Langfinger am Wäschekorb

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Fetisch Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Feigheit

Vor einigen Jahren, kurz vor meinem letzten Arbeitstag bei einer Firma, die mir meinen ersten Job ermöglichte, wurde ich zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Eine ausgelassene Feier auf der Donau-Insel, mit viel Alkohol und verstecktem Cannabis-Konsum mit einigen netten Kollegen. Ich ließ mich herzhaft und ausgelassen feiern. Ich sah die damalige Feier auch gleichzeitig als Abschiedsfeier. Der sogenannte "harte Kern" zog in den Morgenstunden weiter. Einer der Kollegen lud in den ersten Bezirk in seine Wohnung ein, um noch weitere Flaschen Bier zu trinken. Seine Freundin war ebenfalls zu Hause und war gerade beim Aufstehen. Wir waren ungefähr 8-10 Personen und machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Es wurde getratscht und viel gelacht und getrunken. Ich war bereits müde und auch sehr betrunken und stand auch unter starkem Einfluss von Cannabis. Als ich kurz die Toilette aufsuchte, überkam mich die körperliche Lust, und da ich einen ausgeprägten Fetisch zu getragener Damenunterwäsche habe, schaute ich mich im Badezimmer nach dem Wäschekorb um. Es war leider keiner zu sehen. Ich wusch mir die Hände und verließ das Badezimmer. Genau vor mir stand die Schlafzimmertür offen und ich konnte in der Ecke beim Fenster den Schmutzwäschekorb sehen. Ohne nachzudenken, ging ich in das Schlafzimmer und fing an, im Wäschekorb nach getragener Unterwäsche zu suchen. Als mir bewusst wurde, dass ich bereits seit langer Zeit den anderen Gästen fern geblieben war und es demnach Zeit werden würde, wieder zurück ins Wohnzimmer zu gehen, bemerkte ich, dass die Hausherrin bereits bei der Schlafzimmertür stand und mich beobachtete, wie ich meine Finger im Wäschekorb hatte.


Sie wusste natürlich sofort, was los war und fragte mich, was ich hier suchen würde. Ich konnte mich vor Schreck und wahrscheinlich auch wegen des Alkohol- und Drogeneinflusses aber nicht artikulieren. Sie rief nach ihrem Freund, während sie ins Wohnzimmer eilte. Ich lief hinterher und setzte mich wieder zu den Anderen. Sie erzählte alles ihrem Freund, während alle anderen und ich nur da saßen und nicht glauben konnten, was sie hörten. Alle meine Arbeitskollegen und Kolleginnen fingen an, sich lustig zu machen und ich versank vor Scham in meinem Sitz. Die Hausherrin war überhaupt nicht amüsiert und wies ihren Freund an, mich der Wohnung zu verweisen. Er sprang sofort auf und packte mich am Arm, um mich ins Vorzimmer zu zerren. Ich wehrte ihn ab und fing an, meine Sachen vom Tisch aufzusammeln und folgte den beiden dann ins Vorzimmer. Mein Kollege hatte bereits meine Jacke in der Hand und die Wohnungstür stand offen. Ich zog mir meine Schuhe an und brachte während der ganzen Zeit kein einziges Wort heraus. Währenddessen hörte ich aus dem Wohnzimmer Gelächter und Gekichere. Ich wollte nur so schnell wie möglich weg und das alles hinter mir lassen. Dann kam die Hausherrin auf die Idee, dass ich durchsucht werden sollte, weil man ja nicht wissen könne, ob ich nicht nur ein Perverser, sondern vielleicht auch ein Dieb sei.


