F?nf Kategorien, um die Männlichkeit zu testen

66

anhören

Masturbation Dummheit Eitelkeit Peinlichkeit Arbeit

F?nf Kategorien, um die Männlichkeit zu testen
Ich (m/20) habe mich wochenlang mit einem Kollegen darüber gestritten, wer von uns beiden der Männlichere ist. Er glaubte allen Ernstes, dass er maskuliner sei, obwohl ich ihm körperlich total überlegen bin. Um dieser Frage ein Ende zu bereiten, haben wir uns in vier Kategorien duelliert: Armdrücken, Ausdauerlauf, Penisgröße und Attraktivität. Das Armdrücken gewann ich locker und souverän. Beim Ausdauerlauf hatte mein Kollege allerdings knapp die Nase vorn. Später konnte ich mit meinem größeren Penis aber wieder die Führung erlangen. Die Kategorie "Attraktivität" war organisatorisch ein wenig aufwendiger. Hierzu haben wir einen Monat lang eine Online-Umfrage laufen lassen. Zu meinem Pech fanden die Frauen ihn viel attraktiver als ich, wobei ich glaube, dass mein Kollege betrogen hat. In meiner Firma stand es nämlich fast unentschieden. Letzendlich stand es also 2:2.

Die Frage nach der größeren Männlichkeit war also immer noch nicht geklärt, weshalb wir eine fünfte Kategorie wählten: Weitspritzen. In dieser Hinsicht habe ich Mist gebaut. Als die Mittagspause anstand und die ganze Belegschaft in die Kantine ging, blieben wir beide noch im Büro. Hose runter, Glied hochfahren und masturbieren. Wir standen beide auf gleicher Höhe, da die Körpergröße die Spritzweite maßgeblich beeinflusst. Es sollte ja fair ablaufen. Etwa drei Minuten waren vergangen, da spritzte mein Wettstreiter schon ab. Wirklich weit spritzte er nicht, was meine Siegchancen natürlich erhöhte. Jedoch war es ein Fehler meinerseits, nicht so schnell abgespritzt zu haben.

Mein Vorgesetzter platzte ins Büro und sah mich zu allem Überfluss noch masturbieren. Was er sich dabei gedacht haben muss? Keine Ahnung, aber es gab den Anschiss meines Lebens. Ich verlor meine Ausbildung und mein dummer Kollege durfte seinen Job behalten, weil er sich nach dem Abspritzen wieder angezogen hat. Was sagt uns diese Geschichte? Niemals in aller Öffentlichkeit masturbieren und vor allem keine Männlichkeitstests durchführen. Irgendwie bin ich immer noch auf meinen Kollegen sauer. Hätte er nicht darauf bestanden, das Weitspritzen im Büro zu absolvieren, stünde ich noch mit Ausbildung da. Meinen Eltern habe ich einfach erzählt, dass die Ausbildung keinen Spaß mehr macht. Es ist schrecklich, seine Eltern anzulügen, aber ich konnte ihnen doch nicht die Wahrheit erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00038474 vom 07.07.2016 um 14:48:08 Uhr (66 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sex vor der Kamera

11

anhören

Lügen Begehrlichkeit Wollust Schamlosigkeit

Sex vor der Kamera
Ich (m/31) habe aufgrund meiner Frustration einen sehr ungewöhnlichen Weg zur sexuellen Befriedigung beschritten. Nachdem ich mich von meiner letzten Freundin getrennt habe (vor drei Jahren, nach sieben Jahren Beziehung) wollte ich ein bisschen Spaß haben. Ich habe es nicht übertrieben, aber schon ab und zu mal die Gelegenheit genutzt. Und das war richtig frustrierend. Egal welches Alter, egal welche Körpermaße, egal was für ein Typ Frau - es war einfach schlecht. Viele Frauen scheinen zu glauben, dass es einfach reicht, sich nackt auszuziehen und hinzulegen. Bewegung im Bett findet quasi nicht statt. Am "Besten" war die Dame, die von sich aus sagte sie wäre total versaut, nur um dann darauf zu bestehen, dass das Licht ausgemacht wird und es nur eine einzige Position gab - das allererste Mal, dass ich mitten beim Sex einfach aufgestanden und gegangen bin. Selbst wenn ich mir mehrfach gesagt habe, dass die Chemie im Bett sich erst einmal anpassen muss und man nicht direkt Wunderdinge erwarten kann, mit keinem Mal wurde es jemals besser.

