Mein Hund ist eine bissige Bestie!

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Lügen Falschheit Vorurteile Tiere

Ich (w) hasse es, wenn ich mit meinem Hund draußen bin und irgendwelche Leute ankommen und ihn streicheln wollen. Es ist nun einmal so, dass er ein ziemlich hübsches und niedliches Tier ist und so wollen vor allem Kinder ihn ständig betatschen. Was ich ganz besonders hasse, sind Menschen, die auch noch versuchen, ihn anzulocken. Also wenn ich ihn an der Leine habe und dann irgendwer kommt: "Ja, was bist du denn für einer? Och - komm mal her, du Süßer. Ja, komm her!", vor allem, wenn diese Leute ganz genau sehen, dass ich weitergehen möchte und den Hund, der natürlich auf das Gesülze anspringt, an der Leine weiterzerre. Wie ich da ausrasten könnte! Natürlich habe ich schon versucht, die Leute darum zu bitten, das zu unterlassen, aber vor allem von Kindern höre ich dann nur noch ein Tuscheln hinter meinem Rücken, wie arm der Hund doch dran sei, weil er nicht gestreichelt werden darf. Und wie herzlos ich sei, weil ich ihn einfach so weiterzerre. Manchmal hat man mir das auch schon ins Gesicht gesagt.


Nun ja, irgendwann habe ich dann angefangen, den Leuten zu sagen, dass sie das lassen sollen, weil der Hund bissig sei. Ich stelle ihn als die schlimmste Bestie hin, damit die Leute Angst bekommen. Einige Kinder haben das auch schon in der Nachbarschaft rumerzählt, sodass ihn keiner mehr streicheln möchte. Man macht eher einen großen Bogen um meinen Hund und die Kinder flüchten relativ schnell, sobald sie ihn sehen. Wenn ich auf dem Spaziergang anderen Hunden begegne und die Besitzer Angst haben, dass das doch der bissige Hund sei, erkläre ich ihnen schnell die Lage, sodass mein Liebling trotzdem noch mit anderen Hunden spielen darf. Es ist wirklich nicht so, dass ich nicht möchte, dass mein Hund gestreichelt wird. Meine Freunde und Bekannten dürfen das jederzeit tun. Er ist aber ein sehr gutgläubiges Tier, das mit jedem, der etwas zu fressen hat und ihn ein wenig streichelt, mitgehen würde. Und um das zu verhindern, möchte ich einfach nicht, dass jeder wildfremde Trottel meinen Hund antatscht. Vor allem, da in meinem Ort Giftköder ausgelegt werden und ich meinen Kleinen daher einfach nur vor Fremden schützen möchte. Außerdem finde ich es sowieso unmöglich, dass fremde Menschen versuchen, fremde Hunde anzulocken, um sie zu streicheln. Das geht in meinen Augen sowieso schon mal gar nicht. Ich beichte also, dass die halbe Nachbarschaft Angst vor meinem wirklich liebenswerten Hund hat, der noch nie einer Fliege etwas zuleide getan hat, nur damit ich meine Ruhe beim Gassi gehen habe. Es tut mir leid, dass dich die Nachbarschaft für eine Bestie hält, mein Dicker.

Beichthaus.com Beichte #00035955 vom 18.06.2015 um 10:51:49 Uhr (15 Kommentare).

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Sägemehl im Kuchen

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Ekel Lügen Ernährung

Einmal musste ich für ein Klassenfest einen Kuchen backen. Als ich die Zutaten vorbereitet habe, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass wir kaum noch Mehl hatten. Weil keine Zeit mehr war, um Nachschub zu besorgen, bin ich schnell in den Hobby-Werkraum meines Vaters gegangen, um etwas Sägemehl zu holen, welches dort im Übermaße auf dem Boden liegt. Somit konnte ich den Kuchen mit der ausreichenden Menge Mehl backen - ob aus Getreide oder Holz war mir egal. Zu meiner Überraschung waren die Leute zum Schluss begeistert von meiner Kreation und erzählten etwas von einem besonderen Aroma. Sie wussten natürlich nicht, was sie da wirklich gegessen haben. Trotzdem bin ich auf die Aktion nicht sehr stolz.

Beichthaus.com Beichte #00035930 vom 14.06.2015 um 21:20:27 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Geruch der Müllhalde

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Ekel Fetisch Masturbation Schamlosigkeit Arbeit

Ich arbeite seit ungefähr einem Jahr in einem Abfall-Entsorgungsbetrieb. Wir bekommen vom ganzen Landkreis den Hausmüll herangefahren, der bei uns weiterverarbeitet wird. Nach einem halben Jahr in diesem Job erwischte ich mich dabei, dass ich auf diesen Müllgeruch total abfahre. Seit geraumer Zeit sammle ich Lippenstiffte, Schuhe, Besteck und sonstigen Müll und stelle mir vor, dass er einer scharfen Frau gehört hat. Auch habe ich schon des Öfteren in der Halle bei den riesigen Müllbergen masturbiert. Der Gestank macht mich übrigens nur auf der Arbeit so sehr an - zu Hause bin ich sauber und ordentlich.

Beichthaus.com Beichte #00035921 vom 13.06.2015 um 21:05:31 Uhr (7 Kommentare).

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Verwirrende SMS

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Begehrlichkeit Neid Eifersucht Zorn

Ich (25) hatte noch nie einen Freund und bin auch noch Jungfrau. Außerdem habe ich kein gutes Verhältnis zu meiner Familie. Deshalb bin ich an Tagen, die andere mit ihren Partnern, wie Weihnachten und Valentinstag, einsam. Ich habe leider auch nur wenige Freunde. Die paar, die ich habe, laden mich an diesen Tagen nie ein. Man kann sich also vorstellen, wie traurig ich an diesen Tagen bin. Dann stelle ich mir vor, wie meine Freunde eine schöne Zeit mit ihren Partnern oder wenigstens mit ihrer Familie haben. Einige von ihnen ignorieren mich an diesen Tagen sogar. Das macht mich dann noch trauriger - und noch wütender. Dann schicke ich ihnen SMS, die bewusst verwirrend sind.


Zum Beispiel war ich dieses Jahr am Abend vor dem Valentinstag sehr einsam. Da einige Freunde mir noch immer keinen schönen Valentinstag gewünscht hatten, noch nicht mal per SMS, versendete ich eine SMS an sie. Ich schrieb nur "Vielen Dank" und fügte noch ein Smileyface hinzu. So habe ich einige von ihnen sicherlich verwirrt. Eine Freundin schrieb sogar zurück, dass sie nicht weiß, was ich meine und dass sie sich nicht sicher ist, ob die SMS für sie bestimmt ist oder ein Versehen war. Diese Unverschämtheit machte mich sogar noch wütender, als ich es ohnehin schon war. Ich habe sie dann einfach ignoriert. Ich hoffe, dann hat sie es verstanden.


Dieses Jahr war Silvester sogar noch schlimmer für mich als der Valentinstag. Meine Freunde waren alle auf Partys, aber niemand von ihnen kam auf die Idee, mich auch einzuladen. Deshalb musste ich Silvester mit meiner Familie verbringen, zu der ich wie gesagt ein eher schlechtes Verhältnis habe. Ich bin deshalb früh zu Bett gegangen, natürlich allein. Am nächsten Morgen bin ich recht früh aufgestanden. Ich war natürlich noch immer wütend auf meine Freunde. Weil ich wusste, dass sie verkatert waren, habe ich ihnen eine SMS geschickt, in der Hoffnung, sie aufzuwecken. Ich habe nur "Euch auch ein frohes Neues" geschrieben. Ich hoffe, sie haben verstanden, wie ich es gemeint habe. Ich beichte, dass ich zu feige bin, meine Freunde direkt zu konfrontieren.

Beichthaus.com Beichte #00035910 vom 12.06.2015 um 02:01:24 Uhr (40 Kommentare).

