Die Lüge nach dem ersten Mal

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Lügen Falschheit Verzweiflung Ex

Ich (w/21) möchte beichten, wie sehr ich mein erstes Mal bereue. Ich war damals 16 Jahre alt und mit einem Jungen zusammen. Daran ist natürlich so weit gar nichts Schlimmes, nur dass der Kerl einfach dämlich war. Er war der Meinung, dass es ausreichen würde, sich nur einmal pro Woche zu treffen, zockte lieber den ganzen Tag und meldete sich tagelang nicht. Er war nicht mal am Tag meines Abschlusses bei mir, da "ihm das zu stressig" sei. Trotz allem hatte ich ihn sehr gern und habe leider zugestimmt, mit ihm zu schlafen. Manche mögen jetzt zu Recht behaupten, ich sei naiv gewesen. Er war extrem lieblos und es hat mir auch sehr wehgetan. Er beendete das ganze Theater mit dem simplen Wort "fertig." Schön, dass er fertig war, ich war es zumindest nicht. Dann stand er auf und ging zum Training, obwohl ich ihn bat, zu bleiben. Ich beendete die Beziehung nach einer Woche Funkstille via Skype. Selbst darauf hat er nicht reagiert. Um mich an ihm zu rächen, behauptete ich ein paar Wochen später, ich hätte meine Tage nicht bekommen. Mir fiel sonst einfach nichts ein, das ihn hätte treffen können. Ich wollte, dass er nicht so einfach aus der Sache rauskommt. Natürlich habe ich ihm nach ein paar Tagen gesagt, es sei alles Okay, aber ich fühle mich trotzdem schuldig. Das war bloß gekränkter Stolz.

Beichthaus.com Beichte #00034214 vom 30.10.2014 um 07:55:01 Uhr (14 Kommentare).

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Angst vor der Zukunft

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Stolz Verzweiflung Misstrauen Partnerschaft Studentenleben

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich Angst vor einer Zukunft mit meinem Freund habe. Ich komme aus einem guten Elternhaus, mache erfolgreich ein gutes duales Studium, bin verbeamtet und durch zwei Sportarten gut beschäftigt. Meine Eltern haben mir immer zu verstehen gegeben, dass eine Ausbildung, so wie Arbeit und Geld verdienen sehr wichtig sind und haben mich so erzogen, dass ich inzwischen mit einer eigenen Wohnung und einem Auto sehr selbstständig bin. Dabei unterstützen sie mich finanziell kaum, nur, wenn es sehr eng ist und auch nur geliehen. Mein Freund hingegen kommt aus einer anderen Familie, in der ein guter Beruf nicht besonders wichtig ist. Nicht falsch verstehen, beide gehen arbeiten, legen dabei aber weder Wert darauf, dass der Beruf auf Dauer erhalten werden kann, noch, dass genügend Geld reinkommt, um die Familie zu ernähren. Mein Freund studiert jetzt ein Fach, mit dem man beruflich kaum etwas anfangen kann, bzw. mit dem man nicht besonders gefragt ist. Zudem hat er einen Nebenjob, den er in seinen Semesterferien macht, der fernab von gut und böse ist. Er verdient damit zwar Geld, aber die Umstände sind scheußlich. Ich habe Angst, dass er niemals einen guten Job findet und unseren Kindern kein gutes Leben ermöglichen kann.


Trotzdem ist er mit seinem Leben absolut im Reinen und total optimistisch, dass er später mal Hauptverdiener bei uns wird, denn zu seinem Studium sagt er, dass es nur darauf ankommt, was man damit macht. Dazu ist er sehr beliebt, hat viele Freunde und wird von allen geschätzt. Er ist auch wirklich ein toller Freund, liebevoll und alles. Es passt perfekt zwischen uns und das nicht erst seit gestern. Ich beichte also, dass ich an den Zukunftsvisionen meines Freundes zweifele und Angst habe, dass er es zu nichts bringen wird. Aber vielleicht denke ich da auch viel zu früh drüber nach, daher warte ich noch ab, wie er sich entwickelt.

Beichthaus.com Beichte #00034201 vom 28.10.2014 um 13:32:39 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Das Jahr in Afrika, das alles veränderte

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Verzweiflung Misstrauen Boshaftigkeit Schwangerschaft

Ich bin nach der Schule für ein Jahr nach Afrika gegangen, um rauszukommen und meinen Horizont zu erweitern. In dem Jahr habe ich ein Mädchen aus der Schweiz kennengelernt und war von Anfang an unbeschreiblich angetan, vor allem weil ich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt hatte. Wir hatten über Monate eine wirklich schöne Zeit, in der wir auch nie gravierenden Stress oder Ärger miteinander hatten! Zwei Monate, bevor ich wieder zurück nach Deutschland musste und einen Monat, bevor sie wieder zurück in die Schweiz musste, hat sie mir leicht verzweifelt und mit zittriger Stimme gesagt, dass sie schwanger ist! Mein Vater hat mich so erzogen, dass ich für die Dinge, die ich verbockt habe, grundsätzlich geradestehe, also habe ich ganz ruhig reagiert und gesagt, dass ich in jedem Fall zu ihr stehen würde - ob sie das Kind nun behalten möchte oder nicht. Sie entschied sich gegen eine Abtreibung, und als wir beide wieder in Europa waren, hatte ich vor, zu ihr zu ziehen, da ich für das Kind da sein wollte. Ihr Vater hatte jedoch ein riesiges Problem mit mir und mit der ganzen Situation. Er hat durchgehend versucht, ihr das Kind auszureden. Was er letztlich auch geschafft hat. Sie hat, zwei Wochen, bevor ich fest zu ihr gezogen wäre, und im sechsten Monat, ihre Sachen gepackt, und ist - natürlich finanziert von ihrem Vater - nach Asien abgehauen und hat das Kind im sechsten Monat abgetrieben.


