Der Yoga-Lehrer

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Fremdgehen Eifersucht Verrat

Meine Freundin besucht seit einiger Zeit einen Yoga-Kurs mit zwei ihrer Freundinnen. Schon nach der vierten Stunde sagte sie mir, dass sie das Gefühl habe, einer der Lehrer machte sich an sie heran. Ich konnte mir das zunächst nicht wirklich vorstellen, da ich bis dato nur Gutes über die Yoga und Pilates-Schule gehört hatte, zu der sie geht. Sie erzählte mir aber von Mal zu Mal mehr Geschichten darüber, wie der betreffende Lehrer sie wiederholt an Stellen begrapschte, die ihr unangenehm waren, und in der Pause versuchte, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich gab ihr den Rat, dem Lehrer unter vier Augen einfach mal zu sagen, was sie davon hielt. Leider wollte meine Freundin das nicht, weil sie fürchtete, dass sie dann bei dem Lehrer, beziehungsweise dem Team der Yoga-Schule in Ungnade fiel. Weiterhin legte sie mir ans Herz, ja nicht herumzuerzählen, dass sie sich von dem Lehrer belästigt fühlte.


Von Woche zu Woche jedoch steigerten sich seine Zudringlichkeiten, und in mir brodelte es bereits bedrohlich. Wir hatten mehrere Diskussionen in denen ich ihr nahelegte, entweder den Kurs zu wechseln, oder ein ernstes Gespräch mit dem Lehrer zu führen, doch sie wollte beides nicht und weigerte sich beharrlich irgendeinen Rat in der Sache von mir anzunehmen. Anstelle dessen ging sie dann irgendwann einfach dazu über mir nicht mehr zu erzählen, was beim Yogakurs so vor sich ging. Ich dachte so bei mir, dass sie dann wohl oder übel seine Grapschereien über sich ergehen lassen musste, obwohl mir das nicht passte, aber ich konnte sie ja schlecht zum Aufhören zwingen. Zwar zog ich die Möglichkeit in Betracht, den Lehrer mal selbst zur Seite zu nehmen um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, aber das hätte sie sicher mitbekommen und dann hätte es wohl ein mittelgroßes Drama gegeben.


Stattdessen zog ich vorsichtig Erkundigungen über ihn ein, und siehe da, meine Freundin war bei weitem nicht die Einzige, die sich von ihm belästigt fühlte. Es gab wohl schon mehrmals Probleme dieser Art mit ihm, und sein Job hing daher auch am seidenen Faden, wie ich nach einiger Recherche erfuhr. Ich zögerte allerdings damit, ihn bei seinem Chef anzuschwärzen, da ich nicht wollte dass er wegen meiner Eifersucht seinen Job verliert. Außerdem war ich mir sicher, dass eine der anderen Frauen, an die er sich so heran schmiss, das schon erledigen würde.


Eines Tages bemerkte ich jedoch, dass sich meine Freundin ziemlich rege SMS mit jemandem schrieb. Mir fühlte nichts allzu Gutes, und als ich sie direkt darauf ansprach bestätigten sich meine Befürchtungen. Erst blockte sie ab, aber ich ließ nicht locker, und so gab sie irgendwann zu, dass sie sich mit ihrem Yogalehrer schrieb. Ich fragte sie daraufhin in sehr zynischem Tonfall ob man sie nur lange genug begrapschen und aufdringlich an ihr herumgraben müsse, damit sie Interesse bekam. Daraufhin rastete sie aus, und ich sagte ihr, dass ich unter diesen Umständen nicht bereit wäre, die Beziehung mit ihr weiterzuführen. Natürlich suchte sie direkt Trost in den Armen ihres Lehrers. Dummerweise stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Gute in einer Fernbeziehung vergeben war und durchaus nicht bereit sich ihretwegen von seiner Freundin zu trennen. Sie stand also mit Nichts da außer einer Kurzaffäre, war allerdings viel zu stolz, um bei mir noch einmal angekrochen zu kommen, obwohl ich von ihren Freundinnen erfuhr, dass sie total fertig war wegen der Sache. Ich wollte mich aber noch unbedingt an ihrem Lehrer rächen, und so setzte ich einen ziemlich teuren Privatdetektiv auf ihn an, der einen knappen Monat Beweise für seine Affären mit Schülerinnen sammelte. Die entstandenen Fotos schickte ich anonym seinem Chef und seiner Freundin zu. Gestern habe ich offiziell erfahren, dass der Lehrer fristlos gekündigt worden ist und es bereitet mir tiefe innere Befriedigung. Meine Ex geht übrigens immer noch zum Yoga, das sie jetzt aber wahrscheinlich nötiger hat als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00029778 vom 06.02.2012 um 11:14:29 Uhr (25 Kommentare).

