Die ausgedachten Titel

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Betrug Lügen Missbrauch Gesellschaft Düsseldorf

Meine Freundin und ich (33 und 36) machen uns einen Spaß daraus, uns falsche Titel zuzulegen. Angefangen hat das vor etwa fünf Jahren. Ich habe mich immer wieder als Doktor ausgegeben, aber nicht um finanzielle Vorteile zu erlangen oder einen Posten zu bekommen, der mir eigentlich nicht zusteht. Auch nicht in meinem privaten Umfeld, wo ohnehin jeder weiß, dass ich diesen Titel nicht habe. Aber wenn ich im Restaurant einen Tisch reserviert habe, habe ich mich immer als Doktor ausgegeben. Es ist mehrmals passiert, dass meine Freundin anrief und ihr gesagt wurde, dass kein Tisch mehr frei sei. Als ich dann anrief und meinen (angeblichen) Doktortitel einfließen ließ, war plötzlich einer frei. Auch wenn ich im Hotel an der Rezeption eincheckte, änderte sich der Ton immer sofort, wenn mein Doktortitel ins Spiel kam. Meine Freundin gab sich oft als Gräfin aus und hatte denselben Erfolg. Nach einiger Zeit ging ich dazu über, mich am Telefon und in Briefen, zum Beispiel an Firmen, Versicherungen und Behörden, als "Geheimrat" zu benennen. Meine Freundin nannte sich "Generalfeldmarschallswitwe". Mehrmals kamen Briefe zurück, in denen in der Anrede diese Titel verwendet wurden, und bei telefonischen Rückrufen wurde gefragt: "Kann ich bitte den Herrn Geheimrat xxxx sprechen?" Vor etwa zwei Wochen reichte ich bei der Krankenversicherung einen Erstattungsantrag ein und nannte mich darin "Geheimer und Wirklicher Rat". In dem Antwortschreiben der Versicherung hieß es dann: "Sehr geehrter Herr Geheimer und Wirklicher Rat Dr. xxxx [...]." Ein bisschen tut es mir leid, dass ich manche Leute so verarsche.

Beichthaus.com Beichte #00030407 vom 29.10.2012 um 23:03:37 Uhr in Düsseldorf (Kopernikusstraße) (32 Kommentare).

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Meine "Kontaktliste"

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Begehrlichkeit Fremdgehen Maßlosigkeit Partnerschaft Passau

Ich (m/20) habe eine Liste aller Frauen, mit denen ich Sex hatte. Leider habe ich eine Freundin. Außerdem habe ich bereits seitdem ich 15 bin den Verdacht, dass ich einfach nicht treu sein kann. Die Anzahl meiner "Kontakte" kann man längst nicht mehr an zwei Händen abzählen. Nun zu meiner Beichte: Ich muss jedes Mal, wenn ich meine Freundin betrüge, diese besagte Liste neu schreiben. Denn wenn sie die Liste durch mysteriöse Umstände doch in die Hände bekommen sollte, soll sie mit eigenen Augen sehen, dass sie die letzte ist. Das ständige Neuschreiben geht mir schon dermaßen auf den Senkel. Sodann bitte ich um Absoluzion für mein triebgesteuertes Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030406 vom 29.10.2012 um 20:55:58 Uhr in Passau (Bahnhofstraße) (34 Kommentare).

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“Folge

In der Not eiskalt

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Engherzigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Familie Torfhaus

Ich bin beruflich zufriedene Krankenschwester und privat glücklich verheiratet. Mit der Mutter meines Mannes habe ich mich allerdings nie gut verstanden, sie hatte einfach einige Charakterzüge, die ich nicht leiden mochte, obwohl sie immer (fast zu) freundlich zu mir war. Vor ungefähr vier Jahren wurde eine Form von Knochenmark-Krebs bei ihr diagnostiziert. Als Krankenschwester hätte ich sicher mehr für sie da sein sollen und mich deutlich mehr kümmern müssen, aber stattdessen habe ich mich emotional eiskalt verhalten und mich, so gut es ging, distanziert. Ich habe ihre Sorgen und ihr Leid runtergespielt und nicht ernst genommen. Ich konnte ihre Depressionen und ihr Klammern einfach nicht ertragen. Wenn ich aus der Arbeit heim kam, hat sie mich mit ihren falschen Hoffnungen in mich völlig leer gesaugt. Ich hatte ständig das Gefühl, sie erwartete Wunder von mir, weil ich eben Krankenschwester bin. Hinzu kam unsere sowieso komplizierte Beziehung und ihre wirklich schwierige Persönlichkeit. Sie ist im Mai gestorben und heute hab ich wegen meines Verhaltens ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen. Vor allem, weil sie wirklich immer gut über mich sprach. Auch habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich meinem Mann immer vorgespielt habe, dass ich seine Mutter mag. Das wird sich auch nie ändern, denn ich werde ihn niemals damit verletzen, ihm zu sagen, was ich von seiner Mutter wirklich hielt.

