Vater werden

17

Feigheit Verzweiflung München

Ich (m/30) werde demnächst zum ersten Mal Vater. Ich bin mit meiner Frau schon 16 Jahre zusammen davon 10 verheiratet. Wir warteten bewusst solange mit Kindern da wir unserem Kind was bieten und ein finanzielles Polster haben wollen. Langsam werde ich nervös. Ich stelle mir hin und wieder die Frage: was mache ich wenn mir das Vater sein nicht gefällt, oder was ist wenn ich den Familienkoller bekomme und dann durchdrehe? Was wäre wenn ich merke das das Ganze nichts für mich ist, und ich doch lieber plötzlich alleine sein will? Leute die mich fragen: "Und? Schon bereit Vater zu sein?" denen könnte ich eine hauen. Mal ganz im ernst, war das im nachhinein je einer? Nein, man hält sich über Wasser, hofft man verbockt es nicht allzu schlimm und dass die Frau einen aus der Patsche zieht. So sehe ich das. Man wächst da rein und gibt sein bestes.

Beichthaus.com Beichte #00041238 vom 03.05.2018 um 18:01:16 Uhr in München (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine schrecklich nette Nazi-Familie

9

Falschheit Ignoranz Politik Varel

Ich (w/22) beichte, dass ich seit Jahren verdränge, wie meine Familie wirklich ist. Ich habe mich jahrelang gefragt, wie es heutzutage noch Menschen gibt, die so rassistisch und antisemitisch sind. Dabei habe ich es ignoriert, dass meine Mutter schlimme Kommentare von sich gab, von wegen man sollte mit Schulkindern keine KZs besuchen. Das sei alles, um der heutigen Jugend ein schlechtes Gewissen einzureden. Laut ihr sollte man alle Gedenkstätten abreißen und nach vorne schauen. Mein Vater meinte mal, es gab Gründe für den Antisemitismus damals. Außerdem kennt er wen, der hat gehört, dass Juden und Zigeuner bis heute in Deutschland keine Steuern zahlen müssten. Trotzdem habe ich mir eingeredet, dass sie es nicht so meinen. Nein, meine Eltern sind doch keine Antisemiten oder Rassisten. Es war unvorstellbar. Es hat gereicht, dass mein Opa einer war. Auch dass habe ich lange nicht sehen wollen. Ich war beeindruckt, wie er mit über 70 das Internet nutzte. Ich wusste, dass er einen politischen Blog hat, aber meine Eltern hatten es mir verboten, ihn zu lesen. Je älter ich wurde, klickte ich trotzdem hin und wieder darauf. Mir schauderte von den Verschwörungstheorien, die er dort verbreitete. Aber ich schob all das von mir weg, als ich bei ihm und seiner Frau zu Besuch war. Es war irgendwann wie in einer Parallelwelt. Waren das wirklich seine Gedanken? Wir sprachen nie über politisches. Er erzählte viel über Kunst, die Imkerei oder die Berge und von früher. Nie Politik. Sein Blog war, soweit ich es beurteilen kann, ziemlich bekannt. Vor einigen Wochen ist mein Opa verstorben. Erst nach seinem Tod konnte ich akzeptieren, was für ein Mensch er war. Meine Mutter sagt, ich übertreibe. Das war halt die Meinung von ihm und ach, soo viele Leute liebten seinen Blog.

Vor einem Jahr haben waren wir bei ihm zum Grillen eingeladen und ich war glücklich, eine harmonische Familie zu haben. Heute denke ich anders. Ich schäme mich für meine Familie und an Opa will ich nicht mehr denken.

Beichthaus.com Beichte #00041228 vom 30.04.2018 um 03:10:56 Uhr in Varel (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die geile Dauerkifferin

27

Masturbation Maßlosigkeit Drogen Sucht Mainz

Ich (29) bin Dauerkifferin, dies ist allerdings nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich durch Cannabis extrem geil werde, weshalb ich durch meinen Konsum immer rattig bin. Ich steh darauf mir Pornos in diesem Zustand anzusehen, da ich mich geistig richtig in die DarstellerInnen hineinversetzen kann. Ich sitze dann den ganzen Tag und die halbe Nacht vor dem Laptop, rauche einen nach dem anderen und masturbiere in diesem Zustand dauerhaft (20-30 Orgasmen pro Tag). Ich weiß nicht wie viele Pornos ich in meinem Leben ich schon gesehen und wie viel Cannabis ich schon geraucht habe.

Sogar wenn ich hier ab und an Sexbeichten lese, werde ich scharf und masturbiere dabei. (Also nicht auf die ekligen Sachen, sondern auf manche die ich persönlich scharf finde.) Ich lass mich nicht gehen wie jetzt vielleicht manch einer denken mag, ich dusche mich fast täglich und putz auch meine Wohnung und alles, aber von den ungefähr 18 Stunden am Tag, an denen ich wach bin, sitze ich mindestens 16 Stunden vor dem PC, zieh mir Pornos rein und masturbiere pausenlos. Es gefällt mir so gut, dass ich auch keinen Wert mehr auf soziale Kontakte lege, da ich ja eigentlich mit mir in einer Beziehung bin. Ich bin nicht hässliche denke ich finde das ich eigentlich ziemlich gut aussehe, obwohl ich keinen Sport oder sonstiges mache, außer eben kiffen und Pornos schauen.