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Zoff mit den Nachbarjungs

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Zwietracht Gewalt Nachbarn Bremen

Ich möchte etwas beichten, was schon zehn Jahre zurück liegt. Unsere Nachbarsfamilie hatte einen Sohn, genauso alt wie ich, damals zehn. Dieser Junge war relativ gut mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder befreundet, obwohl die drei Jahre in dem Alter ja schon ziemlich was ausmachen. Das zeigte sich auch sofort ab dem Moment, in dem eine neue Familie mit zwei Söhnen in unserem Alter gegenüber einzogen. Die Drei verstanden sich sofort und mein Bruder war ab da nur noch der Zwerg, der ihnen seine Süßigkeiten abtreten durfte oder dies und jenes holen musste. Als er sich eines Tages weigerte den Laufburschen zu spielen, drohte der Nachbarsjunge ihm Schläge an, woraufhin mein kleiner Bruder ihn als Hurensohn bezeichnete.


Man muss dazu sagen, er hatte damals keine Ahnung was das Wort bedeutet, ihm war das nur als Erstes eingefallen, weil er es in der Schule gehört hatte und er seinem Frust durch irgendeine Beschimpfung Luft machen wollte. Das nahm ihm der Nachbarsjunge natürlich sehr übel. Er wollte sofort auf ihn los, die anderen zwei hielten ihn irgendwie noch zurück und mein Bruder rannte nach Hause. In der folgenden Zeit lauerte der Nachbarsjunge ihm ständig auf, bedrohte ihn, drängte ihn in irgendwelche Ecken und schüchterte ihn massiv ein. Entschuldigungen blieben ungehört. Mein Bruder kam dann irgendwann völlig entnervt zu mir um sich auszuheulen und bat mich, das nicht unseren Eltern zu sagen, die sofort zu unseren Nachbarn gegangen wären. Wie es unter Geschwistern üblich ist, zofften mein Bruder und ich uns damals oft, aber wenn ein Dritter sich einmischte, war jeder Streit sofort vergessen.


Ich besorgte mir vom nahen Waldrand einen biegsamen Stock, der ziemlich gut als Peitsche taugte, und wartete gleich am nächsten Tag nach der Schule an der Landstraße auf unseren Nachbarn. Gesagt habe ich zur Begrüßung nichts und bin stattdessen mit dem Stock auf ihn los gegangen, woraufhin ich ihn so heftig zusammenschlug, dass er aus der Nase und dem Mund blutete, halb blind durch die Gegend torkelte und wild am schreien war. Ich sagte ihm, dass ich ihn umbringen würde, wenn er meinem Bruder noch ein einziges Mal zu Nahe käme. Mir war schlecht und schwindelig vor Wut und Adrenalin. Ich jagte ihn mehr oder weniger auf allen Vieren kriechend und blutend nach Hause und riet ihm, sich genau zu überlegen, mit wem er darüber wolle. Kurzum: Ich war kein Stück besser als er.

Beichthaus.com Beichte #00029767 vom 01.02.2012 um 21:56:40 Uhr in Bremen (18 Kommentare).

