Die zerstörte Schultoilette

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Vandalismus Peinlichkeit Ekel Schule Heilbronn

Die zerstörte Schultoilette
Vor einigen Jahren auf dem Gymnasium fand der Deutschunterricht immer in einer anderen Schule statt, weil zu wenig freie Räume verfügbar waren. Ich saß also mal wieder im Deutsch LK und langweilte mich zu Tode. Plötzlich verspürte ich den starken Drang, auf Toilette gehen zu müssen. Aber so richtig Derbe. Ich hatte es bis dahin immer vermieden, in der Schule kacken zu gehen, aber ich hielt es kaum noch aus und schleppte mich zitternd aus dem Unterrichtsraum und zur nächsten Toilette. Ich muss dazu sagen, die Toiletten waren naturgemäß ziemlich versifft und auch schon recht baufällig. Nachdem ich mein riesiges Geschäft verrichtet hatte, wollte ich so schnell wie möglich zurück in den Unterricht, damit niemand anhand der Dauer bemerkt, dass ich kacken war. Ich drückte also noch schnell auf die Spülung, man ist ja trotz allem pflichtbewusst und achtet auf Sauberkeit. Zunächst passierte komischerweise gar nichts, bis auf ein leises Blubbern. Anscheinend war das Rohr verstopft. Ich wartete kurz und drückte noch mal auf die Spülung. Nichts. Noch einmal. Dann plötzlich kam mit einem lauten krachenden Geräusch ein riesiger Schwall Wasser unten heraus - es hatte sich wohl ziemlich Druck im Rohr aufgebaut.

Mit voller Wucht kollidierte das Spülwasser mit dem Scheißhaufen und spritzte aus der Kloschüssel heraus gegen mein Hosenbein. Aber das dicke Ende kam erst noch. Plötzlich gab es einen lauten Knall und das Spülrohr brach einfach mitten auseinander. Das ganze Spülwasser spritzte aus dem offenen Rohr in der Kabine herum und an meine Hose. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, überall Wasser und der riesige Scheißhaufen stank immer noch in der Toilettenschüssel vor sich hin. Ich bin dann einfach schnell weggegangen und habe mich wieder in den Klassenraum gesetzt, als ob nichts passiert wäre. Zum Glück hatte wohl keiner die nasse Hose bemerkt. In der Pause habe ich es dann tunlichst vermieden, die Aufmerksamkeit in irgendeiner Weise auf mich zu lenken, damit keiner auf den Verdacht kommen könnte, dass ich das war. Es tut mir im Nachhinein wirklich leid, dass ich die Klospülung kaputtgemacht und alles vollgeschissen habe. Was wohl die Putzfrau dachte, als sie das gesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00025825 vom 06.03.2009 um 23:50:50 Uhr in Heilbronn (20 Kommentare).

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Die zehn Beichten meines Lebens

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Hass Zorn

1. Ich hasse Leute, die sich im Bus über Kleinkinder, die Lärm machen, aufregen. Und dabei selbst permanent mit dem Handy Musik hören (Kopfhörer hin oder her, man hört es trotzdem), rumtelefonieren (was interessiert mich euer Privatleben), sich unnötig laut über ihren privaten Mist unterhalten, etc. Da sind mir die Kinder echt lieber, die labern nicht pausenlos über "die geile Pardy, aldda!" oder über den WoW-Süchtigen Freund ("Boah, der is voll abhängig, ey!").

2. Ich hasse Sätze von Frauen wie: "Ich weiß nicht, warum ich das getan habe" oder "Ich wollte das eigentlich gar nicht", wenn sie mal wieder mit einem in der Kiste gelandet sind, der ihnen doch nicht gefällt. Benutzt Euren Kopf, dazu ist er da. Dann gibt es auch nichts zu bereuen! Wir Männer sind schwanzgesteuert? Wenn ihr das wisst, dann benutzt euren Kopf um dem entgegenzusteuern. Wenn ihr das nicht könnt, dann regt Euch nicht über "schwanzgesteuerte Männer" auf, denn dann scheint bei Euch Geilheit auch über Vernunft zu stehen!

3. Ich hasse diese permanente Selbstdarstellung im sog. Web 2.0: studivz, myspace, Lokalisten, wie es mich alles ankotzt. Kein Schwein interessiert sich für Eure Hobbys, oder ob ihr härter als andere vorglüht!

