Der Neid der Dicken

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Lügen Neid Völlerei Gießen

Ich erzähle den dicken Kolleginnen im Büro immer, dass ich essen kann, was ich will, ohne zuzunehmen. Dabei esse ich dann genüsslich einen Schokoriegel. Die dicken Hühner geben dann neidische Kommentare ab: "Gute Gene eben. Ich wünschte bei mir wäre das auch so, ich brauche nur an einem Stück Torte vorbeigehen, schon habe ich es auf der Hüfte!" Tatsächlich sind alle in meiner Familie fett und ich habe seit Jahren nie mehr als 1.000 kcal pro Tag gegessen. Aber ich fühle mich besser mit all dem Neid, und die Dicken fühlen sich bestimmt auch besser mit der Gewissheit, dass Dicksein eben genetisch bedingt ist.

Beichthaus.com Beichte #00029644 vom 23.12.2011 um 15:46:12 Uhr in Gießen (18 Kommentare).

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Ausgenutzt

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Habgier Falschheit Lügen Boshaftigkeit Gießen

Ich (w/25) habe meinen Ex-Freund ausgenutzt. Als wir zusammen kamen, hatte ich Schulden in Höhe von 8.000 Euro. Davon hat er innerhalb von 2 Jahren über 6.000 Euro bezahlt. Nachdem alles bezahlt war (in dieser Zeit haben wir oft gestritten), hatte ich keine Gefühle mehr für ihn, es war kein Feuer mehr in der Beziehung. Ich schmiedete mit meiner besten Freundin den Plan, das sie vor allen Freunden und unseren Familien behauptete, dass sie und er eine Affäre haben. Er stritt natürlich alles ab, denn es stimmte ja nicht, aber er verlor viele Freunde und auch das Ansehen in seiner Familie. Ich trennte mich von ihm und er muss so einiges mitgemacht haben danach. Mir tut es nur um seine Mutter Leid, die war immer sehr nett. Um ihn nicht, wer immer bei Geschenken für mich knausert, hat mich nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00029471 vom 27.10.2011 um 16:10:07 Uhr in Gießen (81 Kommentare).

Gebeichtet von rocker_
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Zufallsbeichte
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Einmal duschen pro Woche reicht

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit Familie Gießen

Ich (m) weiß nicht warum, aber ich habe noch nie besonders viel mit Hygiene und so am Hut gehabt. Jedenfalls musste ich früher dreimal pro Woche duschen (Montags, Mittwochs und Samstags) und ich habe es damals schon gehasst. Ich hatte einfach auch nicht das Bedürfnis danach; ich war ja nicht schmutzig. Mit 14 wurde es mir dann endgültig zu blöd und ich habe von da an einfach das Duschen am Montagabend sein lassen. Meine Mutter war gar nicht begeistert darüber, dass ich nur noch zweimal pro Woche duschte, aber mir war das egal, schließlich konnte sie mich in diesem Alter nicht mehr zum Duschen zwingen und irgendwann hat sie sich auch damit abgefunden. Ich habe das Duschen aber nach wie vor noch gehasst. Irgendwann (ich glaube es war in den Weihnachtsferien - jedenfalls war keine Schule) bin ich aus meinem gewohnten Rhythmus gekommen, warum weiß ich nicht genau. Jedenfalls habe ich mal fünf Tage nicht geduscht und mir dann gedacht, wenn das geht, warum nicht? Ich habe dann also nur noch alle fünf Tage geduscht, egal an welchem Wochentag. Das hat meiner Mutter natürlich gar nicht gepasst. Sie hat sich über meine fettigen Haare aufgeregt und furchtbar gezetert. Wir haben uns damals ziemlich gestritten, aber ich habe mit meinem Duschverhalten erst mal so weitergemacht. Als ich 16 war habe ich dann mal zufällig meinen Stiefvater wieder in der Stadt getroffen (wir hatten keinen Kontakt mehr seit ich 4 war) und ihm beiläufig davon erzählt, was meine Mutter von meiner Hygiene hält. Als er mir dann erzählte, dass genau das der Trennungsgrund gewesen sei und das er nur einmal pro Woche dusche, dachte ich, ich höre nicht recht. Ich wusste ja, dass meine Mutter so Hygienebesessen ist, aber dass es so weit geht, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann habe ich mir gedacht: Wenn mein Stiefvater mit einer Dusche pro Woche auskommt, dann kann ich das auch. Meine Mutter ist zwar im Dreieck gesprungen, aber mit 16 konnte sie mir nichts mehr sagen. Mit 19 bin ich zu Hause ausgezogen, weil ich ihr ewiges Gemecker nicht mehr ertragen habe (Fettige Haare, Klamotten eine Woche nicht gewechselt, usw.). Jetzt bin ich 23 und dusche immer noch nur einmal pro Woche.

Beichthaus.com Beichte #00029234 vom 06.08.2011 um 16:10:58 Uhr in 35394 Gießen (Fasanenweg) (76 Kommentare).

