Leben mit den Süchten

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Drogen Trunksucht Sucht Games

Ich (m/40) habe in meiner Vergangenheit und auch noch heute sehr viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Süchten gemacht. Im Alter von 12 hatte ich meinen ersten Vollrausch (eine Flasche Williams und ein Sixpack). Im Alter von 15 kam zu dem Alkohol, dem ich nach wie vor nicht abgeneigt bin, Kleber schnüffeln und kippen. Im Alter von 17 fing ich an zu kiffen. Erst einen Joint pro Monat. Nach ca. einem Jahr kiffte ich regelmäßig, d.h. täglich. Cannabis war eine zeit lang meine einzigste Droge neben dem Alkohol. Und Beides nahm ich in Unmengen und zu jeder Uhrzeit. Als ich durch einen sehr guten Freund an Mushrooms gelangte und diese über einen Zeitraum von einem Jahr ausprobierte, um mir anschließend eine Überdosierung zu gönnen, da war es aus für mich mit alledem. Ich legte eine Pause von über 3 Jahren ein. Ich trank weder Alk noch rauchte ich irgendwas. Dennoch wusste ich, dass ich irgendwann wieder was anrühren werde. Meine erfolgreiche Entziehungskur endete im Alter von 25. Ich werde diesen Abend nie vergessen, als ich meinen ersten Joint nach so langer Zeit wieder rauchte, mein erstes Bier trank und auch immer mehr Sex hatte. Und ich hatte sehr guten Sex, der auch überdosiert war. Mein Verlangen nach Sex wurde täglich höher. Ich wollte überall und mit Jedem Sex, weshalb viele Beziehungen zu Bruch gingen. Aber auch das habe ich hinter mich gebracht. Mit Anfang 30 habe ich das erste mal Kokain und Heroin genommen. Kokain nehme ich seit jeher einmal im Jahr zu Weihnachten. Ich trinke heute noch, ich kiffe noch und werde auch hin und wieder ein paar Lines ziehen. Außerdem habe ich mittlerweile eine ausgeprägte Spielsucht, sei es Pc-Games, Kartenspiele, Konsole oder Lotto. Um ein Leben mit Süchten bewusst zu leben, sollte man auf die Dosierung achten, aber vor allem muss man Realist sein. Alle anderen sind leider raus aus dem Spiel.

Beichthaus.com Beichte #00025152 vom 19.11.2008 um 03:26:12 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von darkelf
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Ekelerregende Gesellschaft

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Hass Zorn Ekel Gesellschaft

Wenn ich am Bahnhof vorbeigehe und diese ekelerregenden Menschen sehe, die den ganzen Tag saufen und Scheiße labern, überkommt mich das Verlangen, jeden Einzelnen grün und blau zu schlagen. Ich hasse Alkoholiker, Menschen, die Alkohol trinken, Drogen nehmen, nur ficken wollen. Ich hasse meine eigene Generation, ich bin 17 (m) und hasse diese ganze Scheiße jetzt schon. Wenn ich meinen Körper vollständig modifiziert habe, suche ich mir einen schönen Wald und wohne da alleine und für immer. Ich hasse diese Zivilisation, die auf das Leid anderer Menschen aufbaut und sich davon ernährt. Ich hoffe, ich bin nicht allein.

Beichthaus.com Beichte #00025061 vom 04.11.2008 um 19:32:17 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Der Zuckerstreuer aus der Fehlprodukton

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Peinlichkeit Shopping

Ich hatte mir vor ein paar Tagen einen Zuckerstreuer gekauft und wollte ihn zu Hause schnell öffnen, um den Zucker reinzutun, da der Alte schon kaputt war. Als ich an dem Verschluss drehte, ging er nicht auf. Wie immer bei solchen Sachen rief ich meinen Freund, damit er ihn öffnet. Nach langen Drehversuchen und einem rot angelaufenen Kopf beschloss ich, ihn wieder in den Laden zurückzubringen und mir einen Neuen geben zu lassen. Ich ging davon aus, dass es eine Fehlproduktion sei, und machte mich mit meinem Freund zusammen auf den Weg. Im Laden angekommen stand dort auch schon ein freundlich lächelnder Mitarbeiter, der nur darauf wartete, angesprochen zu werden. Ich erklärte ihm die Situation und sagte noch aus Jux, dass er es ja mal versuchen könne. Er nahm den Zuckerstreuer in die Hand und dreht, ohne eine Miene zu verziehen, an dem Ding, tatsächlich ging es auf. Ich wäre nicht Tomaten rot angelaufen, wenn der Mitarbeiter ein Schrank als Ausmaße gehabt hätte, doch er war eher ein dürrer Kerl, der nicht vor Kraft protze. Mit rotem Kopf entschuldigte ich mich und verließ den Laden mit meinem Freund, der im selben Moment beschloss, mich zu so etwas nie wieder zu begleiten.

