Papiermüll angezündet

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Vandalismus Neugier Dummheit Wesendorf

In meiner frühen Jugend (mit circa 11 Jahren) habe ich mit einer gleichalterigen Freundin ziemlich viele Dinge in unserem Heimatdorf beschädigt. Wir haben zum Beispiel hinter dem hiesigen Supermarkt erst den Container mit Papiermüll angezündet, der brannte uns aber (durch die feste Pappe) nicht gut genug. Also öffneten wir den Container, in dem der Plastikmüll gesammelt wurde. Wir nahmen uns beide ein Stück heraus, und kokelten mit Streichhölzern herum. Nun wussten wir nicht das Plastik beim Verbrennen ziemlich heiß wird und dann beginnt zu tropfen. Wir erschraken als wir bemerkten das recht schnell der ganze Containerinhalt zu brennen begann. Aus Angst liefen wir schnell zu mir nach Hause. Als wir dort ankamen, hörten wir schon die Sirenen der Feuerwehr. Denen hatten wir aber zuvor den Weg versperrt, da wir sämtliche Einkaufswagen in einer Schlange auf dem Parkplatz platziert hatten. Irgendwie konnten sie aber doch das Feuer löschen, sodass es nicht auf nebenstehende Häuser ausgebreitet ist. Ich schäme mich für den unnützen Einsatz der Feuerwehr, der sicher nicht billig ist. Noch mehr schäme ich mich für die dadurch entstandene Umweltverschmutzung.

Beichthaus.com Beichte #00030264 vom 15.09.2012 um 21:19:14 Uhr in 29392 Wesendorf (Gifhorner Straße) (15 Kommentare).

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Visitenkarten am Auto

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Rache Vandalismus Auto & Co. Münster

Heute Vormittag bin ich (w) kurz zur Uni gefahren, um ein paar Bücher abzugeben. Weil Semesterferien sind, war nicht sonderlich viel los. Ich schlenderte über den Parkplatz der Uni im Hinterhof, als plötzlich ein alter, grauer Mercedes angerauscht kam und sich mittig auf zwei Behindertenparkplätze stellte. Zwei türkische Mitdreißiger stiegen aus und fingen in Windeseile an, allen Autos so kleine Visitenkärtchen an die Scheibe und unter die Scheibenwischer zu klemmen, auf denen ein An- und Verkauf von Autos angeboten wird.
Ich blieb stehen und fragte höflich aber bestimmt, was die Herren a) hier zu suchen hätten und b) warum sie ausgerechnet die zwei Behindertenparkplätze zuparken müssten. Daraufhin fingen sie an, mich auf übelste, wirklich unterirdischste Weise anzupöbeln.


Ich gab mich geschlagen, ging um die Ecke und wartete. Nachdem die zwei Experten an ziemlich viele Autos ihre Karten geheftet und sich über mich ausreichend kaputt gelacht hatten, ließen sie ihr Auto stehen und hinfort waren sie. Böser Fehler. Nun schlug meine Stunde! Ich sammelte alle Visitenkarten von den Autos, sprühte sie mit Haarspray ein (Haarspray gehört in die Handtasche). Ich klebte alle Karten auf die Scheiben ihres Autos, bis sie komplett zugekleistert waren. Die Seitenspiegel schmierte ich mit der bekannten Creme aus der blauben Metalldose ein und auf die Motorhaube schrieb ich mit rotem Lippenstift riesengroß "Achtung! Vollidioten!". Zufrieden mit meinem Kunstwerk packte ich meine sieben Sachen und zog mit heroischer Miene von dannen.
Ich habe noch nie so etwas gemacht - daher bitte ich um Absolution - und eigentlich entspricht es nicht meinen Prinzipien, zu solchen Mitteln zu greifen, aber ich hab mich so dermaßen über diese Leute geärgert, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen! Wenn die sich rausnehmen, mich anzumachen, dann nehme ich mir auch raus, ihre Karre zu verschönern.

Beichthaus.com Beichte #00030184 vom 19.08.2012 um 04:01:39 Uhr in Münster (Schlossplatz 2) (83 Kommentare).