Dass es aber doch anders geht, habe ich dann im Urlaub auf Mallorca bemerkt. Ich habe dort am Strand eine Studentin kennengelernt. Sie war 25, hatte einige Dinge an sich machen lassen (Lippen, Brüste) und ich dachte mir, dass vielleicht reiche Eltern der Grund sein könnten. Nach ein bisschen Schreiben und Treffen sind wir nach dem Feiern abgestürzt - und trotz körperlicher Müdigkeit war der Sex alles andere als das, was ich in den Monaten zuvor erlebt habe. Wir haben es lockere drei Stunden krachen lassen, in allen erdenklichen Posen und hatten beide mehrfach unseren Spaß. Natürlich sind wir in Kontakt geblieben, und da wir nur knapp 200 km in Deutschland auseinander wohnen, haben wir uns auch hier ein paar Mal bei mir getroffen.

Irgendwann fragte sie mich, ob ich mir vorstellen könne, dass wir das Ganze mal filmen. Ich bin zwar ziemlich offen für Neues und habe eine Menge ausprobiert - Filmen allerdings noch nicht. Gut, was solls, keiner achtet ja auf die Kerle in den Filmen, falls sie das mal veröffentlicht. Sie lud mich also erstmals zu sich ein und ich wusste sofort, womit sie ihr Geld verdient. Das Schlafzimmer sah aus wie eine Location aus einem professionellen Pornofilm, inklusive Aufbau der Webcam und Beleuchtung. Ich habe sie dann darauf angesprochen und sie erzählte mir, wie viel sie als Camgirl verdient. Manchmal macht sie auch Shows mit anderen Frauen, aber nie mit Männern. Also habe ich mich darauf eingelassen und es kein bisschen bereut.

Durch die anderen Frauen aus ihrer Show und dem Einverständnis ihrerseits habe ich mittlerweile auch bei Amateurfilmen mitgespielt, war in diversen Shows mit anderen Frauen und habe seitdem ein wirklich erfülltes Sexleben. Ich treffe mich weiterhin mit ihr, mal mit, mal ohne Kamera, und sobald sie ihr Studium abschließt, werden wir wohl zusammenziehen. Ich habe allerdings mit niemandem drüber gesprochen, da ich weiß, wie hoch die Akzeptanz solcher Tätigkeiten in der Gesellschaft ist. Obwohl ich glaube, dass meine Freunde und Verwandten nicht allzu sehr geschockt wären (wenn überhaupt), werde ich aus arbeitsrechtlicher Sicht das keinesfalls publik machen können. Auch wenn wirklich keiner auf die Kerle achten sollte und das Herausfinden und Offenlegen sicherlich nicht so einfach ist (dann müsste sich jemand die Blöße geben, dass er solche Schmutzfilmchen guckt). Wenn ich gefragt werde, was ich an dem Wochenende so mache, gebe ich also vor, irgendetwas für die Firma zu erledigen. Es ist quasi ein kleines Doppelleben und die Aufklärung darüber, sowie das Erzählen der gesamten Hintergrundgeschichte, wird sicherlich nicht so leicht. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038311 vom 30.05.2016 um 14:01:39 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Hilfe, seine Ex ist eine aggressive Furie!

14

anhören

Eifersucht Gewalt Rache Aggression Verzweiflung

Ich (w) habe vielleicht ein Leben zerstört. Ich versuche, mich im Nachfolgenden kurz zu halten: Ich war mit meinem Freund zum Zeitpunkt des Vorfalls ein halbes Jahr zusammen. Dieses halbe Jahr hat er mich mit seiner Ex-Freundin betrogen. Seiner Ex hatte er dies verheimlicht. So flog es nach genanntem halben Jahr ziemlich unschön auf. Seine Ex war nicht die Hellste und wollte ihn um jeden Preis zurückhaben. Sie hatte schon seit Jahren diesen krankhaften Wahn auf meinen Freund, wie ich erfahren hatte. So geschah es zwei Mal, dass sie mich von hinten attackierte und ich mich aufgrund meiner körperlichen Kondition nicht zur Wehr setzen konnte. Es dauerte jedes Mal eine Ewigkeit bis Passanten oder Freunde sie von mir trennen konnten, denn es wollte ja niemand eine Frau schlagen. Denn man hätte sie bewusstlos schlagen müssen, damit sie mich losließ, so aggressiv ging sie auf mich los. Dazu muss ich erwähnen, dass ich nie nur ein Wort mit ihr gewechselt habe und ich habe sie in keiner Weise provoziert. Ich kannte diese Frau nicht.