Es wurden wilde Vorwürfe und Anschuldigungen geäußert - und obwohl ich den Eindruck nicht los wurde, dass es ihn mehr amüsierte als beängstigte, fing er an, meine Taschen zu durchsuchen. Ich ließ alles geschehen. Die Peinlichkeit stand mir ins Gesicht geschrieben. Als auch sie zufrieden war, wurde ich unsanft aus der Wohnung geschoben und mit einem letzten Schubs ins Treppenhaus gestoßen. Hinter mir knallte die Türe zu und ich machte mich auf den Heimweg. Erst nach einigen Stunden Schlaf und Ausnüchterung begriff ich, was eigentlich passiert war und schämte mich dadurch noch mehr. Es ist nun viele Jahre her, aber ich denke noch immer oft an das Geschehene. Es tut mir vor allem für sie leid, weil sie offensichtlich geschockt war, da ich so dreist ihre Privatsphäre verletzt hatte. Soweit ich mich erinnern kann, waren die beiden wirklich sehr nette Leute und auch außerordentlich gastfreundlich. Mir sitzt der Schock, erwischt worden zu sein, heute immer noch tief in den Gliedern, aber ich kann mir gar nicht ausmalen, wie es für die netten Herrschaften sein muss. Ich finde, sie haben es nicht verdient, so einen Vertrauensbruch erlebt zu haben und dafür möchte ich mich entschuldigen und um Vergebung bitten. Ich würde mich aber niemals trauen, die beiden zu besuchen, um mich persönlich zu entschuldigen. Alle anderen Anwesenden, die ja unbeteiligt waren, waren sichtlich amüsiert und machten sich über mich lustig. Diesen direkten Peinlichkeiten an jenem Morgen ausgesetzt gewesen zu sein war aber damals nicht schlimm für mich, da ich es offensichtlich verdient hatte. Traurig finde ich nur, dass ich mich nicht traue, meine Ex-Kollegen und Kolleginnen im Büro zu besuchen, auch wenn es schon so lange her ist.

Beichthaus.com Beichte #00033365 vom 30.05.2014 um 16:18:03 Uhr (12 Kommentare).

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Waschmaschinen in der Nacht

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Dummheit Peinlichkeit Nachbarn

Vor ein paar Jahren war der Sommer extrem heiß und die Luft stand. Eine wirkliche Abkühlung in der Nacht kam leider nicht. Meine Frau und ich wohnten in einer Reihenhausanlage, in der alle Häuser raumtechnisch identisch sind. Somit waren alle Schlafzimmer direkt unter dem Schrägdach, welches noch in der Nacht die Hitze des Tages abstrahlte. Zum Schlafen haben wir nach Sonnenuntergang sämtliche Fenster des Obergeschosses weit geöffnet. Wir lagen gerade ein paar Minuten im Bett und es war kurz nach Mitternacht. Auf einmal hörte ich ein Quietschen, wie bei einem defekten Waschmaschinenlager beim Schleudergang. Schrill, zuerst langsam und dann immer lauter und schneller. Da ich wusste, dass meine Frau noch nicht eingeschlafen war, sagte ich nur: "Die neuen Nachbarn scheinen den Nachttarif des Stromanbieters zu nutzen. Aber ich finde es schon ein bisschen laut! Und das Lager scheint auch kaputt zu sein!" Daraufhin meine Frau: "Du Depp! Die machen gerade etwas anderes!" Nur Sekunden nach dieser Bemerkung kam ein Schrei, der dies bestätigte. Und dann war Ruhe! Am nächsten Tag hat dann meine Frau der Nachbarsfrau gesagt, dass ihre Waschmaschine kaputt und der Nachtstromtarif nicht zwingend besser sei. Natürlich mit einem Schmunzeln! Seitdem werde ich geneckt, weil wir mittlerweile gute Freunde sind und natürlich auch bald gebeichtet haben. Aber peinlich ist es mir immer noch! Gut, dass es in der Nacht war. Meinen hochroten Kopf konnte meine Frau daher nur erahnen. Und nein – in der besagten Nacht haben meine Frau und ich unsere Waschmaschine nicht mehr angestellt. Ich war zu beschämt!

Beichthaus.com Beichte #00033276 vom 15.05.2014 um 10:22:30 Uhr (5 Kommentare).

