Mein Weg zum Camgirl

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Verzweiflung Waghalsigkeit

Ich (w/20) muss gestehen, dass ich mit 17-18 Jahren zu Hause große Probleme hatte. Als Ventil - und um Aufmerksamkeit zu kriegen - habe ich mich betrunken und dann vor der Cam ausgezogen. Ich habe dann das gemacht, was die Leute da von mir wollten, eine Menge Scheiße geredet und sogar mit Usern vor der Cam gevögelt. Erst als ich meine beste Freundin kennenlernte, ging es bergauf. Ich habe das Ganze nie jemandem erzählt, denn ich schäme mich wahnsinnig dafür und habe große Angst, dass es irgendwann jemand erfährt. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00037608 vom 15.02.2016 um 12:38:15 Uhr (19 Kommentare).

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Ich will doch nur eine väterliche Umarmung!

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/26) habe durch Zufall längere Zeit bei der Kommune mit einem dort arbeitenden Mann zu tun gehabt. Es handelt sich um den Vorgesetzten der Dame in dem Büro, der dazukam, da es ein kleines Problem mit meinem Antrag gab. Ich habe gemerkt, dass er mich die ganze Zeit schüchtern angelächelt hat. Ich fand das etwas beklemmend. Der Mann konnte sehr gut mein Vater sein. Ich hatte ihn dann eigentlich schon wieder vergessen, als ich etwa zwei Wochen später noch einmal zur Kommune musste. Dort bin ich ihm wieder begegnet, dieses Mal auf dem Flur, und er sah mich wieder so verlegen lächelnd an. Und irgendwie bekam ich dann auch einen "Stoß." Äußerlich war er absolut nicht das, das man als Adonis bezeichnen würde. Sehr groß, etwa 2 Meter, spindeldürr, recht seltsam zurückgekämmte Haare und das ganze Gesicht voller Aknenarben. Doch dafür kann er ja nichts, und er hatte so eine sympathische, liebevolle Art, die ich direkt bemerkt habe. Er war aber viel zu verlegen, um mir etwas zu sagen.


Er ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich habe ihn zwei Tage später aufgesucht, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich habe zunächst so getan, als hätte ich noch eine Frage, aber seine Blicke waren wieder dieselben und ich habe dann gefragt, ob er nicht Lust hat, mit mir einen Kaffee trinken zu gehen. Er strahlte über das ganze Gesicht. Wir haben uns wunderbar miteinander unterhalten und am nächsten Tag hat er sich mit zu sich genommen. Er hat ein großes Haus mit einem wunderbaren Garten. Als wir dann an dem Abend bereits nebeneinander im Bett lagen, war ich fasziniert, wie liebevoll und gleichzeitig leidenschaftlich er doch ist. Obwohl er so wirkt, als hätte er keine Erfahrungen mit Frauen, war es das Schönste, das ich jemals mit einem Mann erlebt habe.


Nach etwa zwei Wochen kam dann aber doch die Ernüchterung. Ich fühlte mich mehr und mehr unwohl, wenn ich in dem großen Doppelbett lag, neben einem Mann, den ich nach wie vor sehr, sehr mochte, aber eben wahrscheinlich doch mehr als warmherzigen, väterlichen Freund. Es war etwas Neues, von einem so viele Jahre älteren Mann so liebevoll und zärtlich geküsst, gestreichelt und zum Höhepunkt gebracht zu werden, und ich hatte mich auch verliebt. Aber das ging so schnell wieder, wie es gekommen war. Meine Beichte? Ich traue mich nicht, ihm das zu sagen. Ich habe ihn sehr gern und will ihm nicht wehtun. Also tue ich weiterhin so, als würde ich seine Zärtlichkeiten im Bett genießen, obwohl ich von ihm eigentlich nichts mehr will, als väterlich in den Arm genommen zu werden. Ich spüre, dass er mich wirklich liebt und wenn er, wie so oft, sagt, dass ich der Glücksfall seines Lebens bin, dann kann ich einfach nicht sagen, dass das Verhältnis so, wie es jetzt ist, nicht weitergehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037606 vom 14.02.2016 um 19:25:44 Uhr (14 Kommentare).

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Schifffahrt mit Hund

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Vandalismus Feigheit Selbstsucht Tiere

Meine Frau und ich waren heute knapp drei Stunden lang auf einem Schiff unterwegs. Unser Hund hat den großen Ledersitz zerbissen. Niemand hat etwas mitbekommen, da unser Hund sein Werk unter dem Tisch verrichtet hat. Der Sitz wurde etwa in Höhe der Kniekehlen ziemlich zerfetzt. Wir selbst haben es erst gegen Ende der Fahrt aus Zufall entdeckt. Wir sind zwar versichert, haben aber keine Lust auf die Scherereien und haben die Sache daher nicht gemeldet. Jetzt hat mir jemand gesagt, dass in dem großen Aufenthaltsraum wegen des häufigen Vandalismus Videoüberwachungen stattfinden. Wir sind dort namentlich nicht bekannt und hoffen nun darauf, dass nichts passiert. Das schlechte Gewissen plagt uns aber.