Sie terrorisierte mich wochenlang mit Anrufen, Nachrichten und kreuzte vor meiner Wohnung auf, um sicherzugehen, dass sie ihn für sich hatte (wie gesagt hatte sie einen an der Klatsche). Die Polizei musste mehrmals eingreifen, bis ich Ruhe hatte. Natürlich zeigte ich sie an. Eine Woche vor dem Urteil wollte sie, dass ich die Anzeige zurückziehe. Dies tat ich nicht und sie wurde für schuldig befunden. Sie erhielt einen Eintrag in das Führungszeugnis, was ihr die Job- und Wohnungssuche erschweren wird. Sie ist noch in der Ausbildung, weshalb sie die Geldstrafe wahrscheinlich nur schwer auf sich nehmen kann, zumal ihre Familie auch kein Geld hat. Jedoch muss ich sagen, dass die Strafe doch eher mild ausfiel, weil der Arzt, der meine Wunden für die Behörden "protokollieren" musste, dachte, es handle sich nur um einen Zickenkrieg. So machte er aus vielen Beulen eine Beule, fotografierte nur einen Bluterguss von vielen, etc.

Ich schiebe seit dieser Zeit Paranoia und kann nicht mehr alleine aus dem Haus. Kampfsport kann ich aufgrund meiner Arbeitszeiten nur ein Mal jede zweite Woche besuchen, was mir nicht sehr weiterhilft. Ich habe weder Geld für die Führerscheinprüfung noch Freunde oder Familie, die mich regelmäßig zum Kampfsport fahren wollen, sonst könnte ich öfter gehen, da die öffentlichen Verkehrsmittel zu dieser Zeit nicht mehr in mein Dorf fahren. Ich habe sogar Angst, dass sich die Person auch hier im Beichthaus rumtreibt und mich wiedererkennt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht, mich zum Beichten zu überwinden, aber es hilft. Ich habe Angst, dass sie mich umbringen will, wenn sie mich wieder trifft, weil ich ihr Leben vielleicht kaputtgemacht habe. Übrigens hat sie nach kurzer Zeit wieder einen neuen Freund gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00038292 vom 25.05.2016 um 14:45:21 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Erfahrungen als Heimkind

13

anhören

Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/35) bin in einer Jugendhilfeeinrichtung, kurz Heim, aufgewachsen. Dort hatte ich damals einen eher zweifelhaften Ruf als Schläger und auch als Frauenheld. Ich möchte beichten, dass ich den sieben Jahren von 13-20, die ich dort verbrachte (bis 20 wegen meiner Ausbildung), ca. 30-40 Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren zum Sex überredet und teilweise dazu genötigt habe, wenn auch nie mit richtiger Gewalt. Am Stolzesten war ich, wenn ich ein Mädel in ihrer ersten Nacht und natürlich als Erster geknackt hatte. Die anderen Jungs aus den Gruppen wollten zwar auch ab und an ran, aber wenn sich einer zwischen mich und eine Neue gedrängt hat, lag er danach heulend in seinem Zimmer, da kannte ich gar nichts.


Und die Mädchen dachten noch, ich hätte sie dann beschützt. Es lief immer gleich, ich sagte den Mädchen, sie sollten eine Stunde nach Beginn der Nachtruhe zu mir ins Zimmer kommen, nur ein Nachthemd oder Shirt mit nichts darunter an. Kamen sie nicht, weil sie Angst hatten oder eingeschlafen waren, schlich ich mich zu ihnen ins Zimmer. Abfuhren gab es natürlich, aber meine "Trefferquote" lag bei um die 80 Prozent. Und wenn keine Neue da war oder nicht wollte, ging ich halt zu irgendeinem anderen Mädchen. Ich hatte praktisch jede Nacht Sex, manchmal mit mehr als einer. Zudem gab es ein Mädchen, das fast genau so lange wie ich dort war und verzweifelt in mich verliebt war. Bei ihr musste ich nur sagen "Ich mag dich doch auch", schon bekam ich meine Befriedigung, mindestens per Hand oder Mund, meistens mehr. Sie war so ein bisschen das Mauerblümchen, nicht auffällig, aber eigentlich sehr süß, wenn ich heute alte Bilder betrachte. Eiskalt ausgenutzt habe ich sie. Ja, klingt ganz toll, nicht wahr? Fand ich damals auch. Meine Erzieher natürlich nicht.

