Wahre Enthaltsamkeit

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Maßlosigkeit Völlerei

Es war vor drei Jahren, nach einer sehr ausgelassenen Fastnachtszeit, wollte ich dem Karnevale abschwören und habe beim Empfangen des Aschekreuzes Besserung gelobt. Bei reinigendem Gespräch im Beichtstuhl und einigen Schmunzlern vom befreundeten Priester und mir wollte ich bis zum Osterfest der süßen Sünde abschwören, sie bewusst aus meinem Leben weglassen. Mit dem Verzicht wollte ich mich nicht geißeln, sondern dem Genuss eine besondere Rolle im Leben einräumen. Mein Freund der Priester und ich haben dann noch eine Wette abgeschlossen, ob ich es durchstehe. Beim Hinaustreten aus der Kirche dachte ich nur etwas erschrocken - mein Gott, eine Wette, ob dies in der Zeit der Entsagung der richtige Weg ist. Unbewusst griff ich in meine Jackentasche, wo ich immer etwas Süßes zum Kauen habe. Beim Kauen des sehr schokoladigen und beruhigenden Bonbons musste ich sogleich Husten, da ich mich vor lauter Schreck verschluckt hatte. Ich hatte also keine halbe
Stunde nach meinem bewussten Schwur schon gesündigt. Ich gelobte gleich Besserung! Ich ging beruhigt weiter mit der Gewissheit, dass ich es mir und den anderen beweisen konnte, doch plötzlich blieb ich voller Schreck stehen, denn ich hatte auch prompt die vorhin im Beichtstuhl geschlossene Wette verloren.

Was sollte ich nun tun, ehrlich sein oder den kleinen süßen Ausrutscher verheimlichen? Beim Weitergehen beschloss ich, es erst einmal für mich zu behalten. Im Büro angekommen wurde ich sehr herzlich von einer lieben Kollegin begrüßt, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Im Büro herrschte an diesem Aschermittwoch eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Mir würde ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und wir tranken alle auf ihre Gesundheit. Gedankenverloren und voller Heiterkeit aß ich von der köstlichen Schokoladentorte, deren süßer Schmelz betörend war. Nun war ich wirklich gescheitert, schoss es mir in den Kopf. Nicht einmal eine volle Stunde konnte ich dem süßen Leben entsagen und dann noch die verlorene Wette. So rief ich dann voller Demut meinen Freund und Priester an und gestand ihm alles, er musste nur herzlich lachen. Er sagte dann nur, kleine Sünden wird der liebe Herrgott nicht bestrafen. Ich sollte nicht ganz entsagen nur bewusster damit umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00004720 vom 26.01.2006 um 08:40:19 Uhr (0 Kommentare).

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Promiskuitiv!

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Begehrlichkeit Bodenwöhr

Ich (m) bin extrem promiskuitiv veranlagt.

Beichthaus.com Beichte #00004654 vom 24.01.2006 um 19:14:01 Uhr in Bodenwöhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Der Hamster meines Cousins

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Boshaftigkeit Lügen Mord Tiere

Ich musste letztens meinem kleinen Cousin (vier Jahre) seinen toten Hamster aushändigen. Habe ihm gesagt, er habe an einem Kabel von meiner HiFi-Anlage rumgeknabbert und da habe der Strom dem Hamster leider das Gehirn gebraten. Zum Glück konnte ich die Abdrücke meiner Schuhe, Größe 48, wegmachen, denn die waren der echte Grund des frühzeitigen Ablebens des Nagers! Was muss der auch auf mein neues Hatebreed-T-Shirt kacken, so ein blödes Tier! Das hat mich so wütend gemacht, dass ich den Hamster einfach platt getrampelt habe. Aber so etwas tue ich nie wieder, eigentlich liebe ich alle Tiere! Aber in dem Fall musste es halt sein und es tut mir irgendwie leid. Schon erstaunlich, was man für ein Arschloch sein kann, wenn man es nur will!

Beichthaus.com Beichte #00004318 vom 12.01.2006 um 04:48:56 Uhr (12 Kommentare).

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Die Schwulenszene hält zusammen

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Engherzigkeit

Hi, ich habe schon einmal erlebt wie Leute mit einem Bekannten von mir, der auch homo ist, das Gleiche abgezogen haben, wie die Typen aus 00004176. Die Rache kam prompt und hart: Beim nächsten Mal, als sie so etwas versuchten, wurden sie von knapp 10 Leuten in der Wohnung erwartet, und richtig schön verdroschen! Meine Beichte? Ich, hetero aber tolerant, habe dabei gelacht wie selten in meinem Leben! Denn: Wenn es eine Szene gibt, die zusammenhält, ist es die Schwulenszene. Also, passt gut auf Euch auf, Jungs!

Beichthaus.com Beichte #00004185 vom 08.01.2006 um 05:29:31 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der gefesselte Schwule

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Diebstahl Schamlosigkeit Morallosigkeit Last Night

Ich und mein Kumpel waren in einem Club und wurden von einem Schwulen angebaggert, dem haben wir dann, obwohl es nicht stimmt, vorgespielt, dass wir auch schwul wären und gefragt, ob er Lust auf nen Dreier bei ihm zu Hause hat! Er hatte gleich ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht und ab zu ihm! Dann habe ich ihm unsere Vorliebe verklickert, von wegen Fesselspiele und so, prompt lag er halb nackt auf dem Bett und schön mit Schnürsenkeln gefesselt. Dann haben wir ihm die Wohnung ausgeräumt und die Feuerwehr angerufen! Ist das fies? War aber lustig!

Beichthaus.com Beichte #00004176 vom 07.01.2006 um 23:10:56 Uhr (9 Kommentare).

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