Ich mache meinen Freund kaputt

19

anhören

Verzweiflung Missbrauch Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich (w/18) beichte, dass ich genau den Menschen verletze, der mir zur Seite stand, als es im letzten Jahr am meisten in meinem Leben knallte. Es ist so: Seit ich denken kann, habe ich nur Pech. Mein Vater hatte meine Mutter oft geschlagen, was uns zu mehreren Umzügen zwang. Ich bin bis jetzt schon sechsmal umgezogen. In der Schule wurde ich oft fertig gemacht, weil ich recht dunkle Haare habe und man einen kleinen Flaum erkennen kann. Aber jetzt habe ich einen Freund seit einem Jahr. Er steht mir bei jeder Situation bei. Letztes Jahr wurde ich von einem Ex-Kollegen sexuell missbraucht. Deshalb habe ich es sehr schwer im Alltag, bei klarem Kopf zu bleiben. Ich mache Therapien, um mich besser zu fühlen und singe viel, was mir eigentlich helfen sollte. Trotz vielen Versuchen, mich wieder auf die Beine zu bringen, schaffe ich es aber nicht. Eigentlich bin ich ein sehr froher Mensch, der selbst die schlimmsten Dinge überwältigen kann. Was meine eigentliche Beichte ist: Ich tue Dinge, die ich vor diesem Missbrauch nicht mal bedacht hätte. Ich habe meinen Freund betrogen (es war ein Kuss). Ich tue ihm regelmäßig weh. Alles, was ich mir immer gewünscht hatte, ist jetzt da. Ein Mann, der mir beisteht, ein bisschen eifersüchtig doch ehrlich, liebevoll, gutaussehend und verständnisvoll ist. Aber ich mache komplett alles falsch. Ich habe viele sexuelle Gedanken, wenn ich seinen Kumpel treffe. Ich beleidige ihn manchmal ohne Grund und werde sehr schnell sauer, wenn er nicht das sagt, was ich will. Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Jungs, die mich betrogen hatten, konnte ich nicht verstehen. Jetzt kann ich es nachvollziehen, warum sie das getan haben. Mein Freund ist wirklich perfekt und ich mache ihn kaputt. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich hoffe aber, dass er mir Zeit lässt, damit ich mit meinem Leben und mit mir selbst fertig werde.

Beichthaus.com Beichte #00030938 vom 27.03.2013 um 22:44:35 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Polyamory Alltag

33

anhören

Zwietracht Ungerechtigkeit Partnerschaft Berlin

Polyamory Alltag
Ich habe eine Beziehung mit einem polyamoren Mann. Mit der, später dazugekommenen, zusätzlichen Freundin meines Partners war ich lange gut befreundet, aber seit etwa einem Jahr macht sie einen auf speziell und ich werde von ihr von allen Aktivitäten, die wir sonst zu dritt genossen haben (Serien schauen, Ausflüge, Spieleabende, Kino, Partys) ausgeschlossen. Ich traue mich nicht mal mehr zum Zahnarzt, weil wir den gleichen haben, und ich ihr nicht schon wieder im Wartezimmer über den Weg laufen möchte und mich danach blöd fühle, weil sie mich ignoriert. Nachdem ich heute früh mit ihm geschlafen habe, hatte ich danach noch einen duftenden Film meiner weiblichen Sekrete an den Fingern. Als er dann nach einer kurzen Dusche zur besagten Freundin abgezogen ist, habe ich den beiden noch diverses Backzeug zum aufessen zusammengesucht. Allein hätte ich es nicht geschafft. Als kleinen Zusatz habe ich alle Sachen extra viel angetatscht und ihn dann verabschiedet. Ich finde das eigentlich ein wenig widerlich. Aber ihr Verhalten mir gegenüber auch. Ich werde es sicher auch nicht wieder tun, weil ich mich im Nachhinein doch sehr schäme dafür. Ansonsten meine ich alles gut, was ich ihnen mitgebe! Nichtsdestotrotz mag ich sie ja gern, es gab ja keinen Streit oder einen konkreten Auslöser dafür, dass sie ihn plötzlich nur noch für sich haben möchte. Ich fühle mich einfach furchtbar ungerecht behandelt und das Bedürfnis, auch was Fieses zu tun, hat kurzzeitig überhand genommen.

Beichthaus.com Beichte #00030932 vom 26.03.2013 um 04:20:37 Uhr in Berlin (Berliner Allee) (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die ungewollte Schwangerschaft

57

anhören

Verzweiflung Partnerschaft Schwangerschaft

Ich glaube, dass ich schwanger bin, traue mich aber nicht, es meinem Freund zu erzählen, aus Angst vor den Folgen.
Obwohl wir uns lieben und schon lange zusammen sind und auch irgendwann Kinder geplant sind, möchte ich meine beruflichen Ziele zuerst verfolgen, um dem zukünftigen Kind mehr bieten zu können. Mein Freund würde sicherlich verstehen, dass ich noch nicht bereit bin, aber es würde unsere Beziehung sicherlich verändern. Ich beichte hiermit, dass ich es ihm verschweigen werde und die Schwangerschaft abbreche.