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Der Bettler vor der Bank

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Ignoranz Boshaftigkeit Aggression Gesellschaft Geld Gießen

Ich musste letzte Woche zum Geldautomaten und quasi meinen gesamten Lohn meines Studentenjobs abheben, um die Reparatur meines Autos zu bezahlen. Kaum war ich aus der Bank mit dem Geld in der Tasche gelaufen, kam ein Mann auf mich zu, der mich fragte, ob ich ihm helfen könnte. Normalerweise bin ich sehr freundlich und höflich zu Fremden, erwiderte: "Schauen wir mal, wie kann ich ihnen helfen?" Da fing dieser Typ doch fast an zu weinen und meinte: "Ich habe kein Geld für essen und trinken." Weiter ließ ich ihn auch nicht kommen, ging einen Schritt zurück und meinte lautstark: "Willst du mich verarschen? Ich hab selber kein Geld und muss auch klar kommen, wie ich alle meine Rechnungen und Ausgaben bezahlen soll, und du quatscht mich hier dumm von der Seite an und fängst an zu weinen? Sieh zu, dass du Land gewinnst, du W*chser", und bin einfach weiter gelaufen.
Ich weiß, dass das assig ist, aber wirklich, jeder muss irgendwie seinen Lebensunterhalt verdienen und sich Mühe geben. Egal wie schlecht es mir gehen würde, ich könnte mich niemals dazu erniedrigen betteln zu gehen. Beichten möchte ich, dass ich diese assigen Bettler und Bittsteller absolut ekelhaft und nervig finde. Habt Erbarmen.

Beichthaus.com Beichte #00029063 vom 20.06.2011 um 18:54:11 Uhr in Gießen (Marktplatz) (27 Kommentare).

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Jugendsünde mit Folgen

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Masturbation Schamlosigkeit Dummheit Intim Familie Gießen

Als ich 16 war, habe ich mich vor meinen damals 8 und 10-jährigen Cousins selbst befriedigt. Ich habe hinterher mit Gewalt gedroht, sollten sie mich verraten. Der Kontakt zu der Familie ist abgebrochen, verständlich. Ich habe versucht, mich mit ihnen darüber zu unterhalten, die Sache zu klären, dies wurde abgelehnt, ebenfalls verständlich. Es hieß: "Dafür müsse ich einiges tun, um das wieder gut zu machen." Das wurde schnell revidiert, wie gesagt, es gibt keinen Kontakt mehr. Ich wäre zu allem bereit gewesen, um die Sache wieder gut zu machen. Ich habe mich bei der Familienberatungsstelle zur Therapie angemeldet, wurde dort aber nach 2 Sitzungen wieder entlassen.
Meine Eltern waren fast froh über diesen abrupten Abbruch der Beziehung, auch wenn der Auslöser dafür schlimmer nicht hätte sein können. Es bestanden schon immer Streitigkeiten zwischen beiden Familienteilen.
Eines Tages sah ich meine Cousins im Schwimmbad wieder, beide kamen auf mich zugerannt und freuten sich. Wir unterhielten uns eine Weile, ich bemerkte nicht, dass sie irgendwie Schaden gefunden haben, aber wer bin ich, um sowas beurteilen zu können? Ihr Vater sah es und packte schon die Sachen zusammen, als sie kamen.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen. 6 Jahre voller Schuldgefühle, die ich schon beim Pfarrer gebeichtet habe. Die ich mit Therapie und Entschuldigungsversuchen versuchte, auszumerzen. Ich fand mich damit ab und fand auch, dass ich es definitiv verdient habe.

Als mein Großvater gestorben ist, meine Eltern Alleinerben wurden und der andere Teil der Familie den Pflichtteil nicht ausgezahlt bekommt, da aus Unterlagen hervorgeht, dass zu Lebzeiten hinter den Rücken meiner Eltern erhebliche Geldsummen von meinem Großvater an den anderen Teil der Familie geflossen sind, versuchten sie mich zu erpressen. Sie riefen bei dem Jugendverein an, bei dem ich seit ich 5 war Mitglied bin. Sie versuchten, mich anonym bei meinem Gruppenleiter anzuschwärzen, der mich Gott sei Dank nicht verstoßen hat, meine Arbeit im Verein aber dermaßen einschränken musste, dass ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Dies war wie eine 2. Familie für mich und momentan bin ich kurz davor, auszutreten.

Ebenso ging ein Brief an den Anwalt meiner Eltern mit der Forderung, sofort den Pflichtteil zu überweisen, andernfalls werde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Unser Anwalt ging nicht darauf ein. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, der Erbrechtsfall läuft noch. Ich habe eine Therapie, nochmals, bei ProFamilia gemacht, habe mit unserem Anwalt gesprochen, habe einen Jugendanwalt für Strafsachen konsultiert, der mir von einer Selbstanzeige abriet, ich habe mit einem Psychologen geredet, der sogar meinte, ich solle einfach alles leugnen. Ich habe Angst um meine Zukunft, ich möchte Lehrer werden. Das mag für viele Leute bei dem Kontext schlimm sein, aber es war quasi schon immer meine Bestimmung, schon lange vor dem Vorfall. Ein Anruf beim Schulamt und ich bin erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028908 vom 06.05.2011 um 17:55:37 Uhr in Gießen (Alicenstraße) (41 Kommentare).

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