Der SM-Fetisch meiner großen Liebe

3

anhören

Verzweiflung Begehrlichkeit Fetisch

Ich beichte hiermit, dass ich die Liebe meines Lebens abserviert habe, weil ich mit ihren Wünschen nach sexueller Freiheit nicht zurechtkomme. Zur Vorgeschichte: Wir kannten uns aus frühester Jugend, waren schwer verliebt, wurden aber der Umstände halber getrennt. Nach weit über 20 Jahren fand ich sie durch Zufall im blauen sozialen Netzwerk wieder. Sie ist dort mit einem Bekannten aus der damaligen gemeinsamen Heimatstadt befreundet und kam mir so bekannt vor, also schrieb ich ihr. Nunja, es stellte sich aber gleich heraus, dass sie verheiratet ist, aber räumlich getrennt lebt und auch die Scheidung will. Wir ließen uns wieder aufeinander ein. Obwohl sie sehr weit weg wohnt, sahen wir uns wieder und es war alles wunderschön. Doch dabei passierte auch etwas - sie merkte, dass sie sich durch 15 Jahre Ehe sexuell eingeengt fühlte und erbat von mir eine Zeit, sich austoben zu dürfen. Sie nannte mir auch eine spezielle Präferenz, die ich nicht erfüllen kann, da sie auf SM steht und ein sogenannter Switcher ist, das heißt, sie kann zwischen devot und dominant wechseln. Ich bin aber rein dominant, wenn überhaupt, eher ganz gewöhnlich, es hatte aber was, muss ich zugeben. Sie suchte aber speziell fürs Ausprobieren einen devoten Mann.

Einige Wochen nach unserem Wiedersehen wurde sie auf einmal seltsam. Sie war mit Freunden auf einem Wochenendurlaub und dort hatte sie sich mit einer Frau in ähnlicher Situation viel unterhalten. Danach war sie wie ausgewechselt. Sie schaltete den Chat für mich ab, meldete sich eine Woche gar nicht mehr, in der sie sich klar werden wollte, was sie wirklich will, und dann erfuhr ich, dass sie sich in einer Kontaktbörse angemeldet hatte, bei der es nur um Sex geht. Der Kontakt zu mir wurde nur noch sporadisch und wir stritten viel. Ich ließ dann gestern eine gute Freundin, die ebenfalls dort angemeldet ist, ihr Profil ansehen und mir auch zusenden und fiel aus allen Wolken. Sie hat sich als devot dort eingetragen und gab dann auch zu, dass ihr dort Sachen geschrieben werden, die wir beide uns in unseren wildesten Träumen nicht ausmalen konnten. Sie wolle diese Sachen alle ausprobieren, sie sei auch durch mich durch eine Türe gegangen, von der es kein Zurück gäbe, und sie müsse dies tun.

Was sie nicht kapiert, und warum ich solche Angst hatte und habe, ist, sie ist nicht nur devot, sondern daraus resultierend auch leicht manipulierbar, was ich aber nie tun wollte. Dort treiben sich aber Männer herum, die genau so etwas suchen. Über kurz oder lang wird sie dort an einen der Typen geraten, die sich devote Frauen hörig machen und jeder Aspekt ihres Lebens wird unter Kontrolle stehen, ohne dass sie es merkt. Es war ja in ihrer Ehe zum Teil schon so und sie sah es nicht einmal. Ich habe dieses Szenario schon bei stärkeren Frauen erlebt, die nicht in einem Gefühlschaos stecken. Also bat ich sie, den Kontakt abzubrechen und ließ mich von ihr auch überall sperren, damit ich nicht wieder schwach werde. Denn ich weiß, in zwei Monaten ist sie entweder ungewollt schwanger, oder steht eben so in der Kontrolle ihres neuen "Meisters" dass sie in eine Beziehung gezwungen wird, und ich will mir diese Ängste und Sorgen nicht jeden Tag antun, denn es hat mich schon über mehrere Wochen regelrecht gelähmt.

Ich habe ihr das auch mitgeteilt, aber sie sagt, keiner würde das schaffen. Ich sehe das anders. Ich liebe sie so sehr, aber ich bin auch erleichtert, das alles jetzt nicht mehr miterleben bzw. mir diese Sorgen direkt machen zu müssen, auch wenn ich sicher noch oft an sie denken werde - und das immer in Liebe. Aber so kann man doch keine Beziehung anstreben und glücklich werden, und ich hoffe für sie, dass alles gut ausgeht. Aber kontaktieren werde ich sie nie mehr.

