Hilfe, meine Chefin ist Psychologin

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Hass Verzweiflung Arbeit Chef

Ich beichte, dass ich meine Chefin in unserer Beratungsstelle für obdachlose Menschen extrem hasse und dass ich mich an jedem Tag, an dem ich weiter an dieser Stelle arbeite, selbst verachte. Meine Chefin ist Psychologin und scheint die Rollen leider zu vertauschen. Bloß weil ich ihre Mitarbeiterin bin, bin ich nicht ihre Patientin, die sich in einer Therapie befindet. Aus jedem Wort macht sie eine extreme Nummer. Sie kann sich nicht mal kurz etwas wie ein normaler Mensch anhören, sondern muss sofort ein psychologisches Ding daraus machen. Ich bin bei der Arbeit eher kommunikativ, und da wir ein kleines Team sind, bevorzuge ich die direkten Wege um wichtige Infos weiterzugeben. Oftmals geht auch einfach nur zum oberflächlichen Informationsaustausch, wie man das halt so mit Kollegen macht. Sie macht jedoch jedes Mal eine Therapiesitzung daraus. Ich gehe schon gar nicht mehr auf sie zu, und seitdem sie mir gebeichtet hat, dass sie selbst ein total verkorkstes Privatleben hat, weiß ich sowieso nichts mehr mit ihren ach so kompetenten Psychoratschlägen anzufangen.

Außerdem hält sie wichtige Infos zurück und lästert hintenrum beim Amtsleiter über unser Team. Das kam nebenbei raus, weil sie sich mal versprochen hat. Des Weiteren hat sie keine Führungsqualitäten. Ich weiß nicht, was die Leitung geritten hat, so eine Frau als Führungskraft einzusetzen, sie scheint absolut inkompetent zu sein. Die größten Böcke, die sie geschossen hat, schreibe ich hier gar nicht auf, da sonst vielleicht die Anonymität nicht mehr gewahrt bleibt. Nur so viel: Selbst neue Mitarbeiter und Praktikanten haben schon nach kurzer Zeit die Flucht ergriffen. Wäre sie doch nur weiterhin auf ihrem alten Posten weit, weit weg von mir geblieben. Mein Job und meine ehemalige Chefin waren war so perfekt. Jetzt verfluche ich jeden Tag, an dem ich diese Psychopathin sehe und an dem ich ihr untergeben bin. Und das Schlimmste: Aus privaten Verpflichtungen heraus kommt ein Job-Wechsel in den nächsten zwei Jahren nicht infrage.

Beichthaus.com Beichte #00039280 vom 28.01.2017 um 12:25:52 Uhr (5 Kommentare).

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Ich hasse Biodeutsche!

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich Menschen hasse, die den Begriff Biodeutsche verwenden. Oftmals lese ich den Begriff und mich überkommt dabei das Gefühl, die Schreiberlinge dieses Begriffs erwürgen zu wollen. Selbst dass ich das Wort gerade geschrieben habe, kotzt mich an. Dieses Wort sollte es überhaupt nicht geben. Es grenzt an umgedrehten Rassismus und was zur Hölle soll das Wort denn bitte aussagen? Entweder man ist Deutscher oder eben nicht. Entweder man ist mitteleuropäischer Abstammung oder eben nicht. Und bevor jetzt eine Nazi-Diskussion losgeht: Nein ich bin kein Rassist, ich bin Lokalpatriot und kann nicht mal etwas mit dem Begriff "Deutscher" anfangen, aber bei Biodeutscher platzt mir die Hutschnur.

Beichthaus.com Beichte #00039278 vom 28.01.2017 um 08:35:43 Uhr (14 Kommentare).