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Schleimige Suppe für die Schwiegermutter

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Hass Familie Frankfurt

Ich (w/24) habe, glaube ich, den besten Freund auf der Welt, nur seine Familie kann ich nicht leiden. Kein einziges Familienmitglied ist mir sympathisch, weder die Eltern noch seine Geschwister. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich seine Familie ist. Aber kommen wir zu der Geschichte, die ich gerne beichten möchte, weil ich so ein schrecklich schlechtes Gewissen habe. Vor einer Woche bekamen wir am Sonntag Besuch von der Familie meines Freundes. Ich war die ganze Woche über sehr krank - ich hatte Grippe und extremen Schleimhusten, deshalb habe ich mich dazu entschieden, etwas zuzubereiten, was schnell geht. Ich habe mich für eine chinesische Suppe entschieden. Beim Zubereiten musste ich immer wieder an den letzten Streit mit der Mutter meines Freundes denken. Da ich beim Husten noch sehr viel Schleim ausschied, entschied ich mich, diesen zu sammeln und dann in die Suppe zu rühren. Während ich das tat, bin ich fast geplatzt vor Vorfreude, da die Mutter die Suppe essen würde. Die Zeit verging wie im Flug und die Familie ist eingetroffen. Damit ich die "leckere" Suppe nicht essen muss, habe ich ganz zufällig wieder Fieber bekommen und musste mich deshalb sofort ins Bett legen. Als ich im Schlafzimmer lag und hörte, wie die Familie sagte, dass die Suppe sehr gut schmecke, habe ich einen derartigen Lachkrampf bekommen, dass ich Angst hatte, ich würde ersticken. Liebe Schwiegermutter, es tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00033255 vom 12.05.2014 um 15:13:21 Uhr in 60594 Frankfurt (Textorstraße) (11 Kommentare).

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Die Nachbarn und die Hobbyhure

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Maßlosigkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Waghalsigkeit Nachbarn

Ich habe vor einigen Jahren mal in einem Reihenhaus gewohnt und die Schalldämmung zu den Nachbarwohnungen war nicht unbedingt so toll. Ein Ehepaar hatte leider die Eigenschaft, im Schlafzimmer nicht leise zu sein, aber ich denke bis heute, dass es vielleicht sogar Absicht war. Sie haben eben auch das Fenster offen gelassen, sodass man auch draußen auf dem Hof alles hören konnte. Leider war das Ehepaar auch dafür bekannt, dass sie extrem streitlustig waren, daher hat sich keiner getraut, etwas zu sagen. Nachdem ich an einem Sonntagnachmittag wieder stundenlang diese Schreie hören musste - und ja, es waren wirklich teilweise Schreie - wusste ich, was zu tun ist. Ich nahm fortlaufend das Gestöhne auf und schnitt am Rechner die Stellen heraus, wo sie wirklich etwas sagen. Die Frau tendierte ein bisschen dazu, den Namen des Mannes zu rufen und ihn anzufeuern - es ist wirklich eine Zumutung, wenn man das täglich hören muss. Nachdem ich mit der Tonbearbeitung fertig war, weihte ich die Nachbarn in meinen Plan ein, die aber nichts damit zu tun haben wollten. Wie gesagt, das Ehepaar war fast schon krankhaft streitlustig.


Lange Rede: Ich spielte an einem Nachmittag das Gestöhne mit offenem Fenster ab. Es dauerte keine fünf Minuten und es klingelte bei mir Sturm. Ich drehte die Anlage runter und ging notdürftig bekleidet im Bademantel an die Tür. Draußen stand der besagte Mann und hielt mir eine ziemliche Standpauke, dass ich gefälligst mit meiner Freundin leise sein soll, es handele sich um ein Wohngebiet und nicht um einen Rotlichtbezirk. Der Mann hatte tatsächlich sein eigenes Stöhnen nicht erkannt! Ich wiederholte das alles dann noch einige Male und trieb es ziemlich zur Spitze. Da ich damals eh näher zu meinem Arbeitsplatz ziehen wollte, ließ ich es auch wirklich darauf ankommen. Es endete dann damit, dass die Frau mir eine Woche vor meinem Umzug draußen auflauerte und ich eine ziemliche Ohrfeige bekam. Dazu noch übelste Beleidigungen, dass ich ein widerlicher Perverser sei und so weiter. Das Ehepaar bemerkte tatsächlich nie, dass die angebliche Nuttenfreundin beziehungsweise Hobbyhure ihnen nie begegnete. Sie waren halt wirklich nicht die Klügsten, aber immerhin auch mit Mitte fünfzig noch unglaublich potent.