Beichthaus.com Beichte #00037605 vom 14.02.2016 um 17:07:10 Uhr (14 Kommentare).

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Die schlimmste Wohnungsbesichtigung meines Lebens

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Verzweiflung Feigheit Neugier

Als ich mir meine erste eigene Wohnung suchte, hatte ich einige Besichtigungen. Eine werde ich, obwohl schon an die 40 Jahre her, nie wieder vergessen. Der Wohnungsbesitzer war an dem Tag nicht selbst vor Ort und hat die Schlüssel unter die Fußmatte gelegt, mit der Bitte, sie nach Verlassen der Wohnung in seinen Briefkasten zu werfen. Als ich die Wohnung betrat, hatte ich ein beklemmendes Gefühl. Dieses Gefühl hatte ich auch schon im Treppenhaus, denn es handelte sich um ein sehr altes Haus mit einem großen Treppenhaus, die Treppen waren aus Holz und das Ganze hat mich entfernt an einen großen Heustadel erinnert. Ich kann es schlecht beschreiben, aber es roch alt und muffig und ich als junger Mann von 20, 21 Jahren dachte, dass es so in einem Leichenschauhaus riechen muss. Ich hatte und habe zwar ein Leichenschauhaus noch nie betreten, aber das schoss mir aus irgendeinem Grund in den Kopf. In der Wohnung roch es ebenso alt und verstaubt, genauso wirkte auch die Einrichtung.


Ich wusste von dem Besitzer nur, dass er als Buchhalter in einer Firma in der Stadt arbeitet, etwa 40 Jahre alt ist und alleine lebt. Ich hatte ihn ja nie selbst gesehen, sah ihn aber auf Fotos an den Wänden. Da auf einem Bild sein Name stand - es war eine Auszeichnung von irgendeinem Verband oder etwas Ähnlichem - wusste ich, dass er genauso spießig aussah wie seine Wohnung. Er hatte recht schütteres Haar, eine dicke Brille, einen Bierbauch und unauffällige Kleidung. Ich habe mir die Wohnung angesehen, und gerade weil der Mann so unauffällig wirkte, wurde ich neugierig, wie er denn so lebt. Zu neugierig war ich nicht, ich habe keine Schränke oder Schubladen geöffnet - zunächst zumindest nicht - sah mir aber die Einrichtung ganz genau an. Plötzlich ist mir im Badezimmer bei der Wanne ein umgedrehtes Foto ins Auge gesprungen. Die Neugier siegte, ich hab es umgedreht und mir wurde ganz anders, da es eindeutig das Foto eines vielleicht gerade mal vierjährigen Mädchens war - die Details könnt ihr euch denken.


Da konnte ich auch nicht mehr anders und habe Schubladen und Schränke durchwühlt und ich wurde mehrfach fündig, es waren weitaus mehr Bilder, als ich geahnt hätte und was ich darauf sah, war das blanke Grauen. Ich bin, wahrscheinlich blass wie ein Geist und völlig verstört, aus der Wohnung gelaufen, habe die Tür zufallen lassen, den Schlüssel habe ich im Schock in der Wohnung gelassen, und habe mich dermaßen geschämt - obwohl ich selbst gar nichts getan hatte. Ich hatte daraufhin bestimmt drei Wochen lang Träume, die mit dieser Sache zu tun hatten. Meine Beichte ist nun, dass ich damals nie den Mund aufgemacht habe - ich konnte nicht. Es war wie eine Blockade, ich selbst hatte die schlimmsten Schamgefühle, weil ich diese Fotos auch in den Händen hatte.


Nach 40 Jahren ist diese Seite die erste, der ich das Erlebnis anvertraue. Niemand weiß davon - meine Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, meine Frau, Kinder und Enkel haben oder hatten keine Ahnung, was sich damals abgespielt hat. Sie haben zwar bemerkt, dass ich verändert war, ich habe aber immer abgewinkt oder behauptet, das wäre Liebeskummer oder eine sonstige Nichtigkeit. Ich konnte darüber nicht sprechen. Und ich kann es, glaube ich, auch heute noch nicht. Ich bin nicht mehr verstört nach 40 Jahren, lebe mein Leben normal und denke längst nicht mehr so oft daran wie damals, doch wenn ich mich erinnere, dann ist das Entsetzen wieder da.

Beichthaus.com Beichte #00037604 vom 14.02.2016 um 15:22:28 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Trottel und die Studentin

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Falschheit Lügen Dummheit Hochmut Ex

Ich (m/34) will hier beichten, dass ich meine Ex vor vier Jahren zu ihrem Studienbeginn richtig böse habe auflaufen lassen. Sie ist nicht ganz 12 Jahre jünger als ich, aus recht gutem Hause und eigentlich lieb, aber schlichtweg verzogen und vergaß damals regelmäßig, den Filter zwischen Hirn und Mund zuzuschalten. Man musste ihr gegenüber schon teils dominant auftreten, damit sie ihre freche und auch arrogante und rotzige Art beiseite ließ, dann war sie wie gesagt wirklich lieb. Trotzdem sah ich bei Diskussionen wegen Kleinigkeiten auch oft genug ihren Rücken und verschränkte Arme. Dazu kommt, dass ihr Studiengang selbst in der Naturwissenschaft recht elitär ist und weltweit eine große Zukunft hat, Genetik und Biochemie, so viel sei hier verraten.

