Ritual zwischen Arbeitskollegen

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Fremdgehen Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich habe meinen Freund betrogen und es tut mir nicht einmal leid. Wir waren auf einem Team Building mit der Firma, kurz vor einem verlängerten Wochenende. Wir wurden in Zweier-Teams eingeteilt, mit Abteilungen, mit denen wir in Zukunft enger zusammenarbeiten werden. Ich wurde mit einem Kollegen eingeteilt, den ich wirklich gut finde und einfach nur sexy. Und wie es so gekommen ist, waren da hin und wieder ein paar Berührungen, die etwas zu lange gedauert haben und ein paar Blicke. Es war Mittwochabend, der letzte Abend des Team Buildings und nach der großen Feier sind wir uns auf dem Flur begegnet. Er hat mich gefragt, ob ich ihm nicht Gesellschaft leisten und mit ihn noch ein Glas Wein trinken möchte. Wir sind dann zu ihm ins Zimmer gegangen und haben ein Glas Wein getrunken - unser erstes Glas, keiner war betrunken. Dann haben wir uns geküsst und es ist zu mehr gekommen.


Am nächsten Morgen haben wir ausgecheckt wie alle anderen auch, sind aber dann noch in ein anderes Hotel gefahren - für das ganze Wochenende. Und dasselbe haben wir dann ein Jahr später wiederholt, zwischendurch haben wir nie darüber gesprochen, aber das Team Building ist so eine Art Ritual zwischen uns geworden. Es fühlt sich so richtig gut an und daher habe ich auch keine Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036910 vom 24.10.2015 um 19:53:52 Uhr (29 Kommentare).

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Mein Vater, der Choleriker

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Gewalt Aggression Ungerechtigkeit Zorn Familie Mengerskirchen

Ich möchte zwei Dinge beichten, dazu muss ich jedoch erst einmal etwas ausholen: In meiner Kindheit wurde ich hin und wieder von meinem Vater geschlagen und in meinem Zimmer eingesperrt. Das führte dazu, dass ich ihn zeitweise sehr gehasst habe. Er ist eigentlich ein netter Mensch, aber eben ein Choleriker, der seine Gefühle nicht im Griff hat. Seit ich aber nicht mehr zu Hause wohne, hat sich mein Verhältnis zu ihm stark gebessert und ich liebe ihn fast so, wie man eben einen normalen Vater liebt. Ich beichte, dass ich meiner Mutter immer noch sehr übel nehme, dass sie mich nicht vor meinem Vater beschützt hat, sondern einfach weggesehen hat und sagte, dass sie ihn liebt. Ich beichte, dass ich wütend auf meine Schwester bin, nicht, weil sie mir nicht geholfen hat – dazu war sie nicht in der Lage – sondern weil mein Vater sie niemals angefasst hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036672 vom 20.09.2015 um 14:18:11 Uhr in Mengerskirchen (4 Kommentare).

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Auslandsaufenthalt oder Jobsuche?

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Lügen Falschheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/25) beichte, dass ich mein gesamtes Umfeld belüge. Ich habe vor Kurzem mein Studium abgeschlossen und allen erzählt, dass ich erst mal 3-4 Monate im Ausland bin, bevor ich mich um einen Job bemühen will. Die Wahrheit ist, dass ich immer noch hier in Deutschland verweile und nur so tue, als wäre ich nicht da. Zum Glück wohnen alle Freunde und engere Verwandte am anderen Ende der Republik, sodass keiner zufällig hier vor der Tür stehen würde. Der Grund für meine Lüge? Ich bin studierter Ingenieur und finde einfach keinen Job. Ich habe einen Schnitt von 2,3, was nicht wirklich weltbewegend ist, aber doch ganz okay in meinen Augen. Es hagelt eine Absage nach der anderen. Es werden eigentlich nur junge, motivierte 20-Jährige mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung gesucht. Und wenn mal eine Stelle als Trainee oder Einsteiger ausgeschrieben ist, dann soll es doch bitte jemand mit einem 1,0 Schnitt sein, der schon vier Jahre Praktika Erfahrung hat und am besten noch vier Jahre Praktika-Erfahrung im Ausland gesammelt hat.


Würde ich mein Umfeld nicht belügen, würde sich inzwischen jeder darüber wundern, dass ich mehr als zwei Monate nach dem Abschluss immer noch keinen Job in Aussicht habe. Es kotzt mich einfach an, dass ich nach weit über 100 Bewerbungen noch nicht einmal eine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen habe. Meine Bewerbung habe ich sogar mit fachmännischer Hilfe noch mal komplett aufpoliert, ohne Erfolg.

Beichthaus.com Beichte #00036597 vom 09.09.2015 um 23:45:22 Uhr (17 Kommentare).

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Die besten Gerüche der Welt!

