Mein Ex verfolgt mich!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Ex

Ich (w) wurde kürzlich von meinem Ex-Freund verlassen. Er hat mich ausgenutzt für Sex und Geld. Nebenbei hat er mich auch betrogen, das fand ich alles später heraus. Das war die längste Beziehung, die ich hatte, und ich liebe ihn noch über alles. Mir ist bewusst, dass er ein typisches Arschloch ist, aber ich denke, ich würde ihm wieder vergeben und ihn zurücknehmen, wenn er ankommt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denken muss und keine Nacht, in der ich nicht von ihm träume. Andere Männer interessieren mich nicht, ich weiß mir nicht zu helfen und bin mit meinen Nerven am Ende. Er ist der erste Mann, mit dem ich mir alles in meiner Zukunft vorstellen könnte. Ich vermisse ihn und weiß, wie dämlich das ist, aber ich kann nichts dagegen tun. Ich habe versucht, ihn zu vergessen, aber er hält sich ständig an Orten wie z.B. meinem Lieblings Café, die Clubs in welche ich gehe, sogar in der Umgebung wo ich wohne auf.


Ich habe mir jedes Mal versucht, nichts anmerken zu lassen, aber innerlich tat es mir weh, ihn ständig zu sehen. Ich beichte hiermit psychisch mittlerweile an meine Grenzen gekommen zu sein und mir nicht anders zu helfen, als das Haus nicht zu verlassen und mich mit Alkohol zu trösten. Mit Trennungen bin ich immer zurechtgekommen, aber dieses Mal habe ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle. Ich fühle mich jämmerlich und weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Meine Freundinnen haben die Schnauze auch schon voll davon, sich meine Probleme anzuhören. Es tut mir leid, dass ich so tief gesunken bin.

Beichthaus.com Beichte #00037480 vom 27.01.2016 um 03:11:35 Uhr (14 Kommentare).

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Amerikaner alleine in München

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Polizei

Ich (m/40) möchte hiermit etwas beichten, was mich seit einigen Jahren belastet, mir aber, als ich es angestellt habe, nicht im Geringsten leidgetan hat. Und zwar habe ich vor ungefähr 20 Jahren drei junge Amerikaner in eine böse Falle laufen lassen. Ich muss dazu sagen, dass ich Amerikaner lange gehasst habe wie nichts anderes, da meine beiden Großmütter von Besatzungssoldaten gedemütigt, vergewaltigt und die Eine sogar zu einer Art Prostitution gezwungen wurden, sodass meine Großväter nicht bekannt sind. Inzwischen habe ich damit, auch auf Wunsch meiner Omas, meinen Frieden gemacht und möchte als letzten Rest diese Geschichte loswerden. Und zwar spreche ich relativ gut Englisch und verstehe es nahezu perfekt. Jedenfalls wurde ich von diesen drei Jungs am Stachus in München angequatscht und um eine Info gebeten. Sie wollten irgendeine Straße von mir wissen. Die Typen verstanden kein Wort deutsch.


Jedenfalls sah ich 50 Meter weiter drei Polizisten und eine junge Polizistin sehen. Ich sagte, die kennen sich bestimmt aus, aber Polizisten verstehen bei uns wenig Englisch, und sie sollen einfach zu dem Mädel sagen: "Hallo, du kleine grüne Hure, ich möchte meinen dicken Amischwengel in dein dreckiges Ranzloch rammen, du dummes Stück Müll!", dann würden ihnen die Polizisten schon die Richtung zeigen. Es sei ein Zeichen von Höflichkeit, in Bayern stets zuerst die Dame anzusprechen, fügte ich noch hinzu. Sie meinte, das kenne man bei ihnen auch und gaben sich beeindruckt. Eigentlich waren die Jungs total nett, nur etwas dümmlich und ziemlich hilflos, aber das sah ich in meinem Hass damals nicht. Etwas angetrunken waren sie auch, was natürlich bei der Sache nicht für sie sprechen würde.


Sie wiederholten den Satz 5-6 Mal, bis er halbwegs verständlich saß, und schoben ab. Sofort wechselte ich die Position und setzte mich in ein gut besetztes Straßencafé, zog meine Jacke aus, nahm die Mütze und die Sonnenbrille ab. Die drei Jungs schlenderten auf die Beamten zu und sagten den Satz. Sofort waren die Männer in Grün auf Krawall gebürstet und baten die Amis, das noch einmal zu wiederholen. Man muss jetzt dazu sagen, dass bayrische Polizisten wohl eine wesentlich niedrigere Aggressionsschwelle haben als im Rest des Landes. Mit denen spielt man nicht lang, und die fackeln auch nicht lange. Einer der jungen Amerikaner zeigte sogar noch in die Richtung, in der ich zuvor stand. Jedenfalls versuchten die Polizisten sofort, den einen der Jungs, der gesprochen hatte, zu Boden zu bringen und ihn zu fesseln, woraufhin seine Freunde ihm wohl aus Reflex und Unverständnis der Situation helfen wollten. Schwerer Fehler. Das Krachen der Schlagstöcke war damals Musik in meinen Ohren, und letztendlich wurden die Jungs blutend in einem Krankenwagen abtransportiert.