4. Ich hasse es, dass ich mich mit dieser Beichte selbst an diesem System der Selbstdarstellung beteilige.

5. Ich hasse es, dass Fleischesser permanent rumnölen, Vegetarier täten ihnen ins Essen reinquatschen. Das ist gelogen! Nur eine Minderheit der Vegetarier tut das, stattdessen sind wir Fleischesser immer ganz grandios darin, uns über Vegetarier lustig zu machen, ihnen das Essen im wahrsten Sinne des Wortes vorzukauen und dabei Sprüche loszulassen wie: "Lecker, totes Tier", und so weiter. So lange Fleischesser sich so aufführen, sollten sie sich nicht über die paar Vegetarier aufregen, die ab und zu sagen "Salat ist auch lecker!"

6. Ich hasse diese anti-amerikanischen Vorurteile! Fakt: Der Anteil an Idioten in den USA ist prozentual nicht kleiner als hier, aber auch nicht größer! Idioten gibt es überall! Fakt: Wer schon so anfängt mit "Boah, die Amis sind so einfältig und blöd" beweist, dass er selbst scheinbar kein Stück besser ist. Wer alle Amis über einen Kamm schert, der ist kein Stück differenzierter, sondern leidet selbst unter stumpfen Vorurteilen. Fakt: Die meisten Leute, die sich über die Waffengesetze und die Pick-Ups dort aufregen, sind doch nur neidisch, weil sie eigentlich selbst gerne so eine große Karre fahren würden und eine Shotgun zu Hause hätten!

7. Ich hasse es, dass man sich jede Woche den Mist anhören muss von wegen "Fehlentscheidung des Schiedsrichters, das Tor hätte zählen müssen" und das tagelang. Entweder ihr führt den Videobeweis ein und beendet endlich solche Quatschdiskussionen oder ihr lebt damit, wie es jetzt ist, hört aber auf euch über Fehlentscheidungen aufzuregen und akzeptiert diese einfach, anstatt Leute wie mich, denen so etwas absolut egal ist, damit zu nerven.

8. Ich hasse Boris Becker und dass man einfach nicht um Infos über sein dämliches Privatleben vorbeikommt. Die Tagesschau ist ja wohl die einzige Sendung, in der man BumBum Boris entgehen kann.

9. Ich hasse Studenten, obwohl ich selbst einer bin.

10. Ich habe "Wege zum Glück" auf ZDF von Anfang bis Ende geguckt, Spaß dabei gehabt, sehr mitgefiebert und bei jeder Hochzeit gegluckst wie ein Kleinkind. Und das als erwachsener Mann!

Beichthaus.com Beichte #00025820 vom 06.03.2009 um 11:00:17 Uhr (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der Mann meiner Freundin

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Fremdgehen Falschheit

Ich (w) habe neulich nach einer Party bei meiner Freundin übernachtet. Irgendwann ist sie schlafen gegangen, ihr Mann blieb noch bei mir. Irgendwann haben wir uns geküsst. Wie es dazu gekommen ist weiß ich nicht, da ich ein klitzekleines bisschen betrunken war. Aber bei dem Küssen blieb es nicht. wir haben ziemlich heftig miteinander rumgemacht, wobei ich aber ständig zu ihm sagte, dass wir das nicht machen können. Nur war ich scheinbar so scharf, dass ich mich nicht wirklich gewehrt habe. Zum Äußersten ist es nicht gekommen, da ich meine Pille vergessen hatte. Soweit, so gut. Wir haben dann ausgemacht, dass wir uns mal zu zweit treffen. Wir schreiben immer dann SMS, wenn ich genau weiß, wo sie gerade ist, manchmal schreiben wir sogar wenn sie in meiner unmittelbaren Nähe ist. Ich habe dabei ein furchtbar schlechtes Gewissen, und eigentlich bin ich kein Mensch, der so etwas macht, weil ich wegen genau so etwas verlassen wurde, wegen einem blöden Flittchen, dass sich nicht von vergebenen Kerlen fernhält. Aber irgendwie... Diese Woche wollten wir uns dann an einem Abend treffen, aber ich habe im letzten Moment abgesagt, weil ich das einfach nicht konnte. Er meinte, er "wartet", ich soll mir Zeit nehmen. Ich würde echt gerne, aber mein Gewissen bringt mich so schon um. Ich brauche wohl mehr Alkohol... Das kann ich doch nicht machen?! Zudem liebe ich noch immer meinen Exfreund, der mich eigentlich sexuell versorgt. An Unterversorgung liegt es also nicht. Verdammte Kacke. Kopfchaos.

