Ich stehle meinen Schnaps

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Diebstahl Trunksucht Shopping

Ich bin Hartz-IV-Empfänger. Da ich gerne Alkohol trinke, ergibt sich ein Finanzierungsproblem, denn eine Flasche mit gutem Schnaps kostet so um die 15 Teuronen. Jedes Mal, wenn die alte Flasche leer ist (hält ungefähr 3 Tage) gehe ich zum Einkaufen. Neben den normal benötigten Sachen lasse ich dann auch noch eine Flasche Schnaps im Rucksack verschwinden. Habe so einen schwarzen BW-Rucksack, der im Innenraum auch noch eine Tasche an der Rückseite des Innenraumes hat. Vorgestern kam ein Ladendetektiv, der in meinen Rucksack schauen wollte. Bitte sehr habe ich gesagt. Er sah hinein und entdeckte eine Schachtel Käse, die ich schon eingepackt hatte. Er wollte den Kassenzettel sehen und nachdem ich ihm den gegeben hatte, war alles ok. Anscheinend war er durch den Käse so abgelenkt, dass er gar nicht mehr auf die Idee kam, noch weiter zu suchen. Schön blöd. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Laden und fragte, ob sie ein großes Problem mit Ladendiebstahl hätten.

Oh ja, sagte die Marktleiterin, heute war erst wieder die Polizei da und gestern haben sie auch eine Menge erwischt. Da war ich sehr froh, dass ich nicht der einzige bin, der klaut, dafür aber recht schlau. Damit es für den einzelnen Laden nicht so schlimm wird, habe ich drei Läden, in denen ich mir den Schnaps klaue. Ich bin so schlecht. Hoffentlich verzeiht mir der liebe Gott! Aber etwas muß ich noch sagen: Jedes Mal, wenn ich eine Flasche Schnaps geklaut habe und die Gesamtrechnung macht 6,67 Teuronen, dann gebe ich 7 und sage großzügig: "Den Rest schenke ich Ihnen". Und insgeheim sage ich mir: "Das ist das Geld für den Schnaps".

Beichthaus.com Beichte #00018884 vom 10.11.2006 um 14:40:08 Uhr (6 Kommentare).

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Spaghetti_con_Chili

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Engherzigkeit Selbstsucht Boshaftigkeit Medien

Ich bin PHP-Programmierer und habe leichtsinnigerweise einige Projekte freigegeben, ohne auf die nötigen Zahlungseingänge zu warten, welche natürlich jetzt ausstehen. Also habe ich diese Projekte mit einer Zeitverzögerung versehen, welche nach Zufallsprinzip die Ausgabe der HTML-Seiten zwischen zwei und zehn Sekunden verzögert, um diese Projekte richtig schön langsam zu machen. Ausserdem habe ich heute ein Script entwickelt, welches ich "Spaghetti_con_Chili" nenne: es erlaubt mir, quasi per Knopfdruck sämtliche Kommentare, Leerzeilen, Zeilenumbrüche und unnötigen White-Spaces automatisch aus allen zu schützenden Dateien zu entfernen, damit es ein potentieller "Nachfolgeprogrammierer" richtig schön schwer hat, die Dateien zu ändern. Meine Originaldateien bleiben natürlich unangetastet, ich bin ja nicht blöd.

Zusätzlich wird von allen Dateien des Projektes eine Prüfsumme errechnet und automatisch eine mehrfach gesicherte Kontrollroutine in die PHP-Dateien eingebaut. Die Prüfsumme wird in einer beliebigen Bilddatei versteckt, wobei das Bild noch immer korrekt angezeigt wird. Sobald auch nur ein Byte in irgendeiner Datei geändert wird, gibt der Webserver nur noch einen sofortigen Redirect auf meinen Webserver aus, welcher IP-Adresse, Host, Projekt- und Kundennamen sowie weitere interessante Details protokolliert und darüber informiert, dass innerhalb 48 bis 72 Stunden rechtliche Schritte eingeleitet werden, sofern ich nicht umgehend über den Grund der Modifikation informiert werde. Ich werde "Spaghetti_con_Chili" nun standardmässig in alle Projekte integrieren und freue mich schon fast auf die erste Copyright-Verletzung.

