Unangenehmer Toilettengang

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Bühl

Mir ist etwas sehr Peinliches passiert, wofür ich mich auch wirklich schäme. Diese Beichte wird sich wie ein schlechter Scherz lesen, doch leider ist es die bittere, ekelerregende Wahrheit und es ist mir nach wie vor unangenehm, darüber zu schreiben. Also: Ich musste aufs Klo (groß und klein). Somit habe ich mich in der Eile schnell draufgeschwungen und laufen lassen. Das Schlimme daran war, dass der Klodeckel noch unten war. Das war aber nicht das Schlimmste. Noch schlimmer war die Tatsache, dass ich auch die Hosen noch anhatte, was auch noch nicht das Schlimmste war. Nein, das Schlimmste war, dass ich nur geträumt habe, aufs Klo zu gehen. In Wahrheit habe ich nämlich voll ins Bett gekackt.

Beichthaus.com Beichte #00039158 vom 02.01.2017 um 23:35:00 Uhr in Bühl (14 Kommentare).

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Ich habe meine Familie zerstört

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Fremdgehen Feigheit Selbstsucht Familie

Ich (w/56) habe meinem Sohn keine schöne Kindheit ermöglicht und ihn aus dem Haus geekelt. Als ich jung verheiratet war - mit meinem mittlerweile Ex-Mann - musste er beruflich für zehn Monate nach China. Wir konnten uns in dieser Zeit nicht sehen. Als er ging, war einen Monat zuvor unser gemeinsamer Sohn auf die Welt gekommen, unser ganzer Stolz. Doch trotz meines wunderbaren kleinen Mannes war ich sehr einsam und sehnte mich mehr und mehr nach der Zärtlichkeit, die ich von meinem Mann gewohnt war. So habe ich mich hinreißen lassen und bin fremdgegangen. Einige Zeit später war klar, dass ich von diesem Mann schwanger war. Der Liebhaber wollte, dass ich abtreibe, was ich aber nicht konnte. Er hat mir gedroht, falls ich versuchen sollte, Kontakt zwischen ihm und dem Kind herzustellen und verschwand aus meinem Leben.

Ich habe meinem Mann alles gebeichtet, der verständlicherweise außer sich war, dann aber beschlossen hat mir zu verzeihen und beide Kinder zusammen aufzuziehen. Das war leichter gesagt als getan. Mein Mann hatte keinerlei Gefühle für das Kind des Nebenbuhlers und zeigte ihm das in den folgenden Jahren jeden Tag sehr oft. Er hielt zu seinem Sohn, begegnete dem anderen Sohn nur mit Ablehnung und Gemeinheiten und ist sogar, in meiner Abwesenheit, mit seinem leiblichen Sohn alleine in den Wochenendurlaub gefahren. Während der andere auf der Toilette war, sind sie heimlich abgehauen. Ich bekam das alles mit. Aber ich konnte einfach nichts tun. Ich habe den Jüngeren leiden lassen und alles ignoriert. Er hat gespürt, dass er irgendwie nicht zu uns gehört - aber er wusste nicht, warum.

Dann kam der Tag, an dem alles eskaliert ist: Ich hätte zu meinem Jungen stehen müssen. Er war damals zwölf. Ich weiß nach all den Jahren nicht mehr, was genau war, ich weiß aber noch, dass der Jüngere völlig unschuldig war. Mein Mann hat ihn so lange fertiggemacht und sein Bruder sagte, dass der Vater recht hat, bis der Jüngere auf den Bruder losgegangen ist. Mein Mann hat ihn heftig ins Gesicht geschlagen und von mir gefordert, dass er sofort in ein Heim kommt, er wolle ihn nie wiedersehen. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Ich habe mich, wie in all den Jahren, nicht dazu geäußert. Ich habe ihn nach einigen Monaten im Heim besucht, wo ich einen Jungen vorfand, dessen Augen nur Verzweiflung schrien. Ich habe ihm erzählt, woher die Ablehnung kommt, dass dieser Mann nicht sein Vater ist - doch diese Erklärung kam nicht mehr richtig bei ihm an. Die Gefühlskälte hatte ihn kaputtgemacht. Und wieder machte ich einen riesigen Fehler - anstatt von nun an Schritt für Schritt zu versuchen, meinen Sohn zurückzugewinnen, war ich so ratlos, dass ich gar nicht mehr zu Besuch kam.

