Der freie Platz in der Kirche

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Selbstsucht Lügen Falschheit Engherzigkeit

Heute war ich bezüglich einer Martinsfeier in der Kirche. Ich habe mich auf das kleine Schauspiel gefreut, dass die Kinder dort aufführen sollten. Ich saß in der ersten Reihe auf einem Stuhl in einer evangelischen Kirche. Die Stühle waren ziemlich eng nebeneinandergestellt und ich legte mein Notenblatt auf den Stuhl neben mir, damit er frei bleiben solle. Ich wollte einfach nicht so eng mit jemand anderem zusammensitzen. Der Stuhl neben mir blieb auch ziemlich lange leer. Dann kam eine Mutter von hinten und fragte, ob der Stuhl neben mir noch frei sei. Ich sagte ihr, ich warte noch auf jemanden, was aber gar nicht stimmte. Später sah ich circa zwei Stuhlreihen hinter mir, dass sie ihr zweites, größeres Kind auf den Schoß nahm, weil auch sie mit ihren Kindern ziemlich weit vorne sitzen wollte und es nur noch einen freien Platz mit zwei Stühlen gab. Da kam ich mir schon ganz schön schäbig vor.


Neben dem freien Stuhl saß eine Mutter mit ihrem Sohn, der dauernd aufsprang und so eine Lücke hinterließ. Dies nutzte ein kleines Mädchen und setzte sich auf den freien Stuhl. Als er zurückkam, setzte er sich einfach einen Stuhl weiter, auch seine Mutter war irgendwie kurz unterwegs. Als sie dann kam, war nur noch der Stuhl neben mir frei. Ich ließ mein Gesangsblatt immer noch hartnäckig neben mir auf dem freien Stuhl liegen, um zu demonstrieren, dass er freigehalten werden sollte. Die Mutter stellte sich dann neben eine Säule in der Nähe ihres Kindes. Das Martinsschauspiel begann und es wurde gleich das Thema "teilen" in den Vordergrund gehoben. Ich fühlte mich immer schlechter. Erst nach knapp zehn Minuten schaffte ich es, die Mutter zu dem freien Stuhl neben mir zu winken. Sie nahm dankbar an und setzte sich. Wie unnötig schäbig von mir, in der Kirche zu lügen und einer Mutter den Platz neben ihrem Kind zu verwehren. Ohne Grund. Ich wollte einfach nur etwas mehr Platz für mich. Gott möge mir meine Engherzigkeit, meine Lüge und meine Boshaftigkeit verzeihen. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00034279 vom 07.11.2014 um 23:15:45 Uhr (21 Kommentare).

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Der geizige Chirurg

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Betrug Habgier Ungerechtigkeit Hass Gesundheit

Mein Chef, ein bekannter Chirurg, ist einer der besten seines Fachs. Zusammen mit der Klinik und den Assistenzärzten beischeißt er jedoch die ärmsten Patienten und nimmt sie aus, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Steriles Arbeiten ist bei ihm Ansichtssache. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034278 vom 07.11.2014 um 22:06:29 Uhr (18 Kommentare).

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Ein Klaps auf den Hintern

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Maßlosigkeit Waghalsigkeit Schamlosigkeit Kinder

Als ich noch im Kindergarten war, hatte ich immer die blöde Eigenschaft, Frauen auf den Arsch zu klatschen. Ich habe bei jeder guten Gelegenheit den Erzieherinnen einen Klaps auf den Hintern gegeben. Sogar bei meiner eigenen Oma konnte ich nicht widerstehen, ihr einen schönen Klatscher auf das Fahrgestell zu geben. Es war nicht sexuell gemeint, sondern eher der lustige Sound und die störrischen Blicke haben mir den Adrenalinkick gegeben. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034277 vom 07.11.2014 um 20:15:55 Uhr (8 Kommentare).

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Der Anfang unserer Sex-Beziehung

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Beichthaus.com Beichte #00034276 vom 07.11.2014 um 18:29:24 Uhr (20 Kommentare).

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Schief in der Parklücke

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Rache Boshaftigkeit Ekel Nachbarn

Ich bin Student und wohne in einem Hochhaus. Wie so oft hat die Kuh aus dem dritten Stock ihr Auto so schräg geparkt, dass man nicht mehr neben ihr parken kann. Man hat es ihr schon oft gesagt und Zettel an die Scheibe gehängt, es nützt alles nichts. Heute habe ich ihr aus Wut über die Motorhaube und die Fahrertüre uriniert. Es tut mir jetzt allerdings leid, denn sie ist Fahranfängerin. Ich bitte hiermit um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00034275 vom 07.11.2014 um 09:04:29 Uhr (8 Kommentare).

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