Ich arbeite nicht mehr um jeden Preis!

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Faulheit Betrug Faulheit Arbeit

Ich beichte, dass ich den Staat ausnutze. Seit fast zwei Monaten bin ich arbeitslos - nicht gewollt, ich mochte meine Arbeit und hätte sie auch gerne länger gemacht, obwohl ich weniger verdient habe, als ich ab Arbeitslosengeld bekommen hätte. Das war es mir wert. Und das ist der Punkt: Ich bin nie eine Schmarotzerin gewesen, immer gerne arbeiten gegangen und ich möchte auch wieder arbeiten gehen. Aber ich habe jetzt beschlossen, mein Arbeitslosengeld so lange wie möglich zu beziehen, außer ich finde einen Job, in dem ich gleich gut oder mehr verdiene. Vorstellungsgespräche hatte ich schon - sogar eine Jobzusage, für etwas Vorübergehendes. Das habe ich jedoch abgelehnt, mit mehr oder weniger glaubhaften Ausreden. Ich beichte also, dass ich den Staat ausnutze und erst dann wieder arbeiten gehe, wenn es sich lohnt oder ich einen Job finde, den ich so gerne mache, dass es mir egal ist. Ich fühle mich nicht wohl dabei, ich bin lieber unabhängig und gehe auch gerne arbeiten. Aber nicht mehr um jeden Preis.

Beichthaus.com Beichte #00037008 vom 10.11.2015 um 10:21:42 Uhr (13 Kommentare).

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Rechte Erzieherinnen

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Engherzigkeit Vorurteile Boshaftigkeit Schule

Ich befinde mich gerade in meinem letzten Ausbildungsjahr zur Erzieherin und bin indirekt schuld daran, dass zwei Klassenkameradinnen im Sommer nicht mit uns ihren Abschluss machen werden. Alles fing am Ende des letzten Schuljahres an. Zur Info: Über die Sommerferien hinweg ist in unserer Kleinstadt ein Flüchtlingsheim eröffnet worden und als Projekt organisierten wir in den Ferien für Flüchtlingskinder Aktionen, in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, in denen wir arbeiten und gearbeitet haben. Ziemlich bald bekam ich mit, dass zwei in unserer Klasse rechts eingestellt sind und sehr schlecht von Flüchtlingen allgemein redeten. Sie erfanden auch oft Ausreden, warum sie nicht zu unseren Aktionen kommen konnten, und wenn sie da waren, beobachtete nicht nur ich sie, wie sie immer wieder unmögliche Aktionen brachten - so haben sie bei einem kleinen Fest den Flüchtlingskindern die gebastelten Sachen beschädigt und einmal sogar ins Essen gespuckt. Alles unterste Schiene. Nun ist es so, dass ich sehr tolerant bin - wer ein Problem mit Ausländern hat, gut, ist seine Meinung. Solange er keine Ausländer angreift, ist es mir egal. Aber natürlich ging das nicht nur mir zu weit. Die Klasse sprach daraufhin über das Verhalten, ohne Namen zu nennen, und unser ganzes Integrationsprojekt wurde als Freiwilligenprojekt an das DRK übergeben. Damit war es kein Pflichtprogramm mehr. Gut, dachte ich mir, besser, als wenn die beiden weiter auf den armen Flüchtlingskindern rumhackten.


Einige Zeit später, etwa Anfang Oktober, saßen wir in einer Gruppenarbeit zusammen, eine von den beiden "Ausländerfeindinnen", zwei Klassenkameraden und ich. Es ging um Sprachentwicklung, und natürlich sprachen wir auch kurz über zweisprachig erzogene Kinder, die meist einen Migrationshintergrund haben. Sie wetterte plötzlich total los, wie sie das nerve, dass sie jetzt auch so ein "Kanacken-Pack" in ihrer Gruppe hätte und es sie nerve, wenn sie kein Deutsch sprechen. Das war der Punkt, wo ich einfach kein Verständnis mehr haben konnte. Mit Wut im Magen sah ich abends fern und sah bei einem dieser Tratsch-Magazine einen Beitrag über Cyber-Mobbing, bei dem ein Video rumgeschickt wurde, welches das Leben des armen Mädchens zerstört hat. Wie gesagt, ich hatte eine riesige Wut im Bauch. Ich schrieb also einem meiner Klassenkameraden, wie lustig es wäre, wenn so ein Video im Internet von unseren Hobby-Nazis rumschwirren würde. Wir ließen uns darüber eine ganze Weile aus, bis meine Wut sich gelegt hatte. Ich schrieb sogar noch, dass es gut getan hat, sich so etwas vorzustellen, aber dass so etwas auch viel zu gemein wäre und wir immerhin angehende Pädagogen sind.


Es vergingen etwa zwei Wochen, es war Sonntagmorgen, entsprechend lang hatte ich geschlafen, als ich eine Nachricht von eben diesen Klassenkameraden bekam. Ich solle mal bei Facebook gucken. Das tat ich etwas irritiert auch, es dauerte nicht lange, bis ich das fand, was er meinte. Meine Klassenkameradinnen hatten beide ein Video hochgeladen, auf dem sie - merklich betrunken - über Ausländer herzogen und noch einige unschöne Dinge über Freunde und Kollegen erzählten. Wie gesagt, wir leben in einer Kleinstadt und es machte mehr als nur schnell die Runde. Beide behaupteten steif und fest, die Videos weder selbst gedreht noch hochgeladen zu haben und dass sie sich an nichts erinnern würden, was ich sogar glaube. Ich denke eher, dass es der Klassenkamerad war, der sie mit ihren Handys gefilmt hatte und es auch über die Handys hochgeladen hat, so einen Sperrcode mitzubekommen, ist sicherlich nicht so schwer.


