Anmache auf dem Friedhof

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Tod

Ich (m/26) muss beichten, dass ich Friedhöfe nutze, um Frauen aufzureißen und damit auch so einige schöne Tage verschwendet habe, da es leider nicht immer klappt. Teilweise muss ich drei oder vier Stunden warten, bis mal eine Frau kommt, die mir optisch gefällt - leider ist das Ganze nicht nur ein zeitlicher Aufwand, sondern auch finanziell nicht ganz günstig, da ich jedes Mal Blumen kaufe, damit meine Tarnung nicht auffliegt. Mittlerweile bin ich jedoch auf Plastikblumen umgestiegen, denn ich habe echt schöne Rosen gefunden, die nur mit dem Auge betrachtet einen absolut echten Eindruck machen. Wenn ich mal eine Frau gefunden habe, die mir zusagt, stelle ich mich meistens ein paar Gräber weiter und fange laut an zu Schluchzen und rede darüber, wie sehr ich meine Frau doch vermisse und wie alleine ich doch bin. Ich warte dann noch so lange, bis ich sehe, dass meine Auserwählte auch langsam das Grab verlässt, und lege dann schnell meine Rosen ab.


Im Vorbeigehen verwickele ich sie dann in ein Gespräch, wie schrecklich das doch alles ist und wie schön es wäre, wenn man jemandem hätte, der das Gleiche durchmacht. Jetzt kommt leider der Knackpunkt: Wenn sie nicht auch ihren Mann verloren hat, sondern ein Elternteil oder die Großeltern, wird aus der ganzen Geschichte meistens nichts und der Tag ist gelaufen - wenigstens kann ich dann jedoch meine Plastikblumen wieder mitnehmen. Ich will nicht wissen, auf wie vielen Gräbern schon Blumen von mir liegen. In Zukunft will ich jedoch versuchen, diese Art des Aufreißens zu lassen, da es sehr respektlos gegenüber den Trauernden ist und ich nicht wissen will, wie schrecklich sich das wirklich anfühlt.

Beichthaus.com Beichte #00036925 vom 26.10.2015 um 23:51:30 Uhr (28 Kommentare).

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Verliebt in meine Therapeutin

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Begehrlichkeit Falschheit Mannheim

Ich (m/53) möchte gestehen, dass ich unsterblich in meine Psychotherapeutin verliebt bin. Ich bin seit fast einem Jahr bei ihr in der Verhaltenstherapie und von Stunde zu Stunde wird meine Sehnsucht und Vorfreude größer, hinzugehen und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn sie mit mir spricht, kann ich oft gar nicht richtig zuhören, was sie sagt, sondern sehe ihre Lippen. Wie sie sich bewegen, wie sie sich bewegt - und stelle mir alle möglichen Dinge vor. Es ist mir sehr wichtig, was sie von mir hält, vermutlich viel zu wichtig. Und ständig muss ich an sie denken. Ich war schon kurz davor, ihr zu gestehen, dass ich mich in sie verliebt habe, aber dann muss sie die Therapie wohl abbrechen. Also behalte ich es für mich und hoffe, dass die Therapie nie endet.

Beichthaus.com Beichte #00036917 vom 25.10.2015 um 15:30:34 Uhr in 68305 Mannheim (Sandhofer Straße) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein perfektes Praktikumszeugnis

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w) beichte, dass ich ein exzellentes Praktikumszeugnis bekommen habe, und nichts dagegen sagen werde. Klingt nach einem Luxusproblem, aber: ich habe während des Praktikums so gut wie nichts getan. Zugegeben, währenddessen habe ich ein kleineres Projekt betreut, aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich das auch problemlos in der Hälfte der Zeit fertigstellen können, wenn überhaupt. Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, auf meinem Handy zu surfen oder dergleichen. Die Kollegen waren auch unglaublich nett, auch der Chef, alles wunderbar - nur eben ich saß in einem kleinen Büro, ganz für mich allein, und der Chef hat mich auch schon einmal eine halbe Woche lang gar nicht besucht, und auch auf mehrfache Nachfrage meinerseits hat er einfach nie nachgesehen, was ich getan habe. Ihm zwischendrin mein Projekt zeigen? Das habe ich mehrfach angeboten, und andauernd kam nur, dass er sich das bald ansehen würde. Hat er nie. Und jetzt ist das Praktikum vorbei, ich kriege ein wirklich tolles Praktikumszeugnis fürs Nichtstun. Ich versuche, mich damit zu trösten, dass ich nicht so viel Schaden zugefügt habe, weil ich für das Praktikum kein Geld gekriegt habe und ich mir nie etwas zuschulden kommen ließ. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036916 vom 25.10.2015 um 14:25:12 Uhr (11 Kommentare).

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Sex mit einer launischen Zicke

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Fremdgehen Dummheit Verzweiflung

Ich (m/23) schreibe das aus dem Bett einer Bekannten, 700 Kilometer von daheim entfernt, die gerade einkaufen ist. Beichten möchte ich, dass ich trotz meiner wunderbaren Freundin, die ich sehr liebe, quer durch Deutschland gefahren bin - nur um festzustellen, dass der Sex bescheiden und die Bekannte eine launische Zicke ist. Für diese Dummheit hasse ich mich gerade selbst.

Beichthaus.com Beichte #00036901 vom 23.10.2015 um 12:46:24 Uhr (16 Kommentare).

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Ich stehe auf Narben!

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Fetisch Begehrlichkeit

Ich (w/28) beichte, dass ich bei Männern eine seltsame Vorliebe habe. Ich finde Narben ziemlich sexy. Natürlich nicht, wenn sie großflächig sind und das Gesicht entstellen oder die Bewegungsfreiheit einschränken. Dann empfinde ich eher Mitleid. Aber sonst machen sie einen Mann erst richtig heiß in meinen Augen. Beispielsweise eine deutliche sichtbare Narbe an der Stirn oder unter dem Auge steigert die Attraktivität eher, als sie zu verringern. Auch am Oberkörper dürfen gerne welche sein. Natürlich ist mir klar, dass Narben immer mit vergangenen Schmerzen verbunden sind, und die wünsche ich niemandem. Trotzdem gefallen sie mir. Allgemein finde ich richtig männliche Typen weit attraktiver als perfekte Schönlinge. Glattrasierte, top gekleidete Modeltypen die einen Kilometer gegen den Wind nach zehn verschiedenen Duftwässerchen riechen und deren Frisur einem Hurricane standhalten würde, sind für mich so interessant wie Pflastersteine. Aber zeigt mir einen muskulösen, vernarbten Kerl im Holzfällerhemd, mit Händen wie Schaufeln, Dreitagebart und Brustbehaarung, und ich werde mich beherrschen müssen, ihn nicht auf der Stelle anzuspringen.

Beichthaus.com Beichte #00036900 vom 23.10.2015 um 09:40:10 Uhr (14 Kommentare).

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