Ich habe das Ganze über eine SMS erfahren. Im Prinzip bin ich kein weinerlicher Mensch, aber mich hat die ganze Geschichte so aus der Bahn geworfen, dass ich seit drei Jahren keine ruhige Nacht mehr verbringe, weil ich ständig diese Geschichte im Kopf habe! Das Problem bei der Sache ist vor allem, dass ich mich rein emotional auf ein Kind, auf meine Tochter, eingestellt hatte. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so enttäuscht und verraten worden. Ich bin zu einer misstrauischen Person geworden, das geht sogar so weit, dass ich meinem besten Freunden nicht mehr trauen kann! Ich habe das noch niemandem erzählt, keinem in der Familie und auch niemandem im Freundeskreis, da es mir ein Stück weit peinlich ist, dass ich so schlecht mit der Situation umgehen kann! Letzte Woche habe ich seit drei Jahren das erste Mal ein Lebenszeichen von dem Mädchen gehört. Sie versucht jetzt ständig, mich anzurufen oder anderweitig in Kontakt zu treten, aber ich bin alles andere als in der Verfassung, in Ruhe über die Sache zu reden, dennoch will ich den ganzen Mist endlich aus der Welt schaffen und bin mir absolut nicht sicher, ob es mir etwas bringt oder ob es mich nur noch wütender Macht.

Beichthaus.com Beichte #00034198 vom 27.10.2014 um 19:35:45 Uhr (19 Kommentare).

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Netter Zeitvertreib für den Drogendealer

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Verzweiflung Begehrlichkeit Drogen Ex

Ich bin ganz und gar einem Mann verfallen, der weder dasselbe für mich empfindet, noch in irgendeiner Art und Weise gut für mich ist. Ich lernte ihn vor einigen Jahren kennen, doch damals passierte nicht viel zwischen uns. Wir verloren den Kontakt zueinander, doch […]
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Beichthaus.com Beichte #00034195 vom 27.10.2014 um 13:00:20 Uhr (9 Kommentare).

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Der Horror-Unfall meiner Frau

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Faulheit Verzweiflung Familie Unfall Auto & Co.

Als eines Tages meine Frau nach Hause kam, war ich draußen und hörte, wie sie mit dem Auto scharf einlenkte, um in die Garage zu fahren. Durch das Geräusch alarmiert, dachte ich, dass ich unbedingt nachschauen muss, ob mit dem Auto alles in Ordnung ist, da es sich nicht wirklich normal anhörte. Ich dachte, dass die Lenkung wohl ein Problem hat, das vermutlich nicht unerheblich ist. Aber dann hatte ich Hunger und nachschauen wollte ich später. Später habe ich dann allerdings mit meiner Tochter gespielt und hatte auch keine Lust, danach zu sehen, weil es draußen kalt und das Auto erst drei Jahre alt war - was sollte dem schon fehlen? Am nächsten Tag fuhr meine Frau mit meiner Tochter zur Nachhilfe über eine stark befahrene Bundesstraße. Als sie von der Bundesstraße auf die Autobahn abbog, platzte ein Schlauch der Lenkung und sie verlor mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen und kollidierte erst mit einem LKW und dann mit der Leitplanke. Anschließen knallte sie noch gegen ein weiteres Auto, weil ein weiterer Schlauch dabei platzte. Als ich später zur Arbeit fuhr, sah ich noch einen kleinen Ölfleck in der Garage und dachte mir, dass ich am Abend unbedingt nach dem Auto sehen muss.

Dann rief mich die Polizei an und erkundigte sich nach dem Aufenthaltsort meiner Frau. Mir fielen sofort der Ölfleck und das komische Geräusch am Vortag ein. Bei der Untersuchung des Unfallhergangs wurde festgestellt, dass ein Defekt der Leitung für den Unfall verantwortlich war, bei dem meine Familie und eine weitere Person ums Leben kamen. Seither habe ich unglaubliche Schuldgefühle. Ich hätte das alles verhindern können - habe es aus Faulheit aber nicht getan. Ich wünschte, ich würde wieder den Po vollbekommen wie ein Kind, damit alles verziehen wäre und ich diese Schuld nicht mit ins Grab nehmen muss.

Beichthaus.com Beichte #00034190 vom 26.10.2014 um 17:17:58 Uhr (20 Kommentare).

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