Der letzte Tag

15

anhören

Lügen Feigheit Peinlichkeit Medien

Ich (w/22) beichte, dass ich gerade schlaflos im Bett liege, weil mein Freund unbedingt eine Astronomiedokumentation sehen wollte. Was er nicht weiß: ich habe panische Angst vor dem Sterben. Nicht mal so arg vor dem Sterben an sich, aber diese Dokumentationen erinnern mich immer an das Ende und den Tag, an dem alles ausradiert wird. Wenn ich mich dann stark schnaufend und in halber Fötusstellung, die Tränen zurückhaltend an ihn drücke und ihn küsse denkt er, ich "wolle" ihn, dabei will ich nur fest in den Arm genommen werden, allerdings traue ich mich nicht, mit ihm darüber zu reden, weil es mir sehr peinlich ist. Wenn er mich irgendwann in der Nacht fragen wird, wieso ich nicht schlafe, werde ich den wichtigsten Menschen und besten Freund in meinem Leben anlügen. Meinen Kindern werde ich jedenfalls Endzeitfilme vor dem vollendeten 16. Lebensjahr verbieten. Dankeschön für die schlaflose Nacht, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00037368 vom 10.01.2016 um 03:05:32 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Machtspiele in der Sauna

22

anhören

Selbstsucht Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Es ist mir peinlich, aber ich genieße es, Macht über Männer zu bekommen - genauer gesagt über ihre Erektion. Ich mache das in der Sauna. Bei uns gibt es eine mit zwei Stufenebenen gegenüber. Neulich wieder saß ich auf der einen Seite, es war noch eine Frau in der Sauna, da kam so ein Jüngling und setzte sich gegenüber. Ich spürte genau, dass er mich ansah. Die andere Frau lag und hatte die Augen zu. Ich schaute ihn direkt an, er guckte weg. Dann fing ich an. Erst wischte ich mir den Schweiß von den Armen und vom Busen. Dann spielte ich ganz leicht mit meinen Brustwarzen. Ich schaute wieder zu ihm, er guckte mich an. Ganz langsam öffnete ich meine Beine ein wenig. Ich blickte ihn auffordernd an und schaute direkt zwischen seine Beine. Mit der einen Hand fasste ich an meine rechte Brust, mit der anderen begann ich, immer etwas mehr zwischen meine Beine zu fassen. Und ich schaute immer erst in sein Gesicht und zwischen seine Beine.


Da sah ich, wie sich bei ihm schon was regte. Ich machte immer weiter, am Busen und unten bei mir. Allmählich hatte er einen richtigen Ständer. Mit den Augen forderte ich ihn auf, sich auch anzufassen. Plötzlich ging die Tür auf und ein älterer Mann kam rein, gleichzeitig regte sich die andere Frau, sie setzte sich auf. Der Junge war voll erschrocken, er konnte gerade noch sein Handtuch über sich ziehen. Ich bin sicher, die Dame und der Herr haben gesehen, was bei ihm los war, haben aber nichts gesagt. Ich bin dann gleich aufgestanden und raus aus der Kabine, gleich darauf bin ich gegangen, ich wollte nicht, dass er mir hinterherkommt. Ich weiß, dass dem Jungen peinlich war, das genieße ich. Gleichzeitig tut er mir leid. Ich beichte, dass ich Jungen und Männer in diese Lage bringe und so etwas öfter mache, aber es macht mir gleichzeitig Spaß, sie leiden zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00037356 vom 07.01.2016 um 14:56:04 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Leuchtet das Licht im Kühlschrank immer?

13

anhören

Verschwendung Maßlosigkeit Arbeit

Leuchtet das Licht im Kühlschrank immer?
Ich war einmal - vor vielen Jahren, nach dem Studium - bei einem Hausgerätehersteller im Produktdesign tätig. Dort habe ich einen Kühlschrank entworfen, welcher weit über eine Million mal gebaut wurde. Nichts Besonderes, ein Allerweltsmodell in Großserienfertigung halt und so etwas macht man mehr oder weniger nebenbei, weil wichtigere Projekte zu teureren Geräten im Vordergrund stehen, die mehr Zeit benötigen. Die Technik bei dem Ganzen ist eigentlich immer dieselbe, nur das Design ändert sich. Und so geht es darum, um die Technik herum ein Gehäuse zu planen, welches bei dem Modell für mich alleine keine Woche gedauert hatte, wobei man hingegen bei hochwertigeren Modellen mehrere Monate gemeinsam mit Kollegen zubrachte. Nachdem alle internen Kontrollstufen und Tests durchlaufen wurden, kam die Freigabe: Die Fertigung lief an und das Gerät verkaufte sich hervorragend, was die Absatzzahlen zeigten.

