Angst vor einer Therapie

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Verzweiflung Manie Feigheit Gesundheit

Ich möchte beichten, dass ich psychisch krank bin und nicht dazu in der Lage bin, mich in psychologische Betreuung zu begeben. Vor drei Jahren war ich deswegen drei Monate in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Als ich wieder zu Hause war, ging es mir tatsächlich ein Stück weit besser. Nebenher war ich auch in psychotherapeutischer Behandlung, welche aus meiner Sicht allerdings nicht besonders viel half. Die Therapie habe ich daher abgebrochen. In meinem privaten Umfeld konnten die wenigsten etwas mit mir und dieser Krankheit anfangen und fühlte mich daher auch ständig unter Beobachtung. Wer mich stets unterstützt hatte, war und ist mein Verlobter und ich bin ihm unendlich dankbar. Ich habe auch heute noch Probleme damit, mit meiner Krankheit umzugehen. Die Dinge, die ich in der Klinik gelernt hatte, helfen mir aber im Alltag nicht.


Abgesehen davon, dass mein Job, meine Haustiere und der Haushalt für mich sehr anstrengend sind, habe ich wenig Muße mich dann auch noch in Therapie zu begeben, in der ich alles erneut erzählen muss. Ich weiß, es wird nicht besser, wenn ich nichts tue. Wenn ich etwas tue, wird es mir erst einmal eine Zeit lang richtig schlecht gehen, und ob es dann bergauf geht, kann ich so nicht sagen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Heute war es mir nicht möglich meine Arbeit anzutreten, weil ich mit dissoziativen, autoaggressiven, depressiven und panischen Episoden kämpfe. Ich kann nicht verstehen, was es ausgelöst hat. Jetzt gerade bin ich einigermaßen klar.


Mein Psychiater hatte mir im Notfall ein Medikament verschrieben, welches mich ruhigstellt. Ich traue mich nicht, es zu nehmen, weil ich von damaligen Mitpatienten nur Schlechtes hörte. An einen Klinikaufenthalt ist meinerseits nicht zu denken. Mein Arbeitgeber weiß nichts von meiner Krankheit und ich werde es ihm auch nicht erzählen, da ich bisher damit nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich beichte, dass es mir immer schlechter geht und ich immer Ausreden suche, um nicht in Therapie zu gehen, obwohl ich eigentlich weiß, dass es besser wäre.

Beichthaus.com Beichte #00037904 vom 22.03.2016 um 20:51:35 Uhr (14 Kommentare).

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Ohne ihn könnte ich nicht leben!

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Feigheit Sucht Liebe Partnerschaft

Ich (w/19) möchte beichten, dass ich meinen Freund über alles liebe. Er ist absolut wichtig für mich und mein Ein und Alles. Das finde ich auch gar nicht schlimm. Ich lese oft Dinge wie: "Lass ihn nicht der Mittelpunkt deines Lebens werden" aber genau das ist er schon längst. Es macht mich einfach unendlich glücklich, wenn es ihm gut geht. Ein Leben ohne ihn wäre nichts mehr für mich, ich habe eine wahre Vertrauensperson gefunden, dem ich alles erzählen kann und mit dem ich zusammen lachen kann, mich trösten lassen kann und verwöhnen (lassen) kann. Es ist eine liebevolle Fernbeziehung, die bald zu einer Beziehung wird. Er ist sehr lieb zu mir, verständnisvoll und in meinen Augen der beste Mann, den ich hätte bekommen können.


Ich habe große Verlustängste und würde es ohne ihn nicht mehr aushalten und mich wahrscheinlich umbringen, wenn ich ihn nicht mehr hätte - das weiß er nicht und das wird hoffentlich auch nie passieren. Ich möchte ihn auf keinen Fall allein lassen. Seine Liebe gibt mir Kraft und Hoffnung und durch ihn geht es mir so gut, ich kann mein Glück kaum in Worte fassen. Meine Beichte: Er ist mir wichtiger als mein eigenes Leben und das finde ich gar nicht schlimm, denn für meine große Liebe würde und werde ich alles tun. Ich würde es ihm am Liebsten auch sagen, jedoch traue ich mich das nicht, da ich dann zeige, wie abhängig ich doch eigentlich von ihm bin.

Beichthaus.com Beichte #00037894 vom 21.03.2016 um 22:51:46 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum tanzt nicht jeder nach meiner Pfeife?!

