Unsere dreisten Katzen

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Engherzigkeit Zorn Verzweiflung Tiere Jülich

Ich packe unsere Kater, wenn sie mal wieder etwas Verbotenes tun, einfach am Nackenfell und schmeiße sie raus. Es macht aber auch den Eindruck, als ob sie ganz genau wissen, was sie nicht dürfen und es dann trotzdem tun. Das Rausschmeißen ist das Einzige, was auch nur ansatzweise erzieherische Wirkung zeigt und ich habe es manchmal wirklich satt, dass alles Essbare nach zwei unbeaufsichtigten Sekunden angefressen wird. Trotzdem tun die beiden mir leid und meine Freundin mag es auch nicht. Dazu muss man allerdings sagen, dass nicht wir die Erziehung verkorkst haben, sondern die Vorbesitzer. Ich beichte also, dass ich den beiden wissentlich "Schmerzen" zufüge, um sie zu erziehen. Wenn sie nicht grade so dreist sind, sind es eigentlich zwei ganz Liebe und ich bin nicht sicher, ob sie das verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035137 vom 23.02.2015 um 19:14:07 Uhr in 52428 Jülich (Talstraße) (10 Kommentare).

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Hilfe, mein Bruder ist psychisch labil!

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Zorn Lügen Selbstsucht Familie

Ich möchte beichten, dass ich egoistisch bin. Ich habe einen Bruder - wir sind beide in den Zwanzigern, ich bin jedoch etwas älter als er. Es geht ihm psychisch sehr schlecht, er hat Drogen genommen, jetzt angeblich aber damit aufgehört und ist total auf Entzug. Wir hatten beide keine leichte Kindheit und leider meistens keinen guten Draht zueinander. Ständig macht er unserer Mutter und unserem Stiefvater Vorwürfe, dass sie ihm das Leben kaputtgemacht haben, dass meine Mutter ihn nie geliebt hat, und was er nicht alles erlitten hat. Er schafft es nicht zu arbeiten, geschweige denn erwachsen zu handeln oder auf seine Wohnung zu achten. Er tut mir wirklich leid, er ist echt ein psychisches Wrack. Nun haben meine Mutter und mein Stiefvater schon Abstand von ihm genommen und wollen wenig mit ihm zu tun haben, weil er ihnen das Leben zur Hölle macht - mit Vorwürfen, hundert Entschuldigungen und dann wieder neuen Vorwürfen. Sie haben so viel für ihn getan und sind sicher nicht perfekt, aber er stößt sie mit seinem Verhalten einfach immer wieder extrem von sich.


Sicher, meine Mutter war keine gute Mutter, als wir Kinder waren, aber sie war so hilflos, so einsam, verzweifelt und psychisch nicht stabil. Aber es tut ihr schon seit Langem leid und ich habe ihr ehrlich verziehen und wir verstehen uns mittlerweile ganz gut. Nun kommt mein Bruder bei ihnen eben nicht mehr weiter, weil er alles verlangt und dann wieder blockiert, streitet und sogar eifersüchtig ist auf meinen kleinen Sohn, wenn er bei unserer Mutter ist und sie auf meinen Sohn aufpasst. Jetzt versucht mein Bruder mich da mit reinzuziehen, indem er mich oft verzweifelt und total wirr anruft, ich solle ihm helfen, es geht ihm schließlich schlecht. Ich soll zu ihm kommen, ich soll ihn rausholen, woraus auch immer, und so weiter. Ich habe ihm geraten in Therapie zu gehen, sich Hilfe zu holen oder sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es so nicht mehr weitergeht. Aber eigentlich will ich damit nichts zu tun haben. Ich habe meine eigene Familie und für mich war auch niemand da, als es mir schlecht ging. Ich will, dass es ihm besser geht, klar, aber soll ich dafür hüpfen und springen und machen und tun? Nein, ich bin nicht der Therapeut oder die Lebensberatung, die er braucht. Es tut mir so leid, dass er sich jetzt auch von mir im Stich gelassen fühlt, weil ich bei seinem letzten Anruf nicht abgehoben habe, aber ich kann und will ihn nicht in mein Leben lassen. Bitte vergebt mir meinen Egoismus und die Wut, die mich überkommt, wenn ich daran denke, dass ausgerechnet ich ihm jetzt helfen soll. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035135 vom 23.02.2015 um 17:46:34 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Cornflakes mit Wasser

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Verschwendung Prostitution Ernährung Geld Heidelberg

Cornflakes mit Wasser
Heute ist der 23. und mein Konto ist schon wieder leer. Alkohol und Nutten sind schuld daran, dass ich (m/21) jetzt meine Cornflakes mit Leitungswasser essen muss. Milch ist zu teuer.
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Beichthaus.com Beichte #00035132 vom 23.02.2015 um 10:01:01 Uhr in Heidelberg (Im Neuenheimer Feld) (24 Kommentare).

