Auch Grafen und Doktoren sind nur Menschen!

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Hochmut Engherzigkeit Peinlichkeit Rastenberg

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin unter anderem manchmal mit der Erfassung von personenbezogenen Daten betraut. Ich verdiene gut, bin Abteilungsleiterin, mag meinen Job und bin in der Belegschaft beliebt. Keine Sorge, ich masturbiere nicht heimlich auf der Toilette, ich klaue auch kein Büromaterial, uriniere nicht in den Kaffee oder schlafe während der Arbeitszeit... Aber ich lasse konsequent jeglichen Namenszusatz oder Titel weg, bzw. lösche diese aus der EDV. Alle Menschen sind gleich! Das Adelsaufhebungsgesetz trat bereits 1919 in Kraft und auch Professoren lassen am Klo die Hose herunter! Egal ob Magister, Gräfin, Doktor oder ein "von" oder "van"... Das alles gibt es an meinem Schreibtisch nicht!

Ich behandle die Leute nicht unfreundlicher oder lasse sie länger warten; ich trage lediglich den Nachnamen ohne Zusätze oder akademische Titel ein. Auch bei der Anrede lasse ich hartnäckig das "Herr Doktor" weg und finde es total peinlich und übertrieben, wenn Leute sich mit ihrem Titel oder Namensvorsatz am Telefon melden. Keine Ahnung warum, aber irgendwie verschafft mir das eine merkwürdige Genugtuung. Ich finde nicht, dass manche Leute etwas Besseres sind, nur weil sie promoviert oder einen Adelstitel geerbt haben.

Beichthaus.com Beichte #00005619 vom 25.02.2006 um 08:14:45 Uhr in Rastenberg (6 Kommentare).

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Rache an der Neuen meines Ex-Freundes

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Rache Freizeit Schamlosigkeit Ex

Eigentlich habe ich nichts gegen die Neue von meinem Ex, aber weil sie mich ohne Grund dumm angemacht hat, musste ich mich an ihr rächen. Also habe ich meinen Ex verführt, habe uns fotografieren lassen, während wir Intim wurden und habe diese Bilder grinsend der Freundin überreicht!

Beichthaus.com Beichte #00005607 vom 25.02.2006 um 02:54:17 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Der Gewinner unter drei Millionen

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Engherzigkeit Vorurteile Schule

Ich habe nun zwei Wochen Ferien, nachdem ich meinem Klassenlehrer gefragt habe, weshalb gerade ER das Wettrennen gegen die drei Millionen anderen gewonnen hat. Er hat es im ersten Moment nicht geschnallt, um mich dann in der großen Pause zum Direktor zu bestellen.

Beichthaus.com Beichte #00005602 vom 25.02.2006 um 01:05:12 Uhr (5 Kommentare).

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Die brennende Designertasche

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Boshaftigkeit Rache Würzburg

Letztes Jahr im Sommer - die Nacht war lau, das billige Discounterbier auch. Meine Freunde und ich trafen uns am Baggersee in der Nähe von Würzburg, um nachts im mondbeschienenen Wasser zu schwimmen, herumzualbern und einfach die Ruhe, abseits vom Trubel des Tages zu genießen. Im taufeuchten Gras machten wir es uns mit Decken bequem, und zündeten (verbotenerweise) auch ein kleines Lagerfeuer an. Irgendwer hatte eine Gitarre mitgebracht, grölend gaben wir Lagerfeuerlieder zum Besten. Bald schon bildeten sich kleine Grüppchen, es stieß mir sauer auf, dass Jan sich mit Andrea eine Decke teilte und das Gespräch intim zu werden schien. Jan – ich weiß nicht, wie lange ich ihn schon angehimmelt hatte. In der Schule schrieb ich immer wieder Zettelchen, kam mir dann aber albern vor und schickte keines je durch die Hände der Klasse. Jetzt musste ich mir also mit ansehen, wie sich Andrea-Pute ihm vertraulich näherte. Ich – ganz Kämpfernatur – war weit entfernt davon, traurig zu sein, vielmehr kochte ich vor Wut.

Mein Kopfkino spielte mir grausame, sehr reale Bilder von Mord vor. Mir wurde übel dabei, dem Treiben weiter tatenlos zuzusehen, ich stand also auf und lief ans Seeufer. Aus dem Augenwinkel sah ich die Beiden aufstehen. "Ha! Viel Spaß ihr Turteltäubchen! Sollen sie doch! SO toll ist Jan jetzt auch wieder nicht" dachte ich bei mir. Bis mein Blick auf Andreas 500-Euro-Designertäschchen fiel. Der Rest der Gruppe war grade Holz suchen gegangen, ich war alleine am Lagerfeuer. Mit dem Schuh stippte ich ein brennendes Holzscheit in Richtung Tasche, die prompt das Schwelen anfing. Ich verdrückte schnell mich in Richtung Büsche und suchte eifrig mit dem Rest der Gruppe Zweige… Eigentlich bereue ich in Gedanken an Andreas weinerlichen Auftritt nach der Entdeckung der ruinierten Tasche.

Beichthaus.com Beichte #00005594 vom 24.02.2006 um 23:52:09 Uhr in Würzburg (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Angst vor der Vogelgrippe

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Schamlosigkeit

Ich verarsche alle Leute, die Angst vor der Vogelgrippe haben. Ich finde es einfach nur lächerlich, wenn ich höre, dass sich jetzt einige Schutzanzüge kaufen. Besonders Alte sind so leicht zu verunsichern, dass ich mich total über die lustig mache. Und auf der Arbeit geht's erst richtig los mit dem Sich-lustig-machen. Da habe ich und ein Mitarbeiter/Freund riesigen Spaß daran und machen immer wieder perverse Anspielungen. Das ist einfach nur herrlich. Ich komm aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Aber so vergeht die Arbeitszeit einfach schneller.

Beichthaus.com Beichte #00005591 vom 24.02.2006 um 23:03:25 Uhr (1 Kommentare).

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