Geld beiseite schaffen

39

anhören

Habgier Selbstsucht Geld Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich Geld vom Konto meines Mannes zu Seite schaffe, von dem er nichts weiß. Er glaubt, dass ich das Geld für den Haushalt und mich ausgebe. Was aber nicht der Fall ist, weil ich es in einen Schuhkarton lege. Wir führen eine perfekte Ehe und haben finanziell auch keine Sorgen, aber trotzdem zweige ich das Geld ab. Warum ich das mache weiß ich nicht, aber es tut gut, es mal zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00030279 vom 20.09.2012 um 13:13:47 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nebenjob mit Folgen

22

anhören

Habgier Neugier Peinlichkeit Internet

Vor 2 Jahren habe ich im Internet eine Kleinanzeige aufgegeben, dass ich eine Arbeit suche. Prompt meldeten sich einige Leute, die eher unseriöse Angebote für mich hatten. Aus Langeweile bin ich auf einen Typen eingegangen, der mir 15 Euro für 10 Bilder von mir bot. Er überwies mir 20 Euro. Das gefiel mir und somit antwortete ich auch einem Herrn, der für ein Internetportal zuständig war, bei dem Frauen vor der Kamera strippen. Ich sollte es mal ausprobieren und schon nach 30 Minuten hatte ich 20 Euro verdient. Also machte ich das eine Woche (heimlich) weiter, bis ich feststellte, dass man einen Gewerbeschein braucht, um sich das Gehalt auszahlen zu lassen. Da hatte ich natürlich keinen Bock drauf, da ich es eher peinlich fand, wenn jemand wüsste, was ich für einen Nebenverdienst habe. Also löschte ich meinen Account.


Monate später googelte ich meinen eigenen eBayaccount (derselbe Nickname wie im besagten Onlineportal) und musste panisch feststellen, dass es 3.600 Seiten mit erotischen Fotos von Deutschland bis zu den philippinischen Inseln von mir gab. Ich schrieb einige Seiten an. Heute sind es nur noch ein paar 100. Ich hoffe, dass nie jemand meinen eBaynamen googelt.

Beichthaus.com Beichte #00030276 vom 20.09.2012 um 03:00:25 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Fabi23
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Rechnung von der Bibliothek

27

anhören

Faulheit Peinlichkeit Lügen Studentenleben Stuttgart

Als Studentin habe ich einmal eine ganze Menge Bücher aus der Bibliothek daheim gehabt und war zu faul, um sie wieder zurückzubringen. Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben. Nachdem ich die Bücher ein ganzes Semester nicht abgegeben hatte, flatterte mir eine unglaublich Rechnung über 150 Euro ins Haus. Ich hob Geld von meinem Konto ab und fuhr zur Bücherei. Ich war so unheimlich peinlich berührt, als ich in der Schlange wartete und als ich dran war und die nette junge Dame den Code des ersten Buches eingescannt hatte und erschrocken in den Bildschirm ihres Rechners starrte, stammelte sie nur: Das kann doch jetzt gar nicht sein!


Ich wollte nicht, dass jeder um uns rum das ganze mitbekommt und meinte hastig: Doch, das kann leider sein! Sie schaute mich so böse an und ich merkte schon, wie ich rot wurde. Da erzählte ich einfach, dass ich die Bücher so lange nicht abgeben konnte, weil ich ein Semester im Ausland verbracht hätte. Das entsprach absolut gar nicht der Wahrheit, aber mir war das so rasend unangenehm und ich wollte einfach eine Erklärung liefern!! Sie wurde freundlicher und fragte, wo ich denn gewesen sei. Ich sagte: Finnland, warum, weiß ich bis heute nicht, es fiel mir eben spontan ein. Sie freute sich enorm und meinte, dass sie auch ein Semester in Finnland studiert hätte und wo genau ich denn gewesen sei. Panisch überlegte ich und sagte die einzige Stadt, die ich wenigstens namentlich kannte: Helsinki.


Daraufhin freute sie sich noch mehr und rief fröhlich: Ich auch! Mir brach der Schweiß aus, aber ich gab ebenfalls vor, mich enorm zu freuen. Da meinte sie, dass sie da was an der Rechnung drehen könne, das sei doch gar kein Problem! Ich lehnte ab und meinte, dass ich doch anderen Studenten, die Bücher doch vorenthalten hätte, aber sie meinte nur "Ach was!", tippte irgendwas ein und meinte strahlend, dass ich nur 50 Euro zahlen bräuchte. Ich zahlte, ging und schämte mich. Sie war ja so nett und freundlich gewesen und ich war so ein verlogenes Stück! Ich war so sinnlos feige und verlogen, es tut mir echt Leid! Ich habe nie mehr etwas aus der Landesbibliothek ausgeliehen.