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Überbezahlt im Job

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Trägheit Faulheit Arbeit

Ich leiste in meinem neuen Job bei weitem nicht das, was ich leisten könnte, wenn ich denn wollte. Ich bin eigentlich überbezahlt für meine Tätigkeit, und für meine Arbeitsleistung sowieso. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich kann mich nicht motivieren, richtig verbissen zu arbeiten - obwohl ich es gern würde. Ich beichte auch, dass ich selbst meine Arbeitsmoral für mehr als fragwürdig halte und andere Leute wohl richtig froh wären wenn sie meinen Job und meine Bezahlung hätten. Ich kann das aber nicht wertschätzen und bin trotzdem genervt von meiner Arbeit. Deshalb verbringe ich einige Stunden des Tages damit vor mich hin zu dösen, Spiegel Online zu lesen und mit Kollegen zu plaudern, anstatt produktiv zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob meiner Chefin das auffällt, aber ich habe keine Motivation für meine Tätigkeit. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich auch keine Motivation finden kann und nicht dankbar bin für das Glück, dass ich mit diesem Job habe.

Beichthaus.com Beichte #00039270 vom 26.01.2017 um 19:44:07 Uhr (13 Kommentare).

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Der letzte Wunsch meiner Freundin

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Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Tod

Ich (m/Mitte 20) werde meiner Freundin und großen Liebe ihren letzten Wunsch wohl nicht erfüllen. Sie ist vor einigen Monaten mit einer schweren Krankheit diagnostiziert worden, die in den letzten Jahren auffällig oft bei jungen Frauen auftritt, nämlich Multiple Sklerose. Und zwar leider die am schwersten und schnellsten verlaufende Form davon. In spätestens 5-6 Jahren wird sie bettlägerig sein und nicht mehr in der Lage, ihren Willen auszudrücken. Bereits jetzt nach nur einem knappen halben Jahr, kann sie ja trotz Medikamenten kaum mehr gehen. Und ihr Wunsch lautet, dass ich ihrem Leben dann auf sanfte Art ein Ende setze.

Organisationen wie die in der Schweiz können wir uns nicht leisten, und Familie, die so was finanzieren könnte, gibt es nicht. Als Minijobber, der selbst krank ist, bin ich auch nicht kreditwürdig. Ich habe ihr gesagt, ich mache das. Ich kann es aber nicht. Nicht wegen der juristischen Konsequenzen, da steht bei einer Tötung auf Verlangen bei Todkranken schlimmstenfalls Haft auf Bewährung an und das wäre mir egal. Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, ein Leben zu nehmen, egal, wie sehr die Person leidet, und das meiner Liebsten noch am allerwenigsten. Ich will und werde sie bis dahin aber auch nicht hängen lassen, ich liebe sie mehr als alles andere auf dieser Welt und werde sie nicht verlassen. Nur wenn es so weit ist, werde ich feige kneifen, auch wenn sie mich dafür wahrscheinlich hassen wird. Was soll ich nur tun?

Beichthaus.com Beichte #00039269 vom 25.01.2017 um 15:41:54 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will Aufmerksamkeit von Männern bekommen!

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Selbstsucht Fremdgehen Ex

Ich (w/26) beichte, dass ich meinen Ex-Freund betrogen habe. Ich habe einen Zwang, Aufmerksamkeit von anderen Männern zu suchen und mich mit ihnen zu treffen bzw. mit ihnen zu schlafen. Wir waren in einer jahrelangen Beziehung und er war eine sehr gutmütige Seele. Weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, dass er mir gegenüber so vertrauensvoll agierte und mich über alles liebte, machte ich Schluss mit ihm. Ich sagte ihm nie, dass ich ihn betrogen habe, weil ihn das komplett zerstören würde. Meiner Meinung nach war es gut so, denn ich wollte sein Leben nicht zerstören und sein Selbstwertgefühl nicht durch den Dreck ziehen. Es war schließlich alles meine Schuld und er hat so eine Behandlung nicht verdient. Mittlerweile ist er über uns hinweg und hat eine neue Freundin, die ihn (hoffentlich) vernünftig behandelt. Sie sind auch verlobt. Ich freue mich total für ihn und bitte um Absolution. Ich liebe ihn noch immer.

Beichthaus.com Beichte #00039267 vom 24.01.2017 um 13:38:53 Uhr (23 Kommentare).

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