Beichthaus.com Beichte #00025772 vom 01.03.2009 um 21:37:14 Uhr (26 Kommentare).

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Ein Brief voller Leere

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Gewalt Verzweiflung Engherzigkeit Landau

Vor drei Jahren hat sich meine Freundin von mir getrennt. Ich war ein Schwein, habe sie geschlagen, und schlecht behandelt. Aber nicht nur sie litt in dieser Zeit unter meinen Launen. Ich habe mich geändert. Wollte mit ihr Kontakt aufnehmen um mich zu entschuldigen. Sie weigerte sich. Was ich verstehe. Ich schrieb ihr einen Brief. Ich habe aber Angst, ihn ihr zu schicken. Also werde ich ihn hier posten:

Sollte ein Mensch vergeben, wenn er verletzt wurde? Ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Es geschehen Sachen, bei denen ich mich manchmal frage, ob es einen Gott geben kann, der dies alles zulässt. Mit Sicherheit wird Er uns nicht vor unseren Fehlern bewahren. Er kann uns aber hinterher den richtigen Weg weisen. Ich denke, ich habe diesen Weg jetzt gefunden. Leider ist er nicht eben sondern steinig. Ich versuche ihn trotzdem mit erhobenen Haupt zu beschreiten. Ich möchte nicht poetisch wirken in diesem Text. Ich möchte mir auch nicht die Absolution vor unserem Herrn erschleichen. Ich weiß nicht, wie ich es schreiben soll. Bin macht- und ratlos. Ich weiß, ich tat Dinge die verwerflich sind und die mich einen schlechten Menschen werden ließen. Diese Dinge, von denen du weißt, welche ich meine, bereue ich zutiefst.

Ich versuchte mit dir auch schon Kontakt aufzunehmen. Leider ohne Erfolg. Was ich auch verstehe. Aber ich bitte dich wenigstens meine Zeilen, mein Schuldgeständnis zu lesen und mir zumindest ein wenig zu verzeihen. Ich weiß nun wie es ist, von einem Menschen, den man liebt, verletzt zu werden. Und mich schmerzt es zu wissen, dass ich mit dir das Gleiche tat. Ich schäme mich und bin verärgert über die Dinge, die ich tat. Aber nicht nur die Taten, die ich dir gegenüber begangen habe. Sondern auch die, unter denen meine Familie und meine Freunde zu leiden hatten.

Ich will nicht sagen, dass ich ein neuer Mensch bin. Aber ein anderer. ruhiger und verantwortungsvoller. Ich weiß nicht, ob es dich interessiert, aber ich habe eine Ausbildung gemacht. Ich bin Fachmann für Schutz und Sicherheit bei einem großen Sicherheitsunternehmen, welches für die US-Regierung arbeitet. Ich bin auf dem besten Weg mein Leben in den Griff zu bekommen. Heute ist nun der zweite Tag, an dem ich schreibe. Es fällt mir schwer über das Vergangene zu schreiben. Vielleicht ist es egoistisch, dir diesen Brief zu schreiben. Du sagtest mir ja ich solle dich respektieren und in Ruhe lassen. Und ich weiß im Moment auch nicht, ob ich dir diesen Brief schicken soll, oder ob ich ihn weiterschreibe. Als eine Art Erinnerung. Ich denke oft an dich. Und ich sage dir was: Ich sehe gute und schlechte Zeiten. Aber mehr Gute als Schlechte. Ich hatte Probleme, die ich nicht alleine bewältigen konnte oder wollte. Ich machte andere für meine Fehler verantwortlich und war zu egoistisch, um zu erkennen, dass es nicht nur um mich geht. Ich will dich nicht zurückerobern mit diesem Brief. Um Gottes willen.