Beichthaus.com Beichte #00030267 vom 16.09.2012 um 17:00:03 Uhr in 70173 Stuttgart (Konrad-Adenauer-Straße 8) (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Notorische Kondomzähler

30

anhören

Neugier Kinder Fremdgehen Familie Aumühle

Vor rund 10 Jahren habe ich mit meiner besten Freundin Mist gebaut. Wir waren so um die 12 Jahre alt, da sind wir auf die Idee gekommen, die Nachtschränke unserer Eltern durchzuwühlen und haben Kondome gefunden. Wir fanden das damals total lustig, ein paar davon einzustecken, schließlich befand sich bei meiner Mama und den Erzeuger meines kleinen Bruders ein ganzer Haufen Kondome in der Schublade (im Nachhinein habe ich erfahren, dass das genau 22 waren). Jedenfalls haben wir uns nichts dabei gedacht, dass wir erwischt werden können. Damit sind wir dann ins Hallenbad gegangen und hatten jede menge Spaß. Wir, zwei Mädels, haben die Dinger unter Wasser uns über die Füße gezogen, fanden das total witzig, wie wir plötzlich auf dem Beckenboden nicht mehr stehen konnten, weil das so rutschig war; danach haben wir die Dinger über diese Massagebrausen gehalten, wodurch die Gummis plötzlich riesengroß wurden. Die Kondome waren farblos, deshalb hat niemand was gemerkt. Es war ein richtig lustiger Tag.


Letzte Woche erzählte mir meine Mutti, warum ihre Beziehung damals zerbrach. Sie war mit diesem Vollidioten zusammen, dem Vater von meinem kleinen Brüderlein. Das war ein richtiger Spinner, hat sich benommen, als hätte er ADHS, war ständig hibbelig, hat ständig rumgeschrien, alles musste nach seiner Pfeife tanzen und wenn er besoffen war, hat er ständig mit der Faust gegen meine Kinderzimmerwand gehämmert. Nur so, weil er es toll fand, dass ich davon wach werde, bis Mama ihn verprügelt hat. Sie war damals noch schwanger und hatte die Hormone und Schnauze voll. Sonst tut sie keiner Fliege was zuleide. Jedenfalls hatten die so ihre Beziehungsprobleme. Aber der Knackpunkt war, als der Typ seine Eltern im Ausland besuchte, wiederkam und meinte, er müsste die Kondome nachzählen. Da zwei fehlten, gab er Mama die Schuld, hat ihr unterstellt, sie hätte mit dem Mann seiner Schwester geschlafen (er mochte ihn eh nicht). Mama nahm den Vorwurf nicht ernst, dachte er spinnt sich was zurecht. Sie ist ja nicht fremd gegangen und hat nur drüber gelacht. Sie sagte nur-wenn du das glaubst, dann geh doch, dich hält keiner auf! Er blieb, aber die nächsten Monate, bei jeder Familienfeier machte er blöde Andeutungen, so nach dem Motto "ich weiß alles". Sobald Mama neben dem angeblichen Liebhaber saß, guckte er sie böse an, bis Mama die Schnauze voll hatte und vor versammelter Mannschaft erzählte, was ihr ständig unterstellt wird. Ihm hat verständlicherweise niemand geglaubt, seine Familie weiß nun mal, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat und am Ende hatte er sogar ein blaues Auge vom Mann seiner Schwester. Da die Beziehung, wie gesagt, nicht die beste war, hat Mama ihn irgendwann endlich verlassen. Aber mir tut es total Leid, dass ausgerechnet ich und die blöden Kondome die Auslöser dafür waren. Mir tut es Leid, dass Mutti monatelang solche Vorwürfe gemacht wurden, sie ist immer treu gewesen. Im Endeffekt war das Ende der Beziehung das beste für alle gewesen. Aber dass ich es unabsichtlich ausgelöst habe, ist scheiße. Ich habe Mama erzählt, dass ich damals die Kondome geklaut habe, ich kann bis heute nicht verstehen, welcher normale Mensch ständig die Kondome zählt! Wenn da nur noch wenige drin liegen, okay. Aber über 20?! Mama war nicht sauer, sagte wir waren Kinder, haben nun mal nicht nachgedacht. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem und bin total froh, dass die Eltern meiner Freundin keine Erbsenzähler sind und dass denen nicht aufgefallen ist, dass wir bei denen mindestens fünf Gummis mitgehen lassen haben.

Beichthaus.com Beichte #00030266 vom 15.09.2012 um 23:38:44 Uhr in Aumühle (30 Kommentare).

Gebeichtet von Supermama90
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Geld fürs Mittagessen

20

anhören

Ignoranz Habgier Feigheit Restaurant Geld Fürstenfeldbruck

Ich ging vor ein paar Jahren einmal für unsere Mechaniker und mich das Mittagessen holen. An dem Imbissstand angekommen, bestellte ich wie immer. Der wohl etwas verplante Mitarbeiter war in dem Moment, als ich bezahlen wollte, aber kurz durch weitere Kunden abgelenkt. Er sagte zu mir 11,80 Euro, drehte sich wieder zu einer anderen Kundin und ich zog meinen Geldbeutel heraus. In diesem Moment drehte er sich wieder zu mir und fragte was er gerade gesagt hat, also welchen Betrag. Ich antwortete 11,80 Euro und war ein wenig erstaunt als er mir 11,80 Euro gab. Ohne weiteres Aufsehen zu erregen, ging ich zurück zur Arbeit und gab meinen erstaunten Kollegen ihr Geld wieder. Wir haben uns noch wochenlang darüber amüsiert ein kostenloses Mittagessen und 11,80 Euro geschenkt bekommen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030244 vom 05.09.2012 um 15:21:37 Uhr in 82256 Fürstenfeldbruck (Hauptstraße) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000