Schwarzfahren lohnt sich!

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Geiz Schamlosigkeit

Als ich neulich wiedermal schwarz mit der Straßenbahn gefahren bin, wurde ich zum ersten Mal kontrolliert. Nach dem Gelaber weigerte ich mich, dem Hungerhaken, aka Kontrolleur, meinen Personalausweis zu geben. Also gingen wir zur Polizei. Bei der Polizei angekommen, heulte er auch gleich drauf los: "Er will mir seinen Personalausweis nicht geben!" Fehlte nur noch ein Mimimi und Tränen in den Augen. Die wunderschöne Polizeiazubine sagte kurzerhand: "Perso her, sofort!" Dann schrieb sie ein wenig und vernahm mich. Nach meinem Familienstand fragte sie mich auch. Ich antwortete mit "Single, glaub ich!" Sie lachte. Naja, das ist jetzt zwei Wochen her und wir sind zusammen. Es lohnt sich also, schwarzzufahren, Leute !

Beichthaus.com Beichte #00023334 vom 12.02.2008 um 19:49:39 Uhr (16 Kommentare).

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Schwarzarbeiter in der Familie

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Verrat Lügen Falschheit

Ich komme aus einer großen Familie, die sich regelmäßig zu bestimmten Anlässen trifft (Geburtstage etc.). Teil dieser Familie sind auch drei Onkel, die alle drei in handwerklichen Berufen arbeiten. Speziell diese Drei gehen mir gewaltig mit ihrer Dummheit und Arroganz auf den Senkel. Sie meinen, ständig mit mir diskutieren zu müssen und so weiter. Nun gehe ich eh nur noch auf Wunsch meines Vaters zu diesen Familienfeiern.

Das letzte Mal wurde es mir aber zu viel, und nachdem mir diese drei wieder einmal eine unsinnige Diskussion aufgedrückt haben, habe ich mich gerächt. Alle Drei arbeiten fleißig nebenbei schwarz und das habe ich vertraulich dem Zoll gesteckt. Da ich detaillierte Angaben machen konnte, sind sie auch prompt aufgeflogen und haben nun dicke Probleme. Lustigerweise verdächtigen sie nun ihre Arbeitskollegen, sie angeschwärzt zu haben. Unnötig zu erwähnen, dass mir die Familienfeiern nun wieder Spaß machen.

Beichthaus.com Beichte #00023218 vom 03.12.2007 um 23:15:45 Uhr (10 Kommentare).

Gebeichtet von odinweißrat
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Zufallsbeichte
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Wie kurze Haare mein Leben veränderten

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Aggression Hass Gewalt Boshaftigkeit Marienhafe

Seit ich mir die Haare abgeschnitten habe, verspüre ich eine gewisse, mich beunruhigende Aggressivität. Ich habe mir die Haare damals auf Anraten meiner Freunde abgeschnitten, sie behaupteten, es würde meine freundlichen Augen betonen - wie sie sich doch täuschten. Seit meine schwarzen Locken weg sind, habe ich meinen Hamster getötet, er widerte mich einfach an - immer nachts dieses Knabbern, dieses Rascheln. Ich konnte es nicht mehr hören und habe ihn mit dem Bettkissen erstickt. Meinen schockierten Eltern habe ich damals erzählt, es sei ganz normal, dass Hamster nach drei Jahren sterben, sie glaubten mir. Später begann ich damit, andere und jünger Kinder in meiner Schule mit Prügeln zu drohen. Manchmal steckte ich sie auch einfach so in Mülleimer. Es wurde immer schlimmer mit mir, meine Lehrer wussten nicht mehr, wie sie mit mir zurecht kommen sollten.

Meine Mitschüler fürchtete mich und ich wurde nur einsamer und wütender. Wütend auf diese Gesellschaft, die es erlaubte, mich so werden zu lassen, die es nicht schaffte, den ehemals harmlosen Durchschnittsmenschen, der sich nun in einen innerlich zerrissen Dämonen verwandelt hatte, wieder zu besänftigen, ihn zu heilen. Die Jahre vergingen, es erfolgt nie eine Verurteilung oder gar eine Anzeige gegen mich, immer schaffte ich es, meine Ausbrüche zu verschleiern - oder zumindest ihre Folgen. So konnte ich ungestört eine Ausbildung beginnen und lernen mit meiner Wut umzugehen. Heute bin ich Beamter, verheiratet und habe zwei normale Kinder. Mein letzter Wutausbruch liegt nun genau ein Jahr zurück.

Beichthaus.com Beichte #00023207 vom 27.11.2007 um 01:06:46 Uhr in Marienhafe (19 Kommentare).

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Ich bin ein Idealist

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich 80 % aller Menschen aufs Tiefste verachte. Ich verachte: Hässliche dumme Menschen auf dem geistigen Stand eines 10-Jährigen, die in Mittags-Talkshows ihre geistige Verarmung zur Schau tragen - und das für 100 Euro Gage. Ich hasse die arroganten Penner in ihren Mercedes, BMW oder Audis, die auf der Straße den Rambo machen, weil sie zu Hause nichts zu melden haben (in den meisten Fällen dient so eine Protzkarre eh nur als künstliche Penisverlängerung). Ich hasse Hip-Hopper und ihre behinderten Klamotten. Ich hasse sämtliches charakterarmes Volk, dass sich über seinen materiellen Besitz definieren muss (die Mehrheit), weil die soziale Intelligenz, sich über die Persönlichkeit zu definieren, auf der Strecke geblieben ist. Ich hasse die kleinen verzogenen übergewichtigen Wichser, die hirnverbrannte Computerspiele, vor allem so einen Dreck wie WOW oder Ähnliches, anbeten und zu ihrem Lebensinhalt machen. Ich hasse den allgegenwärtigen Egoismus, der unsere Gesellschaft zu dem macht, was sie ist.

Ich hasse alleinerziehende Mütter Anfang 20 oder noch jünger, die im Chat nach dem "Mann fürs Leben" suchen. Ich hasse schwarzhaarige Mitbürger, die unsere Frauen wie Prostituierte behandeln und Leute sinnlos anpöbeln oder zusammenschlagen und das nur im Rudel, weil sie alleine nicht genug Eier haben. Ich hasse die Leute, die demonstrativ ihren hässlichen Kopf schütteln, wenn ich mal 50 statt der vorgeschriebenen 30 fahre, weil mir 30 einfach zu langweilig sind. Ich hasse Dummheit, und trotzdem alles besser wissen. Ich hasse die 80 % unserer Gesellschaft, die sich von den Medien beeinflussen und lenken lassen, weil sie scheinbar keine eigenen Ideale haben. Ich könnte noch ewig so weitermachen, es würde sicher kein Ende nehmen. Ich wünsche mir manchmal, dass mehr Menschen wie mich gäbe. Denn ich scheiße auf die oberflächlichen verkrüppelten Werte dieser Menschmaschinen. Ich bin anders als die anderen und stehe weit über ihnen, weil ich im Gegensatz zu ihnen selbst ihre charakterliche Armut und Oberflächlichkeit erkenne. Ich bin ein Idealist. Ich bin mit mir im Reinen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023057 vom 28.09.2007 um 23:07:41 Uhr (34 Kommentare).

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Ich will meinen Ex zurück!

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Dummheit Verzweiflung Fremdgehen Selbstsucht Ex

Ich habe mit meinem Ex-Freund auf ganz miese und fiese Art Schluss gemacht. Er hat mir bei uns zu Hause gewohnt und Miete in Höhe meines Kindergeldes bezahlt. Wir waren gerade zwei Jahre zusammen und eigentlich haben wir uns bestens verstanden. Leider lief das in Sachen Liebe nicht so, wie ich mir das erhofft hatte. Ich meine, er war die ganze Woche über auf Montage und Donnerstags auch oft wieder da und ich hatte mittlerweile mehr Fun in der Woche ohne ihn, als am Wochenende mit ihm. Er war immerhin neun Jahre älter als ich und wollte seine Ruhe. Und ich war mittlerweile nicht mehr so wichtig für ihn, wie am Anfang unserer Beziehung. Ich habe mich oft gefühlt wie ein 10 Jahre alter Teppich, der immer auf demselben Fleck liegt und den deshalb niemand mehr wahrnimmt. Es kam sogar so weit, dass ich mich frisch geduscht und unbekleidet vor den Fernseher gestellt habe, und zu hören bekam, ich würde im Bild stehen. Es lief nämlich Fußball. Das war immer sehr wichtig für ihn.

Es hat mich sehr verletzt mit anzusehen, dass ich nichts Besonderes mehr für ihn war. Eines Tages dann sind wir zu einem Geburtstag von einem uralten, ewig nicht mehr gesehenem Kumpel von ihm, den ich nicht kannte. Er hat in seinem Keller Party gemacht (eine ganze Woche lang!) und viele Leute kamen. Darunter war auch ein sehr attraktiver, junger, selbstsicherer Kerl und ich war sofort interessiert an seiner Person. Er redete viel, lachte viel und kümmerte sich um mich, während mein damaliger Freund nicht mal mitbekam, dass ich mich für einen anderen interessierte - denn ich war ja normal und bedarf keinerlei Aufmerksamkeit. Das wurde uns zum Verhängnis. Immer habe ich geschaut, ob er auf mich achtet und vielleicht merkt, dass wir uns voneinander entfernen, aber es blieb unbemerkt. Also hängte ich mich an den jungen Typen. Nach dieser Partywoche hatte ich seine Nummer. Es kam zu einem Treffen, wir lernten uns gut kennen und fanden uns sehr interessant.

Das Wichtigste für mich war: Er achtete auf mich und interessierte sich für mich, er hörte zu. Eines Tages sagte ich meinem Freund, dass ich Schluss mache. Ich habe alle möglichen Sachen, die mich genervt haben und jedes kleine Ding als Grund genommen und knallte ihm alles an den Kopf. In einem Waschgang. Er weinte und flehte, ich soll es mir überlegen, er würde sich ändern. Mich ließ das kalt. Ich hatte nur noch Augen für den Neuen und mich interessierte es nicht, wie man sich in so einer Lage fühlt. Er bat mich heulend, wenigstens in der Nähe zu bleiben, nicht zu gehen, aber ich setzte mich prompt ins Auto und karrte zu dem Anderen. Eine Woche hat er geweint und nichts gegessen, meine Eltern haben ihm eine Wohnung gesucht und er wurde arbeitslos. Mittlerweile verstehen wir uns wieder Klasse und treffen uns ein Mal im Monat, denn wir wohnen nicht allzu weit entfernt. Er geht schwarzarbeiten, hat seine Wohnung aber verloren und wohnt bei jemand anderem. Was soll ich sagen.

Während ich mit dem Neuen zusammen war, haben wir schon wieder heimlich telefoniert, denn ich habe erkannt, dass ich den größten Fehler meines Lebens gemacht habe, als ich ihn verlassen habe. Wir sind mental ein und derselbe Mensch. Der andere Idiot, auf den ich so scharf war, erwies sich als total geiziges, arrogantes, fremdgängerisches Arschloch, das mich festnageln wollte mit Heirat und gleich zwei Kindern - das volle Spießer-Programm. Ich hasse ihn! Schon alleine dafür, dass er lebt, und mich, weil alles so gelaufen ist. Ich hoffe, mein Ex macht sich mittlerweile nach 3, fast 4 Jahren keine Hoffnung mehr. Heute Abend gucken wir zusammen DVD. Es tut mir alles so leid, andererseits war es auch gut so, ich weiß nur noch nicht, für was. Ich denke aber auch, er will mich nicht wieder haben, so scheiße wie ich war. Wenn ich darüber nachdenke, laufen mir Tränen und ich erkenne mich absolut nicht wieder. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00022964 vom 26.09.2007 um 03:31:11 Uhr (10 Kommentare).

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