Die Rache eines Betrunkenen

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Ekel Unreinlichkeit Rache Trunksucht Last Night

Im Alter von circa 16-17 Jahren habe ich mich auf sehr eklige Weise an zwei Freunden gerächt, die mich mit meiner Herkunft aufgezogen haben. Als wir alkoholisiert mit der Bahn von einem Club wieder nach Hause in unser Dorf fuhren, fingen sie an, über den vermeintlichen Akzent meines Opas zu lachen und äfften ihn nach. Ich wurde nach anfänglicher Belustigung allerdings zunehmend genervt davon und sagte dies auch. In ihrem besoffenen Zustand fanden sie das dann natürlich besonders witzig und trieben es weiter, indem sie mir eröffneten, dass die Grenzen wieder geschlossen gehörten und anderen fiesen Kram sagten. Als wir endlich zu Hause waren und die beiden ihren Mist eingestellt hatten, war ich nach der Verabschiedung auch wegen meines angetrunkenen Zustandes allerdings noch so in Rage, dass ich eine Stunde später mein Haus verließ, um den Häusern der beiden jeweils einen kurzen Akt der Rache zu hinterlassen. Dem einem kotzte ich in die Einfahrt und dem anderen pisste ich an seine Karre. Erleichtert ging ich nach Hause. Eine kindische Rache für eine kindische Aktion. Im Nachhinein schwachsinnig.

Beichthaus.com Beichte #00037419 vom 17.01.2016 um 16:30:23 Uhr (7 Kommentare).

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Kneipennacht am Donnerstag

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Trunksucht Maßlosigkeit Verschwendung Ekel

Vor ungefähr zwei Jahren war ich an der Kneipennacht in einer Stadt in der Nähe. Das Blöde ist, dass diese immer von Donnerstag auf Freitag ist und ich am nächsten Tag arbeiten muss. Da ich zu dieser Zeit noch als Auslieferer-Azubi bei einer großen Elektromarkt-Kette gearbeitet habe, hatte ich natürlich nicht viel Geld über. So gegen 22 Uhr zog ich los in die erste Kneipe und kippte einen Wodka-Bull. In der zweiten Kneipe versackte ich bis vier Uhr morgens und habe knapp 120 Euro in Stroh 80 mit Cola und Whisky-Cola investiert. Gegen vier Uhr schmiss der Wirt mich dann raus - der erste Zug zu meiner Arbeit fuhr aber erst um Sieben. Dann sah ich vor dem Kiosk einen Stapel Zeitungen liegen, der wohl an diesem Tag verkauft werden sollte. Irgendwie kam ich auf die dumme Idee, ein paar Zeitungen auf dem Boden auszulegen und mich mit dem Rest zuzudecken. Einen kleinen Stapel benutzte ich als Kissen. Ich stellte mir den Wecker an meinem Handy auf 06:50 Uhr, damit ich den Zug nicht verpasse. Natürlich habe ich den Wecker nicht gehört und bin erst gegen 08:15 von der Kioskbesitzerin und der Polizei geweckt worden.


Die "zerstörten" Zeitungen musste ich alle ersetzen, was mich noch einmal 40 Euro kostete. Bis die Prozedur erledigt war, hatte ich auch den nächsten Zug verpasst und fuhr mit dem Taxi für knapp 100 Euro zur Arbeit. Dort ging es mir natürlich richtig mies. Schnell beluden wir die Autos mit den Elektrogeräten und fuhren zum ersten Kunden, einer knapp 80-jährigen alten Dame. Nachdem ich ihr den Backofen in die Küche getragen hatte, überkam mich schon ein leichtes Gefühl, dass ich gleich erbrechen muss. Als ich im Keller am Sicherungskasten war, wurde es immer schlimmer und ich kotzte in eine Blumenvase. Das tat mir natürlich sehr leid, da die alte Dame besonders nett war und ein großzügiges Trinkgeld gab.


Am nächsten Morgen, nachdem ich meinen Rausch ausgeschlafen hatte, bin ich zum örtlichen Blumenhändler und habe der alten Dame einen riesigen Straus Blumen samt Vase schicken lassen. Der Blumenhändler hat geschaut wie ein Auto, als ich ihm sagte, er solle auf die Grußkarte schreiben: "Entschuldigung für die Kotze in der Vase." Hiermit beichte ich also, dass ich fast meine ganze Ausbildungsvergütung in einer Nacht verprasst habe, ein Haufen Leute keine Zeitung hatte und ich einer echt netten Frau in eine Vase gekotzt habe, was mir besonders leidtut. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037414 vom 17.01.2016 um 01:39:41 Uhr (11 Kommentare).