Das Ende vom Lied war, dass sie dem Haftrichter wegen Beleidigung und Widerstand gegen Beamte vorgeführt wurden und als Ausländer ohne Wohnsitz wegen Fluchtgefahr in U-Haft kamen, woraus sie dann aber wohl wenige Stunden später von einem Anwalt, gerufen vom US-Konsulat wieder befreit wurden, welcher wohl klarstellen konnte, dass man die Jungs übel aufs Glatteis geführt hatte. Stand alles schön in der Zeitung. Ich habe mich an der Sache viele Jahre lang ergötzt, doch heute tut es mir nur noch leid. Wenn ich wüsste, wie, würde ich die Jungs ausfindig machen und versuchen, sie irgendwie für das Unrecht zu entschädigen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037474 vom 26.01.2016 um 09:58:50 Uhr (35 Kommentare).

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Unser Kollege ist nur im Internet!

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Engherzigkeit Vorurteile Arbeit Kollegen

Ich (w/33) bin Beamtin. Ich hatte bis vor anderthalb Jahren einen Kollegen, der schon Anfang 50 ist, aber noch immer die erste Besoldungsstufe hat - und ich, obwohl so viel jünger, die dritte. Er hatte mit 18 angefangen, also kein Späteinsteiger. Sein Arbeitsalltag sah folgendermaßen aus: Morgens ins Büro kommen, im Internet surfen. Dann war um acht Uhr Frühstückspause, die bei ihm eine Stunde dauerte. Dann wurde gesurft bis zum Mittag. Dann ging die Mittagspause gerne mal zwei Stunden. Dann wurde bis Feierabend gesurft. Die Arbeit ließ er liegen, und da die sich immer mehr stapelte, wurde ihm geholfen. Ich habe ihn natürlich darauf angesprochen. Er sagte nur "Alles klar." Es änderte sich aber nichts. Wir haben dann eine Mail verschickt, in der alle darauf hingewiesen wurden, dass der Internetzugang lediglich für Dienstliches vorgesehen ist und auch alles andere Private in die Pause zu verlegen sei, außer, es sei absolut dringend. "Nichts zu tun" gibt es bei uns quasi nie - daher hat man auch keinen Leerlauf. Es änderte sich aber nichts.

Ich schaute ihm einmal über die Schulter, was er denn surft - vielleicht war es ja etwas Wichtiges für ihn - aber ich sah einen Artikel über Stimmlagen von Opernsängern. Das ist nichts Wichtiges. Daraufhin sind wir zu den Vorgesetzten, sein Verlauf wurde durchgesehen, er bekam eine Abmahnung und wurde ins Archiv versetzt - dort gibt es nicht einmal Computer. Einige Zeit später ist mir morgens beim Lesen der Zeitung eine Todesanzeige ins Auge gefallen. Es war seine Mutter, er stand bei der Trauernden ganz oben an erster Stelle.

Ja und dadurch kam dann raus, dass seine Mutter Knochenkrebs hatte und er die ganzen Arbeitsstunden in Internetlexika, Arztseiten und anderem unterwegs war. Da habe ich mich - und auch die anderen - sehr geschämt. Das hieß dann auch im Kehrschluss, dass die Vorgesetzten ihn nicht mal zur Seite genommen haben, die haben ja gesehen, dass er nur auf medizinischen Seiten unterwegs war. Allerdings war es vielleicht auch der Umstand, dass er ja nie befördert worden ist, der dazu geführt hat, dass wir direkt davon ausgegangen sind, dass er einfach nur faul ist. Über das alles haben wir dann auch erfahren, dass er mit über 50 noch bei der Mutter gewohnt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037470 vom 25.01.2016 um 03:07:48 Uhr (22 Kommentare).

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Die Sexbekanntschaften der Vergangenheit

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Ekel Maßlosigkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (w) viel mehr Sexpartner hatte, als mein aktueller Freund. Ich belüge ihn deswegen nicht direkt, er weiß, dass es eine hohe Zahl war, aber er hat sich selbst dagegen entschieden, die genauen Details zu erfahren. Er ist nun mal so ein richtiger Serien-Monogamist, immer in Beziehungen, keine ONS, daher brauche ich nur seine Handvoll Ex-Freundinnen zu zählen und schon weiß ich, wie viele Sexpartner er insgesamt in seinem Leben hatte. Mein Weg war da nicht ganz so geradlinig. Ich bin bisexuell und habe schon mit mehr Frauen geschlafen als er. Von Männern ganz zu schweigen.