Manchmal denke ich schon das vielleicht etwas mit mir nicht stimmt, aber dann denke ich, ich tu ja keinem was. Ich habe trotzdem ab und an ein schlechtes Gewissen und halte mich für pervers. Ich beichte, dass ich das mache, aber bereuen kann ich es nicht, da ich es ja trotzdem toll finde und nicht aufhören will.

Beichthaus.com Beichte #00041182 vom 15.04.2018 um 18:49:44 Uhr in Mainz (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Nachbarn schreien und klauen

24

anhören

Gewalt Diebstahl 50+ Nachbarn

Es fing alles vor zwei Jahren an. Da kamen neue Nachbarn in das Haus in dem ich wohne. Vorher habe ich (m/68) mich immer gut mit allen verstanden und es war nie etwas, aber diese Menschen sind das Grauen schlechthin. Sie pöbeln lautstark, hinterlassen überall Müll, der Ratten anlockt, vollgemachte Windeln liegen im Treppenhaus und sie klauen wie die Raben. Dazu kommt noch, dass sie vier Kinder haben und das Nächste ist schon im Bauch. Ich liebe Kinder, aber diese Bälger sind der Teufel. Sie schreien wie am Spieß und nein, damit meine ich keine normalen Schreie, die beim Spielen entstehen, sondern sie stellen sich ins Treppenhaus und schreien stundenlang "AAAAAHAHAH". Ich habe schon öfter das Gespräch mit der Familie gesucht, aber ich "alter Penner soll mich ins Knie fi**en". Auch der Vermieter tut nichts, selbst nach Mietkürzungen. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich schreibe.

Ich habe vor vielen Jahren meinen kleinen Sohn und meine Frau verloren. Ein Besoffener ist ihnen ins Auto gefahren. Meine Frau starb noch vor Ort und mein Sohn lag drei Tage im Krankenhaus, kämpfte um sein Leben, aber sein kleines Herz war zu schwach. Es hat mich zerstört. Gleich zwei Personen zu verlieren, die man abgöttisch liebt. In meinem Keller stand noch das Fahrrad, mit dem ich ihm das Fahren beigebracht habe. Es war das Letzte, was ich mit ihm tat. Normalerweise ist mein Kellerraum immer abgeschlossen, aber an diesem Tag kam ich später nach Hause und der Raum war offen. Ich bekam fast einen Herzinfarkt, als ich sehen musste, dass das Fahrrad weg war. Ich wollte gerade nach oben eilen und die Polizei verständigen, als ich die Nachbarn auf den Hof kommen sah und zwar mit meinem Fahrrad. Ich stürmte nach draußen und stellte sie zur Rede. Der Vater grinste mich nur an und sagte ich solle mich mal nicht anstellen. Mein Arsch würde eh nicht mehr draufpassen und seine Kinder brauchen ein Fahrrad.

Da bin ich ausgerastet. Ich holte aus und verpasste seinem widerlichen Gesicht einen Schlag, der ihm sein dämliches Grinsen von den Backen wischte. Ich schäme mich so. Ich war nie ein gewalttätiger Mensch, aber da habe ich die Kontrolle verloren. Er hätte sich alles nehmen können, aber das Fahrrad ist alles, was ich von meinem Sohn habe. Die Erinnerung an ihn sind so lebendig. Wie er sich freute, als er das erste Mal alleine fahren konnte. Sein Gesicht und sein Haar, das im Wind wehte. Es tut mir so leid. Meine Familie ist bestimmt enttäuscht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00041180 vom 15.04.2018 um 10:52:14 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ein Kind und zwei mögliche Väter

22

anhören

Fremdgehen Falschheit Schwangerschaft Selbstsucht

Ich (w/25) führe seit circa einem Jahr eine Fernbeziehung mit zwei Männern, die nichts voneinander wissen. Der Eine hat ein sehr großes Herz und versteht mich, aber keine Arbeit. Ich weiß, dass ich ihn liebe, aber der Andere ist viel reifer und finanziell weitaus besser gestellt, da er als Immobilienmakler sehr gut verdient. Er tut alles, um mir jeden Wunsch zu erfüllen, ganz egal, was ich haben oder wohin ich reisen möchte. Mein Problem: Jetzt bin ich schwanger und weiß nicht, von wem das Baby ist. Ich habe Angst, dass mein Freund, der wenig verdient, der Vater sein könnte, da er uns kein wirklich glückliches Leben bieten kann, obwohl er sich bestimmt freuen würde, wenn er von meiner Schwangerschaft wüsste. Der Andere würde vielleicht gar nicht zu dem Kind stehen und sich zu etwas gezwungen sehen, wo ihm doch alle Türen im Leben offen stehen. Ich weiß nicht, was ich machen soll und ob es überhaupt ratsam ist, das Kind zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00041157 vom 07.04.2018 um 13:41:57 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000