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Verräterpack

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Verrat Gewalt Vandalismus Vorurteile

Ich möchte eine Sache beichten, die schon mehrere Jahre her ist. Ich bin in einem Dorf in Sachsen groß geworden, in dem es, wie es leider bei uns nun mal so ist, einen Haufen Gesindel mit rechter Gesinnung gab. Diese zumeist Jugendlichen hatten einen eigenen Club, in dem sie sich immer am Wochenende zum Saufen trafen. Die etwas normalere Dorfjugend, also auch ich, machte immer einen großen Bogen um diesen Jugendclub. Insgesamt lebten wir aber trotzdem mehrere Jahre in friedlicher Koexistenz mit ihnen. Nach einiger Zeit jedoch begannen die Übergriffe auf uns, zunächst harmlose, wie uns von unserem Treffpunkt auf dem Dorfplatz zu vertreiben, was wir murrend hinnahmen, oder kleinere Pöbeleien, wenn einer von uns auf mehrere von ihnen traf. Als sie merkten, dass man uns damit einschüchtern konnte, beziehungsweise, dass es keine größeren Konsequenzen für sie hatte, wurden sie immer frecher und dreister. Bald führten sie sich uns gegenüber auf wie die Könige des Dorfes, kuschten aber vorerst noch, sobald Erwachsene in der Nähe waren. Selbst dieses Verhalten legten sie aber bald ab und begannen uns offen zu terrorisieren. Natürlich hagelte es Beschwerden von den restlichen Dorfbewohnern an die Eltern der Möchtegern-Faschisten. Außerdem war des öfteren die Polizei wegen Ruhestörungen und Vandalismus da. Es wurde allerdings nie ein Verursacher ermittelt, wohl auch deswegen, weil der Vater eines der Anführer der braunen Sippe ein hohes Tier bei der Polizei war.


Nachdem das Thema unter anderem zu Gemeinderat und Bürgermeister vorgedrungen war, und die Familien der Hauptstörenfriede per Post informiert wurden, dass man ein Auge auf ihren Nachwuchs werfen solle, herrschte jedoch erst einmal wieder relative Ruhe. Zumindest bis zu dem Tag, als einer meiner Kumpels mit der Ex-Freundin eines der Problem-Jugendlichen zusammen kam. Die beiden waren noch keine Woche lang ein Paar, als er von fünf Vermummten krankenhausreif geschlagen wurde. Das Mädchen wurde per Brief bedroht. Die Anzeigen bei der Polizei verliefen im Sand, und der Vorfall selbst schaffte es gerade einmal in das örtliche Käseblatt auf die dritte Seite als Fünfzeiler. Trotzdem bedeutete die Sache Krieg. Die Rechten begannen uns unverhohlen zu drohen, wir währen alle "Verräterpack" und sie würden uns eines Tages "fertig machen". Sie schreckten nicht einmal mehr davor zurück, uns am hellerlichten Tag in größeren Gruppen anzugreifen, natürlich nur wenn sie deutlich in der Überzahl waren. Einige von uns landeten daraufhin in der Notaufnahme und ein Haufen unserer Besitztümer, wie Walkmans, Brillen und dergleichen ging zu Bruch. Die Polizei war jedoch weiterhin auf dem rechten Auge blind. Wir beschlossen uns das nicht mehr bieten zu lassen, und planten eine Guerilla-Taktik gegen die Brut.


Über jeden Einzelnen von ihnen wurden von uns so lange Informationen gesammelt, bis wir auf die Minute genau wussten wer von ihnen in der Regel wann wo arbeitete, zur Schule ging, et cetera. Wir fanden heraus, wann sie im Club soffen und wer genau die Anführer waren. Als allererstes zerrten wir eines Nachts den größten der Schreihälse aus seinem Auto, mit dem er völlig dicht aus dem Club nach Hause gefahren war und schubsten ihn genauso herum, wie sie es in der Regel mit uns taten. Wir hatten uns allerdings genauso vermummt, sprachen dabei kein Wort und drohten ihm noch nicht einmal. Am nächsten Abend, wir brauchten gar nicht lange warten, zog sich die braune Rotte zusammen um die Aktion zu rächen. Was sie nicht wussten war, dass sie dabei gefilmt wurden, wie sie mit Baseballschlägern zum Dorfplatz zogen um uns hochzunehmen. Sie zerstörten auf ihrem Weg allerlei Zeug in Vorgärten, außerdem noch Straßenlaternen und Bänke. Währenddessen fotografierten andere von uns ihren Club von Innen, samt verfassungswidrigen Symbolen, Nazidevotionalien und allem Drum und Dran.


Was die Pseudo-Nazis auch nicht wussten, war, dass wir einen kleineren Autounfall auf dem Dorfplatz inszeniert hatten, zu dem die Polizei gerufen worden war. Die Braune Sippe stand also schließlich auf dem Dorfplatz, unschlüssig, ob sie uns trotz der anwesenden und ziemlich alarmiert dreinblickenden Polizei angreifen sollten, oder nicht. Zumindest so lange, bis ich beiläufig aus meiner Hosentasche eine Sturmhaube mit markantem roten Punkt holte, die ich bei der nächtlichen Schubsaktion getragen hatte. Drei der Nazis gingen ohne zu Denken sofort auf mich los, und das war ihr Pech. Ich trug einige Blessuren davon, die Nazis jedoch verbrachten die Nacht im Knast und wir spielten der Polizei und der örtlichen Presse die Fotos des Clubs und die Videos des Aufmarsches zu. Außerdem bekamen die Anführer per Post Kopien der Pläne ihrer Bewegungen, Fotos von ihnen und ihren Familien und noch diverse andere Informationen, zum Beispiel über Straftaten die wir noch nicht zur Anzeige gebracht hatten zugeschickt, aber bei denen wir deutlich darauf hinwiesen, dass jede ihrer Aktionen gegen uns sofort Konsequenzen der unangenehmeren Art hätte. Sie sollten ihren Kleinkrieg gefälligst gegen jemand anderen führen, denn wir hätten ihnen nichts getan, und wir würden einfach nur unsere Ruhe vor ihnen haben wollen. Das fruchtete immerhin teilweise. Obwohl sie uns weiterhin ständig bedrohten, hatten sie keine Lust mehr handgreiflich zu werden, da sie immer damit rechnen mussten, dabei fotografiert oder gefilmt zu werden und irgendwann deswegen im Knast zu landen.

Beichthaus.com Beichte #00029763 vom 01.02.2012 um 12:01:05 Uhr (33 Kommentare).

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Der Langeweile ein Ende gesetzt

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Dummheit Trunksucht Waghalsigkeit Sex Last Night Berlin

Ich (w/17) habe mich und eine gute Freundin vor drei Jahren wiederholt in Gefahr gebracht. Wir hatten mal wieder ordentlich getankt mit Substanzen, die unserem Alter nicht entsprachen. Wir hielten uns am Bahnhof Zoo in Berlin vor einer bekannten Fast-Food-Kette auf und wussten recht wenig mit uns anzufangen. Es dauerte auch nicht lange und unserer Langeweile wurde ein Ende gesetzt. Wir wurden von zwei südländisch aussehenden Männern (zwischen 23-25) ziemlich anzüglich angesprochen. Wegen unseres geistigen Zustandes und da wir eh nicht wussten, wo wir die Nacht verbringen sollten (nach Hause konnten wir so nicht), stiegen wir bereitwillig in einen schwarzen BMW. Wissentlich, wohin die Fahrt führen würde. Aus dem versprochenen Hotelzimmer wurde allerdings eine mit Doppelstockbetten und Gemeinschaftsduschen ausgestattete Jugendherberge. Auf dem Weg kauften die zwei netten Herren uns je eine Wodka-Flasche, um die Stimmung zu halten. Während die Zwei eincheckten überkamen uns dann doch leichte Zweifel an der Seriosität unserer Begleiter. Wir sprinteten zu einem naheliegenden U-Bahnhof. Tragischerweise fand kein U-Bahnverkehr mehr so spät statt. Nach kurzem Abwägen unserer doch sehr beschränkten Möglichkeiten, zogen wir das Jugendherbergezimmer der Straße vor. Dort angelangt freuten sich unsere Begleiter ihre Investition doch nicht umsonst getätigt zu haben. Wir kamen auch relativ schnell zur Sache. So kam es auch nach kurzer Zeit zum Verkehr zwischen mir und meinem Partner, wobei ich es als unangenehm empfand die entstehende Geräuschkulisse mit den anderen beiden zu teilen. Darum überredete ich ihn kurzerhand mit mir die Gemeinschaftsdusche auf dem Flur aufzusuchen und lies somit meine Freundin mit dem Anderen allein. Nach geschätzten 15 Minuten unter der Dusche fiel meinem Begleiter ein, dass er den Verkehr doch sehr gerne ohne Kondom weiterführen würde, was ich strikt aus Angst vor einer Schwangerschaft ablehnte. Woraufhin ihm die glorreiche Idee ereilte das Loch zu wechseln. Da ich mich weigerte sein Gemächt in den Mund zu nehmen, blieb nicht mehr viel Auswahl. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mit 14 Jahren unter einer dreckigen Jugendherbergedusche ungeschützten Analverkehr hatte, während ein wildfremder Typ im Nebenzimmer alles mit meiner Freundin machen konnte, ohne dass ich darauf Einfluss gehabt hätte. Ich habe mich vor einem halben Jahr endlich zu einem HIV-Test durchringen können, der glücklicherweise negativ ausgefallen ist, obwohl dies nicht das einzige Ereignis dieser Art gewesen ist.

Beichthaus.com Beichte #00029761 vom 31.01.2012 um 21:21:45 Uhr in Berlin (Hotel Bärlin, Scharnweberstraße 17-20) (41 Kommentare).

Gebeichtet von missi aus celle
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Beziehung ohne Körperlichkeiten

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe ein Problem was mich ziemlich belastet. Ich bin zwar nicht direkt asexuell, aber meine Libido ist nur minimal ausgeprägt. Das führt dazu, dass ich so gut wie nie Lust auf Sex habe. Ich wäre schon mit nur einem Mal im Monat vollkommen zufrieden. Mein Freund möchte aber wesentlich öfter mit mir schlafen, am liebsten jeden Tag, oder zumindest jeden Zweiten. Die meisten meiner Freundinnen schlafen so zwei- bis dreimal die Woche mit ihrem Freund, das scheint so die Norm zu sein. Irgendwie fühle ich mich dadurch unter Druck gesetzt und habe gleichzeitig ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber. Es ist ja nicht mal so, dass er sich nicht anstrengen würde mich zu erregen. Aber immer wenn er mich massiert, oder mich küsst, selbst, wenn er mich im vorbei gehen streichelt, denke ich immer er will anschließend mit mir schlafen. Ich verkrampfe mich dann meistens und zicke ihn an, oder werde total kindisch, nur damit er nicht auf die Idee kommt, ich wäre bereit dafür. Letztens hat er überraschend ein Candlelight Dinner vorbereitet. Alles an was ich denken konnte, als ich es bemerkte war, dass er hinterher wohl Sex wollte. Ich war den ganzen Abend lang wie gelähmt und gegen Ende sogar ziemlich unfair und schroff zu ihm. Natürlich wurde er dann sauer und mein Verhalten tat mir unendlich Leid. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, wie wir beide unter der Situation leiden. Eine Lösung die wir gefunden zu haben glaubten war, dass ich es ihm öfter mal mit der Hand machte. Ich kann mich aber nicht einmal dazu aufraffen. Wir haben es vielleicht fünfmal ausprobiert, dann habe ich es verweigert, weil ich mir dabei so benutzt vorkam. Mittlerweile macht mein Freund rein gar keine Annäherungsversuche mehr. Selbst wenn ich Lust habe mit ihm zu kuscheln, natürlich ohne hinterher mit ihm zu schlafen, weist er mich ab. Ich merke langsam wie ich ihn verliere. Er flirtet neuerdings recht offen mit anderen Frauen, was mich insgeheim wahnsinnig eifersüchtig macht. Ich nehme mir oft vor, dass ich ihn heute mal verführe, aber dann schlafe ich doch wieder vor dem Fernseher ein. Mein Freund ist wirklich ein sehr attraktiver und herzensguter Mensch, ich liebe ihn sehr und habe auch große Angst ihn zu verlieren, aber mittlerweile denke ich, dass er es nicht wirklich verdient hat, wie ich ihn in sexueller Hinsicht behandele. Ich weiß mir keinen Rat mehr und denke auch schon über eine Trennung nach, denn eine richtige Beziehung führen wir seiner und auch meiner Meinung nach wegen der fehlenden körperlichen Nähe schon lange nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029746 vom 25.01.2012 um 11:01:32 Uhr (44 Kommentare).

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