Teurer Spaß mit Lebensgefahr

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Waghalsigkeit Gewalt Gesellschaft Krefeld

Teurer Spaß mit Lebensgefahr
Ich habe eine versprochene 16-jährige Türkin entjungfert. Da ich sie nicht heiraten wollte, schwebte ich umgehend in Lebensgefahr. Vater und Brüder haben mir mein baldiges Ableben durch Unfalltod vorausgesagt. Durch einen 10.000 Euro Kredit meines Vaters konnten wir die Ehre des Mädchens und der Familie wieder herstellen und die Sache aus der Welt schaffen. Sie ist dann umgehend in ihre Heimat verschwunden. Was aus ihr geworden ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass das die teuersten, schlechtesten und lebensgefährlichsten 3,5 Minuten meines Lebens waren. Seit dem stehe ich dem Thema Migration etwas kritischer Gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00024886 vom 02.10.2008 um 17:54:16 Uhr in Krefeld (86 Kommentare).

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Neun Gründe, aus denen ich meine Mutter hasse

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Verzweiflung Hass Selbstverletzung Münster

Ich (w/18) muss auch mal beichten. In meiner Beichte geht es um meine Gedanken, für die ich mich selbst hasse. Zur Erläuterung: Ich bin seit Jahren schwerst depressiv, leide unter einer Borderlinestörung und seit neustem auch unter einer latenten Form der Magersucht.

Ich war wegen den Depressionen in der Psychiatrie. Das war wohl von September bis Dezember im letzten Jahr. Seitdem ich da raus bin, bin ich um einiges schlauer. Eine meiner Tanten hat mich zur Seite genommen und mich einmal über meine Familie aufgeklärt. Nun kann ich mir einige meiner Gefühle erklären und kenne ihren Ursprung. Fakt ist aber, dass ich diese Gefühle und Gedanken verurteile.

1. Ich hasse meine Mutter, weil sie mich nur gezeugt hat, um meinen Vater zu binden.

2. Ich hasse meinen Vater, weil er nie den Mund aufmacht und meine Mutter immer alles ausdiskutieren lässt bis sie weint, dann macht er mich dafür fertig.

3. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich, als ich klein war, vernachlässigt hat (daraus resultierend: soziale Kontaktunfähigkeit, bis heute anhaltendes Verhalten entsprechend Jactatio capitis, emotionale Bindungsangst etc.).

4. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie meinen Bruder immer bevorzugt hat nur, weil sie davon ausgegangen ist, er wäre labiler als ich.

5. Ich hasse meine Mutter für solche Sprüche wie: "Willst du so lange weitermachen, bis ich mich auch ritze?" und: "Du machst mich fertig, ich kann nicht mehr!"

6. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie einige meiner Haustiere (Fische, Eidechsen, Wüstenrennmäuse) aus Dummheit umgebracht hat.

7. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie sagt, sie könne es nicht ertragen, wenn ihre Kinder sie hassen würden, obwohl sie ja einiges dafür getan hat, dass ich so empfinde.

8. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich zu einer Person gemacht hat, die weder in der Lage ist zu arbeiten oder eine Schule zu besuchen.

9. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich nötigt, mein Handy mitzunehmen, wenn ich einmal spazieren gehe.

Ich hasse mich selbst für all diese Gedanken, weil man seine Mutter ja nicht hassen soll oder darf. Sie hat mir das Leben geschenkt wenn auch aus unredlichen Gründen. Jedoch hasse ich sie dafür, dass sie mir das Leben ermöglicht. Dass dieses fette asoziale Stück Mensch mich als lebendige Pufferzone für ihre eigenen Ängste und so missbraucht. Ich hasse sie dafür, dass sie mich dazu bringt, seit meinem 13. Lebensjahr an Selbsttötung zu denken. Dafür dass ich wegen meiner Depressionen zu nichts in der Lage bin und desweilen zu Medikamentenmissbrauch neige. Gut, jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, aber ich habe mir das alles nicht ausgesucht.

Ich will, dass meine Mutter leidet wie ich. Ich will, dass sie unter ihren Gedanken leidet. Ich will, dass sie realisiert, was sie getan hat und ich hasse mich dafür, dass ich denke, ich würde erst dann Ruhe finden. Ich bin genau so wenig Wert wie meine Mutter und bin wohlmöglich psychisch noch kaputter als sie. Aber ich will solche Dinge nicht denken. Einmal haben wir uns an der Schule nur knapp verpasst, sodass sie mich nicht pünktlich abholen konnte. Als sie eine Stunde später noch immer nicht da war, bin ich die 17 Kilometer alleine bei Regen nach Haus gelaufen. Ich war in der Hoffnung, meine Mutter hätte einen Unfall gehabt. So etwas darf man nicht denken, egal was einem angetan wurde. Ich habe nicht das Recht dazu, solche Gedanken zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024864 vom 30.09.2008 um 03:22:35 Uhr in Münster (35 Kommentare).

