Mein stures Pferd

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Verzweiflung Tiere

In meiner Reitschule musste ich neulich ein Pferd reiten, das sich partout nicht aufzäumen lassen wollte. Wenn ich die Trense überziehen wollte, nahm es zwar das Gebiss in den Mund, riss aber jedes Mal den Kopf so weit nach oben, dass ich das Nackenstück nie bis über seine Ohren ziehen konnte und das Gebiss immer wieder rausfiel. Weil das Ganze so viel Zeit in Anspruch genommen hat und ich schon eine Viertelstunde zu spät zur Reitstunde war, habe ich das Tier dann am Ohr nach unten gezogen und auch versucht, es an der Ganasche festzuhalten, in dem ich dort praktisch hineingekniffen habe. Das hat letztendlich auch nichts gebracht, aber ich schäme mich so unendlich dafür, dass ich dem Pferd wehgetan habe, nur weil es diese blöde Trense nicht tragen wollte. Am Liebsten würde ich mir dafür selbst eine reinhauen.

Beichthaus.com Beichte #00039328 vom 09.02.2017 um 13:39:35 Uhr (19 Kommentare).

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Sie stinken gleich einer wandelnden Toilette!

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Ekel Unreinlichkeit Hochmut Freiburg

Ich beichte, dass ich mir extrem selten neue Kleidung kaufe. Ich empfinde es einfach nicht für notwendig, weshalb ich oft tagelang mit denselben Klamotten rumlaufe. Ich meine, warum soll ich mich denn so oft umziehen, wenn mir etwas gut passt? Und auch dieser Waschzwang der Saubermänner geht mir auf den Ast. Neulich kam jemand mit Stock und Zylinder erbost daher: "Sie stinken gleich einer wandelnden Toilette", sagte er. Wer ist denn jetzt bitte krank im Hirn?

Beichthaus.com Beichte #00039317 vom 05.02.2017 um 23:04:34 Uhr in Freiburg (Neulindenstraße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Dank Sport in der Zwickmühle

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Feigheit Engherzigkeit Sport

Ich mache seit einer Weile mit einer Bekannten Sport. Wir treten uns dabei gegenseitig in den Hintern und bis vor einer Weile war meine Freundin dabei, sie darf im Moment aus medizinischen Gründen aber nicht. Die Bekannte gibt mir regelmäßig durch die Blume zu verstehen, dass sie eine Massage gebrauchen könnte oder zeigt mit ihrer Gestik, dass sie gerne mal in den Arm genommen werden würde. Ich weiß, dass sie sich eher einsam fühlt und kaum Freunde hat. Beides wäre für mich unter Freunden kein Problem. Ich habe aber Angst, dass meine Freundin damit nicht klarkommt. Einen Grund zur Eifersucht hat sie eigentlich nicht, weil die Bekannte gar nicht mein Typ wäre. Deshalb bin ich für die Bekannte jedoch nicht so da, wie ich es eigentlich sein sollte. Einfach weil ich feige bin und nicht zu meiner Einstellung stehe.

Beichthaus.com Beichte #00039314 vom 05.02.2017 um 12:21:16 Uhr (13 Kommentare).

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Meine kleinen Popel-Kugeln

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Ekel Unreinlichkeit

Zunächst einmal: Ich weiß nicht, ob es krankhaft ist oder normal. Zumindest habe ich eine extreme "Popelproduktion." Das Problem dabei ist, dass es ab und zu schwierig wird zu atmen. Meistens bleibt mir dann nichts anderes übrig, als mit meinen Fingern Abhilfe zu schaffen. Meistens wird das Nasensekret dann in kreisenden Bewegungen zu einer elastischen Kugel geformt und anschließend hinter mein Bett geworfen. Diese Prozedur wird meistens 1-2 Mal am Tag durchgeführt.

So sammelt sich im Laufe der Zeit eine große Popelsammlung hinter meinem Bett an, die ich halbjährlich entferne. Dazu wird das Bett hervor geschoben und anschließend werden mit dem Staubsauger all die Kügelchen weggesaugt. Das Geräusch, wie die Kügelchen das Staubsaugerrohr hochgesaugt werden, ist dabei einfach nur befriedigend. Mein Geheimnis ist, dass viele meiner Bettbekanntschaften keinen Schimmer davon haben, dass hinter dem Bett eine Sammlung meiner nasalen Ausscheidungen schlummert.

Beichthaus.com Beichte #00039309 vom 04.02.2017 um 16:34:44 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Ich kann nicht ohne Internet!

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Sucht Verzweiflung Internet

Ich bin Internetsüchtig und kein Versuch, meinen Konsum zu reduzieren, hat geklappt. Meinen Internetprovider habe ich gekündigt, nur um inzwischen mein Handy als Hotspot zu benutzen. Diverse Internet-blockierende Programme und Addons bringen nichts, wenn ich sie kinderleicht umgehen kann. Auch die vielen Sitzungen mit meinem Therapeuten haben nichts gebracht. Die unzähligen verschwendeten Stunden online, auf Seiten wie dieser oder den vielen Nachrichtenseiten im Netz haben schon jetzt negativen Einfluss auf mein Leben. Meine Abschlussarbeit musste ich zwei Mal verlängern lassen und war trotzdem so schlecht, dass ich das Studium nicht hätte bestehen dürfen.

Soziale Kontakte und Hobbys sind zum Glück noch vorhanden, doch verschwindend gering im Vergleich zu meiner Onlinezeit. Ich halte praktisch keinen Tag mehr ohne Internet aus und meine Fähigkeit mich zu konzentrieren ist drastisch gesunken. In der Firma kommt es oft vor, dass ich lieber den ganzen Tag lang im Netz surfe, als zu arbeiten. Bis jetzt ist es noch nicht aufgeflogen, aber wohl nur eine Frage der Zeit. Am Liebsten würde ich meinen Laptop wegschmeißen und nie wieder einen Computer anfassen, aber das kann ich leider beruflich nicht tun. Ich bin wohl verloren.

Beichthaus.com Beichte #00039263 vom 24.01.2017 um 10:31:41 Uhr (6 Kommentare).

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