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Boshaftigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Zorn

Seit 28 Jahren arbeite ich (m) jetzt als Hausmeister in einem sehr großen Wohnblock. Hier habe ich schon so einiges erlebt. Das kann man nur durchstehen, wenn man ein extrem dickes Fell hat und wirklich sehr abgebrüht ist. Man darf auch keine Hemmungen haben, die Leute anzubrüllen und zur Schnecke zu machen. Ich habe bereits zu DDR-Zeiten angefangen abzustumpfen, das hat mir in meinem Beruf sehr viel gebracht. Ich habe nach und nach alles verloren, was mir noch ein kleines bisschen bedeutet hat. Zuletzt ist mein jüngster Sohn auch noch kriminell geworden und sitzt wegen eines schweren Verbrechens. Meine Alte hat sich den Kragen bereits vor acht Jahren abgesoffen. Ich bin jetzt auf einem guten Weg und habe auch eine schwere Krankheit überstanden, deshalb habe ich auch die Zigaretten und das Bier stark eingeschränkt.


Es sind nur noch wenige Jahre für mich zu arbeiten und dann kann mich dieses ganze Gesindel hier mal kreuzweise. Ich habe eine Datscha direkt an der Ostsee. Diese werde ich dann beziehen und den Rest meines Lebens dort verbringen. Jetzt habe ich das Problem, dass ich mich mit allen meinen dortigen Nachbarn ziemlich verstritten habe. Anders als in meinem Job tanzen die Leute hier nicht nach meiner Pfeife. Es sind fast alles nervige Idioten, die zum Teil nur am Wochenende kommen, zum Teil auch schon fest drin wohnen. Gerade die Wochenendschläfer machen meist Party bis abends, sogar nach 22 Uhr. Ich habe einen ganz schönen Hass auf diese Menschen. Die Polizei zu holen nutzt mittlerweile nichts mehr, die letzten Male, als ich angerufen habe, sind sie nicht einmal mehr gekommen. Aufgehängte Zettel, mit denen ich die Störer beim Namen genannt und angeprangert habe, sind einfach abgerissen worden. Ich habe so eine Wut in mir!


Jetzt stellt sich die Frage, was tue ich, damit ich später meine Ruhe vor diesen Störern habe. Natürlich kann ich deren Häuschen nicht einfach zerstören, sie würden es wieder aufbauen. Ich kann sie nur zermürben, damit sie merken, dass ich nicht nachgebe. Ein junges hübsches Mädchen kommt auch an jedem Wochenende, sie malt nur Bilder und ist mir deshalb auch sehr sympathisch. Ich habe sie schon einige Male angesprochen, aber sie hat irgendwie Angst vor mir. Wenn sie sich weiter so scheu verhält, mag ich sie auch nicht mehr. Aber das wiederum täte mir auch irgendwie leid, darum die Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00037893 vom 21.03.2016 um 19:54:29 Uhr (14 Kommentare).

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Hilfe, ich kann ihn einfach nicht verlassen!

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Verzweiflung Fremdgehen Eifersucht Partnerschaft

Ich spioniere meinem untreuen Partner hinterher, obwohl ich sowieso weiß, dass er mich betrogen und hintergangen hat und das auch weiterhin tut. Ich weiß, dass diese Beziehung längst gescheitert ist und trotzdem kann, oder will, ich die Konsequenzen nicht ziehen. Die große Liebe ist es nicht mehr, seit ich von der Tragweite seiner Neigungen weiß. Er surft auf Erotik-Dating-Seiten, schreibt Frauen an, recherchiert professionelle und halbprofessionelle Angebote in seiner Nähe. Was aber am Schlimmsten ist: Er streitet alles ab, stellt mich als eifersüchtig hin und macht sich über mich lustig. Eine Affäre habe ich bis ins letzte Detail aufgedeckt, er war bis zum Schluss nicht geständig. Ich weiß, dass ich ihn einfach in die Wüste schicken sollte, doch ich finde täglich neue Ausreden, warum ich es nicht tun kann. Kinder, gemeinsame Projekte - aber eigentlich ist alles nur Blabla, denn er tut mir nicht gut und das sollte zur Trennung reichen.


