Ich hasse Hobbypsychologen & Besserwisser

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Zorn Hass Gesundheit Frankreich

Ich hasse Hobbypsychologen & Besserwisser
Ich hasse die Leute, die meinen, sie wüssten, wie es mir geht und mir deshalb bescheuerte Ratschläge geben. Ich bin seit circa zwei Jahren in psychologischer Behandlung. Warum und welche Erkrankung vorliegt, ist meine Sache. Jemand, der nicht betroffen ist, hat keine Ahnung, was in Personen mit psychischen Problemen vorgeht. Und diese blöden Tipps a lá: "Mach doch einfach mal", oder: "Hör einfach auf damit und such dir ein Hobby", oder "Geh einfach ein bisschen an der frischen Luft spazieren." Wenn jemand magersüchtig ist, hilft es nicht, der Person zu sagen, dass sie einfach mehr essen soll! Wenn jemand Alkoholiker ist, hilft es nicht, der Person zu sagen, dass sie einfach nichts mehr trinken soll. Nur mal so als Beispiel. Auch in unserer modernen, aufgeschlossen Gesellschaft ist es nach wie vor schwierig. Wenn man in eine Klinik geht oder eine Therapie macht, wird man auch heutzutage leider oft noch verurteilt. Oder du Leute tun, als ob nie etwas gewesen wäre. Jeder meint er wäre informiert und qualifiziert und gibt ungefragt seinen Senf dazu.

Auch psychische Erkrankungen sind Erkrankungen! Es kotzt mich an, dass ich, nur weil man es mir nicht ansieht, falsch eingeschätzt werde. Freunde, Kollegen und Bekannte - jeder hält mich für verrückt und hat kein Verständnis für meine lange Arbeitsunfähigkeit. Selbst meine beste Freundin hat leider nicht viel Verständnis. Sie meint, ich wäre einfach nur überempfindlich. Aber das ist es nicht! Ich wage zu behaupten, stärker als viele andere zu sein. Ich brauche keine blöden Ratschläge. Ich brauche Leute in meinem Umfeld, die verstehen, was es mit psychischen Störungen auf sich hat und die bereit sind, mich vorurteilsfrei zu akzeptieren! Ich beichte, dass Leute, die idiotische Sachen wie: "Jeder hat mal einen schlechten Tag" zu mir sagen, Aggressionen in mir wecken! Es hat schon seine Berechtigung, dass ich mehrmals stationär war und nach wie vor eine Gesprächstherapie mache! Ich habe psychische Probleme und es geht mir schlecht, aber ich bin nicht geistig behindert!

Beichthaus.com Beichte #00037925 vom 25.03.2016 um 17:29:49 Uhr in Frankreich (Marne-la-Vallée) (31 Kommentare).

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Pausenbrote für die Grundschule

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Boshaftigkeit Diebstahl Selbstsucht Ernährung Schule

Ich möchte eine Tat beichten, die ich zu Grundschulzeiten begangen habe und wegen der ich mich zwanzig Jahre später immer noch schuldig fühle. Meine Mutter war damals der Meinung, dass ich mir ab der zweiten Klasse morgens selbst ein Pausenbrot zu richten hatte. Brot und Belag hätten wir zu Hause gehabt, ich habe es allerdings zeitlich und organisatorisch in dem Alter einfach nicht auf die Reihe bekommen, mir morgens etwas einzupacken. Somit hatte ich oft nichts zu essen und gab mein ganzes Taschengeld (was nicht viel war) für Brötchen beim Schulkiosk aus. Wenn das Geld alle war, war ich eben den ganzen Tag hungrig. Das soll meine Tat nicht entschuldigen, ist aber zum Verständnis nötig. Denn ich habe einen Jungen aus der Parallelklasse erpresst. Wir hatten uns in der Pause gehauen, wobei mein Pulli schmutzig wurde - eine Lächerlichkeit, aber ich sagte ihm, er müsse den Pulli bezahlen, sonst gebe es Ärger.


