Ja, ich bin ein Chemtrail-Pilot!

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Trunksucht Dummheit Lügen Falschheit

Ich (m/34) möchte beichten, dass ich den Cousin meiner Frau gründlich veräppelt habe. Er gehört einer Truther-Bewegung an, die an Chemtrails, die flache Erde, die NWO, und was weiß ich noch alles glaubt. Auf jeder einzelnen Familienfeier belehrt er uns nach zwei bis drei Bier, dass wir verseucht seien von Nanobots und Barium, und dass die Rothschilds hinter all dem steckten. Nun muss man wissen, dass ich Pilot bin und Linie fliege. Irgendwelches ominöses Zeugs in die Atmosphäre blasen können wir mit unseren Kisten rein logisch schon gar nicht, weil wir in keinster Weise die Lastkapazitäten für irgendwelche zusätzlichen Chemtrailtanks haben. Oft genug sind die Flugzeuge derart vollgestopft mit Passagieren und Gepäck, dass es an ein Wunder grenzt, wenn sie überhaupt abheben, überspitzt gesagt. Der ganze Spaß mit dem Hin- und Herfliegen für ein Appel und ein Ei muss sich schließlich irgendwie rentieren.

Er versteht auch nicht, dass Flugzeuge nun mal Kondensstreifen bzw. Wirbelschleppen erzeugen. Das sieht man auch sehr eindrucksvoll bei Kampfjets, wo mit Sicherheit zwischen all den Waffen und der Technik keinerlei Platz mehr für irgendwelche Chemtrailtanks ist. Einen derart großen Tank, dass man in der Lage wäre, über hunderte Kilometer irgendwelche Aerosole sichtbar auszubringen, kann man übrigens auch nicht einfach so unentdeckt in ein Passagierflugzeug schrauben. Außerdem müssten ja tausende Leute in das Programm involviert werden, da wären sicher schon genug Fakten und definitive Beweise durch undichte Stellen an die Öffentlichkeit gekommen. Sieht man ja bei Edward Snowden, beispielsweise. Naja, sei es drum. Er glaubt jedenfalls fest daran, und mit logischer Argumentation ist ihm auch nicht mehr wirklich beizukommen.

Ich hatte es auch schlichtweg irgendwann satt mit ihm darüber zu diskutieren, auch weil er so offensichtlich keinerlei Ahnung von diversen Abläufen und technischen Notwendigkeiten hat, die nunmal auf einem Flughafen zwangsläufig stattfinden, und es nahezu unmöglich machen, dort irgendwelche derart aufwendigen Dinge in großangelegter Manier zu vertuschen. Es kam also der Tag, an dem er wieder begann, mich über die Verwerflichkeit meines Tuns zu belehren, und mir zu erklären, dass ich es ja vermutlich gar nicht wirklich mitbekommen würde, wie mein Flugzeug Chemtrails versprühe.

Vollkommen genervt und leicht angetrunken ging ich darauf ein, und erklärte ihm, dass ich das durchaus mitbekäme und den Vorgang ja schließlich selbst einleiten müsste, aber ich um mein Leben und auch das meiner Familie fürchten müsse, würde ich das alles publik machen. Ich erzählte ihm die fantastischsten Märchen, wie riesig die Tanks voll mit dem toxischen Zeugs seien. Dass es dabei um Bevölkerungskontrolle und Geo-Engineering ginge, er das aber auf keinen Fall weitererzählen solle. Sonst wäre nicht nur ich dran, sondern er gleich mit. Was soll ich sagen? Er glaubte mir diesen Schwachsinn trotz der riesengroßen Logiklöcher in meinen Ausführungen vollkommen. Ich sagte ihm auch, dass er vermutlich schon Tag und Nacht vom BKA überwacht werde, und lieber den Ball flach halten solle. Außerdem solle er sich nicht erwischen lassen, wenn er Essig, seinen Worten nach angeblich das einzige wirksame Gegenmittel gegen Chemtrails, in den Garten kippe. Was ein halber Liter Essig auf dem Boden gegen zehntausende Liter Bariumlösung in der Luft ausrichten soll, ist mir übrigens auch wieder sehr schleierhaft.

Als ich dann wieder nüchtern war, wurde mir allerdings klar, dass ich seine Wahnvorstellungen jetzt noch richtig angeheizt habe, und er sich jetzt in seiner Truther-Gruppe sicherlich auch als der Held fühlen wird, weil er seiner Meinung nach über Insiderwissen verfügt. Natürlich wird er dort wahrscheinlich den ganzen Mist, den ich ihm erzählt habe, direkt weitertratschen, und die Leute dort werden noch tiefer in ihre wahnwitzigen Ideen abtauchen. Von der Warte aus tut mir die ganze Nummer auch echt leid, aber mir ging das hohle Gelaber mit der Zeit richtig auf den Senkel, und sein missionarischer Eifer erst recht. Vermutlich wird er mich außerdem weiterhin ausfragen wollen, wenn er mich trifft. Ich habe mir da wohl eher selber ein Ei ins Nest gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00039582 vom 06.04.2017 um 12:53:31 Uhr (18 Kommentare).