Das Vertrauen reicht eigentlich nicht einmal mehr für eine Freundschaft, von einer Beziehung ganz zu schweigen. Reden kann er offenbar nicht darüber und mir fehlt inzwischen auch der Wille, Verständnis für sein Verhalten zu entwickeln. Theoretisch hatten wir alles, guten Sex, Nähe, Zärtlichkeit, einen liebevollen Umgang und einen relativ harmonischen Alltag. Praktisch geht er mir nicht mehr nah, ich suche lediglich nach weiteren Belegen für sein Fremdgehen. Auf eine offene Beziehung möchte er sich nicht einlassen, ich habe innerlich das Handtuch geworfen. Ich möchte, dass er aus meinem Leben verschwindet. Ich will keine Arbeit mit der Trennung haben und will darüber keine Diskussionen führen.

Beichthaus.com Beichte #00037888 vom 21.03.2016 um 09:26:43 Uhr (10 Kommentare).

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Der perfekte Weg zur eigenen Familie

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Verzweiflung Engherzigkeit Kinder Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (w/27) meine biologische Uhr ticken höre. Ich bin in einer Beziehung, genauer gesagt eine fast 10-jährige Fernbeziehung. Mein Freund und ich wollen allerdings endlich mal zusammenziehen. Er ist voll optimistisch, ich allerdings bin extrem skeptisch. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn wirklich. Allerdings wäre es vielleicht gut zu wissen, dass ich hausfrauentechnisch gesehen echt eine Niete bin. Meine Mutter war halt nie so die Hausfrau, Kochen bedeutete Fertiggerichte aufwärmen und wenn was kaputt war, wurde eben was Neues gekauft. Mit dieser Mentalität bin ich aufgewachsen. So habe ich auch meinen Freund kennengelernt. Allerdings wollte er fast Schluss machen, als er sah, was ich hausfraulich so leisten konnte, nämlich rein gar nichts. Jedoch arbeite ich daran! Ich habe diverse Kurse besucht, schaue mir Youtube-Videos an, wie man etwas näht, strickt und häkelt, und so weiter.


Allerdings ist das meinem Freund nicht genug. Mein Kochen nach Rezept schmeckt ihm nicht und er meckert nur rum. Ich koche mittlerweile für Freunde und Familie, denen schmeckt es! Es kann natürlich auch sein, dass sie einfach nett sind, aber mir selbst schmeckt es eigentlich auch ganz gut und ich bin ziemlich gut darin, mir alles selbst madig zu reden. Gut, nähen und häkeln kann ich einfach nicht, auch wenn mein Leben davon abhänge. Vielleicht ist es einfach ab einem gewissen Zeitpunkt zu spät, so etwas lernen zu wollen. Jedenfalls bin ich absolut pessimistisch, was unsere Zukunft angeht. Er redet die ganze Zeit von Kindern und Haus. Ich bekomme fast schon Panik, wenn ich das nur höre. Ja, ich will Kinder, allerdings habe ich eine miese Ausbildungswahl getroffen und daraufhin gezwungenermaßen ein Studium angefangen, was sehr erfolgreich verläuft und mir karrieretechnisch einiges bietet. Ich werde ziemlich gut verdienen, wenn ich die mir angebotene Stelle nun annehmen werde. Das wird mich allerdings noch einmal minimal zwei Jahre kosten.


Jetzt kommen allerdings meine Eltern und Großeltern ins Spiel. Sie wollen endlich Enkelkinder. Da mein Onkel unfruchtbar ist, meine Schwester lesbisch oder asexuell, schauen nun alle auf mich. Und ja, ich will Kinder. Aber nicht aktuell. Es passt einfach nicht! Meine Beichte ist nun Folgende: Ich habe alternative Familienmodelle gegoogelt, bin dabei auf das Co-Parenting gestoßen und habe bereits Kontakt zu vier potenziellen Interessenten aufgebaut. Ich warte eigentlich nur darauf, dass mein Freund mit mir zusammenzieht und feststellt, dass ich seinen Mama-Ansprüchen nicht genüge. Ich werde mich nach unserer Trennung für eine Leihmutterschaft mit Tantenfunktion zur Verfügung stellen. So habe ich biologischen Nachwuchs, Kontakt zu meinen Kindern, kann trotzdem meine Karriere durchziehen und meine Eltern und Großeltern haben ihr Enkelkind.

Beichthaus.com Beichte #00037885 vom 21.03.2016 um 02:47:23 Uhr (35 Kommentare).

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