Heute ist mein Sohn 34 Jahre alt. Ich habe ihn vor etwa sechs Monaten das letzte Mal gesehen, immer nur zufällig. Wir haben keinen Kontakt, er möchte es nicht und ich kann es gut verstehen. Er hat es doch noch geschafft, er hat eine kleine Familie. Als ich ihn gesehen habe, habe ich gemerkt, was für ein toller Vater er ist. Als er mich gesehen hat (es war beim Einkaufen in einem großen Elektromarkt), haben er und seine Frau den Buggy mit ihrer zweijährigen Tochter an mir vorbeigeschoben und darüber gesprochen, dass die Welt nicht groß genug ist, um Menschen aus dieser Horrorfamilie nicht begegnen zu müssen.

Und ich bin schuld daran. Von meinem Mann habe ich mich vor etlichen Jahren bereits getrennt. Im Gegensatz zu mir und meinem anderen Sohn, der seit Jahren große Schuldgefühle gegenüber seinem Bruder hat, ist mein Ex-Mann nach wie vor davon überzeugt, dass der Junge die Familie durch seine Boshaftigkeit zerstört hat. Ich bin mittlerweile stark depressiv und in Behandlung und außer meinem jüngeren Sohn habe ich kaum jemanden. Freunde und Verwandte haben sich von uns schon lange zurückgezogen.

Beichthaus.com Beichte #00038071 vom 16.04.2016 um 12:34:54 Uhr (23 Kommentare).

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Das Handy meiner Eltern

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Feigheit Vandalismus Familie Bühlerzell

Ich habe von meinen Eltern ersatzweise ihr neues Handy ausgeliehen bekommen. Heute bei der Arbeit ist es mir aus der Tasche gefallen und hat jetzt einen Riss in der rechten Ecke des Displays. Es tut mir wirklich leid, aber ich traue mich nicht, meinen Eltern davon zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00035637 vom 04.05.2015 um 22:14:42 Uhr in Bühlerzell (11 Kommentare).

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Mordfantasien

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Aggression Zorn Standenbühl

Ich beichte, dass ich sehr viele - und sehr brutale - Mordfantasien habe. Wenn ich z.B. genervt von einer Person bin, denke ich darüber nach, wie ich dieses Problem lösen kann, und lande dann sehr schnell dabei, wie ich diese Person unauffällig töten und verschwinden lassen könnte. Dabei denke ich mir immer, dass ich mich doch noch rächen sollte, und stelle mir vor, wie ich diese Person qualvoll sterben lasse. Ich bin ein schlechter Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00035214 vom 07.03.2015 um 12:20:45 Uhr in Standenbühl (9 Kommentare).

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Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt

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Engherzigkeit Falschheit Lügen Studentenleben

Hiermit beichte ich, dass ich meinen leicht überlaufenen Studiengang in Berufsforen regelrecht schlecht mache und in der Luft zerreiße. Ich rate allen davon ab, dieses Fach zu studieren und argumentiere dabei meistens überzeugend. Ich erhoffe mir dadurch geringere Bewerberzahlen und hoffe, später weniger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Außerdem hoffe ich somit, irgendwann mehr zu verdienen, denn Angebot und Nachfrage regeln ja bekanntlich den Preis. Der Studieninteressent von heute ist nun einmal der Nebenbuhler von morgen und man muss schauen, wo man bleibt! Da ich somit viele um ihren Traumberuf bringe, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034469 vom 01.12.2014 um 18:27:17 Uhr (5 Kommentare).

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