil ich ja alles weggeworfen habe und die Briefe ganz sicher längst alle vernichtet sind. Obwohl es für mich sehr belastend ist, muss ich mit der Lüge leben.

Beichthaus.com Beichte #00026094 vom 16.04.2009 um 14:01:54 Uhr (10 Kommentare).

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Rache an meinem Vergewaltiger

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Rache Ekel Gesundheit

Rache an meinem Vergewaltiger
Ich bin Arzthelferin in einer kleineren Stadt. Vor zwei Jahren wurde ich vergewaltigt und der Typ kam straflos davon, weil zwei seiner Kumpels ihm ein Alibi gaben.
Nun kam das Schwein letzte Woche mit Hämorrhoiden zum Arzt, bei dem ich arbeite. Er bemerkte mich nicht, aber ich ihn. In solchen Fällen bekommen die Patienten eine Darmspülung und danach macht der Arzt eine Proktoskopie. Ich also schnell mit einer befreundeten Kollegin abgesprochen, die das ganze Drama nach der Vergewaltigung miterlebt hatte, und wir beschlossen, uns an dem Arsch zu rächen. Sie führte die Darmspülung durch, danach sollen sich die Patienten hinsetzen, einhalten bis sie nicht mehr können und auf Klo gehen. Ich hab natürlich die Klos abgesperrt. Nun saß dieses elende Schwein also mit zusammengekniffenem Arsch, meine Kollegin machte sich vom Acker, ich betrachtete die Szene durch das Schlüsselloch eines Behandlungszimmers. Nach ein paar Minuten stand er eilig auf und ging zu den abgesperrten WCs. Er lief dann zum leeren Schwesternschalter, rief "Schwester! Die Toiletten sind zu!", nur um sich nach weiteren 30 Sekunden die Hände vor den Arsch zu halten. Schließlich rannte er raus, schiss sich auf dem Parkplatz richtig übel ein und fing an zu heulen. Ich sollte erwähnen, dass die Praxis an der Hauptstraße liegt und ihn eine Menge Leute sahen. Keine Ahnung wie er dann heimkam, aber die nächsten Wochen war er Stadtgespräch.
Dem Arzt haben wir nur gesagt, der Patient sei plötzlich weggelaufen. Es tut mir Leid, das Vertrauen eines Patienten missbraucht zu haben, aber dieser Arsch hatte es verdient, so gedemütigt zu werden! Diese Aktion hat mir fast genausoviel gebracht wie die Therapie!

Beichthaus.com Beichte #00026093 vom 16.04.2009 um 12:20:42 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von ixolite
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“Folge

Unfall mit der Polizei

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Waghalsigkeit Dummheit Unfall Auto & Co. Polizei Alpen

Ich war vor ein paar Jahren mal auf einer Motorrad-Tour durch die Alpen und da ist mir etwas passiert, das mir sehr leidtut. Ich fuhr auf einer sehr schmalen Passtrasse hinter einer mir unbekannten Gruppe her. Die Straße war kurvig und schlecht einsehbar und die Gruppe schnitt eine Kurve, die um einen Felsen nach links abbog, ich hinterher. In diesem Moment kam ein Polizeiauto direkt um die Kurve und wir wären fast zusammengestoßen, ich konnte noch ausweichen und wäre fast eine Schlucht hinuntergestürzt. Nun ja, knapp dem Tode entronnen war ich heilfroh, aber ich hatte schon ein schlechtest Gewissen. Wie ich dann von meinem Kumpel, der hinter mir fuhr, später erfuhr, ist die Polizei auch ausgewichen und gegen den Felsen gefahren. Hoffentlich ist denen nichts passiert. Zum Glück waren sie ja nicht schnell. Ich habe daraus gelernt und nie wieder Kurven geschnitten oder gedacht, dass die Straße mir alleine gehört. Aber Fahrerflucht habe ich trotzdem begangen, auch wenn ich es gar nicht bemerkt hatte.

Beichthaus.com Beichte #00026091 vom 16.04.2009 um 08:49:23 Uhr in Alpen (10 Kommentare).

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Der rollende Oldtimer

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Auto & Co. Erlangen

Der rollende Oldtimer
Mit meiner schlimmsten Sünde habe ich mich selbst bestraft. Passiert ist die Sache im Sommer 2005. Ich hatte mich mit Kumpels bei uns im Garten zu Grillen verabredet. Und natürlich hatten wir mit zunehmender Dunkelheit alle ziemlich die Lampe am Glühen, sprich, da wurde mehr als ein Bier pro Kopf getrunken, aber das kennt man ja. So weit alles gut und ganz normal. Nur kam ich irgendwann auf die glorreiche Idee, meinen frisch restaurierten Alfa Romeo Spider Oldtimer aus der Garage zu fahren. Aus Angeberei, aus Stolz, aber wahrscheinlich einfach aus Blödheit. Der Wagen war eben erst fertig geworden und so im Überschwang wollt ich ihn halt präsentieren. Nur bin ich dann ausgestiegen, ohne die Handbremse anzuziehen. Leider ist die Auffahrt zu unserer Garage leicht abschüssig, und wie ich also neben dem Auto stand, und mit Stolz geschwellter Brust am Gestikulieren war, da rollt der Wagen langsam los, also vielmehr zurück. Ich hatte es erst gar nicht gemerkt. Plötzlich sind alle am Johlen und ich dachte noch: "Wow, so viel Aufmerksamkeit!", bis mir dann klar wurde, dass da irgendwas nicht stimmt. Und wie ich mich zum Wagen umdrehte, sah ich nur, wie er in die Garagenrückwand einschlägt, also vielmehr stand da noch mein Motorrad vor der Rückwand, und in das schlug er ein. Das Motorrad war natürlich hin, der Alfa angeschlagen, und den Spott wurde ich kaum wieder los.

Beichthaus.com Beichte #00026087 vom 15.04.2009 um 19:41:16 Uhr in Erlangen (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mich kotzt jeder an!

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Aggression Hass Vorurteile Essen

Mich kotzt im Moment so ziemlich alles und jeder an. Angefangen bei meiner Arbeit. Der Job an sich ist ja schon eh kacke, aber wenn man sich den ganzen Tag mit zwei Hühnern als Kolleginnen rumplagen muss (ich bin selber w), die einen mit ihrem Diätwahn auf die Nerven […]
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Beichthaus.com Beichte #00026084 vom 15.04.2009 um 11:24:20 Uhr in Essen (11 Kommentare).

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