Die Babys meiner Farbratten

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Verzweiflung Mord Morallosigkeit Tiere

Meine Tat liegt schon etwa zehn Jahre zurück, ich kann mich aber noch erinnern, als wäre es gestern passiert. Damals war ich ganz vernarrt in Farbratten und wollte mir so schnell wie möglich welche zulegen, ganz egal wie oder woher. Also bin ich in einen normalen Zooladen gegangen, habe mich dort beraten lassen und auch gleich zwei süße Exemplare erstanden. Als Käfig empfahl man mir, was viele vermutlich von euch als Hamsterkäfige kennen, also relativ klein und viel Plastik. Heute weiß ich, dass das die denkbar schlechteste Behausung war, die man einem Tier antun kann, aber damals habe ich blind den Verkäufern vertraut.

Um das Ganze etwas zu verkürzen: Ich habe ein paar Wochen später erfahren, dass die beiden weiblichen Ratten schwanger waren. Sie gebaren zusammen etwa 25 kleine unbehaarte Rattenbabys und sind auch kurz darauf verstorben. Der Arzt meinte, dass sie viel zu jung trächtig wurden und ihre Körper zu schwach waren, um die Geburt zu überstehen. Außerdem riet er mir, niemals Tiere aus Zooläden zu kaufen, da die Zustände dort meistens immer so sind.

Trotz meiner Bemühung, die Babys bei Hilfsorganisationen unterzubringen, wollte sie keiner übernehmen. Ich war so extrem verzweifelt, dass ich etwas getan habe, für das ich mich bis heute schäme. Ich habe die Kleinen in einen Karton gepackt und sie ausgesetzt. Vermutlich mussten sie nicht lange leiden, ehe sie starben, da es sich noch um sehr junge Tiere handelte. Aber der Gedanke, aktiv schuld an dem Tod eines Tieres zu sein, weil ich so dumm war, treibt mir bis heute die Tränen in die Augen. Seitdem hatte ich auch nie wieder Haustiere.

Beichthaus.com Beichte #00038223 vom 12.05.2016 um 16:41:43 Uhr (10 Kommentare).

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Nutzt die Aushilfen nicht aus!

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Diebstahl Zorn Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich arbeite bei einer bekannten Supermarktkette und das eigentlich auch ziemlich gerne. Das Kollegium ist nett, ich verstehe mich mit allen gut und es ist insgesamt ziemlich entspannt. In letzter Zeit jedoch bin ich teilweise unfassbar genervt. Nicht nur, dass die Arroganz und Dummheit mancher Kunden an den Grenzen meiner sozialen Kompetenz kratzt und ich mich mitunter sehr zusammenreißen muss, stets freundlich und zuvorkommend zu bleiben und nicht meinem Hang zum Sarkasmus zu erliegen, nein, seit einiger Zeit nerven mich auch meine Kollegen. Zu erwähnen ist, dass ich nur aushilfsweise dort arbeite, weil es mir eigentlich lediglich darum geht, etwas Struktur in meinem Leben zu haben, bevor ich kommendes Semester mit dem Studium beginne. Und ich als Aushilfe habe in aller Regel kein Problem damit, den Festangestellten, die seit 25 Jahren in diesem Unternehmen beschäftigt sind, gewisse Privilegien zuzugestehen. Jedoch gibt es ein, zwei Kandidaten, die meine zuvorkommende Art ausnutzen und überstrapazieren. Ich würde mich zu sehr in der Beschreibung einiger Beispiele verlieren, weswegen ich solche an dieser Stelle einfach auslasse.

Fakt ist: Ich bin ein totaler Knecht und Laufbursche dieses Unternehmens geworden, weil es mir merkwürdigerweise am Herzen liegt. Und in den meisten Fällen mache ich diese Arbeit wirklich gerne, da es, zumindest mit dem Großteil meiner Kollegen, Spaß macht und man zum Teil auch interessante Menschen kennenlernt. Es hat aber tatsächlich ein Maß angenommen, das nicht mehr ganz normal ist. Ich fange sogar schon an, im Vorbeigehen fremde Filialen zu sortieren, wenn ich dort mal einkaufe. Was ich aber eigentlich beichten will, ist Folgendes: Gestern war ich so unfassbar genervt und einfach echt richtig angepisst von der Kollegin, die sich in Sachen "Ich bin Festangestellte und darf deshalb alles!" unangefochten am meisten rausnimmt, und musste dann auch noch fast zwei Stunden länger arbeiten als eingeplant war, weil eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt früher gegangen ist und es zum Abend hin so "voll" wurde. Voll deshalb in Anführungszeichen, weil die Definition dieses Wortes nach seinem Gebrauch für die gestrige Situation eindeutig noch einmal überdacht werden muss. Aber wenn voll bedeutete, dass ich auf meinem Drehstuhl an der Kasse minutenlang Karussell spielen kann, weil einfach keine Kunden da sind, die ich bedienen könnte, dann war es zweifelsohne echt total voll.