Um das Ganze vielleicht zu erklären: Ich habe bereits mit 15 meine Jungfräulichkeit verloren, allerdings undramatisch. Von da an hat sich aber irgendeine Hemmschwelle in mir aufgelöst. Ich war immer schon melancholisch bis zu depressiv, wurde auch seit meinem 13. Lebensjahr mit Medikamenten deswegen behandelt. Vielleicht habe ich mich auch deswegen immer isoliert gefühlt und war ständig auf der Suche nach Zuneigung oder Anerkennung. Ich habe dann schnell gelernt, dass man als junges, hübsches Mädchen sehr schnell Aufmerksamkeit erhalten kann, und eine Zeit lang hat mir das auch gefallen. Ich wusste dann nur nicht, an welcher Stelle ich Nein sagen sollte.


Ich möchte keinem dieser Jungs und Männer etwas vorwerfen, denn keiner von ihnen hat jemals absichtlich gegen meinen Willen gehandelt. Ich wusste damals nur selbst nicht, was ich wollte. Ich wollte Aufmerksamkeit, ich wollte auch Zärtlichkeit, aber geendet hat es natürlich immer mit Sex. Und dann liegt man unter diesem Mann, und während man die Show abzieht, von der man denkt, das man das so machen muss, denkt man nur: "Warum lasse ich das mit mir machen?" Dann habe ich wieder monatelang keinen an mich rangelassen, bis ich wieder in dieses Verhaltensmuster zurückgefallen bin, weil ich sonst auch irgendwie keinen Anschluss gefunden habe, und drei oder vier oder fünf Typen innerhalb von einem Monat hatte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute noch eine komplette Liste von allen erstellen könnte, mit denen ich Sex hatte, ihre Gesichter und Namen sind längst verblasst.


Ich musste fast 25 werden, um endgültig mit diesem kaputten Verhalten Schluss zu machen. Danach war ich knappe zwei Jahre abstinent und lernte dann meinen Freund kennen, obwohl ich davon überzeugt war, niemals eine gesunde Beziehung zu einem Mann zu haben. Wir führen nun seit mehreren Jahren eine glückliche Beziehung, unser Sexleben ist fantastisch und wir erwarten bald unser erstes Kind. Er weiß, wie gesagt, dass es sehr viele andere gab, er weiß aber auch, dass ich es meistens aus nicht so schönen Gründen getan habe und mich viel mehr selbst dadurch beschädigt habe, als dass es einen positiven Effekt gehabt hätte. Das ist wohl auch ein Grund dafür, warum er keine Details wissen möchte.


Ich beichte, dass das für mich völlig okay ist, dass er davon nichts weiter wissen will. Wenn es möglich wäre, diese Zeiten aus mir herauszuschneiden wie eine faule Stelle an einem Apfel, würde ich das sofort tun, für ihn und für mich. Dies ist nun offiziell das letzte Mal, das ich etwas erwähne, was mit meinem früheren Leben zu tun hat, ich möchte es nicht mehr mit mir rumtragen. Und für alle, die die Zahl nun interessiert: Ich habe mal eine Hochrechnung versucht und komme auf 27 Personen.

Beichthaus.com Beichte #00037455 vom 22.01.2016 um 14:58:03 Uhr (19 Kommentare).

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Beichten während der Arbeitszeit

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Faulheit Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Internet

Ich (m/25) habe studiert und arbeite fest in einem großen Unternehmen auf einer gut bezahlten Stelle - seit knapp zwei Jahren. In der Anfangszeit im neuen Job stand die Einarbeitung an. Diese zog sich über mehr als ein halbes Jahr und ich hatte dementsprechend zwischendurch auch Leerlauf. Ich möchte beichten, dass ich zu der Zeit begonnen habe, in der freien Arbeitszeit Beichthaus zu lesen. Nicht nur das. Ich habe seitdem, auch nach der Einarbeitung im Tagesgeschäft, bis heute jede Beichte im Beichthaus gelesen und das ausschließlich auf Arbeit. Ich denke, ich habe rückblickend sehr viel Zeit damit verbracht. Es sind immerhin momentan 4.979 Seiten. Ich habe sehr sorgfältig darauf geachtet, dass ich auch keine Beichte überspringe und habe mir auch Notizen gemacht, auf welcher Seite ich stehen geblieben bin.

Ich habe manchmal eben schon ein schlechtes Gewissen, vor allem, wenn ich lieber Beichten lese, als meine Teamkollegen zu unterstützen. Fairerweise muss man aber sagen, dass ich trotzdem nicht der Unproduktivste im Büro bin. Eher im Gegenteil. Mein Chef ist hochzufrieden mit mir und ich bekomme das in meinem Leistungszuschlag auch entsprechend bezahlt. Ich bin dennoch irgendwie froh, dass ich jetzt nur noch ein paar Minuten brauche, um die Beichten des Tages zu lesen.

Beichthaus.com Beichte #00037447 vom 21.01.2016 um 16:33:37 Uhr (10 Kommentare).

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