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Fetisch Manie

Meine (w/28) große Sünde sind meine Lieblingsgerüche. Da ist zum einen mein absoluter Lieblingsgeruch Chlor. Ich weiß, woher es kommt, ich bin eine riesige Wasserratte, seit meinem 10. Lebensjahr im Schwimmverein. Ich liebe Freibäder, ich liebe Hallenbäder - und das assoziiere ich mit Chlor. Ich bin eh sehr reinlich, aber speziell mein Bad putze ich täglich mit Chlorreiniger, damit ich diesen riechen kann, ich rieche auch manchmal so an der Flasche. Ich weiß, dass es ungesund ist. Aber ich kann nicht aufhören. Dann rieche ich sehr gerne Malerfarbe. Die habe ich zwar nicht im Haus, allerdings im Keller und hin und wieder schnüffele ich am Weiß für die Wände. Ein weiterer Geruch, den ich sehr mag, ist der Geruch einer Zahnarztpraxis. Auch hier verbinde ich es mit einer Kindheitserinnerung. Im Gegensatz zu vielen anderen war der Zahnarztbesuch ein nettes Erlebnis, es gab nie etwas und ich liebte meinen Zahnarzt richtig, er sah aus wie Papa Schlumpf mit seinem weißen Rauschebart, alle Kinder haben ihn gemocht und er war total lieb. Ich gehe nur zwei Mal im Jahr zum Zahnarzt, dann aber inhaliere ich den Geruch richtig.


Schuhgeschäfte liebe ich auch, dieser Ledergeruch, herrlich. So knapp einmal die Woche spaziere ich durch unser Schuhgeschäft, ich kaufe nicht jedes Mal etwas, meistens laufe ich nur ein paar Mal rum, rieche und gehe dann wieder. Und ganz doll liebe ich auch Kirchengeruch. Dieser Muff katholischer Kirchen oder Dome/Kathedralen, diese Mischung aus Weihrauch, alten Gemäuern, altem Holz. Obwohl ich gerne evangelisch bin, rieche ich das total gerne. Und dann liebe ich Landluft. Kuhstall, Schweinestall, Gülle - lecker. Ich atme dann auch ganz tief durch. Zum Glück lebe ich auf dem Land, und bei unserem Nachbarn bin ich auch oft auf dem Hof. Ich habe schon immer auf dem Land gewohnt, und als Kind war es ganz normal, doch als ich dann in der Stadt studiert habe, habe ich direkt die Landluft vermisst. Seither liebe ich sie. Obwohl ich mittlerweile wieder seit drei Jahren auf dem Land lebe, kann ich nicht genug davon bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00036461 vom 25.08.2015 um 22:47:21 Uhr (9 Kommentare).

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Sicherheit im Großhandel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Ich habe damals in einer Wartungsfirma gearbeitet und war gerade die erste Woche da. In dem Gebäude, in dem die Wartung der Anlage stattfinden sollte, stehen die Kassenserver einer bekannten Großhandelskette mit gelben Buchstaben. Wie man sich denken kann, ist das Gebäude extrem abgesichert: Ohne Sicherheits-Check, Karte, Key und Arbeitserlaubnis sowie Führungszeugnis kann man dort nicht einmal auf die Toilette. Da es sich noch um meine erste Woche handelte, hatte ich bis dato nur einen Gastausweis, der mich dazu berechtigte, die erste Schleuse für den Wartebereich zu überwinden. Jedenfalls war ich schon früher dort als der Rest des Teams, das heißt, ich hätte auf den Chef warten müssen, um auf die Toilette zu gehen. Es kam so, wie es kommen musste: Ich trank aus Langeweile so viel Kaffee und rauchte so viele Zigaretten, dass sich bald mein Darm bemerkbar machte - ich musste dringend den weichen Obama ins weiße Haus bringen.


Ich ging also in die Sicherheitszentrale und fragte, ob ich mal den Thron benutzen dürfte - dies wurde zu meinem Erstaunen verneint. Mir wurde ein Gebäude auf dem Grundstück gezeigt welches leerstand, dort könnte ich aufs Klo. Schön und gut, doch die Wurst hing mir schon fast aus dem Arsch raus. Also hastete ich zu dem Gebäude und suchte die Toilette. Es war zum Verzweifeln, in der einen Etage waren die Keramik-Räume abgeschlossen, in der anderen hing kein Papier. Ich rannte wie ein Irrer durch das Gebäude, auf der Suche nach dem Lokus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus! Ich fühlte mich, als würde ich in jedem Moment in die Luft fliegen, also schmiss ich mich im vierten Stock auf das erstbeste Scheißhaus. Dort saß ich dann auf der Schüssel und mir schoss, noch während ich die Hose runterließ, eine brachiale Fontäne aus dem Arsch, sodass jeder Rohrbruch im Straßenbau aussieht wie ein Rasensprenger. Von dem ersten Schock erholt, folgte auch gleich der zweite Schreck. Es war kein Papier vorhanden. Also saß ich auf dem Lokus fest. Ich überlegte, was ich tun sollte und zerriss meine Boxershorts, um mir damit den Arsch abzuwischen.


Die Fetzen faltete ich zusammen und legte sie auf den Spülkasten. Dann wollte ich abziehen, aber das Wasser war abgestellt. Also verzog ich mich, aus Panik, erwischt zu werden, wieder nach draußen und überließ das Klo komplett zugeschissen seinem Schicksal. Da das Gebäude ja noch einige Zeit leerstand - und das im Hochsommer - tut mir die arme Sau furchtbar leid, die das Klo später putzen musste. Ich erbitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036257 vom 27.07.2015 um 10:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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