Das Ende vom Lied war, dass beide ihre Praktikumsstelle verloren und auch keine Neue mehr fanden. Damit verloren sie natürlich auch ihren Ausbildungsplatz an der Schule, wobei die Lehrer sogar versuchten, die Einrichtungen zu überzeugen. Ich muss beichten, dass ich aufgrund meiner Wut wahrscheinlich einen Klassenkameraden auf eine vollkommen idiotische Idee gebracht habe. Übrigens ermittelt die Polizei und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie eben diesen Klassenkameraden ausfindig machen, sollte er es gewesen sein. Ich weiß, dass ich dafür nur indirekt etwas kann, aber es tut mir trotzdem sehr leid, zwei Leben zerstört zu haben, auch wenn ich tief in mir froh bin, dass solche Hobby-Nazis nicht auf Kinder losgelassen werden.

Beichthaus.com Beichte #00036998 vom 08.11.2015 um 21:48:24 Uhr (36 Kommentare).

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Meine Eltern hätten keine Kinder haben sollen!

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Hass Zorn Gewalt Aggression Familie

Ich (w/24) beichte, dass ich meine leiblichen Eltern zutiefst verachte. Nicht aus dem Grund, weil ich nicht das neuste Spielzeug bekommen habe oder mir die Grenzen gezeigt wurden. Es war sogar das Gegenteil der Fall, aber dazu komme ich noch. Meine Mutter hatte mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036994 vom 08.11.2015 um 17:29:33 Uhr (10 Kommentare).

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Probleme eines Bäckers

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Peinlichkeit Ekel Arbeit

Ich möchte etwas beichten, was mir total peinlich ist. Ich arbeite als Azubi in einer Bäckerei und ab und zu kommt es mal vor, dass ich unseren Verkaufswagen fahren muss, wenn die eigentliche Fahrerin Urlaub hat oder krank ist. Vor ein paar Wochen war es dann an einem Samstag wieder so weit: Morgens um sechs Uhr in eine 25 Kilometer entfernte Stadt zur Backstube fahren, Wagen einräumen und um sieben Uhr dann in einem kleinen Stadtteil dieser Stadt in einem Wohngebiet bis 10 Uhr stehen. An sich eine ganz geile Aufgabe, da man dann um 11 Uhr schon Feierabend hat. An diesem Samstag allerdings merkte ich schon beim Öffnen des Verkaufswagen in der Wohnsiedlung, dass ich pinkeln musste, aber nicht gehen konnte, da ja weit und breit keine Toilette in Sicht war und ich nicht bei den Leuten klingeln wollte. Ich dachte mir, dass ich das wohl drei Stunden schaffen sollte und dann in der Backstube auf die Toilette gehe. Allerdings hatte ich auch etwas Durst und habe einfach aus einer Wasserflasche ein bisschen getrunken, die ich eigentlich verkaufen sollte. Die drei Stunden gingen um und mit jeder Stunde wurde es dringender mit dem Druck.


Als es dann endlich kurz vor 10 war, habe ich den Wagen geschlossen und dann passierte es beim Kasse abrechnen. Es wurde so dringend, dass ich nur noch mit gekreuzten Beinen stehen konnte, um es aufzuhalten. Allerdings konnte ich meine Beine irgendwann nicht mehr öffnen, ohne dass was rauslief. Meine Blase war einfach zu voll. Also lief ein Teil in meine Hose. Den letzten Rest habe ich dann in einer superschnellen Bewegung mit Hose runterziehen hinter dem Wagen etwas sichtgeschützt vor den Blumenbeeten einfach auf den Boden laufen lassen. Ich war erleichtert, allerdings konnte man in meiner Jeans genau sehen, dass was daneben gegangen war. Ich musste die übergebliebene Ware allerdings noch zu einer Filiale von uns zum Weiterverkauf bringen. Ich habe mich total geschämt und mich einfach in den Verkaufswagen gesetzt - mit nasser Hose - und habe die Sachen ganz schnell in die Filiale gebracht, bin schnell zur Backstube und abgehauen.


Ich hoffe, es ist niemandem aufgefallen, da meine Jeans ja eigentlich recht dunkel war, aber man konnte trotzdem erkennen, was passiert ist. An der Backstube hab ich auch gesehen, dass sich eine kleine Pfütze auf dem Sitz sammelte. Ich hab einfach den Wagen auf den Hof gestellt, hab ihn abgeschlossen und bin nach Hause gefahren. Es hat sich niemand gemeldet und ich habe niemandem von diesem Vorfall berichtet und werde es auch nie, da ich über 20 bin und es einfach nur unglaublich peinlich war. Seitdem mir das passiert ist, gehe ich jedes Mal, wenn sich meine Blase meldet, direkt auf die Toilette, damit mir das nicht noch mal passiert.

Beichthaus.com Beichte #00036985 vom 06.11.2015 um 15:42:42 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Entspannung auf dem gepolsterten Thron

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Ich (m/23) arbeite viel und hart. Trotzdem brauche ich täglich meine 15-20 Minuten Entspannung. Wo ich die am besten kriege? Auf dem Klo natürlich, während ich mir ein Snickers aus dem Rücken presse! Meistens blockiere ich dann für eine längere Zeit die Sitztoiletten. Außerdem bastele ich mir einen weichen Thron, sodass ich pro Stuhlgang fast eine halbe Rolle Toilettenpapier benötige. Meine Quittung kriege ich, sobald ich aufstehe und mir meine beiden Beine wieder mal eingeschlafen sind.

Beichthaus.com Beichte #00036983 vom 06.11.2015 um 07:57:03 Uhr (8 Kommentare).

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