Eines Tages flatterte jedoch ein Brief ins Haus. Die Produktion lief da schon seit längerer Zeit. Ein, der Schreibschrift nach älterer Mann, wollte testen, ob das Licht im Inneren des Schrankes bei geschlossener Tür wirklich ausging. Es hatte ihm keine Ruhe gelassen und er hatte seine Videokamera auf Aufnahme gestellt, sie in das Innere des Gerätes gelegt und so aufnehmen können, dass das Licht im Inneren bei geschlossener Tür weiterleuchtet. Zuerst konnten wir es gar nicht glauben und testeten es selbst. Und es stimmte, die Lampe leuchtete bei geschlossener Tür weiter und damals bei den Prüfdurchläufen war es keinem aufgefallen. Es handelte sich um Millimeter. Ein Kollege hatte gleich eine Lösung parat, in dem wir auf die Stelle, an welcher die Tür den Schalter betätigt, ein 4mm dickes Stück Kunststoff klebten.

Das reichte aus, um den Schalter zu betätigen und das Licht auszumachen. Wir änderten sofort das Gehäuseinnere geringfügig für die Fertigung, damit es für alle zukünftig hergestellten Geräte wieder stimmte, und ließen zusätzlich mehrere 100.000 Stück Kunststoffrechtecke mit einer selbstklebenden Fläche auf der Rückseite auf Verdacht herstellen, falls sich noch mehr Leute melden sollten, damit diese das selbst einfach nachrüsten konnten. Diese wurden in ein Kuvert verpackt, mit einer Anleitung dazu, wie vorzugehen ist, damit das Licht im Kühlschrank ausgeht. Jedes dieser Kunststoffteile kostete fast zwei Mark, was bei der Stückzahl auch ein schöner Brocken war. Wenn man bedenkt, dass damals das Internet noch in den Kinderschuhen steckte und ein Fax das Highlight der Kommunikation war, dürfte es sich nicht wirklich herumgesprochen haben, dass die Geräte unbeabsichtigt ein Dauerlicht hatten und wir blieben auf den Kunststoffteilen sitzen.

Da die Technik von dem Gerät ziemlich langlebig und zuverlässig war, dürften heute noch einige Geräte herumstehen, welche immer leuchten, vorausgesetzt die Besitzer tauschen die Glühlampe aus, wenn sie defekt wird. Mittlerweile bin ich selbstständig und habe mit Küchengeräten, außer wenn ich daheim etwas koche, nichts mehr am Hut. Ich schreibe diese Zeilen, weil ich ein paar dieser Kuverts mit den Kunststoffrechtecken beim Entrümpeln gefunden habe. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit bei der Planung vielen Menschen einen geringfügig höheren Stromverbrauch beschert habe, als notwendig wäre. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037354 vom 07.01.2016 um 08:44:06 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Koryphäen des Suffes

29

anhören

Trunksucht Zorn Maßlosigkeit Last Night Ex

Die Koryphäen des Suffes
Ich beichte, dass ich meine Ex auf sehr schäbige Art und Weise verlassen habe. Es war so, dass sie zwei beste Freundinnen der Kategorie Dauersingle hatte. Die eine Freundin war mit 23 Jahren noch Jungfrau, mehr oder weniger aus Unsicherheit ihres eigenen Körpers, und dessen eingebildete Unzulänglichkeiten betreffend. Tatsächlich war sie allerdings ein Mordsgerät und hätte so gut wie jeden haben können. Die andere war zwar nicht mehr ganz jungfräulich, sich aber zu schade für die allermeisten Typen, und viel zu unreif, um verbindliche Beziehungen einzugehen. Den daraus resultierenden Frust ertränkten beide am allerliebsten in einem großen Glas Wodka-Energy. Meine Ex-Freundin wurde von den beiden Weibern an fast jedem Freitag und Samstag mit auf Party geschleift, wo sie sich dann zu dritt ordentlich die Kante gaben. Ich war grundsätzlich nicht erwünscht, und natürlich auch recht unbegeistert von der Tatsache, dass meine Freundin in der Regel Samstag und Sonntag mit schlechter Laune und Kopfschmerzen komplett im Bett verbrachte.

Natürlich versuchte ich, sie dazu zu bewegen, etwas Rücksicht auf unsere Beziehung zu nehmen. Es nützte jedoch nichts, und sie wurde im Gegenteil immer griesgrämiger und verantwortungsloser. Beispielsweise rissen sie sich irgendwelche Typen in der Disco auf und verbrachten die Nacht und den Großteil des darauffolgenden Tages saufend in deren WG. Erst abends bekam ich dann endlich ein Lebenszeichen von meiner Freundin, als ich schon ziemlich in Panik war. Angeblich lief weiter nichts, was ich den Dreien auch glaube, aber schon alleine die Tatsache, dass sie einfach so mitgingen, fand ich sehr befremdlich. Es hätte ja sonst etwas passieren können.