Beichthaus.com Beichte #00033174 vom 30.04.2014 um 18:21:28 Uhr (16 Kommentare).

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Mutter ist verrückt geworden!

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Selbstsucht Habgier Boshaftigkeit Diebstahl Sucht

Ich bin gut behütet aufgewachsen, hatte eigentlich immer mehr als ich brauchte, habe studiert, promoviert und einen guten Job. Leider gibt es aber auch eine dunkle Seite an mir - meine Spielsucht. Zuerst fing ich im kleinen Rahmen an, auf Eishockeyspiele und Pferderennen zu setzen. Das lief anfangs auch erstaunlich gut. Später fing ich dann an, immer größere Summen einzusetzen und hatte die ersten Einbußen zu verzeichnen. Dies tat ich solange, bis ich finanziell vollständig ausgeblutet war und nun bei Leuten tief in der Kreide stand, denen man nicht gerne etwas schuldig bleibt. Zuerst hatte mir meine verwitwete, relativ wohlhabende Mutter, noch aus der Klemme geholfen, später weigerte sie sich aber, mir noch weitere Finanzspritzen zukommen zu lassen. Die Wut auf meine Mutter, gepaart mit der Sorge um meine körperliche Unversehrtheit, haben mich in die Verzweiflung getrieben und zwangen mich zu drastischen Mitteln, für die ich mich heute schäme:


Bei meiner Mutter hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon erste geistige Einschränkungen gemacht. Um sie davon zu überzeugen, dass es um sie schon weitaus schlimmer steht, habe ich dann zwei Wochen lang fast jede Nacht an die Fensterläden ihres Schlafzimmers geklopft. Außerdem bin ich mit meinem Zweitschlüssel mehrfach ins Elternhaus gegangen, wenn meine Mutter nicht da war und habe alltägliche Gegenstände (Schlüssel, Notizbuch, Gegenstände) an anderer Stelle platziert. Außerdem habe ich Bekannte zweifelhaften Schlages beauftragt, sie ein paar Stunden zu verfolgen. Nach diesen zwei Wochen war sie dann völlig fertig, paranoid und davon überzeugt, verrückt zu werden. Ich habe sie dann "zu ihrem besten" entmündigen lassen. Dadurch bekam ich auch Zugriff auf ihre Konten und habe das genutzt, um meine Schulden zu begleichen. Aus Scham und Angst, sie könnte das bemerken, habe ich sie dann "zu ihrem besten" in ein Heim gesteckt. Dort ist sie dann nach kurzem Aufenthalt verstorben, nachdem sich ihr Zustand rapide verschlechtert hat. An Ostern muss ich immer an sie denken, weil sie für die Fehler eines anderen leiden musste. Ich wusste mir aber zu diesem Zeitpunkt leider nicht anders zu helfen. Ich wünsche keinem, so in die Enge getrieben zu werden und vor solchen Entscheidungen zu stehen, wie ich es damals tat. Ich bin mir sicher, dass viele, die mich jetzt vielleicht verurteilen werden, in meiner Situation genauso gehandelt hätten! Wetten tue ich heute immer noch, allerdings nur um kleine bis mittlere Einsätze.

Beichthaus.com Beichte #00033082 vom 17.04.2014 um 21:40:10 Uhr (42 Kommentare).

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