Ich habe alles erreicht, jetzt kann ich sterben
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Meine Beichte: Wenn ich in der Zeitung lese, dass jemand wie Peter Lustig gestorben ist und alle trauern, dann denke ich, dass ich auch lieber tot sein wollen würde. Würde ich morgen sterben, wäre das kein Trauertag. Ich bezeichne mich nicht als depressive Persönlichkeit, aber ich habe irgendwie alles erreicht, was ich wollte und nun steht nur noch das Altern im Vordergrund. Ich möchte nicht alt und frustriert sein, wie ganz viele Leute. Ich liebe Kinder über alles, vielleicht habe ich auch bald eigene, aber ich finde diese Welt nicht so besonders gut im Moment. Von mir aus könnten wir alle viel mehr Spaß haben, aber alles ist immer so todernst, als wären wir ständig an 20 Beerdigungen gleichzeitig. Unter Lebensfreude verstehe ich etwas anderes und daher erwische ich mich oft bei dem Gedanken, dass für mich das ideale Alter um zu gehen zwischen 40-45 ist, sofern man keine Kinder hat oder einen extrem wichtigen Job. Und das wäre bei mir in etwa 10 Jahren so. Manchmal frage ich mich trotzdem, ob ich nur so denke, weil ich aus dysfunktionalen und ärmlichen Familienverhältnissen komme, aber ich denke, dass ich das Herauswachsen, wie alle Familienmitglieder, gut gemeistert habe, aber trotzdem finde ich das Leben schwierig.