Beichthaus.com Beichte #00034576 vom 11.12.2014 um 10:26:11 Uhr (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Fliegende Schuhe in der Vorlesung

14

anhören

Aggression Eitelkeit Zorn Studentenleben

Fliegende Schuhe in der Vorlesung
Ich (m/23) muss etwas beichten, das mich bis heute nicht loslässt. Ich studiere in Zürich im ersten Semester Jura und bin das, was man wohl einen Einzelgänger nennen würde. An sich nichts Schlimmes, schließlich sitzen doch in den Vorlesungen immer viele Studenten an Einzelplätzen, da man sich so auch besser konzentrieren kann. Gestern habe ich mir in er Pause, die ich wie immer alleine verbrachte, teure Lederschuhe gekauft. Ich zog sie gleich an und ließ mir die alten, jedoch immer noch schönen Schuhe in einem Sack mitgeben. Am Nachmittag störte ein fetter, arabisch aussehender Kommilitone andauernd die Vorlesung, indem er sich lautstark mit seinen Freunden unterhielt. Ich wurde wütend und wies ihn mehrere Male barsch zurecht. Er saß zwei Reihen vor mir und nahm das wohl schlecht auf, denn er verspottete mich, weil ich alleine saß, und nannte mich einen Streber. Weiterhin machte er sich über meine leichte Stirnglatze lustig. Ich ließ mir nichts anmerken, wurde jedoch sehr wütend.

Am Ende der Vorlesung schleuderte ich ihm nacheinander meine beiden alten Schuhe an den Hinterkopf und begab mich schnellen Schrittes aus dem Hörsaal. Ich bereue die Aktion vor allem, weil ich die Schuhe mochte und man die noch gut tragen konnte. Allerdings habe ich später herausgefunden, dass für viele Muslime das Bewerfen mit einem Schuh eine schlimme Beleidigung ist. Deshalb tut es mir schon sehr leid und ich bitte um Absolution. Heute war er übrigens nicht in der Vorlesung, hoffentlich leidet er nicht zu sehr unter meiner Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00034573 vom 10.12.2014 um 23:00:11 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Deutsche Mark (DM) im Schuhgeschäft

35

anhören

Zorn Ungerechtigkeit Geld Shopping Geseke

Deutsche Mark (DM) im Schuhgeschäft
Ich möchte beichten, dass ich vor ungefähr einer Stunde in einem Schuhgeschäft ausgerastet bin. Normalerweise bin ich extrem höflich, taktvoll und eher zurückhaltend, aber vorhin ist mir der Kragen wirklich geplatzt. Ich habe etwas für 5,95 Euro gekauft und mit 7 Euro in bar bezahlt - ich hatte einen 5-Euro-Schein und ein 2-Euro-Stück im Geldbeutel. Als Rückgeld bekam ich 1,05 Euro. Erst im Nachbargeschäft fiel mir auf, plötzlich ein 1-DM-Stück, also keinen Euro im Geldbeutel zu haben. Da hatte sich die Kassiererin doch tatsächlich vertan. Ich ging zurück ins Geschäft und sprach die Dame darauf an, sie reagierte überrascht und meinte, dass sie die Kasse gerade nicht öffnen kann, ging und kam mit einer Kollegin im Gepäck wieder. Diese Kollegin machte mir gleich unmissverständlich klar, dass ich keinerlei Ansprüche hätte und ich das Geld das nächste Mal gefälligst vor dem Verlassen des Ladens überprüfen solle. Es stellte sich übrigens heraus, dass dies die stellvertretende Filialleiterin war.

Ich protestierte noch höflich und zeigte den Kassenzettel, meinte, dass dies ja durchaus vorkommen könne, ich jedoch gerne mein Eigentum zurück haben will. Ich meinte noch, dass es mir eher ums Prinzip als um den Euro gehe, was man mir auch abkaufen konnte, da ich ziemlich gut gekleidet war und einen teuren Mantel trug. Die stellvertretende Filialleiterin verteidigte sich weiterhin vehement und stellte mich wiederholt als den Schuldigen dar. Das reichte mir! Ich machte ihr in einem deutlichen, aber nicht grenzüberschreitenden Ton klar, dass sie gerade eben dafür sorgt, in Zukunft einen Kunden weniger zu haben und dass es eine allgemeine Unverschämtheit sei. Daraufhin meinte sie, wenn ich es so nötig hätte, würde sie mir jetzt einen Euro aus ihrem privaten Portemonnaie holen. Ich sagte, ich sei einverstanden, da es mir um das Prinzip gehe. Plötzlich wurde sie laut und meinte zu ihrer Angestellten, dass sie doch genau gehört hätte, wie ich sie bedroht hätte.