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Die gemeinsame Horror-Wohnung

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Engherzigkeit Hochmut Zorn

Ich (w) beichte, dass ich, ohne etwas zu sagen, ausgezogen bin. Mein Freund freut sich, dass ich mein Chaos endlich mal in den Griff kriege, aber das ganze Zeug, über das er sich immer so aufregt, ist in der Wohnung meines Stiefbruders untergebracht, bei dem ich jetzt übrigens auch wohne. Das Ausziehen hat folgenden Grund: Mein Freund behandelt mich nicht besonders gut, er kriegt den Satz "Ich liebe Dich" nicht mehr über die Lippen. Er sagt nicht Bitte und Danke, sondern lieber: "Mach, tu, hol" - ich bin keine Dienerin oder Dekoration, sondern ein Mensch! Außerdem versteht er absichtlich alles falsch, was ich sage. Ich will nicht, dass er denkt, er hätte irgendeinen Anspruch an mich, aber ich bin zu feige, ihm das zu sagen, weil er dann immer ausrastet. Mein Stiefbruder und ich holen jetzt die restlichen Sachen aus der Wohnung. Und heute Abend, wenn mein Freund nach Hause kommt, bin ich nicht mehr da. Wetten, dass er sich nur eine Sache fragen wird: "Wer bezahlt jetzt die andere Hälfte der Miete?" Ich bereue, dass ich all die Jahre gedacht habe, wenn ich ihn nur genug liebe, wird er ein besserer Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00024738 vom 14.09.2008 um 11:11:09 Uhr (15 Kommentare).

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Mein kleiner Ersatz-Bruder kifft!

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Drogen Waghalsigkeit Verzweiflung

Ich (Schüler/19) habe einen 14 Jahre alten Nachbarn. Ich kenne ihn schon länger, da unsere Eltern befreundet sind. Da er es (natürlich) cool findet, mit Älteren rumzuhängen, habe ich ihm den Gefallen getan, schon öfters mit ihm z. B. am PC zu zocken oder ihm, wenn Freunde bei mir waren, erlaubt, mit uns zu chillen - dauert eh nicht lange, bis seine Mutter kommt und ihn ins Bett schickt. Er betrachtet mich als Kumpel oder zumindest als Vertrauten vor den Erwachsenen und kommt auch zu mir, wenn er über Sachen reden will, über die er mit seinen Eltern nicht reden könnte. Finde ich auch nicht schlimm, man kann so einem kleinen Pisser ja auch mal Tipps geben, wenn es um Weiber und den ganzen Kram geht. Man könnte sagen, er ist fast so etwas wie mein kleiner Bruder. Doch gestern kam er an und verkündete mir feierlich, dass heute ein großer Tag werden würde - da er seinen ersten richtigen Joint rauchen wird. Er und zwei Kollegen hätten 20 Euro aufgetrieben und bekommen dafür von einem 18-Jährigen Gras. Einer meiner ersten Gedanken war übrigens "Scheiße, der Typ wird die Jungs total abziehen." Außerdem erfuhr ich noch, dass er jeden Tag mit seinen Freunden raucht.

Nun weiß ich nicht, was ich tun soll. An sich denke ich, dass es völlig normal ist, diese Erfahrungen zu machen, ich weiß ja selbst wie es ist. Und ich denke auch nicht mal, dass 14 zu jung ist, um es mal auszuprobieren. Aber trotzdem, der Typ ist einfach ein kleiner Scheißer, der noch keine Ahnung vom Leben hat - deswegen weiß ich nicht, ob ich das alles einfach so geschehen lassen sollte. Außerdem frage ich mich, ob ich sogar mit dafür verantwortlich bin, da ich selbst rauche und ich am Ende der Ferien, als meine Eltern weg waren, in ein paar Tagen mit Kollegen einen ordentlichen Batzen Gras weggedampft habe, was auch die Nachbarn mitgekriegt haben dürften. Aber ich kann ihn auch nicht bei seinen Eltern verpfeifen, das wäre einfach ein zu großer Vertrauensbruch, zumal er sowieso schon ständig Stress mit ihnen hat. Und wie bereits gesagt, an sich finde ich es auch nicht schlimm, das mal auszutesten zu wollen, auch wenn man noch etwas jünger ist. Ach scheiße, was soll ich jetzt tun?

Beichthaus.com Beichte #00024737 vom 14.09.2008 um 04:56:46 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich hasse Depressive

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Engherzigkeit Falschheit Lügen

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Habe ich gemacht, ich habe meine ehemalige Partnerin und meine Eltern angelogen. Meine ehemalige Partnerin hatte Depressionen, hysterische Anfälle, Angstattacken und war fürchterlich prüde. Ich habe Verständnis geheuchelt, tief in meinem Inneren habe ich sie abgrundtief gehasst dafür. Ich habe sie abgrundtief für ihre Depressionen gehasst, ich habe sie abgrundtief für ihre hysterischen Anfälle gehasst, ich habe sie abgrundtief für ihre Angstattacken gehasst.

Mein Vater hatte Depressionen. Ich habe Verständnis geheuchelt, tief in meinem Inneren habe ich ihn abgrundtief gehasst dafür. Meine Mutter hatte hysterische Anfälle, Angstattacken und war fürchterlich prüde. Ich habe Verständnis geheuchelt, tief in meinem Inneren habe ich sie abgrundtief gehasst dafür. Ich habe mir eingeredet, ich habe Verständnis für Depressionen, hysterische Anfälle, Angstattacken und Prüderie, tief in meinem Inneren habe ich mich abgrundtief gehasst dafür.

Beichthaus.com Beichte #00024735 vom 14.09.2008 um 00:26:48 Uhr (24 Kommentare).

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