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Meine peinliche Affäre mit einem 30 Jahre älteren Mann

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Wollust Begehrlichkeit Peinlichkeit 50+ Duisburg

Ich (w/27), alleinerziehende Mutti von einer 6-jährigen Tochter, habe seit drei Monaten eine Affäre mit einem 30 Jahre älteren Mann. Er ist zwar verheiratet, aber seiner Frau ist das egal, sagt er. Einerseits ist er der beste Liebhaber, den ich je hatte. Und ich habe mal im Kopf schnell überschlagen, ich hatte so ungefähr 30 Männer bisher. Andererseits ist er halt 30 Jahre älter und mir wäre es ein wenig peinlich, wenn das rauskommen würde. Ich würde die Affäre gerne beenden, treffe mich aber immer wieder mit ihm, weil er wirklich ein guter Lover ist.

Beichthaus.com Beichte #00039581 vom 06.04.2017 um 11:49:08 Uhr in Duisburg (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Männer, habt keine Angst vor Zukunftsplänen!

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Neugier Begehrlichkeit Partnerschaft Bad Vilbel

Ich bin seit fast einem Jahrzehnt mit meinem Partner zusammen. Ich würde ihn gerne heiraten, aber er macht keinerlei Anstalten oder Andeutungen, dass das bald passiert. Jetzt habe ich eine neue Ausbildung angefangen und dort einen Mann kennengelernt, der fast 20 Jahre älter ist als ich und finde ihn unheimlich attraktiv und interessant. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er hat vermutlich nur ein rein freundschaftliches Interesse an mir, wenn überhaupt, trotzdem kann ich nicht aufhören, an diesen Mann zu denken, der so mysteriös und aufregend auf mich wirkt. Ich denke, ich fühle mich auch zu ihm hingezogen, weil er eben keine Angst vor festen Bindungen und Zukunftsplänen hat.

Beichthaus.com Beichte #00039580 vom 05.04.2017 um 23:21:14 Uhr in 61118 Bad Vilbel (Hauptstraße) (8 Kommentare).

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Job im Hipster-Coffeeshop

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Rache Zorn Ekel Arbeit München

Nebenberuflich arbeite ich in einem ekelhaften Hipster-Coffeeshop, wofür ich mich verachte. Mein Chef ist ein totales Arschloch, er zwingt alle Kollegen, falsche Hornbrillen zu tragen, weil das angeblich die Jugend ansprechen würde. Zudem hat er einen eigenen Blog, dort schreibt er über den Coffeeshop, die neusten fünf Euro Kaffees, die aus Spucke und Pulver bestehen und über sein interessantes Leben. Meine Beichte ist, dass ich regelmäßig als "unzufriedener Kunde" Kommentare schreibe und ich einen Obdachlosen, der sich häufig vor dem Laden aufhält, dafür bezahlt habe, in das Büro meines Chefs zu scheißen.

Beichthaus.com Beichte #00039577 vom 05.04.2017 um 17:25:46 Uhr in München (15 Kommentare).

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Fleischesser sind keine Tierquäler!

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Vorurteile Dummheit Telefon Tiere

Ich (w/30) bin eine ziemlich große Tierfreundin und beichte, dass es mich rasend macht, wenn jemand Tierquälerei in Zirkussen, Zoos, bei Stierkämpfen oder ähnlichen Attraktionen, oder auch in Pelztierfarmen, mit Fleischessen gleichsetzt. Ich bin durchaus der Meinung, dass die Haltungsbedingungen für Tiere verbessert werden müssten, bzw. dass Massentierhaltung abgeschafft gehört und mir ist auch klar, dass Fleischwurst um 99 Cent eben nur durch solche katastrophalen Bedingungen möglich ist. Ich gebe übrigens auch sehr viel Geld für Lebensmittel aus, da ich, wenn ich schon selten, aber doch, tierische Produkte kaufe, immer sehr viel Wert auf Haltungsbedingungen und Herkunft lege.

Trotzdem kann ich nicht begreifen, wie man sagen kann, Fleisch zu essen sei dasselbe, wie zu befürworten, dass z. B. kleine Babyelefanten geprügelt und mit Elektroschocks traktiert werden, bis sie endlich ihre verdammten Kunststücke beherrschen. Wenn ich Fleisch esse, dann tue ich das, weil ich Hunger habe. Tiger und Wölfe fressen auch keinen Salat! Wenn ich mir jedoch eine Zirkusshow ansehe, dann nehme ich bewusst Tierquälerei in Kauf, um mir einfach die Zeit zu vertreiben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Tier, das gegessen wird, ist nicht umsonst gestorben, sondern hat laut den Gesetzen der Natur als Nahrung gedient. Ein Tier, das zum Spaß malträtiert oder getötet wird, leidet sinnlos. Ich frage mich, ob ich mit dieser Einstellung allein bin.

Beichthaus.com Beichte #00039576 vom 05.04.2017 um 15:52:04 Uhr (39 Kommentare).

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