Schwanger mit Mitte 40
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In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, dass die Hand einige Male ausrutschte. Schließlich verliebte sie sich in einen Mann. Der zwei Meter groß war, breit, Bauarbeiter und seine Aggressionen nicht im Griff hatte. Er wurde unser Stiefvater und so wurden mein Bruder und ich häufig Opfer seiner brutalen Art. Den Höhepunkt erreichte er, indem er meinem Bruder den Arm brach. Platzwunden und blaue Flecken waren Standard geworden. Es ist ja nicht so, dass wir nur Schlechtes erfahren mussten, doch überwog dies. Meine Mutter allgemein ist eine sehr komplizierte und manipulative Frau. Ich musste ihr danken, dass sie mich nicht abgetrieben hat und als Kind redete sie mir ein, dass ich adoptiert wäre. Ich stellte mit 12 Jahren schließlich fest, dass sie mich angelogen hat. Geplagt von ständigen Schuldgefühlen ihr gegenüber zwang sie mich, immer Dinge zu tun, die sie wollte. Mein Bruder geriet auf die schiefe Bahn und stürzte sich in Drogen.
Ich könnte noch Stunden über die unzähligen Taten und Böswilligkeiten meiner Mutter und meines Stiefvaters berichten, möchte mich aber noch mit zwei Beispielen kurzfassen: Eines Tages im Urlaub, als ich nicht mit an den Strand wollte, ist sie so ausgerastet, dass sie mich verprügelt und ohne Schuhe, ohne Pass und ohne Wohnungsschlüssel in Kroatien auf die Straße geworfen hat. Ich hatte allerdings noch meine ID-Karte dabei und konnte mich, nachdem ich verzweifelt umherirrte, an den Flughafen befördern lassen. Sie meldete sich ein halbes Jahr nicht und entschuldigte sich nie dafür. Ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt. Das Nächste war, dass sie meinen Stiefvater immer als Drohmittel einsetzte. Taten wir nicht, was sie wollte, oder waren mal ein Kind, das Fehler machte, schickte sie den Stiefvater, der uns schließlich verprügelte.
Nun. Jetzt bin ich 23, habe eine abgeschlossene Ausbildung, wohne alleine, habe mir auf dem zweiten Bildungsweg die gymnasiale Matur ermöglicht und beginne das Medizinstudium. Ich hatte länger keinen Kontakt zu meiner Mutter.
Gestern wollte ich sie fragen, ob wir ein Darlehensvertrag machen könnten, sodass ich mich aufs Studium konzentrieren kann und nicht zu viel arbeiten müsste nebenbei. Dann erzählte sie mir, dass sie mit 44 Jahren geplant schwanger geworden ist - von meinem Stiefvater. Sie habe jetzt eine neue Familie und ich sei ihre Vergangenheit. Sie müsse jetzt auf sich schauen. Ich bin total geschockt und finde das unfassbar. Nicht nur die Tatsache, dass sie schwanger ist, sondern die Tatsache, dass diese menschenunwürdige Gestalt, mein Stiefvater, jetzt noch Vater wird. Ich weiß, dass sie schlechte Eltern waren. Die Behauptung ihrerseits, dass das Kind jetzt alles bekommt, was sie meinem Bruder und mir nicht bieten konnte, sind genau so Märchen wie die Tatsache, dass sie das Kind nicht misshandeln werden.
Ich kann nicht akzeptieren, dass diese Frau ihre Machtspiele an einem neuen Lebewesen ausübt. Gleichzeitig empfinde ich einen unheimlich abstoßenden Ekel gegenüber diesem Kind. Ich bin mir absolut bewusst, dass das Kind nichts für die Sache kann, aber ich will es nie kennenlernen. Auch ekelt mich der Gedanke, dass wenn ich in 5-10 Jahren selbst Kinder habe, die Kinder sich quasi im gleichen Altersbereich befinden. Ich finde das so unnatürlich. Ich denke, ich würde viel weniger Probleme haben, wenn es nicht mein Stiefvater wäre, der Vater wird. Der Grund, weswegen ich Ärztin werden wollte, ist, damit ich als Kinderärztin Kindern, welche in meiner Situation befinden, helfen kann. Ich weiß, wie ein blauer Fleck aussieht, der einem Kind zugefügt wurde und wenn es sich beim Spielen verletzt hat.
Nun will ich beichten, dass ich insgeheim hoffe, dass meine Mutter das Kind verliert oder ihr das Sorgerecht entzogen wird. Auch bitte ich um Vergebung, dass ich den Kontakt endgültig eingestellt habe und das Kind sich selbst überlasse. Ich kann keine weitere Verantwortung für das Handeln meiner Mutter übernehmen. Irgendwie fühle ich mich dem Kind gegenüber schuldig, aber gleichzeitig ekle ich mich vor ihm. Ich will hiermit beichten, dass ich den Kontakt zu "meiner" Familie eingestellt habe und meiner Mutter ein böses Erwachen wünsche.