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Hilfe, mein Mann will stinken!

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Verrat Partnerschaft Marburg

Ich (w/36) kann meinen Mann und mich nur noch verleugnen. Mir fallen schon keine Ausreden mehr ein, die ich unseren Freunden und Verwandten schildern kann. Grund: Ich will mich mit meinem Mann nicht mehr blicken lassen. Er ist nämlich total ungepflegt. Er duscht nur noch höchstens einmal in der Woche. An den duschfreien Tagen hat er sich früher zumindest noch gewaschen und auch die Haare gewaschen, aber dazu ist er jetzt nicht mehr zu bewegen. Klamotten- oder wenigstens Unterwäschewechsel ist auch nicht mehr angesagt. Ich habe keine Chance mehr, an ihn ranzukommen. Er stinkt und sieht total ungepflegt aus. Dass er seine Kleider nicht wechselt und seine Haare so fettig sind, dass man sich das Zeug aufs Brot schmieren könnte, ist ihm egal, sagt er. Er schämt sich auch nicht vor seinen Arbeitskollegen oder sonst wem.


Ich habe aber keine Lust, mich so mit ihm in der Öffentlichkeit blicken zu lassen. Das fällt doch alles auch irgendwie auf mich zurück. Ihm ist das aber alles egal. Er sagt, er will es so und das habe eben jeder zu akzeptieren. So ein Verhalten ist vielleicht für einen pubertierenden Jugendlichen normal, aber nicht für einen 38-jährigen Mann! Nächste Woche hat eine Freundin von uns Geburtstag und ich weiß nicht, was ich da machen soll. Er hat gesagt, dass er hingehen will. Ich habe heute mit seiner Mutter telefoniert und sie sagte, dass er früher schon solche Phasen hatte, aber nie so extrem. Meine Nerven halten das nicht mehr lange aus. Ich habe sogar schon mit einem seiner Kollegen gesprochen und ihn gebeten, ihn darauf anzusprechen. Das hat er auch getan, aber ohne Erfolg. Er hat auch keine Ahnung, was mit ihm los ist.

Beichthaus.com Beichte #00035130 vom 22.02.2015 um 20:47:15 Uhr in 35039 Marburg (15 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Pinkel-Becher beim WM-Finale

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Ekel Trunksucht Dummheit Sport

Als Deutschland im Sommer 2014 im WM-Finale stand, gab es bei uns ein Public Viewing mit mehreren Hundert Zuschauern. Ich (m/21) war mit ein paar Freunden da und es wurde fleißig Bier getrunken. Da ich großer Fußballfan bin, wollte ich natürlich nichts vom Spiel verpassen, sodass ich es mir verkniff, zur Toilette zu gehen, denn dafür hätte ich mich durch eine große Menschenmenge drängeln müssen und es hätte ewig gedauert. Leider kam es zur Verlängerung und mein Harndrang wurde so unerträglich, dass ich es nicht mehr aushalten konnte. Direkt vor mir war ein Stehtisch, auf dem unser Bier stand. Unter dem Schutz dieses Tisches öffnete ich meine Hose und urinierte in einen leeren Becher. Als ich dann versehentlich von hinten angerempelt wurde, glitt mir der Becher aus der Hand, fiel zu Boden und der Inhalt verteilte sich. Auf der anderen Seite des Tisches drehte sich ein Mann zu mir um, da er es bemerkt hatte und seine Schuhe wohl etwas abbekommen haben. Er sprach mich dabei mit Vornamen an, was mich überraschte, da ich ihn nicht kannte.


Am nächsten Tag saß ich dann verkatert bei der Arbeit, als eine E-Mail von meiner Chefin kam, in der sie erklärte, dass der Mann vom Vorabend ihr Ehemann ist und sie sich wünschen würde, dass er bei der nächsten Veranstaltung trocken nach Hause kommt. Ich wusste in dem Moment nicht was ich tun soll. Entschuldigen? Ignorieren? Ich habe nicht auf diese E-Mail nicht reagiert und so getan, als wäre nichts gewesen. Im Sommer ist meine Ausbildung beendet, daher gab es letztens Übernahmegespräche. Mir wurde mitgeteilt, dass der Betrieb mich nicht übernimmt und ich bin mir sehr sicher, dass das mit dieser Geschichte zusammenhängt.

Beichthaus.com Beichte #00035129 vom 22.02.2015 um 19:21:45 Uhr (8 Kommentare).

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