Ich dagegen komme aus einer Handwerkerfamilie und hatte auch nie Ambitionen zu studieren, obwohl ich jede Fortbildung in meinem Beruf mitnehme und darin auch wirklich gut bin, ich habe die Lehre mit Auszeichnung bestanden und bin inzwischen Teilhaber meines Ausbildungsbetriebes und sicher alles andere als dumm geboren. Ich habe definitiv und ohne Angeben zu wollen, aus mir und meinen Anlagen das Maximum rausgeholt und die Welt braucht ja auch Macher, nicht nur Forscher, oder? Und genau darum geht es hier. Denn meine Ex hatte bei ihrer Familie schon schamhaft verschwiegen, dass ich ja nur den qualifizierenden Hauptschulabschluss habe, was nicht mal stimmt, da ich mit 1,1 abgeschlossen habe, besitze ich auch den Realschulabschluss, da sich das anbot, in drei anderen Fächern die Prüfung mitzunehmen. Ich sagte ihr halt nur, ich bin den Weg über Hauptschule und Lehre gegangen. Und bei der mittleren Reife war die schlechteste Note eine 2 und ich habe auch ein Zeugnis darüber, ich habe es ihr nur nicht vorm Gesicht rumgewedelt, sie wusste es halt nicht.

Aber den Oberhammer brachte sie bei der Vorbereitung der ersten Semesterparty. Diese findet eine Woche nach Immatrikulation und Semesterbeginn auf dem Campus statt und sie fragte mich zögerlich, ob ich mitkommen wolle. Ich merkte, da ist was im Busch, sagte aber einfach nur zu. Dort unterhielt ich mich hervorragend mit einigen anderen Studenten, bis irgendwem die Bemerkung entkam: "Also, dumm ist er doch wirklich nicht." Ich fragte nach und bekam schnell heraus, dass meine Ex sich schämte, mit einem ungebildeten Handwerker zusammen zu sein, der ihr intellektuell nicht das Wasser reichen könne. Dazu muss man aber sagen, dass meine Ex außerhalb ihres Fachgebietes weder ein gutes Allgemeinwissen besaß, noch irgendeine Ahnung vom Leben außerhalb ihres geschützten Rahmens hatte. Amtsgänge alleine waren schon zu schwierig. Damals hat mich das aber weder gestört noch habe ich das anderen unter die Nase gerieben, ich habe es nicht mal wirklich registriert, sondern auf ihr Alter (damals grade 19) und damit wenig Lebenserfahrung geschoben.

Ich drehte den Spieß dann aber um und stellte mich, leicht zu bemerken, dass es Show war, als der totale Trottel hin, gegen den selbst Tommy aus Voll Normaaal ein Geistesriese war. Ich zog eine regelrechte Comedynummer ab und wies immer wieder darauf hin, wie dumm ich im Gegensatz zu meiner Freundin doch sei. Am Ende sagte ich dann mit einer sehr doofen Stimme "u-u-u-u-nd ma-ma-manchmal kann ich sogar einen g-g-ganzen Satz sagen und morgen kann ich bestimmt schon alleine aufs Klo!" was wirklich mit brüllendem Lachen, Klatschen und Pfiffen belohnt wurde. Wir waren ja auch alle nicht mehr ganz nüchtern und die Stimmung war echt nett. Naja, die Beziehung hielt nicht mehr lange, sie stand in der Uni als arrogant und oberflächlich da, was natürlich nur meine Schuld war.

Dafür bekam meine Firma mehr Aufträge, da mich einige der Studis gegoogelt haben und gesehen haben, dass wir gut, schnell und zu normalen Preisen arbeiten und das an der Uni weitergaben. Und gerade Studentenwohnungen sind oft in einem Zustand, in dem meine Branche gebraucht wird. Ach ja, ich bin übrigens seit zwei Wochen mit einer angehenden Tierärztin verheiratet und die hat so etwas nicht nötig. Und in vier Monaten werde ich Vater. Und wenn mein Kind studieren mag, bitte, aber verzogen und arrogant wird es garantiert nicht. Dafür sorgen wir, indem wir ihm Liebe, Respekt und Anstand nahebringen werden. Das - positive Vorbilder - hat meiner Ex nämlich gefehlt. Aber immerhin hat sie ihren Bachelor bereits mit guten Noten abgeschlossen, etwas Fähigkeit steckt halt doch in ihr, und es sei ihr auch aus vollem Herzen vergönnt.

Beichthaus.com Beichte #00037596 vom 13.02.2016 um 15:05:44 Uhr (20 Kommentare).

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