Einen knappen Monat später ballerten sie sich auf Kosten einer anderen Gruppe Männer so weg, dass meine Freundin ihre Tasche mit Geldbeutel, allen Ausweisen und Telefon verlor, und eines der drei Mädels zum Magen auspumpen im Krankenhaus landete. Nichtsdestotrotz waren die drei Koryphäen des Suffes zwei Wochen später wieder am Start, wo meine Freundin dann aus dem Club geworfen wurde, weil sie auf der Tanzfläche Strahlkotzen veranstaltete. Statt aufzuhören, zogen sie jedoch zum nächsten Club weiter, wo sie glücklicherweise nicht eingelassen wurden, weil alle drei mächtig voll waren. Als sie wiederum zwei Monate später vollkommen besoffen nachts ausgeraubt wurden, und die Freundin mit den Selbstwertproblemen beinahe vergewaltigt worden wäre, stellte ich meiner Ex ein Ultimatum: Entweder der Suff oder ich.

Ich führte ihr vor Augen, dass ich keine Lust hatte, mich ständig um sie zu sorgen, sie wahlweise aus dem Krankenhaus, von der Polizei, oder aus der Wohnung fremder Typen abzuholen. Hätte ich so etwas veranstaltet, hätte sie sich schon längst getrennt, das gab sie in der folgenden Diskussion kleinlaut zu. Sie hielt wacker einen Monat lang durch sich nicht wegzuschießen, dann wurde sie rückfällig. Eine ihrer Freundinnen wurde exmatrikuliert, weil sie bei verschiedenen Prüfungen durchgerasselt war, beziehungsweise gar nicht erst teilgenommen hatte. Ich kam Donnerstagabend heim und fand einen Zettel auf dem Tisch ich solle nicht auf sie warten, sie wären nur etwas essen gegangen. Am nächsten Morgen halb acht kam meine Ex-Freundin angetorkelt. Eine ihrer Freundinnen hatte im Suff zwei Autos beschädigt und saß noch auf der Wache herum - zum Ausnüchtern.

Ich erbat mir eine Woche Bedenkzeit, die Beziehung betreffend. Meine Ex-Freundin versprach mir anschließend hoch und heilig nicht mehr zu trinken, und die Ausfälle bleiben zu lassen, die Partynächte außerdem auf ein Minimum zu beschränken. Zwei Monate später dann der erneute Rückfall: Meine Ex war eines Abends wieder weg, und zwar komplett ohne Vorankündigung. Als sie um acht Uhr früh mit verschmiertem Make-up und hackebreit auftauchte, konnte sie einen Berg ihrer Möbel und Klamotten im Hausflur bewundern. Sie versuchte eine Stunde lang mit ihrem Schlüssel das ausgetauschte Schloss zu öffnen und grölte dabei so lange und laut herum, dass die Polizei kommen musste, die sie direkt mitnahm. Nachmittags kam dann ihr Bruder mit ein paar Kumpels und räumte ihre Möbel und Klamotten in einen Transporter. Ich habe meine Ex-Freundin seitdem nicht wiedergesehen und auch nicht von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00037348 vom 06.01.2016 um 12:02:50 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ritt auf einem Elefanten

32

anhören

Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (w/26) war 1,5 Jahre mit einem zynischen, lustigen, unromantischen, treuen, unternehmenslustigen und das-Glas-ist-halb-voll-Typen (30) zusammen. Da er locker 15 Kilo zu viel auf die Waage brachte, war ich anfangs nicht interessiert. Sein wunderbarer Charakter hat mich dann aber überzeugt. Er hat mir auch versprochen, dass er abspecken würde. Das Problem war der Sex. Missionarsstellung? Ich bin eher zierlich mit meinen 1.58cm und 45 Kilo, ich fühlte mich in dieser Stellung praktisch wie unter einem Bagger. Löffelchen? Sein Bauch war im Weg und klatschte mir unappetitlich gegen den Rücken. Doggy? Ich habe dieses Geräusch des massigen Körpers, welcher gegen mich flutscht, immer noch in den Ohren. Reiterstellung? Habt ihr schon einmal einen Elefanten geritten? Fazit: für mich sehr unbefriedigend.


Zudem kam, dass ich ihn sehr ungerne berührte, da sein Körper stets feucht vom Schwitzen war. Blasen war aber auch nicht drin, sein Bauch nahm mir den Atem. Nach drei Monaten hat er kein einziges Gramm verloren. Ich lockte ihn zum Schwimmen, Joggen oder Walken. Der Herr hatte aber keine Lust. Nach sechs Monaten hatte er sogar drei Kilo zugenommen. Ich kaufte mir sexy Unterwäsche und lockte ihn mit dieser Motivation zum Sport. Nichts da - ich hatte auch die Idee mit einer Ernährungsberatung. Nach einem Jahr redete ich Klartext, es konnte so nicht weitergehen! Er gelobte daher Besserung.


Dann, nach 1,5 Jahren und keinem Kilo weniger, waren seine Freunde wieder da, wegen eines Fußballspiels im TV. Er hat leider überaus attraktive und sportliche Freunde. Ich, langsam so unbefriedigt und voller Lust, ertappte mich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, von einem dieser Kollegen wild durch die Wohnung gepoppt zu werden. Entsetzt über diese fremdgeherischen Gedanken, habe ich ihn am selben Abend noch verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00037326 vom 03.01.2016 um 09:24:28 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht