Kino statt Berufsschule

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Dummheit Faulheit Schamlosigkeit Schule Arbeit Köln

Es war damals ein sonniger Tag in der Berufsschule, als mein Freund mich anrief und erzählte, dass ein neuer Kinofilm angelaufen ist und ich in die Stadt kommen soll, damit wir uns den Film nicht entgehen lassen. Nach dem Telefonat hat sich mein Leben geändert, aber es war mir in diesem Moment noch nicht klar. Nachdem ich meine Sachen packte und vor der Klasse lauthals gebrüllt habe, dass ich mir jetzt einen Film anschauen gehe und den heutigen Unterricht hinschmeiße, hat mein Klassenlehrer mir noch einen wunderschönen Tag gewünscht. Er sagte jedoch auch, dass ich spätestens nächste Woche eine fristlose Kündigung bekommen werde, was ich jedoch verneinte. Danach bin ich in die Stadt gelaufen und wir haben uns wie geplant um 12 Uhr getroffen und uns den Film angeschaut. Das war sehr angenehm die Schule hinter sich zu lassen und anderen Tätigkeiten nachzugehen. Als ich zu hause ankam, habe ich meinen Eltern nicht von den Geschehnissen berichtet. Es hat mich aber in der folgenden Woche getroffen wie ein Schlag ins Gesicht.


Mein Klassenlehrer hatte mit allen Mitteln dafür gesorgt, dass ich gekündigt worden bin. Ich war am Boden zerstört. Eine Welt brach für mich zusammen. Natürlich habe ich meinen Eltern und anderen Familienmitgliedern nichts von der Kündigung gesagt, das hätte wahrscheinlich alles noch schlimmer gemacht. Ich habe daraufhin versucht mir schleunigst einen anderen Job zu suchen und nicht auf der faulen Haut zu liegen. Ich rappelte mich wieder auf und klapperte diverse Unternehmen ab. Meine Eltern dachten ich würde ganz normal wie immer zur Arbeit gehen. Ich habe es letztendlich geschafft nach den ganzen Bemühungen in einem Fleischgroßhandel eingestellt zu werden und wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Jetzt bin ich auf der einen Seite froh darüber, dass ich eine Vollzeitstelle habe und auf der anderen Seite bitter enttäuscht darüber, dass ich meine Ausbildung nur aufgrund eines Kinofilms aufgegeben habe. Umso mehr werde ich wert auf die jetzige Stelle legen und nicht nach Lust und Laune meinen Arbeitsplatz verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028226 vom 21.10.2010 um 00:41:49 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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Die kleine Unterschriften-Fälscherin

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Faulheit Trägheit Betrug Schule Zürich

Ich (w) hatte damals als ich etwa 7 Jahre alt war, kurz eine "hab-jetzt-keine-Lust-auf-Hausaufgaben-Phase". Also bin ich des öfteren ohne gemachte Hausaufgaben zur Schule gegangen. Und jedes mal habe ich einen sogenannten "blauen Brief" von meiner Lehrerin gekriegt, in dem eben stand, dass ich nix gemacht habe, und den sollte ich dann von meinen Eltern unterschreiben lassen und wieder zurück bringen. Da solche Briefe mit der Zeit mit einer solchen Regelmäßigkeit bei meiner Mutter auf dem Tisch landeten, zog sie irgendwann die Notbremse. Und zwar offenbarte sie mir, dass ich beim nächsten blauen Brief einen Monat Reitverbot kriegen würde. Man muss hier noch anmerken, dass ich seit meinem 6. Lebensjahr leidenschaftliches Ponyreiten betrieben habe. Also wäre das für mich eine ziemlich schlimme Strafe gewesen. Doch wie es kommen musste, habe ich ein paar Wochen später wieder einen blauen Brief in meiner Hand gehalten.

Panisch überlegte ich, was ich jetzt tun sollte. Bis mir eine - heute betrachtet ziemlich naive Idee in den Sinn kam. Und zwar ging ich nach Hause, habe ganz normal mit meiner Mutter geredet und dann so ganz nebenbei gefragt, wie eigentlich ihr Name geschrieben aussieht. Sie hat den dann anschließend auf ein Papierchen geschrieben, schön in Schreibschrift und gut lesbar. Natürlich nur den Vornamen. Ich aber, vollkommen stolz und begeistert von meiner super Idee, bin daraufhin in mein Zimmer geflitzt, habe den blauen Brief über dem Papierchen mit dem Namen meiner Mutter drauf ans Fenster gehalten und die "Unterschrift" durchgepaust. HA! Dachte ich mir, genial! So bin ich dann am nächsten Tag in die Schule und habe der Lehrerin stolz und vor Selbstbewusstsein strotzend den blauen Brief auf den Tisch gelegt. Der weitere Schultag ist dann normal verlaufen, bis zum Schluss. Da hat mich meine Lehrerin nämlich noch schnell nach vorne gebeten, mir einen zugeklebten Umschlag in die Hand gedrückt und gesagt, ich solle den doch bitte meiner Mutter geben. Doch ich war ja nicht doof. Mir war sofort klar, dass das irgendwas mit meiner gefälschten Unterschrift zu tun haben musste. Dreist wie ich war, öffnete ich den Umschlag und prompt war mein blauer Brief darin und darauf klebte ein Post-it auf dem an meine Mutter gerichtet stand "Ist das wirklich Ihre Unterschrift?" Ich habe dann irgendwie Schiss gekriegt und den Brief einfach bei mir im Wäschekorb versteckt. Natürlich hat ihn meine Mutter beim nächsten Waschgang gefunden und mich zur Rede gestellt. Resultat meiner kindlichen Kleinkriminalität war, dass ich mich nach ausgiebigem Weinkrampf bei meiner Lehrerin entschuldigen und meiner Mutter während dem Nachsitzen in der Schule ein Bild malen musste. Jedoch habe ich aus der ganzen Sache gelernt und von da an immer schön meine Hausaufgaben gemacht. Dass ich schon als 8-jährige auf solche kreativen "Lösungswege" gekommen bin, finde ich heute irgendwie lustig. Ich habe aber bis heute keine einzige Unterschrift mehr gefälscht.

Beichthaus.com Beichte #00028222 vom 20.10.2010 um 11:32:46 Uhr in Zürich (19 Kommentare).

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“Beichte

Jahrelang Mitschüler beklaut

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Diebstahl Zwang Schamlosigkeit Schule Duingen

Ich (w) habe früher jahrelang meine Mitschüler beklaut. Meist bin ich während der Sportstunde raus, in der Regel unter irgend einem Vorwand, um auf Toilette zu gehen. Dann bin ich in die Umkleide und habe es geschafft binnen der kurzen Zeit nahezu jede Jacken-, Hosen- oder Schultasche nach Geld zu durchsuchen. Nicht einmal vor den Taschen meiner damals vermeidlichen Freunde habe ich halt gemacht, je mehr in den Taschen gewesen ist, umso mehr habe ich mir genommen. Oftmals alles, selten gar nichts. Ich hatte weder während des Klauens noch danach ein schlechtes Gewissen gehabt, mir war nicht klar was ich in dem Moment tue und dass das was ich da mache nicht Rechtens ist.


Ich habe nie zu wenig Geld gehabt, meine Eltern haben beide gut verdient und mir hat es im Grunde an nichts gefehlt, dennoch hat das Klauen einen wahnsinnigen Reiz auf mich ausgeübt. Auch meine Eltern habe ich regelmäßig um die ein oder andere Mark/ Euro erleichtert. Meine Mutter eine Zeit lang sogar jeden Morgen. Mit dem Geld bin ich dann zum Kiosk gegangen und habe maßlos Süßigkeiten dafür eingekauft, die ich dann großzügig in der Klasse verteilt habe. Das Paradoxe an der Sache war, dass ich oftmals von dem Geld, dass ich meinen Mitschülern nur wenige Tage zuvor gestohlen habe, die Süßigkeiten gekauft habe und die somit Dinge gegessen oder auch von mir angeboten bekommen haben, die im Grunde sogar ihnen gehört hätten oder von ihnen selbst bezahlt worden sind. Ich kam ziemlich gut an in der Zeit, galt als großzügig.


Das schlechte Gewissen kam auch nicht als unsere damalige Klassenlehrerin, nachdem sich schließlich doch einige Opfer meiner Gier gemeldet hatten, dass ihnen Geld gestohlen worden sei und unsere Klassenlehrerin anbot der Dieb könne und solle nach der Stunde wenn keiner mehr da sei, das Geld in das Schulpult legen, so würde er nicht gesehen werden und die Leute bekämen ihr Geld zurück. Ich war sogar noch so krass, dass ich mich als Moralapostel aufgespielt habe und versucht habe dem Dieb ein schlechtes Gewissen einzureden, wohl wissentlich, dass ich ja eigentlich diejenige bin die das Geld geklaut hat, aber so habe ich prima von mir abgelenkt und keiner hätte je vermutet, dass ich der Langfinger gewesen wäre... ich habe und das war sicher das fieseste in dem Zusammenhang sogar Namen genannt, um auf die falsche Fährte zu führen und Leute gegen eine von mir zum Dieb gekürten Person aufgehetzt.
Inzwischen weiß ich, dass das was ich gemacht habe nicht okay gewesen ist und bereue so scheinheilig und skrupellose meinen Mitschülern gegenüber gewesen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00028216 vom 18.10.2010 um 23:00:10 Uhr in Duingen (21 Kommentare).

Gebeichtet von Zersplitterung
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20 Überraschungseier

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Diebstahl Maßlosigkeit Völlerei Falschheit Schule Feldafing

Ich möchte eine Beichte ablegen über eine Tat welche sich vor knapp 10 Jahren abspielte. Ich war damals noch in der Grundschule und die Klasse unternahm eine Klassenfahrt. Ich durfte aus gesundheitlichen Gründe leider nicht mit, also sind knapp 30 Leute mit Lehrern in eine andere Stadt gefahren und ich war für die 5 Tage in einer anderen Klasse. Die neue klasse war recht angenehm, die meisten Schüler kannte ich und alle waren nett. doch die ganze zeit fragte ich mich was die anderen auf der Klassenfahrt machen. Also beschloss ich einfach mal in meinen Klassenraum zu gehen, der über diese Zeit leer stand. Aus irgendeinem Grund war die Tür nicht abgeschlossen, und das gesamte Stockwerk war leer (alle Klassen dieses Stockwerkes waren auf Klassenfahrt). Also bin ich in meine Klasse reingegangen und hatte keine Sorge das mich jemand sieht. Doch ich sah etwas: Auf jedem Platz war eine Schale, voll mit Süßigkeiten und mit jeweils einem Überraschungsei. Die Lehrerin hatte die Sachen dort platziert damit sich alle freuen können wenn sie wieder da sind (denkste!). Ich nahm mir die Süßigkeiten welche auf meinem Platz waren und somit mir gehörten und ging raus. Am nächsten Tag kam mir die Idee wieder hinzugehen und einfach die Sachen der anderen mitzunehmen. Aber ein wenig hatte ich auch angst erwischt zu werden, also nahm ich nicht gleich alles auf einmal sondern kam jeden Tag nach der Schule zurück und nahm mir wieder was mit. Dies wiederholte ich bis zum letzten Tag als schließlich so gut wie alles weg war (nur die meiner Freunde ließ ich da)! In der nächsten Woche ging ich dann voller Ahnungslosigkeit in die Klasse und wunderte mich mit den anderen wer da wohl alles mitgenommen hat. Unsere Lehrerin fragte uns dann wem denn alles was fehle und diesen Leuten werde sie dann etwas neues kaufen. Auch ich meldete mich, mir wurde als Klassensprecher und Klassenbester sofort geglaubt und bekam obendrauf noch etwas! Somit aß ich circa 20 Überraschungseier und andere Süßigkeiten und bekam nochmal eins. Mir hat das ganze nie Leid getan und immer wenn ich dran denke beneide ich meine damalige Kindheit und wie ich ohne über die Konsequenzen erwischt zu werden nachdachte und alles mitnahm. Heute hätte ich mich so etwas nie getraut.

Beichthaus.com Beichte #00028181 vom 01.10.2010 um 20:08:57 Uhr in Feldafing (16 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Stubenarrest auf der Klassenfahrt

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Masturbation Wollust Peinlichkeit Schule Gohrisch

Stubenarrest auf der Klassenfahrt
Ich (w) muss etwas superpeinliches beichten: Damals mit 15 war ich ziemlich aufsässig und habe oft gegen Regeln verstoßen, so auch auf unserer Klassenfahrt. Alkohol war verboten, aber fast jeder in der Klasse hatte das eine oder andere als harmlose Limo getarnte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028174 vom 30.09.2010 um 13:33:51 Uhr in 01824 Gohrisch (Pionierlagerstraße 89a) (32 Kommentare).

Gebeichtet von Ipod7
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