Ich war völlig perplex, aber die beiden schienen diese Nummer ernst zu meinen. Plötzlich hatte ich also beide bedroht und ich wurde gebeten, den Laden sofort zu verlassen. Das tat ich auch, aber bevor ich rausging, nahm ich das 1-DM-Stück, warf es vor die Füße der Filialleiterin, und meinte zu ihr, dass sie nicht einmal das wert sei und sie sich ins Knie ficken solle! Danach drehte ich mich um und ging einfach. Ich bitte um Absolution - jedoch nicht für mein Verhalten, sondern dafür, dass diese verlogenen Betrügerinnen heute Nacht ihr Abendbrot nicht durch den Strohhalm schlürfen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00034550 vom 08.12.2014 um 19:25:54 Uhr in Geseke (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Mann vor meiner Haustür

21

anhören

Vorurteile Engherzigkeit Eitelkeit Hochmut

Ich (w/19) bin am Samstag von der Arbeit nach Hause gefahren. Ich stand also an der S-Bahn-Station und habe auf meine Bahn gewartet, mit an der Station stand eine kleine Gruppe junger Männer, die Bulgarisch sprachen. Sie stiegen in dieselbe Bahn wie ich und stiegen an derselben Haltestelle aus. Am Bahnhof bin ich dann noch in einen Bus eingestiegen und sie sind ebenfalls mitgefahren. Als ich dann an der Haltestelle in der Innenstadt ausgestiegen bin, sind die Männer auch raus. Von dort aus bin ich dann nach Hause gelaufen. Am Sonntag stand einer dieser Männer gegenüber meines Wohnhauses, ich ging zur Tür und schloss auf, als er zu mir gelaufen kam. "Kann ich mit dir reden?", fragte er. Ich habe ihn dann gefragt, was er wolle. Und er wieder: "Kann ich mit dir reden?", ich fragte dann etwas genervt, worüber er reden will. Er schien auch etwas genervt und meinte: "Du hübsch. Kann ich mit dir reden?" Ich bin einfach in die Tür rein und habe gesagt, dass ich kein Interesse habe. Er fragte, warum, und ich antwortete: "Einfach kein Interesse!", und habe die Tür vor seiner Nase zugemacht, ohne ihn noch was sagen zu lassen. Ich beichte, dass er keine Chance hatte, weil er Bulgare war und in gebrochenem Deutsch sprach. Ich würde mich nie mit so einem treffen.

Beichthaus.com Beichte #00034542 vom 08.12.2014 um 01:07:22 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Cousine, die Petze

4

anhören

Hass Zorn Falschheit Familie

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich meine drei Jahre ältere Cousine hasse. In der Kindheit waren wir unzertrennlich, jedoch änderte sich dies über die Jahre und die Umstände. In meiner spätpubertären Phase wurde ich ziemlich aufmüpfig und hatte eine wilde Phase, zu der regelmäßige Gesetzesübertretungen im kleinkriminellen Bereich gehörten. Es war nichts wirklich Schlimmes, aber Dinge wie ab und zu kiffen, rauchen, trinken, Schulhofschlägereien und Graffitisprühen gehörten schon dazu. Da ich mir cool vorkam, erzählte ich meiner Cousine, was ich so trieb, natürlich nicht ohne Übertreibungen - ich wollte ihr ja schließlich imponieren. Nachdem ich sie vollgetextet hatte, belauschte ich wenig später ein Telefonat von ihr, bei welchem sie sich total negativ über mich bei ihrer Freundin ausließ. Einen Tag später kam meine Mutter an und konfrontierte mich mit den Erzählungen, was natürlich sehr unangenehm für mich war, aber dank genialer Ausreden keine Konsequenzen nach sich zog. Meine Cousine hatte mich eiskalt verpetzt, was einem absoluten Vertrauensbruch gleichkam.


Anschließend hatten wir jahrelang keinen Kontakt mehr, bis ich sie durch einen Zufall traf und sie mich zum Kaffee einlud. Ich hatte in der Zwischenzeit studiert und war vernünftig und erwachsen geworden, sie hatte sich zu einem hausfraulichen Mauerblümchen entwickelt, das ihrem Ehemann, dem Unternehmersöhnchen, hörig ergeben schien und sich um die drei gemeinsamen Kinder kümmerte. Beim nächsten Treffen zog die junge Familie um, natürlich wurde ich um Mithilfe gefragt. Ich kam, half den ganzen Tag, bekam nichts zu essen und verabschiedete mich abends, bevor mir der Kragen noch gänzlich geplatzt wäre, was ich jedoch nicht zeigte. Seither habe ich nichts mehr von ihr gehört, weiß jedoch, dass sie regelmäßigen Kontakt zu meiner Schwester hat. Letzte Woche lief sie in der Stadt an mir vorbei, erkannte mich, schaute mir in die Augen und drehte sich einfach weg. Ich hasse meine Cousine!

Beichthaus.com Beichte #00034535 vom 07.12.2014 um 13:25:03 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000