Begrüßung eines Kollegen

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Engherzigkeit Feigheit Zorn Arbeit

Ich (m/23) arbeite zurzeit in einem Betrieb mit gut 30.000 Mitarbeitern. An meinem Standort arbeiten knapp 1.000 Personen in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen. Das heißt natürlich auch, dass man nie alle Leute kennt, die für unsere Firma an diesem Standort tätig sind. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Jeden Morgen zwischen 08:00 und 08:20 Uhr schneit ein mir unbekannter Typ vorbei, der praktisch jedem in meiner unmittelbaren Umgebung einen "Guten Morgen" wünscht und dazu noch die Hand zum Gruß anbietet.


Er scheint wirklich alle Leute zu kennen, oder tut zumindest so. Leider werde ich meistens auch Opfer dieser morgendlichen Grußtirade. Da ich leider den Platz ganz außen belege und er immer als Erstes an meinem Pult vorbeikommt habe ich keine Chance auf einen Fluchtversuch, da er dann schon blöd grinsend neben mir steht und mir die ausgestreckte Hand hinhält. Leider halte ich es für zu unhöflich, ihm mitzuteilen, dass mir dieses Verhalten gegen den Strich geht und ich persönlich finde auch, in einer so großen Firma muss man nicht jeden täglich direkt per Handdruck begrüßen. Allerdings weiß ich auch, dass seine Angewohnheit im Prinzip nur freundlich ist.


Vor Kurzem habe ich nun damit angefangen, ihm jeden Morgen die Hand so richtig zu quetschen. Mein Freundeskreis meinte schon immer, ich hätte einen ziemlich kräftigen Händedruck, und nun feile ich fast jeden Morgen an meiner Druck- und Quetschtechnik. Seitdem ich diese Strategie verfolge, sind die morgendlichen Begrüßungsrituale enorm rückläufig geworden und ich habe wieder meine ersehnte Ruhe vor ihm.

Beichthaus.com Beichte #00038003 vom 07.04.2016 um 08:26:11 Uhr (13 Kommentare).

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Ich war ein furchtbarer Mensch

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Verzweiflung Gewalt Missbrauch Selbstsucht Tiere

Zuerst möchte ich sagen, dass der folgende Text der Wahrheit entspricht. Ich komme mit den Schuldgefühlen nicht länger klar und werde depressiv. Ich bitte euch daher, diesen Text objektiv zu betrachten. Bevor sich erste Probleme bei mir zeigten, war unsere Familie bereits in andere Probleme verwickelt. Wir waren bettelarm, hatten ein eigenes Hotel mit vielen Schulden. Meine Mutter war alleine, mit drei Kindern. Nicht, dass die Schulden und der Arbeitsstress gereicht hätten, nein. Jede Menge Gerichtstermine kamen dann noch auf unsere Familie zu. Nicht, dass dies schon gereicht hätte. Ich und meine kleine Schwester forderten zu dieser Zeit auch immer nur! Woran ich mich erinnern kann, war, dass wir jeden zweiten Tag Schokolade bekamen. Gab es diese nicht, wurde Terror geschoben. Wir haben unsere Mutter fertiggemacht. Wir konnten nicht verstehen, in was für einer Situation wir uns befanden. Wir waren schließlich erst fünf oder sechs Jahre alt. Trotzdem lastet diese Schuld seit vielen Jahren auf mir.


Nachdem wir das verschuldete Hotel hinter uns lassen konnten, zogen wir in ein Haus. Obwohl wir immer noch Schulden hatten, hat sich die Familie ein wenig stabilisiert. Dann fing allerdings meine schwierige Phase an: Mit 10-11 Jahren war ich bereits in der Lage, meine Familie zu terrorisieren. Ich schlug meine kleine Schwester mehrmals mit Flaschen, boxte meine große Schwester und bedrohte meine Mutter mit einem Messer und beleidigte sie. Ich habe meine Familie heftig terrorisiert. Wir hatten auch zwei Hunde. Einen großen und einen kleinen Hund, der noch relativ jung war. Diesen kleinen Hund habe ich mehrere Monate lang sexuell missbraucht und geschlagen.


Ich bekam dann Hilfe von Erziehern, die sich um mich gekümmert haben. Das geschah während eines Umzugs in eine Wohnung. Als ich als "geheilt" abgestempelt wurde, hat mir meine Familie alles verziehen. Was ich mir allerdings seit heute in den ganzen vielen Jahren nicht verziehen habe, war die Abgabe der Hunde. Obwohl ich den kleinen Hund schlug und missbraucht habe, war er mein bester Freund. Auch der andere Hund war immer für mich da. Wir durften in der neuen Wohnung keine Hunde halten, weswegen wir die Hunde abgeben mussten. Bis heute, bis zu diesem Moment, kann ich mir nicht verzeihen, dass wir die Hunde weitergegeben haben. Die Vorstellung, dass wir die Hunde alleingelassen haben und wir ihnen nicht beim Sterben zu sehen können, um ihnen Kraft zu geben, macht mich verrückt und seit vielen Jahren traurig. Ich habe gesündigt, mehrmals. Der Tod wäre wahrscheinlich eine Belohnung, die ich nicht verdienen würde. Für die ganzen Jahre gehöre ich verdroschen. Ich habe mein ein Leben, wie ich es jetzt führe, nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037969 vom 31.03.2016 um 19:35:16 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Mein Pfirsich

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Ungerechtigkeit Rache Partnerschaft Medien

Ich (m/23) habe in letzter Zeit einen skurrilen Fetisch - nennen wir es mal so - entwickelt. Seit ich den Film "Im Körper meines Feindes" mit Nicolas Cage und John Travolta gesehen habe, lässt mich ein bestimmter Ausdruck nicht mehr los. Im Film nennt der böse Terrorist Troy alle Frauen Pfirsich. Er tut dies aber nicht auf eine niedliche, süße Art, sondern auf eine für ihn höchst erotische, zwanghafte und ebenfalls eine wenig gestörte Art. Naja, jedenfalls nenne ich meine Freundin seither immer "Mein Pfirsich" und schaue sie dabei in absolut gestörter, psychomäßiger Art an. Außerdem grapsche ich ihr auch an den Arsch und sage Dinge wie: "Ich kriege von Pfirsichen einfach nie genug!" und schlecke ihr nebenbei am Ohr.