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“Beichte

Pflanzenvernichtungsmittel

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Rache Boshaftigkeit Auto & Co. Neufahrn

Es ist sicherlich schon 16 Jahre her, als ich bei uns im Ort in das Pilspub fahren wollte, und dort wie fast immer keinen Parkplatz fand. Ich stellte mich an der Hauptstraße entlang halbwegs auf den Gehweg, und versperrte eine Ausfahrt. Diese Ausfahrt war das Privathaus des Besitzers einer großen PKW Fachwerkstatt hier im Ort. Dieser Mann war für seine Unfreundlichkeit außerhalb seines Kundenstammes bekannt. Er ließ mich im Pub ausrufen und brüllte mich draußen so dermaßen an, dass ich keine Worte fand hier zu widersprechen. Ich fuhr das Auto weg und ging wieder ins Pub. Spät in der Nacht packte es mich und ich wollte mich rächen. Ich habe das Pflanzenvernichtungsmittel meines Opas aus der Scheune geholt, und eine 20 Liter Mischung in eine Pressluft-Sprühflasche gefüllt. Bin zu ihm auf das Grundstück gegangen und habe seinen wunderschönen riesigen Blumengarten mal ordentlich eingesprüht. Das Mittel lies kaum eine Blume am Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030091 vom 14.07.2012 um 16:24:07 Uhr in 84088 Neufahrn (Hauptstraße) (30 Kommentare).

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Zivilcourage

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Gewalt Ignoranz Feigheit Ex

Ich (w/24) möchte beichten dass ich meinen Ex abgrundtief hasse. Wir waren drei Jahre zusammen und er ist am Schluss immer mehr dem Alkohol verfallen, war ein Muttersöhnchen und ein absoluter Möchtegern. Kurz bevor wir uns getrennt haben, passierte etwas bei dem […]
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Beichthaus.com Beichte #00029995 vom 14.05.2012 um 13:04:11 Uhr (29 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Lehrerparkplatz

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Selbstsucht Schamlosigkeit Schule

Vom Lehrerparkplatz meiner ehemaligen Schule wurde man verjagt, falls man als Schüler aus einem der Autos ausstieg und ein Lehrer das sah. Es sei schließlich ein Lehrerparkplatz, als Schüler müsse man außerhalb des Schulgeländes parken, wo man im Übrigen einen Parkschein lösen muss. Das tut jetzt aber nichts zur Sache, jedenfalls sind außerhalb der Schulzeiten (Nachmittags, am Wochenende und in den Schulferien) die Schranken des beachtlich großen Parkplatzes weiterhin geschlossen, der Parkplatz selbst aber völlig leer. Die Schule liegt mitten in der Innenstadt, es herrscht ohnehin chronischer Parkplatzmangel und die haben nichts anderes zu tun als die Schranken des unbenutzten Parkplatzes zu schließen.


Nun zum ersten Teil der Beichte:
die Schranken können mit einem handelsüblichen Hebelschlüssel von Sperrpfosten bzw. Pollern entsperrt werden, sodass man nur noch die Schranke wegschieben muss. Der Schlüssel, den mein Exfreund aufgrund des Kleingartens seiner Eltern hat, passt zufällig in das Schloss der Schranke. Er sperrt regelmäßig den Parkplatz mithilfe dieses Schlüssels auf, um das kostenfreie Parken in der Innenstadt zu ermöglichen. Es dauerte nicht lange, bis andere Autofahrer die Parkgelegenheit entdeckten. Seither ist der Parkplatz auch zu Unterrichtsfreien Zeiten recht gut gefüllt.


Nun zum zweiten Teil der Beichte:
letztes Jahr waren mein Exfreund und ich an einem Wochenende in der Stadt unterwegs und nutzten bei der Gelegenheit auch den Lehrerparkplatz. Als wir wieder zum Parkplatz kamen, hatten sich bereits einige Autos angesammelt. Mein Exfreund fuhr wie gewohnt vom Parkplatz, als er jedoch die Schranke überwunden hatte, stellte er den Motor ab, stieg aus, nahm den Schlüssel, schloss die Schranke, stieg wieder ein und fuhr los. Ich muss zugeben, dass ich mich trotz schlechtem Gewissen über die Aktion amüsiert habe. Stell sich einer vor, Mann/Frau läuft aufgezehrt nach einem langen Tag in der Stadt zum Auto, will nur noch nach Hause und kann nicht vom Parkplatz. Es tut mir Leid und ich hoffe, die Hausmeisterin war anwesend und erreichbar und konnte die Schranke öffnen, um die eingesperrten Autos und ihre verärgerten Autofahrer hinauszulassen.

Beichthaus.com Beichte #00029899 vom 30.03.2012 um 21:32:02 Uhr (15 Kommentare).

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