Ich möchte, dass du glücklich wirst. Ohne mich. Ich weiß nicht, ob ich noch mal glücklich werden kann. Ich weiß auch nicht, ob ich es verdiene, nochmal glücklich zu werden. Den leeren Platz, den du zurückgelassen hast, wird niemand mehr einnehmen können. Jeder Tag, den ich ohne dich bis zum heutigen Tag verbringen musste, war ein schmerzvoller Tag. Ich kann die alten Bilder, welche ich noch besitze, nicht ansehen. Ich weine, wenn ich sie in Händen halte. Denn ich weiß, ich habe einen liebenswerten Menschen zutiefst verletzt. Jemand der mich einst liebte. Ich hasse mich für das, was ich getan habe.

Ich kann nicht mehr weiterschreiben. Kann diese Leere nicht ertragen, welche ich beim verfassen dieser Zeilen empfinde. Es tut mir leid. Von ganzem Herzen. Verzeih mir bitte.

Beichthaus.com Beichte #00025767 vom 28.02.2009 um 17:53:05 Uhr in 76829 Landau (32 Kommentare).

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“Beichte

Das vergessene Ei

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Unreinlichkeit Ekel Königsbrunn

Mir (m/24) ist vor circa 10 Jahren in der 5. oder 6. Klasse etwas sehr krasses passiert. Nach nun gut zehn Jahren ist es Zeit diese Geschichte endlich zu beichten und folgende Zeilen entsprechen zu 100% der Realität und das Ganze hat sich auch so abgespielt.
Ich ging, wie schon geschrieben in die 5. oder 6. Klasse in Gymnasium. An besagtem Tag bekam ich von meiner Mutter ein geschältes Ei in einer kleinen Tupper-Dose mit in die Schule. Sogar ein kleines Tütchen Salz war dabei, sehr liebevoll war sie damals eben noch war.
Ich beschloss es im Kunstunterricht zu verspeisen. Wir hatten damals einen sehr coolen Kunstlehrer, in dessen Unterricht eigentlich jeder machen konnte was er wollte - und ich eben mein Ei essen. Ich packte es gleich in meinen Kunstbeutel (DIN A3 Block, Zirkel, Wassermalkasten, etc.). Nun kam was kommen musste. Unser Kunstlehrer erkrankte. Jedenfalls bekamen wir keinen Kunstersatz und hatten somit bis zum Ende des Schuljahres Freistunden oder irgendein anderes Fach. Die Tupper-Dose geriet in Vergessenheit. Die Sommerferien kamen. Die Sommerferien gingen. Unser Kunstlehrer war zu Beginn des Schuljahres wieder fit. Jedenfalls hatten wir wieder Kunst, wir holten unser Kunstzeug raus und ich entdeckte in meinem Kunstbeutel, der in den Ferien in der Schule hing, eine kleine blaue Tupper-Dose. Ich öffnete diese unter einem "Zisch" *Pfffff...* Geräusch. Ich wusste nicht wieso, und ich konnte mich schon gar nicht an das Ei erinnern, aber aus irgendeinem Grund verschloss ich sie nach einer gefühlten Sekunde. Und dafür bin ich heute noch dankbar. Ich glaube weder an Gott oder übernatürliches. Aber wenn es wirklich Wunder gibt - dass ich diese Dose nach einer knappen Sekunde instinktiv schloss. - Das war definitiv ein Wunder! Nach etwa weiteren 5 Sekunden schoss es mir in die Nase, ein wirklich unbeschreiblich widerlicher Gestank. Ich habe bis heute (24 Jahre alt) wirklich nichts ansatzweise übleres gerochen als diesen fauligen und brechreizauslösenden bestialischen Gestank! Keine Dixie-Toilette, keine Kloake, nichts, dass ich das absolut ekligste und schlimmste was ich in meinem ganzen Leben gerochen habe. Jedenfalls hat es gereicht, um in Sekunden das Klassenzimmer mit diesem Gestank zu fluten. Nach 5 Minuten waren 2 Mädchen beim kotzen und bei mir hätte auch nicht mehr gefehlt. Ich weiß noch, dass einer meinte: "Hey, ich glaub der Bauer jodelt - machts die Fenster zu." Was wir dann auch taten. Jedenfalls saß ich da, habe mich total geschämt, mir war kotzübel, aber erzählt habe ich es später nur meinem Banknachbarn, der nichts mitbekommen hat, und mir als ich ihm gesagt hätte ich sei das gewesen, mir natürlich erst nicht geglaubt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025745 vom 25.02.2009 um 17:21:18 Uhr in Königsbrunn (42 Kommentare).

Gebeichtet von Guppy84
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