Wieso ich das tue? Jedes Mal, wenn sie einen Film aussucht, erwartet sie, dass wir anschließend tagelang über das Gezeigte diskutieren. Wenn ich allerdings einen aussuche, pennt sie nach 15 Minuten ein. Ich werde dieses Verhalten weiterhin fortsetzen und sie nächste Woche auf der Betriebsfeier auch in eine peinliche Situation bringen, mal schauen, wie das wird. Ich freue mich, mein Pfirsich!

Beichthaus.com Beichte #00037956 vom 30.03.2016 um 13:22:41 Uhr (7 Kommentare).

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Unsere blutige WG-Toilette

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Trägheit WG

Unsere blutige WG-Toilette
Von Monat zu Monat wurde meine (w/19) Monatsblutung immer stärker. Mittlerweile blute ich ein Mal im Monat für eine komplette Woche wie ein abgestochenes Schwein und ziehe eine Blutspur hinter mir her. Ich renne alle 1,5 Stunden auf die Toilette, um dann einen durchtränkten Tampon aus mir zu ziehen, der so mit Blut vollgesogen ist, dass es nur so gegen die WC-Wände spritzt. Sogar an den Rand unter der Klobrille! Es ist so unangenehm! Die Slipeinlage, die ich mittlerweile zusätzlich auch immer zum Schutz trage, ist meistens auch schon durch, sodass es für mich fast unmöglich ist, die Unterwäsche, die ich in dieser Woche trage, nicht zu versauen. Ich lebe in einer WG und verbringe unheimlich viel Zeit damit, meine Schandtaten auf dem Klo zu bereinigen. Ich möchte nicht wissen, was die von mir denken.

Allerdings bin ich auch ziemlich oft bekifft und bin mir ziemlich sicher, dass ich des Öfteren mal nicht so gründlich geputzt habe. Mir tut es unheimlich leid für meine Mitbewohner, die auf einer Toilette sitzen mussten, an der Menstruationsblut hing, da ich mich ja schon selbst davor ekele. Gerade ist da wieder ein Fleck. Aber ich bin stoned, angetrunken und muss morgen arbeiten. Außerdem ist der Fleck recht weit unten und ansonsten leben nur Jungs hier. Der Gedanke, so tief in dieses Klo zu fassen, bereitet mir schon Brechreiz. Besonders graut es mir auch davor, den Badezimmer-Mülleimer zu leeren, da sich dort die ganzen Tampons tummeln und bestimmt munter vor sich hin gammeln, bis ich mich dann doch erbarme. Es tut mir so leid, dass ich meinen Pflichten in der WG nicht nachkomme und alles mit meinem Blut verseuche. Ich fände solch eine Mitbewohnerin selbst ganz schrecklich und ich versuche mich eigentlich immer so zu verhalten, wie ich auch behandelt werden möchte.

Beichthaus.com Beichte #00037953 vom 29.03.2016 um 23:27:28 Uhr (35 Kommentare).

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Streit unter Geschwistern

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Maßlosigkeit Zwietracht Rache Familie Bernburg

Im Teenageralter haben sich meine große Schwester und ich häufig heftig gestritten. Schubsen, Streiche spielen, zwicken, Haare ziehen, Sachen verstecken, verpetzen - wie man das halt so macht! Einmal war ich total sauer und wütend auf meine Schwester und wollte mich an ihr rächen. Ich habe Minzöl aus dem Arzneischränkchen unserer Mutter geholt und nachts heimlich einen Tropfen davon in ihre Kontaktlinsen-Dose getan. Am nächsten Morgen gab es im Bad ein großes Geschrei. Das Auge war knallrot und hat natürlich getränt. Meine Schwester hatte Schmerzen und hat geweint. Unsere Mutter ist dann mit ihr gleich zum Augenarzt, aber der konnte nichts feststellen. Ich hab das Zeug natürlich schnell weggeschüttet und den Behälter wieder mit Kontaktlinsenflüssigkeit aufgefüllt. Der Arzt hat das Auge mit Kochsalzlösung gespült und sie hat keinen Schaden davon getragen. Damals war ich dann neidisch, weil sie einen Tag von der Schule zu Hause bleiben durfte.


Mittlerweile verstehen wir uns übrigens sehr gut und sind enge Freundinnen! Ich beichte, dass ich es damals mit meiner Rache übertrieben habe und mir meine Schwester, als sie damals geweint hat, richtig leidgetan hat. Zugegeben habe ich es nie. Allerdings wurde ich auch nicht verdächtigt. Man ging davon aus, dass die Linse kaputt oder die Flüssigkeit verunreinigt war. Liebe Sabine, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037943 vom 28.03.2016 um 20:38:35 Uhr in 06406 Bernburg (5 Kommentare).

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