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Angst vor dem ersten Mal

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m/20) beichte, dass ich immer noch Jungfrau bin. So weit nicht schlimm, werden einige von euch vermutlich sagen. Doch ist es. Gerade als Soldat, wo eines der typischen Männerthemen "Frauen" ist. Einige Kameraden ziehen mich allerdings immer wieder damit auf. Ich bin weder besonders schön, noch entstellt, ich mache Sport, bin gepflegt, habe keine kranken Angewohnheiten oder Ähnliches. Ich bin also ein normaler Mensch. Auch habe ich kein Problem, mich mit Frauen zu unterhalten, wenn ich diese zum Beispiel über Freunde kennenlerne. Allerdings bin ich gegenüber Frauen in Discos oder im Netz eher schüchtern und weiß nie so recht, was man da großartig sagen soll. Ich bin aber auch nicht überzeugt, dass man dort seine große Liebe findet. Der Kernpunkt an der Sache ist folgender: Ich will mein erstes Mal einerseits für meine erste richtige Freundin aufheben, andererseits natürlich auch nicht ewig warten müssen und diese Erfahrung endlich machen.


Eine aus meinem Freundeskreis hatte zwar Interesse an mir, aber ich wollte ihr andererseits auch nicht wehtun und sie nur "ausnutzen", da sie nicht mein Typ ist. In ein Bordell will ich auch nicht, irgendwie finde ich so etwas unromantisch und auch langweilig, wenn ich sie dafür bezahle. Das Problem: Ich habe Angst, dass wenn ich mal eine Freundin finde, sie mich auslacht, weil ich noch Jungfrau, total unerfahren und schlecht im Bett bin. Außerdem habe ich Angst, dass Frauen mich nicht wollen, weil ich noch Jungfrau bin. Es ist eben wie ein Teufelskreis. Ich bereue meine Angst vor dem ersten Mal und meinen Stolz, nicht zu einer "Professionellen" zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00037409 vom 16.01.2016 um 02:50:37 Uhr (26 Kommentare).

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Als heißer Engländer im Zug

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht Bahn & Co.

Ich (m/20) war über die Weihnachtsferien bei meinem Vater, da er, seit er sich von meiner Mutter scheiden hat lassen, weggezogen ist. Die Fahrzeit beträgt mit dem Zug etwa fünf Stunden. Ich habe zwar ein relativ gutes Verhältnis zu ihm, sehe ihn aber doch nur alle 2-3 Monate, aber gut, mit 20 Jahren ist das ja kein Problem. So viel zu Hintergrundinformationen. Beichten möchte ich die Situation, die auf der Heimfahrt passiert ist. Ich setzte mich in den Zug, holte mein Buch raus und begann zu lesen. Man muss dazu sagen, dass es auf Englisch ist, einfach aus dem Grund, dass es nicht schaden kann, seine Sprachfertigkeiten auf diesem einfachen Weg zu verbessern. Kurze Zeit später stieg ein wirklich hübsches Mädchen ein und setzte mich zu mir, da ansonsten nicht viel frei war. Eigentlich wollte ich sie auch ansprechen, aber wenn der Zug so voll ist, und ich versagen würde, könnte es schon ziemlich peinlich werden.


Mein Glück war allerdings, dass sie mich ansprach, aber auf Englisch. Da sie beim Einsteigen auf Deutsch telefonierte, war ich kurz verwundert. Ich habe ihr dann auch auf Englisch geantwortet und wir sind ins Gespräch gekommen. Ich hab ihr allerdings nur Lügen erzählt, dass ich beispielsweise aus England komme, und hier für ein halbes Jahr bei verschiedenen Freunden bin. Wir haben uns super verstanden, und irgendwann wurde sie von einer Freundin angerufen. Sie erzählte ihr, dass sie gerade einen extrem hübschen und süßen Engländer kennengelernt hat, und sie nicht abgeneigt wäre, mit ihm weiter zu gehen als nur reden. Als ich das hörte, habe ich noch knapp zehn Minuten lang Konversation geführt und küsste sie dann. Den Kuss erwiderte sie natürlich auch. Naja, das Ende vom Lied ist, dass ich meinen Freunden, die ich in Wien "treffen" wollte, abgesagt habe und wir zu ihr gefahren sind.


Wir hatten Sex und am nächsten Morgen, gab sie mir noch ihre Nummer und ich solle sie doch bitte wieder anrufen. Das Problem ist, dass ich das nie tun werde, einfach weil ich kein Engländer bin, und sie das früher oder später rausfinden würde. Ich möchte also beichten, dass ich mit einer 17-Jährigen geschlafen, sie belogen und entjungfert habe - das erzählte sie mir am nächsten Morgen. Und dass ich mich nie wieder bei ihr melden werde, einfach weil es nicht geht.

Beichthaus.com Beichte #00037406 vom 15.01.2016 um 18:27:13 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie rasiert man sich richtig?

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Peinlichkeit Dummheit

Ich bin mittlerweile Mitte zwanzig und habe, seit ich Anzeichen von Bartwuchs habe erkennen lassen, einen elektronischen Rasierer. Aber nun zu meiner Beichte: Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie ich mich mit nicht-elektronischem Geräten rasieren sollte. Wenn man mir eine Rasierklinge oder Ähnliches geben würde, wäre ich wohl recht hilflos. Ich gestehe also, dass ich nicht weiß, wie man sich nass rasiert und es wohl auch auf absehbare Zeit nicht lernen werde.

Beichthaus.com Beichte #00037402 vom 15.01.2016 um 03:42:33 Uhr (30 Kommentare).

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