Als ich 16 wurde, dachten meine Erzieher, mir wenigstens insofern Grenzen setzen zu können, dass sie mir drohten, wenn ich noch einmal ein Mädchen unter 14 anrühre, gehe ich in den Knast. Drei Tage später bekamen wir eine 13-jährige Notaufnahme, welche ich drei Stunden nach ihrer Einlieferung entjungfert habe. Passiert ist außer ein paar Drohungen nichts. Ich war selbst den männlichen Erziehern mit 15 körperlich schon weitgehend überlegen und irgendwelche anderen Strafen wie Zimmerarrest und Ausgangssperre habe ich schlicht ignoriert. Wer sollte mich aufhalten? Da ich mich aber davon abgesehen ordentlich benahm, nie straffällig wurde und die Finger von Alkohol und den meisten Drogen ließ, waren sie schlichtweg machtlos und beide Seiten wussten das. Das nur als Beispiel, wie mein Leben dort so ablief.

Außerdem hatte ich viel mehr Geld als die anderen, da meine Eltern dachten, unsere familiären Probleme mit größeren Summen wiedergutmachen zu können. Ich konnte mir die Zuneigung der Mädels auch kaufen. Zigaretten, mal eine eingeschmuggelte Flasche Sekt, CDs, Süßigkeiten, teureres Deo, mal ein Top oder schöner BH, all das, was man im Heim nicht gesponsert bekommt. Während die anderen um die 80-100 Mark Taschengeld monatlich bekamen und nur ein oder zwei Mal im Monat nach Hause konnten, wurde ich jeden Freitag mit dem Auto geholt und kam nie mit weniger als 150 Mark am Sonntag wieder zurück ins Haus. Wöchentlich. Fuhr ich mal nicht, man musste sich da am Mittwoch schon entschieden haben, wurde mir das Geld überwiesen. Dass ich so nebenbei auch noch den Geldverleiher gespielt habe und so auch finanzielle Macht über die anderen hatte, ist klar. Ich bekam es schon zurück, denn ich war mein eigener Inkassoservice. 20 Prozent mehr als ich verliehen habe natürlich. Auch das konnten die Erzieher kaum bis gar nicht unterbinden.

Irgendwann, so mit 17, habe ich mich dann auch mal verliebt, konnte das "Neue knacken" aber trotzdem nicht lassen. Danach haben mich die meisten Mädchen nicht mehr interessiert oder ich war halt in einer normalen Art mit ihnen befreundet. Vorwürfe machte mir nie eine, obwohl ich bis heute zu vielen Kontakt habe. Nur ich selbst mache mir inzwischen welche. Denn was habe ich damals damit überspielt? Genau das, was ich auch ausgenutzt habe. Einsamkeit und Angst. Liebe Eltern, wenn es gar nicht mehr anders geht, vermeidet wenigstens, eure Mädchen in Heime zu geben, die koedukativ sind, also auch Jungs haben. Egal wie alt, wenn sie untenrum schon Haarwuchs hat, ist sie nach drei Tagen keine Jungfrau mehr. Garantiert! Ich weiß, dass es heute noch genauso ist, teils eher schlimmer, da dann auch noch gefilmt wird und Fotos rumgehen. Und ich denke auch, dass sich manche lieber für jemanden aufgespart hätten, der sie geliebt hätte.

Ich habe mich inzwischen bei allen Mädchen, die ich noch kenne bzw. an deren Namen ich mich noch erinnerte, und die ich finden konnte, entschuldigt. Ein bestimmter Heimkindersuchdienst war da eine große Hilfe. Viele sehen es nicht mal eng, ich bekam sogar zwei Angebote, es doch zu wiederholen, aber ich ging darauf nicht ein. Ein paar fanden es aus heutiger Sicht zwar nicht gut, aber sagten, man könne es nicht mehr ändern, und wenn es mir wichtig sei, nähmen sie meine Entschuldigung an. Einige haben aber auch nie zurückgeschrieben und eine zurecht nur das Wort für den hinteren Schließmuskel in Großbuchstaben und mit drei Ausrufezeichen dahinter. Ratet mal welche, ich habe sie gesondert erwähnt. Ja, das Mauerblümchen. Ich verstehe sie. Aus heutiger Sicht sogar sehr gut.