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Die Zivilcourage eines Kiffers

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Waghalsigkeit Drogen Polizei

Ich (w/29) möchte heute beichten, dass ich als 17-Jährige in einer verrückten und waghalsigen Situation die Polizei zur Hilfe gerufen habe, obwohl das mehr als dämlich war. Aber ganz von vorne: Ich lebe in einer ruhigen gutbürgerlichen Ecke einer Großstadt - familienfreundlich, viel Grün, sauber. Doch fährt man die Straße 10 Minuten weiter, eröffnet sich sozusagen eine andere Welt. Es ist der benachbarte Ort, einer der schlimmsten und berüchtigtsten in dieser Stadt, war sogar bundesweit in den Schlagzeilen. Es ist dreckig, kriminell und gefährlich. Doch ich, das anständige Mädel, das brav sein Abitur machte und fleißig lernte, habe dort meine Freizeit verbracht und bin damals auch gelegentlich hingefahren, um etwas zum Rauchen zu kaufen. Eines Abends habe ich mich mit meiner besten Freundin getroffen, wir haben gemeinsam etwas getrunken, gequatscht und beschlossen, mit dem Bus in den "bösen Stadtteil" zu fahren und etwas zu kaufen, bevor wir dann in die Innenstadt gehen und mit den anderen losziehen.


Wir sind in den Bus gestiegen und alles lief wie geplant. Wir haben dann, bevor wir den Bus zurückgenommen haben, noch schnell einen gedreht und in einer Ecke nahe der Haltestelle geraucht. Bereits da fiel mir ein Mann auf, der ca. 30 Meter weiter bereits an der Bushaltestelle stand. Er war offensichtlich betrunken, hatte eine Bierflasche in der Hand und pöbelte die dort stehenden Leute an. Er fluchte laut und schüchterte die Leute total ein. Alle schauten weg, doch er ließ nicht locker. Er schrie rum, fuchtelte mit der Flasche und ging auf die Leute zu. Der Bus kam, alle stiegen ein und er natürlich, plötzlich mit Fahrrad, auch. Im Bus belästigte er weiter die Leute. Meine Freundin und ich saßen im hinteren Teil und hatten alles im Blick, mischten uns aber nicht ein. Ich muss dazu sagen, dass wir beide zwischenzeitlich ziemlich high waren. Der Mann war aber eine Gefahr, lief im Bus rum, setzte sich neben Frauen und redete aggressiv wirres Zeug. Keiner sagte etwas, der Busfahrer schaute weg.


Ich sah meine Freundin an und sagte ihr: "Ich rufe jetzt die Polizei." Sie schaute mich irritiert an: "Du kannst doch jetzt nicht die Polizei anrufen. Wir sind beide total dicht, haben knallrote Augen und die Taschen voller Gras!" Dann aber fand sie die Idee irgendwann doch gut und ich wählte die 110. Ich erklärte dem Beamten die Sachlage, dass Fahrgäste massiv belästigt werden und er völlig betrunken und unberechenbar ist. Ich teilte natürlich dann mit, dass wir in einem fahrenden Bus sitzen und er fragte mich noch, an welcher Haltestelle wir uns gerade befinden. Dann sagte der nette Beamte, dass sie sich darum kümmern und legte auf. So langsam begriff ich, was ich getan hatte, fragte mich aber noch, was die Polizei vorhat.


Keine 15 Minuten später hörte ich eine Polizeisirene, die immer lauter wurde, und dachte mir nichts weiter dabei. Es war wie im Film: Der Bus blieb plötzlich stehen, vor ihm ein Streifenwagen. Drei stämmige Beamte stürmen in den Bus. Der Busfahrer hat vielleicht geguckt. Ich, im hinteren Abteil sitzend, winke hackedicht die Beamten herbei. Meine Freundin war erstarrt und hat nichts gesagt. Einer der Polizisten fragt uns, was los war, während sich die anderen zwei den Besoffski zur Brust genommen haben. Ich plauderte drauf los, wie wichtig Zivilcourage ist, dass man hinsehen muss und so weiter. Der Beamte sagte daraufhin: "Wenn doch ein paar mehr Bürger so wären, hätten wir weniger Sorgen", wünschte noch einen schönen Abend, lächelte, gab mir meinen Ausweis wieder und ging zu den anderen. Die drei Polizisten beförderten die Schnapsdrossel, die nun in allen möglichen Sprachen rumfluchte, samt Fahrrad nach draußen und zerrten ihn in den Wagen. Der Bus fuhr kurz darauf weiter und es war Ruhe. Die hatte ich mir auch ganz mutig erkämpft! Mit mehr Glück als Verstand!

Beichthaus.com Beichte #00035907 vom 11.06.2015 um 22:39:50 Uhr (7 Kommentare).

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