Ich nutzte die Gelegenheit, um ihn in den folgenden Wochen dazu zu nötigen, mir beim Kiosk etwas zu essen zu bezahlen, wenn ich mal wieder nichts hatte. Er wurde vermutlich um die zehn Mark los. Erst als sein großer Bruder einschritt, hörte ich auf. Es tut mir immer noch wahnsinnig leid und ich würde mich gern entschuldigen, weiß aber nicht einmal, wie er heißt. Ich habe mir in meinem Leben nie wieder etwas zuschulden kommen lassen und bin ein herzensguter Mensch. Der Hunger hat sicher eine Rolle gespielt, aber das soll mein Verhalten nicht entschuldigen, ich hätte mir ja etwas vorbereiten können.

Beichthaus.com Beichte #00037890 vom 21.03.2016 um 16:04:13 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Die dicke Meisterin im Blasen

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Wollust Selbstsucht Nachbarn

Ich (m/31) besuche regelmäßig meine dicke und unattraktive Nachbarin. Ich mag sie menschlich aber sehr und als wir einmal etwas getrunken haben, hat sie mir angeboten, mich mit dem Mund zu befriedigen. Ich habe nicht viel erwartet, aber die Frau kann Dinge mit Händen, Lippen und Zunge, die unglaublich sind. Und das bis zu einer Stunde, weil sie auch noch Tricks kennt, die den Orgasmus verzögern. Wenn ich dann komme, passiert es in einer Heftigkeit und Menge, dass es ihr regelrecht die dicken Backen aufbläst. Dennoch muss ich mir währenddessen eine kleine und schlanke Frau vorstellen, da die genau mein Beuteschema sind. Aber trotzdem kann ich es nicht lassen, mich alle 2-3 Tage von ihr entsaften zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00037886 vom 21.03.2016 um 02:56:26 Uhr (20 Kommentare).

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Der perfekte Weg zur eigenen Familie

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Verzweiflung Engherzigkeit Kinder Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (w/27) meine biologische Uhr ticken höre. Ich bin in einer Beziehung, genauer gesagt eine fast 10-jährige Fernbeziehung. Mein Freund und ich wollen allerdings endlich mal zusammenziehen. Er ist voll optimistisch, ich allerdings bin extrem skeptisch. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn wirklich. Allerdings wäre es vielleicht gut zu wissen, dass ich hausfrauentechnisch gesehen echt eine Niete bin. Meine Mutter war halt nie so die Hausfrau, Kochen bedeutete Fertiggerichte aufwärmen und wenn was kaputt war, wurde eben was Neues gekauft. Mit dieser Mentalität bin ich aufgewachsen. So habe ich auch meinen Freund kennengelernt. Allerdings wollte er fast Schluss machen, als er sah, was ich hausfraulich so leisten konnte, nämlich rein gar nichts. Jedoch arbeite ich daran! Ich habe diverse Kurse besucht, schaue mir Youtube-Videos an, wie man etwas näht, strickt und häkelt, und so weiter.


Allerdings ist das meinem Freund nicht genug. Mein Kochen nach Rezept schmeckt ihm nicht und er meckert nur rum. Ich koche mittlerweile für Freunde und Familie, denen schmeckt es! Es kann natürlich auch sein, dass sie einfach nett sind, aber mir selbst schmeckt es eigentlich auch ganz gut und ich bin ziemlich gut darin, mir alles selbst madig zu reden. Gut, nähen und häkeln kann ich einfach nicht, auch wenn mein Leben davon abhänge. Vielleicht ist es einfach ab einem gewissen Zeitpunkt zu spät, so etwas lernen zu wollen. Jedenfalls bin ich absolut pessimistisch, was unsere Zukunft angeht. Er redet die ganze Zeit von Kindern und Haus. Ich bekomme fast schon Panik, wenn ich das nur höre. Ja, ich will Kinder, allerdings habe ich eine miese Ausbildungswahl getroffen und daraufhin gezwungenermaßen ein Studium angefangen, was sehr erfolgreich verläuft und mir karrieretechnisch einiges bietet. Ich werde ziemlich gut verdienen, wenn ich die mir angebotene Stelle nun annehmen werde. Das wird mich allerdings noch einmal minimal zwei Jahre kosten.