Beichthaus.com Beichte #00025018 vom 29.10.2008 um 22:43:36 Uhr (19 Kommentare).

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Das Kondom aus dem Freudenhaus

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Diebstahl Fremdgehen Dummheit Prostitution Hamburg

Durch meine jahrelange Erfahrung als Polizist, habe ich erfahren können, wie schwer es ist, das Recht nicht zu verletzten. Ich weiß nicht mehr wann, es war so letztes Jahr im August, da fuhr ich mit einem Freund zusammen in ein Freudenhaus. Es lag nicht weit von meinem Haus, deswegen dauerte es nicht lange, bis wir das besagte Etablissement betraten. Bis jetzt ist ja alles eigentlich alles ganz normal. Jeder muss mal seine Lust befriedigen. Ich hatte danach schon ein mulmiges Gefühl, da ich das erste Mal dort war. Ich war gerade 20 geworden, und hatte meine Erfahrung mit einer drei Jahre langen Beziehung gesammelt. Deswegen sagte ich mir: Kann ja nicht so schlimm sein, wenn man das Gleiche, was man mit einer Prostituierten macht, wie mit seiner Freundin. Also ging es los - ich machte die Bekanntschaft mit einer Jacqueline, zu der ich mich sexuell eigentlich sehr hingezogen fühlte, deshalb ging ich mit ihr aufs Zimmer.

Es wurde nicht lange gefackelt. Ich gab ihr 100 Euro für alles drum und dran, und es ging los. Wir vollzogen den Geschlechtsakt, den ich nicht weiter ausführen möchte. Als alles vorbei war, kam es zum Konflikt mit dem Gesetz. Ich habe ein Kondom mitgehen lassen. Also nicht das Gebrauchte, sondern ein frisch eingepacktes. Mit Werbung des Freudenhauses darauf. Mir ist alles wieder eingefallen, als ich heute mit meiner neuen Freundin schlafen wollte, da ich in meine, gut mit Kondomen gefüllte Schublade, griff und aus der hintersten Ecke das besagte Kondom ergriff. Ich brach in Tränen aus und schnappte mir meinen Laptop. Ich sitze nun auf Klo und schreibe diesen Eintrag.

Beichthaus.com Beichte #00025012 vom 28.10.2008 um 20:26:19 Uhr in Hamburg (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Abgeschlagene Autospiegel

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Aggression Vandalismus Selbstverletzung Last Night Löhne

Ich habe einige Ticks und zwar ist es so, dass ich, wenn ich richtig betrunken bin, das Bedürfnis habe Autospiegel mit meiner Faust abzuschlagen. Hört sich bestimmt lustig an, ist es leider nicht - habe es geschafft, so meine rechte Hand kaputt zumachen. Und weil ich so betrunken war, war mir das egal dass meine Hand wie blöd am Bluten war. Als ich dann zu Hause ankam, habe ich mit Freunden mir einen Druckverband gemacht, jedenfalls versucht, mit dem Erste-Hilfe-Kasten aus dem Auto meines Vaters. Dann habe ich mich ins Bett gelegt und habe bis 14 Uhr geschlafen. Als ich dann vor Schmerzen wach wurde, habe ich einen Freund gefragt, ob er mich nicht in Krankenhaus fahren könnte.

Wollte er erst nicht machen, als ich ihm sagte, was los war, hatte es nicht mal mehr drei Minuten gedauert, da stand er vor meiner Haustür. Dann sind wie zu Arzt gefahren, die Krankenschwester hat mich angeschrien, wie blöd muss man denn sein dass man nicht mit so großen und dazu noch so vielen Schnittverletztung zu Arzt geht, oder einen Krankenwagen ruft. Da ich immer noch recht betrunken war, antwortete ich nur, dass ich zu müde war und bock hatte zu schlafen. Naja dann erklärte die nette Dame, was nicht alles hätte passieren können mit meiner Hand. Als sie sagte, dass sie mir die Hand schlimmstenfalls amputieren müsste, musste ich fast kotzen, aber auch gleichzeitig fast angefangen zu heulen.

Das fand sie recht lustig und fing mit meiner Wunde ein wenig zu spielen an, was erstens verdammt wehgetan hat und zweitens mir davon richtig schlecht wurde und ich ihr am liebsten alles ins Gesicht gekotzt hätte. Dann habe ich einen Verband bekommen und die Sache ist verheilt. Das Schlimme daran ist, dass es jetzt 4 Monate her ist und ich so ein unglaublich großes Verlangen habe ein Autospiegel abzuschlagen und jedes Mal, wenn ich was trinke, meine Hände in meine Taschen stecke und an etwas richtig Geiles denken muss, damit ich diese verdammten Autospiegel nicht abschlage.

Beichthaus.com Beichte #00024980 vom 24.10.2008 um 00:46:33 Uhr in Löhne (35 Kommentare).

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