Beichthaus.com Beichte #00030910 vom 21.03.2013 um 03:25:56 Uhr (57 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Trauer um die Vergangenheit

20

anhören

Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Celle

Ich (m/Mitte 20) war in meiner FSJ-Zeit ein wahnsinniger Stecher. Das klingt jetzt eingebildet, ist aber leider so. Ich habe mich damals quer durch die weibliche Abteilung des Azubi-Wohnheims gevögelt, war praktisch jeden Tag betrunken oder bekifft, und habe dabei wohl auch die eine oder andere Frau emotional verletzt, was mir heute sehr leidtut. Aber mit gerade mal 18 ist manch ein Kerl wohl so. Wenige Monate nach dem Ende meines FSJ lernte ich ein Mädchen kennen. Ein Freund fuhr mit mir in die Disco und hatte zwei Freundinnen mit eingepackt. In der Dunkelheit sah ich nicht viel, abgesehen von diesen Augen. Mein Herz rutschte mir in die Hose. Als wir bei der Disco ankamen, stellte ich fest, dass zu diesen Augen und der wunderbaren Stimme da auf dem Rücksitz auch ein toller Körper gehörte, und so ging ich zum Angriff über. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir kamen zusammen, ich machte ihr nach sechs Monaten einen Antrag, wir heirateten anderthalb Jahre später und mittlerweile haben wir zwei Kinder. Der Punkt ist: Ich trauere mittlerweile meiner FSJ-Zeit ein wenig hinterher. Das ging einmal so weit, dass ich auf einer Feier in einem speziellen Restaurant schlussendlich die Bedienung um Wasser angebettelt habe, um den Alkohol aus meinem Blut zu treiben und dem geilen Mädel im Minirock neben mir nicht an die Wäsche zu gehen. Ehrlicherweise verstehe ich mich selber nicht, ich liebe meine Kinder und meine Frau. Sie ist schön, sexy, intelligent und sowohl Knutschen als auch Sex mit ihr sind der pure Wahnsinn, für uns beide und noch dazu nicht mal selten! Und trotzdem fühle ich mich immer wieder zu anderen Frauen hingezogen. Bis jetzt habe ich mich noch nicht dazu hinreißen lassen, auch nur mal fremdzukuscheln. Die Ehe meiner Eltern ist wegen so einer dämlichen Aktion meines Vaters zerbrochen, und meinen Kindern will ich das nicht antun! Ich bitte also um Absolution und vielleicht ein wenig Verständnis für meine Trauer um die Vergangenheit. Vielleicht hilft mir das Schreiben dieser Beichte ja dabei, diesem völlig verrückten Drang standzuhalten. Das ist alles, was ich wünsche...

Beichthaus.com Beichte #00030907 vom 20.03.2013 um 18:53:57 Uhr in Celle (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Gebranntes Kind scheut die Beziehung

13

anhören

Misstrauen Selbstverletzung Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/29) gebe mich nach außen immer als coolen und gelassenen Typen, der mit jeder Lebenssituation gut klarkommt. Die Wahrheit ist aber, dass ich gelernt habe, eine Maske zu tragen. Ich habe sehr früh geheiratet und wurde von meiner inzwischen Ex auf übelste Art und Weise belogen und betrogen. Die letzten Jahren meiner Ehe waren für meine Seele nur noch so ein dahinvegetieren, da ich mir immer gesagt habe, dass ich nur einmal im Leben heiraten möchte. So wollte ich es bis zum bitteren Ende aushalten. Ich habe in der Zeit sehr viel zugenommen, was auch prompt mit Kommentaren der Ex quittiert wurde. Fettsack war noch das höflichste. Das führte dazu, dass ich mich nach der Beziehung von der Frauenwelt erstmal distanzierte, weil mein Selbstwertgefühl weit unter Keller-Niveau lag. Mein Glück ist es, dass ich trotz negativer Erfahrungen immer versuche, mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen, was zur Folge hat, dass ich keine Schwierigkeiten habe, neue Freundschaften zu knüpfen. Das hat mir mir auch in der Zeit nach der Trennung sehr geholfen, da meine Familie eher im Ausland verstreut ist und ich hier ziemlich auf mich alleine gestellt bin. So sind in gewisser Weise meine Freunde für mich ein Familienersatz.


Ich trainiere jetzt seit über zwei Jahren wieder, wodurch ich ein paar Kilo abnahm und heute sagen kann, dass ich besser aussehe, was auch durch die Frauenwelt bestätigt wurde. Ich besitze heute wieder ein sehr starkes Selbstwertgefühl, worauf ich ziemlich stolz bin. Trotzdem ist es für mich unmöglich, eine Beziehung zu führen. Und ja, ich gebe es zu, ich habe sehr hohe Ansprüche. Ein gebranntes Kind hat halt knusprige Finger. Mir wurde schon öfters gesagt, dass ich eigentlich viel zu lieb für diese Welt bin und die Frage, warum ausgerechnet ich noch Single bin, kann ich auch nicht mehr hören. Jetzt zu meiner Beichte: Seit meiner Trennung hatte ich einige kurze Beziehungen und mehrere Bekanntschaften gehabt. Entweder passte es nicht oder ich habe mich in die Falsche verguckt. Sobald es aber ein Mädchen gibt, das mich so mag wie ich bin und ich über alles glücklich bin, kommt mein Unterbewusstsein zu Tage und ich sabotiere schon alles in der Kennenlernphase. Solange es alles locker ist und ich tun und lassen kann was ich will, funktioniert alles wunderbar, aber in dem Moment wo, man einen Schritt weiter gehen möchte, da wird alles von meiner Seite aus sabotiert, frei nach dem Motto: Du kannst mich hassen, aber mich nicht verletzen. Ich beneide einige meiner Freunde für deren Beziehungen. Ich wünsche mir nichts Weiteres, als eine ehrliche, hübsche und liebe Frau an meiner Seite, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00030897 vom 18.03.2013 um 16:45:31 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000