Jetzt kommen allerdings meine Eltern und Großeltern ins Spiel. Sie wollen endlich Enkelkinder. Da mein Onkel unfruchtbar ist, meine Schwester lesbisch oder asexuell, schauen nun alle auf mich. Und ja, ich will Kinder. Aber nicht aktuell. Es passt einfach nicht! Meine Beichte ist nun Folgende: Ich habe alternative Familienmodelle gegoogelt, bin dabei auf das Co-Parenting gestoßen und habe bereits Kontakt zu vier potenziellen Interessenten aufgebaut. Ich warte eigentlich nur darauf, dass mein Freund mit mir zusammenzieht und feststellt, dass ich seinen Mama-Ansprüchen nicht genüge. Ich werde mich nach unserer Trennung für eine Leihmutterschaft mit Tantenfunktion zur Verfügung stellen. So habe ich biologischen Nachwuchs, Kontakt zu meinen Kindern, kann trotzdem meine Karriere durchziehen und meine Eltern und Großeltern haben ihr Enkelkind.

Beichthaus.com Beichte #00037885 vom 21.03.2016 um 02:47:23 Uhr (35 Kommentare).

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Ein Geschenk für den Schiedsrichter

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Betrug Selbstsucht Morallosigkeit Sport

Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich hier mal äußern muss, aber was ich heute getan habe, belastet mich (52) im Nachhinein. Ich besitze ein Unternehmen und sponsore den hiesigen Fußballverein, ich habe auch eine Funktion dort, die ich hier aber aus Gründen der Anonymität nicht nennen möchte. Wir spielen in einer der untersten Klassen, möchten aber gerne den Aufstieg erreichen. Ich habe gegen einen Geschäftspartner, der ein befreundetes Unternehmen besitzt und ebenfalls einen Fußballverein sponsort, eine Privatwette laufen. Es sei hier gesagt, dass ich überhaupt nicht gerne verliere. Zur Erklärung, ich wohne in einer Gegend, wo praktisch jedes kleine Dorf von größeren Industrieunternehmen lebt, die meisten der Firmen unterstützen auch die Dorfvereine. Um dem Aufstieg ein großes Stück näherzukommen, musste das heutige Spiel unbedingt gewonnen werden. Es handelte sich um den direkten Konkurrenten.


Vor dem Spiel habe ich dem Schiedsrichter ein für mich unbedeutendes Geschenk gemacht. Gut, für den Herrn war es sicherlich von größerem Wert. Ich habe es ihm persönlich am Auto überreicht, als er ankam. Es war eine kleine Geste von mir persönlich, für die Schiedsrichter, die Sonntag für Sonntag ihre Freizeit opfern und das nur für eine geringe Aufwandsentschädigung. Nur als kleine Aufmerksamkeit, so habe ich es ihm gesagt und erwähnt, dass es ja keiner erfahren braucht. Er hat es dann auch gleich weggepackt und sich ziemlich unbeholfen bedankt. Nun ja, wir haben das Spiel glücklich mit 2:1 gewonnen. Es könnte sein, dass er etwas befangen war, was aber auch nur so ausgesehen haben könnte. Ich möchte jetzt gerne um Absolution bitten, damit ich die Sache wieder vergessen kann, denn bei dem Gegner spielt mein Neffe mit, der sehr niedergeschlagen war. Da ich ihn wirklich sehr mag, möchte ich mein Gewissen durch diese Beichte wieder reinwaschen.

Beichthaus.com Beichte #00037884 vom 21.03.2016 um 00:31:04 Uhr (17 Kommentare).

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