Mein persönlicher Knackpunkt kam kurz nach dem Abschluss, ich kam raus in die große Welt und musste schnell einsehen, dass ich nicht nur ein junger Niemand war, wie jeder nach der Lehre, sondern mich auch noch stärker beweisen musste als andere. Man traute mir nicht zu, in meinem Beruf dieselben Kenntnisse und Fachwissen zu besitzen wie einer, der in der freien Wirtschaft ausgebildet worden wäre. Auch meinen Eltern ging es damals finanziell bei Weitem nicht mehr so gut wie früher. Also hieß es entweder arbeiten oder in der Gosse landen, denn Hartz-IV und Mietgarantie gab es damals noch nicht, das Sozialamt sagte mir, Mietbeihilfe könne ich vergessen, da ich keinen Grund hätte, in meinem (gut gesuchten) Job nicht zu arbeiten und das Arbeitslosengeld hätte hinten und vorne nicht dafür gereicht.

Ich schuftete teils 16 Stunden bis zum Umfallen, um mich meinem neuen Chef, der mich angeblich nur genommen habe, weil er eine soziale Ader habe, zu beweisen. Und das gelang mir nach einem Jahr fast ohne Urlaub und insgesamt keinen 70 freien Tagen auch. Im Gegenteil, er bat mich sogar weniger zu arbeiten, da ich ihn erstens recht teuer kam und er zweitens überzeugt sei. Und das hat meine Einstellung und Macho-Art schnell abgeschliffen. Ich begann die Realität zu sehen und zu erkennen, dass mein Leben im Heim eine Illusion gewesen war. Sozusagen noch in Watte gepackt. Lange hatte ich die Zeit dann auch verdrängt, aber irgendwie kam und kommt es immer wieder mal hoch. Das Schreiben hier tut mir jedenfalls gut.

Ich lebe heute in einer glücklichen Beziehung, in der Sex zwar wichtig, aber bei Weitem nicht alles ist und habe einfach oft mit meinem Gewissen wegen damals zu kämpfen. Ich habe mit meiner Verlobten eine kleine Tochter mit jetzt gerade mal vier Jahren und würde es auch nicht so für sie wollen. Meine Verlobte und ich werden auch alles tun, um zu vermeiden, dass unsere Tochter jemals ein Heim als Insassin von innen sieht. Diese Vorstellung ist ein Albtraum. Ich habe all das auch mal einem Psychologen erzählt, wisst ihr, was der mir sagte? Ich solle mich doch nicht beklagen, denn ich hätte ja offenbar das Beste aus meiner Situation gemacht und die Zeit dort genossen. Ich sehe das aber anders. Ich habe Einsamkeit und das Fehlen eines gesunden Umfeldes kompensiert, und das auf Kosten anderer. Ich hätte ein Vorbild sein können, aber war ein Drecksack. Ich bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038269 vom 21.05.2016 um 04:07:07 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich will keinen Mann und keine Liebe!

20

anhören

Selbstsucht Ignoranz Verschwendung Liebe

Ich beichte, dass ich mich für ein Leben ohne Mann entschieden habe und es genieße. Es handelt sich hierbei nicht um das wilde Sexleben einer Großstädterin, die nicht an die Liebe glaubt. Ich glaube sehr wohl an die Liebe! Auch an die Liebe zwischen Mann und Frau - nur möchte ich persönlich das nicht in meinem Leben haben. Nach einigen gescheiterten Beziehungen und Beziehungsversuchen bin ich nicht mehr bereit von Männern belogen, betrogen, ausgenutzt, verleugnet, missbraucht, erniedrigt und gedemütigt zu werden. Vor drei Jahren habe ich beschlossen, all meine Energie und Liebe in mich zu stecken. Der Wunsch nach Sex und körperlicher Nähe zu Männern ist nach wenigen Monaten komplett verschwunden. Heute bin ich beruflich sehr erfolgreich und ermögliche mir dadurch ein sorgenfreies Leben. Ich bitte um Absolution, dass ich meine kompletten 15 Gehälter nur für mich ausgebe, alleine in einer 105 qm großen Wohnung lebe und mich weigere, einen Mann glücklich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00038232 vom 13.05.2016 um 22:25:33 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000