Beichthaus.com Beichte #00018404 vom 20.10.2006 um 05:18:41 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ich bin besser als 95 Prozent von euch!

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Lügen

Ich möchte gerne beichten, dass ich im öffentlichen Dienst "arbeite" und keinen Finger krumm mache. Ich sitze den ganzen Tag in meinem Büro und surfe oder spiele irgendwelche dämlichen Games. Des Weiteren trinke ich hier jeden Tag vier Tassen Kaffee und zahle nichts dafür. Auch lasse ich hin und wieder Stifte, Druckerpapier etc. mitgehen. Ich verachte meine Kollegen/-innen und meine Vorgesetzten und schaue auf sie herab, lüge sie an und betrüge täglich in meiner Zeitkarte. Auch verschaffe ich mir gerne Vorteile auf Kosten anderer und lüge wahnsinnig gerne. Ich halte mich für sehr intelligent und vertrete die Meinung, dass 95 Prozent der Menschen einfach nur dumm sind.

Ich bin egoistisch, gleichgültig und extrem schadenfroh. Andere Menschen interessieren mich nicht und deren Geschichten langweilen mich. Es fällt mir immer schwerer, meine Maske der Freundlichkeit und Zurechnungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Ich drifte in Tagträume ab, da die Realität mich anöded und einfach nicht befriedigt. Ich bin mit einer Frau zusammen, die mich unverständlicherweise liebt. Ich hingegen benutze sie nur, damit meine Wohnung sauber und der Kühlschrank gefüllt ist. Ich schlafe mit ihr, allerdings macht mir das keinen Spaß. Hin und wieder stelle ich mir vor, wie es wäre, einen Menschen zu töten.

Im Großen und Ganzen stelle ich fest, dass in mir eine ungeheure Leere herrscht, die mit nichts zu kompensieren ist. Zu tiefen Gefühlen bin ich nicht fähig, außer Hass, Neid und Angst. Mir ist bewusst, dass mit mir etwas nicht stimmt, aber ich bin einfach zu faul, etwas dagegen zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00018174 vom 11.10.2006 um 20:00:51 Uhr (6 Kommentare).

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Vier Beichten zu meiner Arbeit

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Faulheit Trägheit Schamlosigkeit Arbeit Virneburg

Meine Arbeitsbeichte:
1. Ich haue immer schnell ab auf Toilette, wenn mein Chef mit Aufgaben ankommt.
2. Meine Kollegin und ich sind zu 90 % im Internet am surfen während der Arbeit.
3. Wir fressen meinem Chef immer den Kühlschrank heimlich leer.
4. Wir lassen Zettel heimlich in den Müll verschwinden, wenn wir Null Bock haben, die darauf stehenden Aufgaben zu erledigen.

Beichthaus.com Beichte #00018098 vom 09.10.2006 um 23:23:51 Uhr in Virneburg (1 Kommentare).

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In der Kirche entleert

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Partnerschaft

Ich bin jetzt 28 und habe damals in der Hauptschule am Zeugnistag etwas zu tief in die Flasche geschaut. Meine Freundin und ich sassen vor einer Kirche als wir so dringend
die Blase entleeren mussten. Da es später Nachmittag war und die Kirche leer war kamen wir auf die Idee zwischen die Bänke zu pinkeln da uns da ja keiner sieht. Sie war allerdings so besoffen und kippte in der Hocke um und machte einen furchbaren Lärm.

Eine alte Frau kam und schrie uns an, was wir für Schweindln sind und wir schnell verschwinden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00018017 vom 07.10.2006 um 02:11:16 Uhr (5 Kommentare).

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