Mich hat das alles so genervt und ich fühlte mich auch ein wenig ausgenutzt, weil ich ohnehin schon jeden Mist für die mache und eigentlich nicht einmal hätte bleiben müssen, aber natürlich nicht Nein sage, wenn ich gefragt werde. Deswegen habe ich, nur aus Trotz, heimlich eine Schachtel Zigaretten eingesteckt und mitgenommen, ohne dafür zu bezahlen. Und dabei rauche ich nicht mal.

Beichthaus.com Beichte #00038209 vom 10.05.2016 um 12:53:10 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Unser Sexleben ist eine Katastrophe!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich bin Ende 20 und mein Freund und ich sind beinahe seit vier Jahren ein Paar, wir leben zusammen und verstehen uns sehr gut. Nur seit einiger Zeit läuft im Bett praktisch nichts mehr. Sagt mir, was ihr für Ideen habt und ich kann euch sagen: Ich habe es versucht. ALLES! Alle Männer heulen rum, dass ihre Frauen nicht wollen, bei uns ist es genau umgekehrt. Ich weiß nicht, was ich tun soll und fürchte, daran zu scheitern. Ich glaube, dass unsere Beziehung daran scheitern wird. Ich habe auch versucht, mit ihm genau darüber zu reden, aber besser wird es nicht. Irgendwann, in ein paar Jahren, werden wir daran zerbrechen. Sex ist nicht alles, aber ohne läuft nichts. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich hoffe, dass mein Sexualtrieb von alleine abstirbt, damit ich mein Leben trotzdem mit diesem wundervollen Mann teilen kann.

Beichthaus.com Beichte #00038194 vom 06.05.2016 um 21:19:54 Uhr (15 Kommentare).

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Ich hasse Peter Kloeppel!

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Hass Boshaftigkeit Zorn Medien

Ich muss etwas beichten, das mich selber etwas irritiert. Ich hasse den Nachrichtensprecher Peter Kloeppel! Seine Art und wie er sich ständig gibt, bringen mich zum Rasen. Ständig hat er zu jedem Scheiß einen noch beschisseneren Spruch, der von einem: "Ich würde mir gerne selbst einen blasen"-Grinsegesicht begleitet wird. Andererseits bin ich ja selbst schuld, wenn ich mir diesen Kanal ansehe und normalerweise hasse ich auch keinen Menschen, den ich gar nicht persönlich kenne, aber er?! Er macht mich einfach fertig. Sobald ich dieses Lächeln sehe, würde ich mich am Liebsten mit einem glühenden Schürhaken selbst verstümmeln oder ihm wenigstens in den Kaffee rotzen. Ob er dann immer noch so süffisant grinsen würde?! Naja, ich wollte meine abscheulichen Gefühle mit euch teilen und um Absolution bitten.

Beichthaus.com Beichte #00038191 vom 05.05.2016 um 23:57:29 Uhr (16 Kommentare).

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Hilfe, ich leide unter Kopfzittern

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Verzweiflung Vorurteile Selbstverletzung Gesundheit Wiesenhausen

Ich (w/20) beichte, dass ich in der Vergangenheit an Selbstmord gedacht habe. Warum? Tja, ich hatte seit der achten Klasse in Stresssituationen oft Kopfzittern und konnte es nicht unterdrücken. Deshalb habe ich Tabletten genommen und versucht, das Kopfzittern mit Angstbewältigung zu unterdrücken. Anstatt mich jemandem anzuvertrauen und darüber zu sprechen, habe ich aus Scham alles in mich reingefressen und mich zurückgezogen. Am Schlimmsten war die Oberstufe, in der ich keine Freunde hatte und versucht habe, mein Kopfzittern zu überspielen, was mir nie gelungen ist. Ich will den Leuten da draußen Mut machen, dass das Kopfzittern besser wird! Ich habe mich aufgegeben, aber nach der Schulzeit neuen Mut gefunden! Gebt euch nicht auf und geht zu einem Arzt, redet mit eurer Familie oder euren Freunden! Zwar konnte mir noch kein Arzt helfen, aber ich gebe trotzdem nicht auf. Ich habe einige Artikel im Internet von Leuten gelesen, die Ähnliches durchmachen. Gebt niemals eure Lust am Leben auf und habt Hoffnung!

Beichthaus.com Beichte #00038190 vom 05.05.2016 um 21:34:28 Uhr in 31256 Wiesenhausen (Weinstraße) (8 Kommentare).

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