Beichthaus.com Beichte #00030405 vom 29.10.2012 um 19:25:08 Uhr in Torfhaus (16 Kommentare).

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Nächtliches Desaster

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Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich beichte, dass ich die Badewanne meiner Schwiegereltern vollgeschissen habe. Vor ein paar Jahren besuchte ich zusammen mit meiner Frau meine Schwiegereltern. Es war ein ganz normaler Besuch. Tagsüber gingen wir wandern und am Abend kochten die Eltern meiner Frau groß auf, weshalb ich ordentlich zulangte. Da die Eltern meiner Frau weit weg von uns wohnen, beschlossen wir, die Nacht bei ihnen zu verbringen. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch ein Bierchen und meine Frau und ich gingen zufrieden zu Bett. Um 3 Uhr in der Nacht wachte ich auf, da mir auf einmal extrem schlecht war. Und wie das halt so ist, bleibt man dann noch liegen und wälzt sich unruhig umher und hofft, bald wieder einzuschlafen. Aber nach ein paar Minuten bemerkte ich, dass sich ein Unheil anzubahnen begann und verließ fluchtartig das Bett. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig aufs WC, um mich mit einem dicken Schwall meines Mageninhaltes zu entledigen. Als alles vorüber war, bemerkte ich, dass ich total verschwitzt war und beschloss, mich noch schnell abzuduschen, bevor es wieder zurück ins Bett ging. Also rein unter die Dusche.

Ich ließ mir das Wasser über den Körper rinnen und überlegte, was ich wohl Falsches gegessen haben könnte, als sich mit einem lauten Rumoren weitere Probleme ankündigten. Ich hatte auf einmal das Gefühl, als hätte ich glühende Eisen im Darmtrakt und ich wusste, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, um ein Unglück abzuwenden. Ich taxierte die Entfernung zur Kloschüssel (etwa zwei Meter) und dachte mir "sollte sich noch ausgehen", als es ein erneutes Rumoren vom Darm gab und ich es nicht mehr in mir halten konnte. Ich hockte mich also hin und ließ einen nicht enden wollenden Schwall feinsten Dünnschisses in die Wanne. Als alles vorbei war, untersuchte ich mit bangem Blick die Folgen des Desasters. Wanne: vollgeschissen. Duschvorhang: teilweise vollgeschissen. Mein Arsch und meine Beine: vollgeschissen.

Da hockte ich also bis zu den Knöcheln im wahrsten Sinne des Wortes in meiner eigenen Scheiße. Es stank so gotterbärmlich, dass ich um ein Haar nochmal gekotzt hätte und für einen kurzen Moment hatte ich die Befürchtung, dass die ganze Scheiße den Abfluss verstopfen könnte. Zum Glück war es aber so dünnflüssig, dass bald alles im Abfluss verschwand. Danach wusch ich die Wanne, den Vorhang und mich selbst mit siedend heißem Wasser ab und mischte aus den auffindbaren Shampoos, Duschgels, und ähnlichem rund die Hälfte des Flascheninhaltes dazu, um den Geruch und den ganzen Dreck abzuwaschen. Als ich endlich alles bereinigt hatte, kehrte ich auf Zehenspitzen zurück ins Bett und tat so, als sei nichts besonderes vorgefallen. Ich habe weder meiner Frau, noch meinen Schwiegereltern je davon erzählt, weil es mir so peinlich war.

Beichthaus.com Beichte #00030404 vom 29.10.2012 um 17:45:33 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Mitarbeiterrabatt bei Baumarktkette

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Betrug Habgier Shopping Arbeit Gera

Ich fühle mich in gewisser Weise schuldig, weil ich mir bei einer Baumarktkette einige unerlaubte Vorteile verschaffen habe. Ich habe früher dort gearbeitet und muss beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber des öfteren betrogen habe. Ich habe sehr häufig Waren, die ich gerade gebrauchen konnte, abgeschrieben und mit nach Hause genommen. Das sah dann, zum Beispiel, so aus: Es war Sommer und mir war heiß Zuhause, also habe ich einen Säulenventilator genommen und ein kleines Stück herausgebrochen. Anschließend habe ich diesen dann so unter einer bestimmten Warengruppe abgerechnet. Darunter fielen alle Teile, die technisch in Ordnung waren, aber den Kunden nicht mehr verkauft werden durften. So bekam ich diesen Artikel für einen Cent. Dieses Spiel habe ich gefühlt 100 Mal gemacht. Des Weiteren habe ich meine private Post oder Pakete über die Firma abgerechnet. Auch gerne habe ich mein Arbeitszeitkonto zum Positiven verändert, wenn ich mal wieder in der Spätschicht alleine war und die Sekretärin ihren PC angelassen hatte. In gewisser Weise tut es mir jetzt, wie gesagt, leid, denn es waren auch nette Kollegen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00030403 vom 29.10.2012 um 14:24:57 Uhr in Gera (14 Kommentare).

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