Die Kaffeetrinker-Kultur

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Rache Ekel Zorn Arbeit

Ich hasse die Kaffeetrinker-Kultur meiner Firma. Genau wie die Raucher, da wird jede Gelegenheit genutzt, um mal eben einen Kaffee zu schlürfen - nicht nebenher, sondern natürlich im Rudel, wobei man dann gleich mal eine halbe Stunde Pause von der Arbeit macht. Während andere weiterarbeiten! Jetzt wurde dem neuen Standort auch noch eine sündhaft teure Espressomaschine spendiert - auf andere Dinge, wie z.B. Jalousien, warten wir dafür noch. Das ist ja auch nicht so wichtig - und das war mir zu viel: Ich habe mir kurzfristig freigenommen und bin im Ausland in Urlaub - offiziell. In Wahrheit bin ich nicht verreist und war heute Nacht klammheimlich in der Firma, wo ich meine Kacke in diesen Bohnenbehälter, in den normalerweise der gemahlene Kaffee reinkommt, reingepresst habe. Ja, meine Kacke. Kaffeepulver drüber, Fenster auf und gehofft, dass der Geruch nichts verrät. Den Bohnenbehälter habe ich liegen lassen und hoffe, dass den heute Morgen jemand verwendet hat. Ich würde es wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00035333 vom 26.03.2015 um 14:00:16 Uhr (18 Kommentare).

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Sex mit der Babysitterin

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Schamlosigkeit Falschheit Begehrlichkeit

Meine Eltern wohnten jahrelang in einer Stadtwohnung, an einer ziemlich viel befahrenen Straße. Als meine Mutter jedoch Asthma bekam, beschlossen sie, auf ein winziges Dorf, nicht allzu weit von der Stadt entfernt, zu ziehen. Der Haken dabei war, dass besagtes Dorf aus genau elf Häusern bestand. Dementsprechend bescheiden sah es um die Freizeitmöglichkeiten dort aus. Zwar war der Weg in die Stadt nicht allzu weit, aber die Verkehrsanbindung von Bus und Bahn war äußerst mau, und mit dem Fahrrad nahm man über zehn Kilometer zermürbendes Bergauffahren in Kauf, wenn man wieder heim wollte. Alles in allem ziemlich mies für einen damals knapp 16-Jährigen wie mich. Das führte natürlich dazu, dass ich mich auf Dauer von meinen Freunden in der Stadt entfremdete. Bald wurde ich nicht mehr auf Feiern eingeladen, weil ich öfter mal wegen der Verkehrsproblematik abgesagt hatte, außerdem wollten meine Eltern mich nicht immer fahren.


Irgendwann war ich deswegen recht frustriert und wurde meiner Familie gegenüber auch recht trotzig. Meine Leistungen in der Schule ließen zu wünschen übrig und ich entwickelte eine Vorliebe dafür, in meiner üppigen Freizeit ziemlich viel Unsinn anzustellen. Zwar begann ich ebenfalls viel Sport zu treiben, aber das hielt mich nicht davon ab, den Leuten im Dorf ständig einigermaßen bösartige Streiche zu spielen, die natürlich oft genug auf mich zurückfielen. Meine Eltern beratschlagten, was zu tun war, und kamen überein eine Art Babysitterin zu engagieren, die mir bei den Hausaufgaben helfen und mich beaufsichtigen sollte. Ihre Wahl fiel auf eine junge Frau aus dem Nachbardorf, die sich auf ein Inserat gemeldet hatte. Sie arbeitete halbtags auf einem Bauernhof, war nicht besonders helle und nicht wirklich eine klassische Schönheit, aber sie hatte eine sehr gute Figur und war auch ganz nett.


Als sie mir bei den Hausaufgaben helfen sollte, geriet sie recht schnell an ihre Grenzen. Sie hatte noch nie irgendetwas von Integral- und Differenzialrechnung gehört, geschweige denn von Gedichtanalysen oder Fremdsprachen, außer rudimentärem Englisch. Sie sah also fern, während ich so tat als würde ich konzentriert arbeiten, aber tatsächlich Game Boy spielte. Ihr fiel das nicht auf. Bald schon hatten wir eine stille Übereinkunft: Sie tat so, als würde sie mich beaufsichtigen, ich tat im Gegenzug so, als würde ich Hausaufgaben machen. Sie kassierte Geld, ich hatte meine Ruhe. Alle waren zufrieden. Das ging ziemlich genau eineinhalb Jahre lang gut, dann trennte sie sich von ihrem Freund und war in dieser Zeit ziemlich unausstehlich. Sie begann, mich herumzukommandieren und plötzlich vehement zu fordern, dass ich tatsächlich meine Hausaufgaben machen sollte. Ich war zu dem Zeitpunkt jedoch schon volljährig und wegen des vielen Sportes recht groß und breit geworden. Es widerstrebte mir also, mir von ihr etwas vorschreiben zu lassen wie ein kleiner Schuljunge, was ich auch zum Ausdruck brachte. Wir stritten uns ab da sehr oft und unsere Übereinkunft ging gründlichst in die Binsen. Eines Tages eskalierte das Ganze, als sie mir wegen meiner Arbeitsverweigerung eine saftige Ohrfeige gab. Ich packte ihre Hand und wollte sie wegstoßen. Wir rangelten kurz.


Das Nächste, was ich weiß, ist, dass wir es hemmungslos auf dem Esstisch trieben. Danach waren wir erschrocken über uns selber und schworen, es nie wieder zu tun. Naja, was soll ich sagen. Das letzte halbe Jahr bezahlten meine Eltern sie mehr oder weniger dafür, dass wir es drei bis vier Mal die Woche durch die komplette Wohnung trieben. Der Sex war auch nicht wirklich der allerbeste, denn sie war ziemlich egoistisch, aber mit 18 war mir das herzlich egal. Nach dem Abitur ging ich dann zum Studium weg und wir verloren uns aus den Augen. Meine Eltern haben die ganze Sache zum Glück nie herausgefunden, auch wenn sie wohl einen Verdacht hatten, dass da etwas mehr als nur Beaufsichtigen lief.

Beichthaus.com Beichte #00035332 vom 26.03.2015 um 10:48:22 Uhr (13 Kommentare).

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Die Zicke und der Neid

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Verzweiflung Neid Zorn Familie Ringgau

Ich (w/23) kann oft sehr zickig sein. Das weiß ich auch und mir tut es eigentlich immer fünf Minuten, nachdem ich etwas Zickiges gesagt oder getan habe, auch wieder leid und ich entschuldige mich. Heute habe ich mit meiner Schwester telefoniert und wir waren bei einem Thema, bei dem ich sie um Hilfe gebeten hatte, nicht einer Meinung. Meiner Meinung nach habe ich nicht zickig reagiert und habe ihr gesagt, dass ich es anders sehe. Daraufhin hat sie aufgelegt. Ich habe ihr später noch einmal geschrieben und mich entschuldigt, weil ich nicht gerne mit ihr streite. Sie meinte daraufhin, dass ich nicht mehr anrufen bräuchte, da ich sie immer so anmotzen würde. Ich bin wirklich jemand, der sich selbst reflektieren kann und ich habe sie ganz bestimmt nicht angemotzt. Ich war einfach nur nicht der gleichen Meinung wie sie. Natürlich habe ich jetzt auch meinen Stolz und will nicht bei ihr angekrochen kommen, wenn sie nicht mehr mit mir reden möchte. Ich weiß nicht, wie ich jetzt reagieren soll, weil mich das sehr hart trifft. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis und ich liebe sie über alles. Aber das hat mir sehr weh getan, besonders weil sie ein sehr lieber und friedfertiger Mensch ist.


Ich kann mir nur vorstellen, dass sie so sauer reagiert, weil sie manchmal ein wenig eifersüchtig auf mich ist. Sie ist zehn Jahre älter als ich und bis jetzt habe ich viele Sachen besser gemacht als sie, beispielsweise Ausbildung und Studium. Außerdem ist sie mit ihrem Gewicht unzufrieden und ich bin im Gegensatz dazu ziemlich schlank. Sie versucht aber auch nicht wirklich, etwas gegen ihr Gewicht zu machen. Ich versuche schon immer meine Kleidung anzupassen, wenn wir uns treffen, da ich eigentlich immer sehr figurbetont gekleidet bin. Aber ich kann mich doch nicht komplett umkrempeln. Ich weiß nicht, ob ich das vielleicht alles komplett falsch sehe. Das sollte jetzt auch kein Loblied auf mich sein, ich habe durchaus viele Fehler und bin mit meinem Aussehen auch nicht absolut zufrieden - ich hoffe das ist nicht falsch rüber gekommen. Aber es tut mir leid, dass ich manchmal überreagiere.

Beichthaus.com Beichte #00035329 vom 25.03.2015 um 21:58:00 Uhr in Ringgau (10 Kommentare).

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Beziehung mit Problempotenzial

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich (w/22) bin zurzeit in einen Jungen verliebt, welcher nicht ganz einfach ist und mich in meinem eigenen kleinen Chaos eher noch mehr in die Tiefe zieht. Meine Therapeutin sagte mir, er sei nicht gut für mich, aber ich kann einfach nicht loslassen! M. kenne ich nun seit drei Jahren - wir hatten immer mal wieder keinen Kontakt zwischendurch, da es ihm einfach zu schlecht ging und er keine Lust hatte, soziale Kontakte zu haben. Ich habe ihn dann meist doch wieder auf die Beine bekommen und seine ständigen Beleidigungen gegenüber Frauen ignoriert. Ich weiß ja auch, dass er mich damit nicht meint, weil ich bei ihm bin, ihm zuhöre und wenigstens versuche, irgendwas mit ihm zu unternehmen. Dazu muss man auch erklären, warum er sich so verhält. Er war schon immer ein Außenseiter, kein Freund der vielen Worte, wurde von Frauen immer nur betrogen, ausgenommen und verarscht. Er hat seinen toten Vater (Selbstmord) gefunden und auch den Tod seiner Großeltern miterleben müssen. Es ist verständlich, dass solche Erlebnisse einen Menschen prägen und auch das weitere Leben beeinflussen. Jeder Mensch geht anders mit so etwas um. Ich wüsste nicht, ob ich das alles überstehen würde.


Auf jeden Fall fühle ich mich für ihn irgendwie verantwortlich, auch wenn ich selbst mit Depressionen zu kämpfen habe und seine schlechten Tage dann auch meine werden, kann ich nicht davon ablassen, ihm beistehen zu wollen. Ich weiß, dass ich eben nicht sein Arzt oder Therapeut bin, das weiß er auch selbst - aber solange er sich nicht selbst dazu entscheidet, sich professionelle Hilfe zu suchen, kann ich nur eins tun: Ihm beistehen und kleine Schritte nach vorn zu wagen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte, denn es ist ja nicht ganz uneigennützig. Ich mache das Ganze ja nicht nur deswegen, um ihm zu helfen, es hilft auch mir mit meinen Problemen besser umzugehen, da er ein "krasses" Selbstbild von mir ist. Ich bin noch weit davon entfernt, mich so zu isolieren, aber ich könnte auch an diesen Punkt kommen. Das will ich nicht und will ihn da auch nicht drin lassen, bis er sich was antut. Ich bin verliebt und hoffe einfach, dass wir eine Zukunft haben, in der es ihm dann auch besser geht. Doch oft sitze ich zu Hause und denke mir "Bin ich egoistisch, weil ich will, dass er lebt - wenn auch mit mir?" Vielleicht ziehe ich ihn dann nur unnötig runter, wenn ich mal wieder ein Tief habe? Ich weiß es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00035326 vom 25.03.2015 um 16:08:56 Uhr (14 Kommentare).

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Die Putzfrauenintrige

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Engherzigkeit Zorn Arbeit

In unsere Büros kommen täglich Putzfrauen. Sie sind ja auch nett und ich finde ihre Arbeit auch wichtig, deshalb bin ich dankbar, dass sie es tun. Aber es nervt, dass sie jeden Tag total früh kommen - manchmal schon um 14 Uhr, meistens zwischen drei und vier - wenn wirklich noch gearbeitet wird, das Telefon klingelt und so weiter. Und jeden Tag wird gesaugt, und zwar in einer Lautstärke, dass das Telefongespräch unmöglich wird. Wir haben sie gebeten, nicht vor 16 Uhr zu kommen, am besten nicht vor 17 Uhr. Dann ist wirklich keiner mehr da. Aber sie sagen, das ginge nicht, das habe der Arbeitgeber so eingeteilt und sie seien in verschiedenen Gebäuden eingeteilt. Dann haben wir sie gebeten, wenigstens nicht jeden Tag zu saugen. Daraufhin kam die Antwort, dass das vom Arbeitgeber so vorgeschrieben ist und die Kontrollen sehr streng seien. Alles klar, dann haben wir sie gebeten, doch wenigstens zuvor zu fragen, ob es okay ist. Wenn man gerade telefoniert, können sie ja zuerst ein anderes Büro saugen und dann wiederkommen. Ja, das wäre in Ordnung. Haben sie aber nicht gemacht.


Nachdem wir ein paar Tage lang gewartet haben, haben wir, als wir die Putzwagen hörten, das Büro abgeschlossen und den Schlüssel stecken lassen. Sie haben geklopft, aber die Tür war zu, haben versucht aufzuschließen, ging nicht. Ihr glaubt nicht, mit welcher Penetranz die gegen die Türen gehämmert haben. Nach zehn Minuten, so lange haben die tatsächlich geklopft und gerufen, sind sie dann abgezogen. So werden wir es jetzt immer machen. Unser Chef ist begeistert von unserer Idee, ihn nerven sie ebenfalls schon lange mit ihrem frühen Erscheinen und der Störung des Arbeitsbetriebs. Er schließt sich jetzt auch ein. Und wenn es tatsächlich Kontrollen geben sollte, wissen wir alle von nichts. Unser Chef sagt, dass Putzfrauen wie Sand am Meer vorhanden sind, und seine Hoffnung darin besteht, dass die Reinigungsfirma die entlässt und neue Putzfrauen einstellt, die etwas mehr auf unsere Bitten eingehen. Wir bitten um Vergebung für unsre Putzfrauenintrige.

Beichthaus.com Beichte #00035318 vom 24.03.2015 um 18:23:55 Uhr (22 Kommentare).

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